04.04.2012

Euroweb / Webstyle / Berger Law LLP: Im M├Ąrz nichts gewonnen? Nichts zu gaggern?

Der Karpfen im Teich wird von einem f├╝rchterlichen L├Ąrm gest├Ârt und steckt seinen Kopf aus dem Wasser. Er sieht ein Huhn und h├Ârt es f├╝rchterlich gaggern. Nach einer ganzen Weile denkt er "Was hat das Huhn nur?"

Er fragt es also nachdem sich das Huhn endlich beruhigt hat.

Das Huhn: "Na h├Âre mal: ich habe ein Ei gelegt!"

Der Karpfen: "Meine Frau legt viele tausende Eier und es w├Ąre sehr verst├Ârend und sie k├Ąme zu nichts anderem mehr, wenn sie wegen jeden Eies so ein f├╝rchterliches Gegacker anfangen w├╝rde wie Du es tust!"
(Alte Fabel in eigener Fassung)

Sonst berichtet der Laienpublizist Philipp Berger ja ├╝ber jeden einzelnen Prozess in dem die Euroweb oder die Webstyle mal was gewonnen haben und stellt diese Verfahren als "richtungsweisend" dar - wohl in dem Wissen (sonst w├Ąre er als Anwalt kaum geeignet), dass diese Urteile Einzelurteile waren, bei denen die Gegner der Euroweb oder der Webstyle den Vortrag zu den erbrachten oder nicht erbrachten Leistungen nach § 649 BGB nicht wirksam bestritten hatten, also lediglich einen prozessualen Fehler begingen. Was die Kanzlei Berger Law LLP in den Prozessen f├╝r die Euroweb oder die Webstyle vortrug war oft genug "zweifelhaft". In einem Fall hat das LG Berlin sogar auf die Haftung des gegnerischen Anwaltes wegen grober Fahrl├Ąssigkeit verwiesen. Mehrere Gerichte gingen von einer nicht mehr glaubhaften Sachverhaltsdarstellung durch die Euroweb aus, welche die Kanzlei Berger vertrat. Anfang April 2012 findet sich im Kanzleiblog keine aktuelle "Berichterstattung" ├╝ber einen "Sieg" der Euroweb oder der Webstyle. Das legt nahe, dass die nichts gewonnen haben. Sonst w├╝rde das Huhn gaggern, da tut es ja sonst auch. Und zwar verdammt laut!

Gegenteilige Urteile, also solche, bei denen die Webstyle oder die Euroweb verlor gibt es, trotz der Vielzahl in der nur bedingt "wahrheitsgem├Ą├čen Berichterstattung" des Laienpublizisten und Euroweb/Webstyle-Propagandaanwaltes Philipp Berger nicht. In der Realit├Ąt schon. Viele. Sehr viel mehr, um genauer zu sein.

Dabei ist er es, der die ├ľffentlichkeit mit Sicherheit dar├╝ber informieren k├Ânnte, warum er (oder seine Kanzlei) in j├╝ngster Zeit in etlichen(!) Verfahren vor dem LG D├╝sseldorf die Klage f├╝r die Euroweb zur├╝ck nahm und die Anspr├╝che der Gegner anerkannte - wohl um einem Urteil mit rufvernichtender Wirkung aus dem Wege zu gehen, wie es schon in der Sache VII ZR 22/11 geschah ├╝ber welche der Anwalt Philipp Berger bis heute sogar ├Âffentlich die L├╝ge verbreitet, der BGH habe die arglistige T├Ąuschung durch die Euroweb "abstrakt" nicht erkennen k├Ânnen. Und sich so ganz offen auf die Seite des Unrechts stellt. Dar├╝ber, ob deshalb die Rechtsanw├Ąlte, nun sogar die "Partner", aus der "Kanzlei Berger LLP" und "Berger Law LLP" fliehen, kann man trefflich spekulieren. Ich w├Ąre dort schon l├Ąngst weg, mit solchen Vorg├Ąngen w├Âllte ich, w├Ąre ich ein "Organ der Rechtspflege" nichts zu tun haben!

Bei den Klager├╝cknahmen greift ja, so w├╝rde Philipp Berger wohl behaupten, die Schweigepflicht. Dann sollte er aber auch das dumme Gaggern lassen.

Nein! Ich frage den Herrn Berger nicht. Ich w├╝sste, dass das, was von diesem Laienpropagandist als Antwort kommt (er w├╝rde nach meiner Erfahrung wohl auch nicht antworten), f├╝r eine angemessene und wahre Berichterstattung unverwertbar w├Ąre. Man k├Ânnte sich h├Âchstens dar├╝ber auslassen, was an der Antwort (nicht) wahr oder vors├Ątzlich wahrheitsverzerrend w├Ąre. Wie die anderen Berichte des Laienpublizisten Philipp Berger, der sich immer mehr als "Unrechtsanwalt" entpuppt, auch.

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