24.03.2012

Anregung Euroweb/Webstyle - Verfahrensdatenbank

Ich mache den Gesch├Ądigten und den Anw├Ąlten derjenigen, welche sich durch die Euroweb/Webstyle gesch├Ądigt sehen, ein Angebot:

Einrichtung einer Datenbank ├╝ber welche sich Urteile, Leitzs├Ątze, vom Gericht gesehene Gr├╝nde (Tatsachenvortrag und Argumentation der Parteien zu den Sachverhalten), Richter, Kammern (und deren Haltung!) recherchieren lassen und die neben den Urteilen und Beschl├╝ssen deshalb s├Ąmtliche Schrifts├Ątze enthalten soll.

Ferner auch die Namen und Adressen der Gegner.

Grund:
  1. Momentan ist die Kanzlei Berger in einem nicht unerheblichen Vorteil. Diese hat ├ťberblick ├╝ber die Verfahren und kennt genau das, was die einzelnen Anw├Ąlte nicht kennen k├Ânnen.
  2. Au├čerdem ist es dann m├Âglich, dass die Gesch├Ądigten zusammenstehen und sich die h├Âchst unseri├Âse Praxis des Vertriebes der Euroweb/Webstyle auch gegenseitig als Zeugen best├Ątigen.
  3. Es lassen sich teils erhebliche Widerspr├╝che seitens der Euroweb/Webstyle/Kanzlei Berger in der Argumentation in unterschiedlichen Verfahren aufdecken. Dieses hat bereits vielfach dazu gef├╝hrt, dass die Euroweb Verfahren verloren hat.

Ohne jeden Zweifel wird es notwendig sein, dass sich die Anw├Ąlte hierzu von den Mandanten der Schweigepflicht entbinden lassen. Daf├╝r gibt es aber ein wichtiges Argument:

Werte Betroffene!

Zusammen ist man stark. Als Einzelner hat man zwar eine Chance, die lie├če sich aber stark erh├Âhen, wenn man auf einen Pool von Zeugen zur├╝ckgreifen kann.

Das betrifft auch diejenigen wenigen, die ihre Verfahren schon verloren haben - oder verloren zu haben glauben. Es gibt n├Ąmlich auch dann noch ein "Rechtsmittel". Die Restitution nach § 580 ZPO. Die ist zul├Ąssig, wenn nach der Rechtskraft einer Sache die unterlegene Partei noch eine andere Urkunde auffindet oder zu benutzen in den Stand gesetzt wird, die eine ihr g├╝nstigere Entscheidung herbeigef├╝hrt haben w├╝rde. (§ 580 ZPO Nr. 7b).

Das kann alles M├Âgliche sein. Auch eine Versicherung an Eides statt eines neuen Zeugen, der einen zuvor vom Gericht mangels Beweises nicht anerkannten Tatsachenvortrag st├╝tzt oder ein aufgefundener Schriftsatz der Kanzlei Berger in einem gleichartigen Verfahren, in der diese f├╝r die Euroweb oder Webstyle pl├Âtzlich etwas anderes, widerspr├╝chliches behauptet (hat) als im vorherigen oder parallelen Verfahren. Bei einigen Dingen, gerade auch beim Vortrag der Euroweb/Webstyle/Kanzlei Berger zu § 649 BGB Satz 2, kann man davon ausgehen, f├╝ndig zu werden. Da gibt es inzwischen eine erstaunliche Zahl an f├╝r die Opfer positiven Urteilen.

Das w├Ąre ungef├Ąhr eine Tonne Salz in der Suppe dieser ganz nicht ehrlichen Bruderschaft.

Es lohnt sich also auch f├╝r diejenigen, die sich betrogen f├╝hlen und sich dessen sch├Ąmen, dass sie betrogen wurden. Der Sieg im Prozess gegen diese hinterlistigen Abzocker hinterl├Ąsst ein viel besseres Gef├╝hl und die Aussicht darauf sollte jede Scham, sich als weiteres Opfer, als ebenfalls Betrogener und als Zeuge zur Verf├╝gung zu stellen, mehr als nur vergehen lassen.

Stellen Sie sich vor: In ihrem Prozess k├Ânnten Sie locker 10, 100, 1000 Zeugen benennen. Das macht auch einen ganz anderen Eindruck vor dem Gericht als wenn Sie keinen Zeuge haben oder die wenigen Ihre Ehepartner oder Mitarbeiter sind.

Nur m├╝ssten Sie eben selbst dazu bereit sein, Ihre Firma daf├╝r zu verlassen und f├╝r die anderen Opfer als Zeuge auszusagen. Daf├╝r gibt es freilich nur Reisegeld und auch nur eine geringe Entsch├Ądigung.

Sie sind nicht dazu bereit, weil Sie meinen, das w├╝rde Sie zu viele Einnahmen kosten? Dann brauchen Sie sich nicht wundern, wenn Sie selbst vor Gericht und damit viele tausend Euro verlieren - weil Sie dann selbst auch keine Zeugen finden.

Und im ├ťbrigen:

In den meisten F├Ąllen werden Sie gar nicht zum Gericht m├╝ssen. Es wird wohl gen├╝gen, wenn Eidesstattliche Versicherungen vorgelegt werden. Das hei├čt: Sie versichern an Eides statt, dass sich etwas so und so abgespielt hat. Und das kostet Sie nicht mehr als geringe M├╝he, das Porto und den Gang zum Briefkasten(diese Versicherung muss im Original vorgelegt werden)!

Zur├╝ck zur Datenbank:

Die kann ich einrichten, als formeller Betreiber des Servers - auf dem aus Gr├╝nden des Sicherheit auch nicht anderes laufen darf - sollte aber besser ein Anwalt t├Ątig werden. Server gibt es schon ab 25... 30 Euro monatlich. Es ist auch kein Problem f├╝r mich diese Datenbank entsprechend sicher zu gestalten und technisch abgesichert zu betreiben. Ich kann das. Und ich w├╝rde es f├╝r lau tun, weil die Sache mit der Euroweb mich sehr ├Ąrgert und weil die Euroweb mich ge├Ąrgert hat. Mit einem misslungenem Einbrauchsversuch (in meine Server) dieser selbst ernannten "Spezialisten" zum Beispiel.

Die Betriebskosten (besagte 25... 30 Euro monatlich) k├Ânnen sich ja die teilnehmenden Anw├Ąlte unter sich aufteilen. Und man kann auch mit der Teilhabe an einer solchen Datenbank werben. Immerhin verbessert diese die Aussichten in einem Prozess sehr wesentlich. Oder die Euroweb gibt die Forderungen gleich auf, wenn sich ein Anwalt meldet, der an der Datenbank teilnimmt. Steigt doch deren Prozessrisiko. Damit, so denke ich, darf man als Anwalt durchaus werben.

Ich verrate (k)ein "Geheimnis":

Ich bin nicht nur Schlosser. Ich bin auch "Privatdozent" f├╝r genau sowas.

(Soweit zu der extrem dummen Gans "Cornelia" aus Wolfhagen, die heruml├╝gt ich w├Ąre ein HARTZ IV- Empf├Ąnger und die Euroweb eine seri├Âse Firma...)

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