22.03.2012

Philipp Berger bel├Ąstigt Euroweb-Kritiker per Post

Dieser Tage ist mir eine h├Âchst merkw├╝rdige Abmahnung eines "Rechtsanwaltes" Philipp Berger f├╝r die Euroweb Internet GmbH untergekommen.

Wer ist das ├╝berhaupt?

Der Niederkr├╝chtener "Rechtsanwalt" Philipp Berger vertritt mit gleich zwei Kanzleien ("Berger LAW LLP", D├╝sseldorf und "Kanzlei Berger LLP", K├Âln), denen er als "Partner" gemeinsam mit einem Andreas Buchholz, einen P. Z., A. F.(*) und vor allem dem Euroweb-Mitgr├╝nder Amin El Gendi vor steht, die nicht grundlos wegen "Betruges" in der Kritik stehende Euroweb Internet GmbH. Au├čerdem ist bekannt, dass er auch im Rahmen einer "Gerichtsinkasso GmbH" in sogenannten "Adressbuchbetrug" verwickelt ist.

Bemerkenswert ist, dass die "Kanzlei Berger" und die Euroweb einen gemeinsamen Mitgr├╝nder haben, einen Amin El Gendi und dass die Kanzleien zumindest weit ├╝berwiegend, wenn nicht ausschlie├člich f├╝r die Euroweb Internet GmbH und deren nicht minder verrufene T├Âchter (u.v.a. Webstyle GmbH, Euroweb Marketing GmbH) t├Ątig sind. Dabei f├Ąllt auf, dass den Gerichten mehrfach - und in eindeutiger Betrugsabsicht falsch vorgetragen wurde. In mindestens einem Einzelfall l├Ąsst sich beweisen, dass der Anwalt Berger hierbei selbst offensiv vor Gericht gelogen hat. (AG Wolfsburg ...)

Aber Philipp Berger und seine Kanzleien vertreten die Euroweb nicht nur vor Gericht: Philipp Berger h├Ąngt sich mit einer bestenfalls und ├╝berm├Ą├čig h├Âflich als "verzerrend" zu bezeichneten "Berichtserstattung" in der ├ľffentlichkeit sehr weit aus dem Fenster. Er blieb dabei mehrfach "nicht ganz bei der Wahrheit". Drastisch ausgedr├╝ckt: Ich habe ihn auch schon mehrfach beim Verbreiten von vors├Ątzlich unwahren Tatsachenbehauptungen erwischt. Dar├╝ber werde ich demn├Ąchst ├Âffentlich berichten. Zudem - und das steht aus zwei Verfahren vor D├╝sseldorfer Gerichten fest, hat er bereits im Auftrag der Euroweb deren Gegner und auch Mitbewerber ├Âffentlich herab gew├╝rdigt. In einem der Verfahren erwirkte ich selbst deshalb eine einstweilige Verf├╝gung gegen seine Auftraggeberin, die Euroweb Internet GmbH.

Der "Rechtsanwalt" Philipp Berger behauptet ├Âffentlich, er habe sich auf "auf das Forderungsmanagement/Inkasso und das Zivil-Prozessrecht konzentriert".

Er w├Ąre besser bei seinen Leisten geblieben!

Mit einer erst k├╝rzlich scheinbar im Auftrag der Euroweb versendeten Abmahnung an einen Dritten stellt sich Philipp Berger n├Ąmlich in eine Reihe mit dem anno 2010 an selbst beschleunigtem Blei verstorbenen M├╝nchner Gauner und Rechtsganove G├╝nter Freiherr von Gravenreuth, dessen Abmahnungen auch oft nur dazu dienten, das eigene M├╝tchen nach verlorenen Prozessen zu k├╝hlen und zu stalken - es an einer tragf├Ąhigen Begr├╝ndung aber sehr oft fehlen lie├čen:

Was beim Leser einer solchen Abmahnung ankommt:

Da wird also wegen eines Artikels abgemahnt, der die ├ťberschrift "Einstweilige Verf├╝gung gegen die Euroweb" tr├Ągt und behauptet, dass "pflichtwidrig" vergessen wurde, darauf hinzuweisen, dass diese Entscheidung lediglich eine vorl├Ąufige, im einstweiligen Rechtsschutz ergangene Entscheidung darstelle.

Wenn man das mit angemessener Aufmerksamkeit lie├čt, dann wundert man sich (als Laie) oder man kommt (als Fachmann) aus dem Staunen nicht heraus...

Vier Fragen an den Herrn Philipp Karl Berger:

  1. Herr Berger: Wenn man eine Entscheidung eines Gerichtes mehrfach(sic!) als "Einstweilige Verf├╝gung" darstellt, wie kann man dann vergessen haben, darauf hinzuweisen, dass diese Entscheidung lediglich eine vorl├Ąufige, im einstweiligen Rechtsschutz ergangene Entscheidung darstellt?
  2. Herr Berger: Haben Sie die Abmahnung etwa in einem, hinsichtlich der T├Ątigkeit nicht vertretbaren geistigen Zustand verfasst?
  3. Litten Sie an einer tempor├Ąren Dyslexie oder kognitiven St├Ârungen?
  4. Oder handelt es sich gar um die Anwendung von Gewalt/anderer zur Einsch├╝chterung geeigneter Mittel?

Die Antwort erwarte ich untergebenst. Sollte diese Antwort als Abmahnung tituliert oder aufgemacht sein, dann k├Ânnen Sie sich auf eine gerichtliche Entscheidung gefasst machen. Das Stichwort ist "Negative Feststellungsklage".

Sollten Sie wie bei der vorliegenden Abmahnung einen horrenden Streitwert ansetzen, dann freut sich das Gericht auf die kostendeckenden Geb├╝hren und der Anwalt oder die Anw├Ąltin, die ich dann ja mit meiner Verteidigung beauftragen muss ├╝ber das auf Ihre Kosten schnell verdiente Geld.

Ich habe dem Abgemahnten zu drei Handlungen geraten:

  1. Nat├╝rlich "Negative Feststellungsklage".
  2. Strafanzeige wegen Stalkings und K├Ârperverletzung - der Abgemahnte hatte einen Lachkrampf und ich auch. Ein "Rechtsanwalt" (der den Name verdient) h├Ątte damit rechnen m├╝ssen.
  3. Hinweis an die Rechtsanwaltskammer K├Âln bez├╝glich § 14 Absatz 2 Nr. 3 BRAO.

Man will ja nicht nur ├╝ber solche d├Ąmlichen "Abmahnungen" lachen, sondern (bei einem Streitwert von 75.000 Euro) auch echten Spa├č mit dem Verfasser dieser, im Rahmen einer ehrlichen Meinungs├Ąu├čerung nun wirklich nur noch als "d├Ąmlich" zu bezeichnenden Abmahnung haben. Das gilt auch und gerade dann wenn der Anwalt Berger sich das in seinen wom├Âglich wilden Tr├Ąumen offenbar ganz anders vorstellte.

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*) Diese beiden haben die Kanzlei verlassen und werden deshalb nicht mehr namentlich genannt.

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