22.03.2012

Daniel Fratzscher, Webstyle GmbH: Staatsanwaltschaft Moabit ermittelt wegen Betruges

Auch die Staatsanwaltschaft in Berlin-Moabit ermittelt wegen des substantiellen Vorwurfes des (Prozess-)Betruges gegen den Gesch√§ftsf√ľhrer der Webstyle GmbH, Berlin, Daniel Fratzscher und andere.

Die Webstyle GmbH Berlin ist eine Tochter der Euroweb Internet GmbH und bedient sich der gleichen Referenzkundenmasche. Hinsichtlich der Euroweb Internet GmbH sind 5 Fälle bekannt, in welchen deren Zahlungsklagen wegen arglistiger Täuschung abgelehnt wurden. Auch die Webstyle GmbH verlor zahlreiche Prozesse - bis hoch zum BGH.

Erst k√ľrzlich hatte der Niederkr√ľchtener Anwalt Philipp Berger (Berger Law LLP D√ľsseldorf; Kanzlei Berger LLP K√∂ln) der √Ėffentlichkeit berichtet, dass das Landgericht Berlin einer Zahlungsklage der Webstyle stattgab, nachdem der Anwalt der Gegenseite grob fahrl√§ssig versp√§tet vortrug und der Websytele mehrere tausend Euro zubilligte obwohl die Beklagte keinerlei greifbaren Gegenwert erhielt. Allerdings erweckte der Anwalt durch seine sorgf√§ltig ausgew√§hlte "Berichterstattung" hierbei den falschen Eindruck, dass dieses im Ergebnis stets der Fall sei. √úber die inzwischen weitaus zahlreicheren F√§lle, in denen die Euroweb(Webstyle)-kunden obsiegen berichtet der Anwalt kein Wort - was auch nicht wundert wenn man wei√ü, dass seine Kanzlei(en) und die Euroweb einen gemeinsamen Gr√ľnder haben: Das ist ein Amin El Gendi. Und dass die beiden Kanzleien von der Euroweb und deren T√∂chteren wirtschaftlich abh√§ngig sind berichtet der Anwalt nat√ľrlich auch nicht - obwohl genau dieses das einzige in Frage kommende Motiv f√ľr eine derart die Realit√§t verzerrende Berichterstattung ist - immerhin findet der Anwalt Philipp Berger zwar Urteile von Amtsrichterinnen f√ľr verbreitenswert, aber √ľber die f√ľr die Euroweb und die Webstyle selbst vor dem BGH negativ ausgegangenen Verfahren berichtet er √∂ffentlich entweder gar nicht oder sogar wissentlich und vors√§tzlich falsch - und zwar zum Vorteil seiner Mandanten. Das kann - und darf - man "L√ľge" nennen.

Wie dies auch sei, im Verfahren wurde von der Bergerschen Kanzlei f√ľr die Euroweb-Tochter Webstyle vorgetragen, dass die Webseiten bei ordnungsgem√§√üer Durchf√ľhrung von einem fest angestellten Mitarbeiter der Webstyle GmbH erstellt worden w√§ren.

Da die Gesch√§ftsberichte der Webstyle f√ľr die relevanten Jahre 2009 und 2010 aber nur einen, f√ľr 2010 sogar keinen(!) Mitarbeiter ausweisen kann dies nur vors√§tzlich unwahr sein - und der vors√§tzlich unwahre Vortrag geschah um das Gericht zu t√§uschen und in der eindeutigen Absicht einen Verm√∂gens√ľbergang zu bewirken. Damit sind nach dem Vortrag des Anzeigeerstatters die Voraussetzungen einer Verfolgung gem√§√ü § 263 StGB (Betrug) erf√ľllt. Der Anzeigeerstatter wies darauf hin, dass wahrscheinlich auch eine Verabredung zu dem seriellen Begehen von gleichartigen Straftaten zwischen Daniel Fratzscher (Webstyle GmbH), Christoph Preu√ü (Euroweb Internet GmbH), Amin El Gendi (Euroweb Internet GmbH und Berger Law LLP), sowie den weiteren Partnern der Kanzlei(en) Berger, insbesondere Philipp Berger, getroffen wurde. Auch das LG M√ľnchen und das LG Chemnitz erkannten erst k√ľrzlich das der Vortrag der Euroweb und einer weiteren Tochter unwahr gewesen ist - die Staatsanwaltschaften ermitteln bereits gegen Daniel Fratzscher (StA M√ľnchen) und Christoph Preu√ü (mindestens StA Chemnitz, StA Kassel, StA D√ľsseldorf ...) nach glatten und dennoch (genau wie im hier besprochenen Fall) ziemlich d√§mlichen L√ľgen im Prozess wegen des Vorwurfes des Betruges.

Das Aktenzeichen f√ľr das Ermittlungsverfahren ist: 281 Js 995/12.

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