30.09.2012

Euroweb: Über Preis-Leistungsverhältnis und möglichen Prozessbetrug

Im Blog von Thorsten Romaker hat eine Person, welche wohl ein Insider ist, ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert:
"Nochmal eine Info zu den Kosten und der Qualitaet der Webseiten: Die Qualitaet ist durchaus in Ordnung. Die Bilder sind aus einer kostenpflichtigen Datenbank. Das machen alle Agenturen so. Der Preis ist allerdings viel zu hoch. Mal so als Vergleich. Die Mitarbeiter k√∂nnen bei vollen Auftragsbuechern sogenannte Wochenendseiten machen. Sie erstellen also eine Seite am Wochenende und bekommen dann einen Bonus von 200€. Diese Seite wird dann fuer 7.000€ verkauft."
ein paar Leistungen  mehr sind schon noch im Paket drin als die pure Webseitenerstellung. Dennoch erscheint das Preis-Leistungsverh√§ltnis vor allem f√ľr die Euroweb √ľberm√§√üig g√ľnstig zu sein, jedenfalls wenn man (wie ich) dem Kommentator glaubt.

Zudem sollte genau das als Versicherung an Eides statt in einem Gerichtsverfahren vorgelegt werden. Immerhin hat die Euroweb in etlichen Verfahren behauptet:
  1. Die Seitenerstellung w√ľrde √ľber 2000 Euro kosten. 
  2. Diese halte f√ľr diesen Zweck gen√ľgend fest angestelltes Personal vor.
Im Zusammenhang mit den sich bereits vielfach als falsch und unwahr erweisenden Vortr√§gen der Euroweb und aus meiner Lebenserfahrung heraus w√ľrde ich zwar dem Kommentar glauben - aber vor Gericht z√§hlen h√§rtere Fakten.

Sollte sich diese √Ąu√üerung als wahr erweisen, dann d√ľrfte es keineswegs bei den 14 F√§llen wie in der Betrugssache  in Leipzig bleiben, denn ich habe hier wesentlich mehr Urteile gespeichert aus welchen hervorgeht, dass die Euroweb durch die Kanzlei Berger ganz anders vortragen lie√ü - das w√§re dann in jedem einzelnen Fall (Prozess-)Betrug.

Zudem zeigt die √Ąu√üerung auf, dass es sich lohnt, nicht auf das Gelaber eines Verk√§ufers hereinzufallen, der "Referenzkunden" das Blaue vom Himmel verspricht und diese mit einem tollen Internet-System-Vertrag" √ľbervorteilt, wie die Verk√§ufer der Euroweb, der Webstyle und der WAZ Onlineservices es (werk-)t√§glich tun.


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