31.03.2012

Wie die Euroweb vor Gericht l├╝gt - LG M├╝nchen, Az. 12 O 9629/10

Die Sache des LG M├╝nchen, Az. 12 O 9629/10, Kl├Ągerin war die Euroweb Marketing GmbH (jetzt Internet Online Media GmbH, GF Daniel Fratzscher) zeigt genau auf das und wie die Euroweb die Gerichte bel├╝gt:

In der Sache trat die Tochter der Euroweb Internet GmbH als Kl├Ągerin auf und versuchte insgesamt ├╝ber 5000 Euro abzuzuziehen. Das Gericht stellte unter "Tatbestand" auf Seite 4 des Urteils den zun├Ąchst im Urkundenverfahren gehaltenen Vortrag der Gauner fest:

"Die Kl├Ągerin habe 4800 Euro bei Google einbezahlt."
und, auf Seite 5
"Die Kl├Ągerin stellte durch Zeugen unter Beweis, das diese das monatliche Budget bei Google einbezahlt habe."
und
"Die Kl├Ągerin habe 4.800 Euro netto bereits gleich zu Beginn des Vertragsverh├Ąltnisses abgef├╝hrt (Blatt 49 d.A.), dazu sei die Kl├Ągerin als Google-Addwords-qualifizierter Reseller auch gegen├╝ber Google verpflichtet"...
und

"Die Kl├Ągerin habe die Onlinewebanzeige auch gestartet (vergl. Anlage K3 und Blatt 78f.d.A.)"
Das entspricht dem ersten Behaupten der Euroweb Marketing GmbH (jetzt Internet Online Media GmbH), GF Daniel Fratzscher, und mit diesem vors├Ątzlich falschem Behaupten wurde zun├Ąchst im Urkundenprozess ein "Vorbehaltsurteil" erwirkt. Das Gericht wurde zun├Ąchst auch wirksam get├Ąuscht, denn das Vorbehaltsurteil erging, die Beklagte sollte jene, angeblich an Google abgef├╝hrten 4800 Euro zahlen.

Erst nachdem der angebliche Zeuge im Prozess keine Angaben machen konnte, gab die Euroweb Marketing GmbH (jetzt Internet Online Media GmbH), GF Daniel Fratzscher, wie folgt zu:

"Da die Beklagte nichts an die Kl├Ągerin bezahlt habe, sei die konkrete Kampanie f├╝r die Internetpr├Ąsenz www.-meeting-Snackservice.de bei Google auch nicht gestartet worden."
Das Gericht lehnte dann die Zahlungsklage ab. Es stellte fest, dass die dass die Euroweb Marketing GmbH (jetzt Internet Online Media GmbH), GF Daniel Fratzscher, den Vortrag in zwei wesentlichen Punkten abge├Ąndert habe:
  1. Die behauptete Zahlung von 4800 Euro ist trotz ersten Behauptens nicht erfolgt.
  2. Die Werbekampagne wurde trotz ersten Behauptens nicht gestartet.
(Seite 11 unter 2.)

Das hier ein Fall eines sehr weit getriebenen Versuches des Prozessbetruges vorliegt ist mehr als nur offensichtlich.

Der StA M├╝nchen liegt die Strafanzeige gegen Daniel Fratzscher vor. (56 Js 211258/11) Nach einem Versuch der Ablehnung ("Betrug nur versucht", "von Tat zur├╝ckgetreten") durch die Staatsanwaltschaft ist fristgerecht Beschwerde eingelegt worden, denn aus dem Urteil ergibt sich unzweifelhaft, dass ein R├╝cktritt nicht wirklich erfolgte, sondern dass die Euroweb Marketing (jetzt Internet Online Media GmbH) tats├Ąchlich auch in der m├╝ndlichen Verhandlung versuchte, noch an das Geld zu kommen. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor nicht einmal ermittelt, dass in diesem konkreten Fall nicht Christoph Preu├č sondern Daniel Fratzscher als T├Ąter in Frage kommt.

Die Kanzleien des Philipp Berger tun einiges, darunter erheblich verwerfliches, um die Berichte ├╝ber diese dreisten prozessualen L├╝gen und den versuchten Betrug der Euroweb Marketing GmbH (jetzt Internet Online Media GmbH), GF Daniel Fratzscher aus dem Web zu bekommen.

Gelingt aber nicht!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ein Gl├╝ck, dass erst morgen der 1. April ist, sonst k├Ânnte man ja denken die Euronepp sollte hier nur zum Spass vorgef├╝hrt werden.
Ob man jetzt mit Verdunklungsgefahr rechnen muss? Ich hoffe die ermittelnden Staatsanw├Ąlte lesen mit.

Anonym hat gesagt…

Philipp Preu├č ? Um Gottes Willen !!! ;)
Sch├Ân das man Dich wieder lesen kann, Danke daf├╝r !!

. hat gesagt…

Philipp Preu├č ? Um Gottes Willen !!! ;)

Danke, korrigiert.

Offenbar habe ich Probleme damit, bei dieser Gemeinschaft der "L├╝genberger Preu├čen" die Namen, Vornamen, Wohnorte und T├Ątigkeiten auseinander zu halten.

Anderseits wissen die ja nicht mal - und das ist gerichtsbekannt - wie deren Firmen gerade benannt sind.

Und k├Ânnte man den eigenen Name so einfach wechseln wie den einer GmbH, dann w├╝rden die wohl nicht mal zu jedem Zeitpunkt wissen was im Personalausweis gerade drin steht...

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