30.08.2012

Euroweb-Anwalt Philipp Berger will wollte sich von eigener angestellter Rechtsanw├Ąltin vor Gericht vertreten lassen

Vor ein paar Tagen hatte ich berichtet, dass ein kleiner Kassler Webdesigner sich vor dem AG Kassel gegen ein vom oft und stets im Interesse der Euroweb vor Gericht und ├Âffentlich l├╝gendem Euroweb-Anwalt Philipp Berger und dem in Leipzig wegen Betruges angeklagtem Euroweb-Gesch├Ąftsf├╝hrer Christoph Preu├č angezetteltes Verfahren wehrt:
"Philipp Berger, der ja formell (noch) ein "Rechtsanwalt" ist, hat an das Gericht schreiben lassen und beantragt, dass Adrijana Blazevska ihn vertreten d├╝rfe. Wom├Âglich versteht der Anwalt Berger ja vom Strafrecht - und wie sich zeigen wird auch vom Berufsrecht - noch weniger als vom "Presse- und Medienrecht".
Das AG Kassel hat den Antrag des Philipp Berger k├╝rzlich abgelehnt. Dar├╝ber hinaus sogar den, als Nebenkl├Ąger zugelassen zu werden:

W├Ârtlich:
"Die Voraussetzungen der §§ 395, 396 Strafprozessordnung (StPO) f├╝r eine Zulassung als Nebenkl├Ąger liegen nicht vor.

Das Verfahren betrifft den Vorwurf zweier Beleidigungen gem├Ą├č § 185 Strafgesetzbuch. Nach § 395 Abs. 3 StPO kann ein Anschluss als Nebenkl├Ąger erfolgen, wenn diese aus besonderen Gr├╝nden, insbesondere wegen der schweren Folgen der Tat, zur Wahrnehmung der Interessen geboten scheint."
Damit war dann ├╝ber die nach § 46 BRAO verbotene Zulassung der Adrijana Blazevska als Vertreterin des Anwaltes nicht mehr zu befinden. Zu dem ist der Herr Berger nur noch Zeuge, was seine finanziellen Interessen an dem Verfahren (Warum wohl sonst wollte sich der "Rechtsanwalt" durch seine Angestellte vertreten lassen?) erheblich mindern d├╝rfte.

Vermutlich wird das Gericht das Verfahren in einem weiteren Schritt wegen "Geringf├╝gigkeit" einstellen. Der kleine Kassler Webdesigner neigt dazu, dieses zu bedauern, er h├Ątte zu gern die Herrn Philipp Karl Berger aus Niederkr├╝chten und Christoph Preu├č aus D├╝sseldorf in der ├ľffentlichkeit einer Gerichtsverhandlung als das vorgef├╝hrt, was diese (nicht nur) seiner Meinung nach wirklich sind:

N├Ąmlich als garstige Rechtsmissbraucher, die vor den Gerichten und ├Âffentlich l├╝gen und die eigentlich - wegen gemeinschaftlichen Betruges - als Angeklagte vor ein Gericht gestellt und dann richtig "verknackt" geh├Âren.

Zur Rechtskraft: Vermutlich hat der  Anwalt Berger noch ein Beschwerderecht.

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