07.08.2012

Jean-Paul Bohne f├╝r Berger und die Euroweb Nr. 1

Ein Jean-Paul Bohne, laut Anwaltskammer "Bohne, Jean Paul Pierre", wird von der Anstaltskanzlei Berger als Ansprechpartner im Medien-, Presse- und ├äu├čerungsrecht angepriesen. Seine Abmahnungen und Hinweise gem├Ą├č § 10 TMG taugen vor allem dazu, seine Mandanten erfolgreichen Klagen der Gegner auszusetzen. Das werde ich in einer Artikelserie begr├╝nden, die ich in Form ├Âffentlicher Antworten auf seinen seriellen Unsinn in einer Serie von "Anwaltsschreiben" formuliere:

Heute: Teil 1

"Rechtsanwalt"Jean-Paul Bohne, Berger LAW LLP D├╝sseldorf: Fragw├╝rdige Leistungen im Presse- und Medienrecht
So wird Jean-Paul Bohne auf der Kanzleiwebseite als Ansprechpartner im Medien- und Presse- und Internetrecht angepriesen.
Die bekannten Leistungen auf diesem Gebiet verdienen das Pr├Ądikat "h├Âchst fragw├╝rdig".
Bildschirmfoto:  J├Ârg Reinholz


Allerwertester  Jean-Paul Bohne von der Berger Law LLP in D├╝sseldorf,

Aus Ihrer Abmahnung vom 23.4.2012, versendet am 24.4.2012 (damit auch Sie es zuordnen k├Ânnen  soll man das Aktenzeichen ZR 3110/12 stets angeben) zitiere ich wie folgt:

Folgende ├äu├čerungen sind aus den vorbenannten Gr├╝nden und
Gesetzesbestimmungen rechtswidrig und daher zu entfernen:

1.
Unter
http://joerg-reinholz.blogspot.de/2012/04/arglistige-vergleichsoffensive-der.html

wird durch die ├äu├čerungen:

„dass Philipp Berger und seine Kollegen hier die um den Vergleich
angegangenen t├Ąuschen“


„die von diesen get├Ąuschten“

„T├Ąuschung und Gewinn f├╝r den T├Ąuschenden oder einen "Dritten"
sind Merkmale des Betruges“


„offenkundigen Beschiss“

unserem Mandanten T├Ąuschung und Betrug vorgeworfen. Der Blogger kann wohl kaum behaupten, gerichtliche Entscheidungen vorweisen zu k├Ânnen, die unseren Mandanten, und zwar pers├Ânlich, des Betruges schuldig befunden haben. 
Jetzt passen Sie mal auf, Sie Jurist:

H├Ątte das dumme Gelaber auch nur f├╝r 10 Cent Substanz, dann h├Ątte Ihr "lieber Rechtsanwalt" Philipp Berger eine einstweilige Verf├╝gung bekommen. Hat er aber nicht, wahrscheinlich nicht mal beantragt, denn die Abmahnung ist so d├Ąmlich, dass die auf den Gerichtstreppen als Witz gehandelt wird.

Die Stelle  „dass Philipp Berger und seine Kollegen hier die um den Vergleich
angegangenen t├Ąuschen“
lautet vollst├Ąndig:
Da die "Berger Rechtsanw├Ąlte" des Philipp Karl Berger ├Âffentlich und in den Vergleichsvorschl├Ągen einzig auf die wenigen, einzelnen F├Ąlle eingehen, in denen die Euroweb und die Webstyle auf Grund von schwer wiegenden Vers├Ąumnissen der jeweiligen Beklagten oder deren Anw├Ąlte gewonnen hatten, kann man davon ausgehen, dass Philipp Berger und seine Kollegen hier die um den Vergleich angegangenen t├Ąuschen um nachfolgend einen f├╝r die Euroweb oder die Webstyle vorteilhaften Vergleichsabschluss zu erzielen.
Wie dumm oder aber b├Âswillig muss ein studierter Jurist  sein, der diese klipp und klar als Meinung ge├Ąu├čerte Meinung angreift? Also: Wie dumm oder b├Âswillig sind Sie - und der Herr Preu├č von der Euroweb nebst dem Herrn Berger, die Sie als "Ansprechpartner im Medienrecht" vertreten?

Machen Sie blo├č den Hals auf und ├Ąu├čern Sie die falsche Worte, dann hole ich mir sofort die negative Feststellung. Der Lieblingsstreitwert von Ihrem Chef Berger liegt doch bei 75.000 Euro? Dann sollten schon mal mindestens 5000 Ocken f├╝r Gerichtskosten geplant werden. Doch dabei bleibt es nicht:

Die Textstelle „die von diesen get├Ąuschten“ findet sich in:
"Diese Damen und Herren der "Berger Law LLP" des Philipp Berger und des Andreas Buchholz "nehmen es also zumindest in Kauf", dass die von diesen get├Ąuschten einen f├╝r diese nachteiligen Vertrag abschlie├čen, den diese nicht abschlie├čen w├╝rden, wenn diese w├╝ssten, dass die Gerichte in j├╝ngster Zeit zunehmend die Klagen der Euroweb und j├╝ngst auch der Webstyle GmbH wegen arglistiger T├Ąuschung oder aber (und dies geradezu reihenweise!) wegen begr├╝ndeten Misstrauens in die Richtigkeit der vorgelegten Abrechnung abweisen."
Jetzt passen Sie mal auf, Sie Jurist:

F├╝r die erste T├Ąuschung durch die Euroweb habe ich viele Urteile. Und ich habe eine sch├Âne Sammlung dieser "Berichte"  des Philipp Berger - darunter solcher in denen der Mann falsch vormacht, t├Ąuscht - teilweise sogar offensichtlich l├╝gt. Die Zusammenarbeit Euroweb + Berger, also die zielbewusste T├Ąuschung des Publikums durch die Kanzlei, ist so naheliegend, dass es viel mehr als einer einfachen Rechtsbeugung bedarf um das durchzubekommen. So kriminell ist kein Richter. Nicht mal in K├Âln, Hamburg, Berlin oder M├Ânchengladbach!

Die Textstelle: „T├Ąuschung und Gewinn f├╝r den T├Ąuschenden oder einen "Dritten" sind Merkmale des Betruges“ bedarf keiner Diskussion, Sie Rechtsanwalt! Sie bekommen von mir kostenlos einen Einf├╝hrungskurs in die Merkmale des Betruges nach § 263 StGB und wagen es sich, sich dar├╝ber namens Ihrer Mandanten zu beklagen?

Aber Sie, der Herr Preu├č und der Herr Berger haben ja die einstweilige Verf├╝gung nicht bekommen - oder nicht mal beantragt. Nur gedroht... Jetzt droh ich mal: Mit einer Feststellungsklage. 

Die Textstelle: „offenkundigen Beschiss“ 

... f├╝hrt mich zu folgenden 4 Fragen: 
  1. "Was wollen Sie?"
  2. "Sind Sie wirklich Jurist?"
  3. "Wissen Sie eigentlich was eine 'negative Feststellungsklage' ist?"
  4. "Wissen Sie denn auch schon, was Sie mich mal k├Ânnen?"

Mein Rat an Jean-Paul Bohne:

Suchen Sie sich einen Job, Herr Jean-Paul Bohne (laut Anwaltskammer "Bohne, Jean Paul Pierre"), in dem Dritte solchen Schwachfug aus Ihrer Feder nicht lesen m├╝ssen, den Sie allen Ernstes als "Beschwerde gem├Ą├č § 10 TMG" bezeichnen - Sie "Ansprechpartner im Medien- und Presse- und Internetrecht"! Denn wie ich sehe, bin ich - ein einfacher Schlosser aus dem Osten - in Ihrem Job besser als Sie. Ich wusste n├Ąmlich ganz ohne Anwalt, dass dieser "Hinweis nach § 10 TMG" eine Lachnummer h├Âchster G├╝te ist. Aber nicht mal in Zusammenarbeit mit dem Herrn Jurist Philipp Berger haben Sie diesen herrlichen Bl├Âdsinn lassen k├Ânnen. "Rechtsanw├Ąlte" - Ich klappe zusammen vor Lachen! 


Geben Sie die Anwaltskarte ab! Sie schaden auf diese Weise Ihren Mandanten, Herr Jean-Paul Bohne (laut Anwaltskammer "Bohne, Jean Paul Pierre").


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