24.03.2012

Die Euroweb verliert nach arglistiger TĂ€uschung Prozess - und lĂŒgt dreist weiter

Das Landgericht Kiel, wo in Sachen Euroweb bereits verhandelt wurde, wirft dem Unternehmen in einem angeblich (Behauptung: Euroweb) noch nicht rechtskrÀftigen Urteil vom 13. Dezember 2011 "arglistige TÀuschung" vor - und gab einem Imbissbetreiber aus Rendsburg Recht. Ihn hatte die Euroweb Internet GmbH auf Zahlung eines noch ausstehenden Betrages von annÀhernd 9000 Euro verklagt.

SHZ ĂŒber das Verfahren des LG Kiel, Az. 2 O 135/11

Auf http://www.shz.de/nachrichten/lokales/landeszeitung/artikeldetails/article/111/eine-homepage-wird-zur-kostenfalle.html

findet sich folgende Einlassung des Euroweb-Pressesprechers Dirk Dieckmann:
"Euroweb selbst sieht sich im Recht - und baut auf die nÀchste Instanz: "Die angesprochene Einzelfallentscheidung des Landgerichts Kiel ist noch nicht rechtskrÀftig", sagt Euroweb-Pressesprecher Dirk Dieckmann. "Andere Gerichte und insbesondere solche in Berlin und Nordrhein-Westfalen an unseren Firmenstandorten beurteilen die Rechtsfragen im angefragten Sachverhalt in stÀndiger Rechtsprechung unterschiedlich. Allerdings wurde eine arglistige TÀuschung von diesen Gerichten niemals angenommen, daher ist davon auszugehen, dass das Oberlandesgericht Schleswig diese Einzelfallentscheidung eines Einzelrichters am Landgericht Kiel nicht bestÀtigen wird."
Das ist aber glatt gelogen, denn es handelte sich gerade nicht um das erste Urteil, in welchen das Gericht arglistige TĂ€uschung annahm. Und gerade am Firmensitz, in DĂŒsseldorf gab es schon im Jahr 2008 eine Klageabweisung wegen arglistiger TĂ€uschung. Da aber auch jĂŒngere Urteile vorliegen kann der Euroweb-Pressesprecher Dirk Dieckmann das kaum vergessen haben. Oder will er behaupten, dass er selbst und sein GeschĂ€ftsfĂŒhrer so dement sei?
  1. LG Kiel, Az. 2 O 135/11 (Berufung öffentlich angekĂŒndigt)
  2. Amtsgericht Waiblingen, 7 C 798/10 (Berufung eingelegt)
  3. AG DĂŒsseldorf, 51 C 1207/10, bestĂ€tigt in der Berufung: LG DĂŒsseldorf, 22 S 12/10
  4. Landgericht Hildesheim, 7 S 232/09, nach RevisionsrĂŒcknahme definitiv rechtskrĂ€ftig
  5. AG Ottweiler, 16 C 234/09
  6. AG DĂŒsseldorf, 32 C 5799/09
  7. AG DĂŒsseldorf, Az. 32 C 6293/08, bestĂ€tigt in der Berufung: LG DĂŒsseldorf, 22 S 327/08,
Das macht 7 schöne Urteile wegen arglistiger TĂ€uschung und 3 erfolglose Rechtsmittel bis hoch zum BGH. Und ich behaupte nicht, das diese Liste vollstĂ€ndig sei. Über die obige Aussage des Dirk Dieckmann kann man da nur noch staunen!

Dirk Dickmann, Pressesprecher der Euroweb Internet GmbH, kann demnach nicht mehr als Quelle vertrauenswĂŒrdiger Informationen gelten, denn er verbreitet die Unwahrheit. Da es zu seinen Pflichten gehört, sich bei der GeschĂ€ftsfĂŒhrung (GF Christoph Preuß) zu erkundigen bevor er unwahres Zeug verbreitet und da die Urteile der Euroweb GeschĂ€ftsfĂŒhrung und der Hauskanzlei mit dem ganz gewiss nicht ehrlichen Philipp Berger an Spitze bekannt sind, ist es nun zulĂ€ssig ĂŒber diese Aussage des Dirk Dickmann zu sagen:

"Die Euroweb lĂŒgt!"

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Klar lĂŒgt sie, sie log schon immer, ihr ganzes "GeschĂ€ftsmodell" beruht auf LĂŒge, arglistiger TĂ€uschung, etc. Nun kommen noch weitere justiziable Fakten hinzu, um so besser. Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.

. hat gesagt…

Nun kommen noch weitere justiziable Fakten hinzu,

Das ist richtig. Ich schĂ€tze aber, die werden sich durch alle Instanzen hangeln und, solange kein rechtskrĂ€ftiges Urteil besteht, weitermachen und sich am Ende ĂŒber die lange Verfahrensdauer beklagen - in der die dreist weiter betrogen haben.

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