11.09.2012

Frage an Philipp Berger, Berger Law LLP (D├╝sseldorf)

Herr Philipp Berger: Was glauben Sie - wie lange sind Sie noch "Rechtsanwalt"?

Aus der erg├Ąnzenden dienstlichen Stellungnahme einer Richterin am LG D├╝sseldorf:

"Meine dienstliche Stellungnahme vom … konkretisiere ich dahin, dass es bei dem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft D├╝sseldorf, 20 Js 1328/12, um die Frage geht, ob Rechtsanwalt Philipp Berger vor einem Beweistermin in einem f├╝r die Firma Euroweb Internet GmbH vor dem Oberlandesgericht D├╝sseldorf gef├╝hrten Verfahren einen Zeugen beeinflusst hat. Gemeinsam mit einer Kollegin wurde ich Zeugin des in Rede stehenden Gespr├Ąches. Wir haben dem erkennenden Senat des Oberlandesgerichtes D├╝sseldorf und der Rechtsanwaltskammer D├╝sseldorf Mitteilung hier├╝ber gemacht, wodurch es letztlich auch zur Einleitung des Ermittlungsverfahrens gekommen ist."
Der unbescholtene Rechtsanwalt H├Ąnsch nennt es "Zeugenbeeinflussung" und "Harter Tobak".

Bisher war nicht bekannt, dass es im Verfahren 20 Js 1328/12 der StA D├╝sseldorf gleich zwei, als sehr glaubw├╝rdig anzusehende Zeuginnen gibt. Da kann der Philipp Berger weiter L├╝gengeschichten erz├Ąhlen wollen wie er will: Das "knallt". Eine "Anwaltsschonung", wie sie von vielen StA praktiziert wird, ist hier nicht mehr m├Âglich.


Des Rechtsanwaltes Philipp Karl Berger wichtigster Fall
Karikatur: "Des Rechtsanwaltes Philipp Karl Berger wichtigster Fall"
Autorin: Gisela de la Merde, Verlag: Group de Pipiweb

Besondere Verwerflichkeit der Tat

Da es um Prozessbetrug mit einer nicht geringen Schadenssumme geht und da hier ein "Rechtsanwalt", formell ein "Organ der Rechtspflege" daran beteiligt ist, den Staat und die Gerichte wissentlich und willentlich als Werkzeug des Betruges zu missbrauchen, handelt es sich beim Tatvorwurf wohl um gewerbsm├Ą├čig begangenen Betrug in Tatmehrheit und Anstiftung zur uneidlichen Falschaussage. Es d├╝rfte, der besonderen Verwerflichkeit der Tat wegen, nicht bei einer Haftstrafe von unter einem Jahr bleiben. Ich tippe auf 14 Monate Haft, die m├Âglicherweise zur Bew├Ąhrung ausgesetzt werden. M├Âglicherweise wohnt er aber auch eine Weile "Mit abschlie├čbarer Nasszelle, gro├čen Fenstern, blauen Vorh├Ąngen und apfelgr├╝nen T├╝ren zum Gang".

Drei Instanzen, Geh├Ârsr├╝ge (wie einst beim Gravenreuth) das nachgelagerte Verfahren der GStA, dann sollten Sie, Herr Philipp Karl Berger, die Anwaltskarte griffbereit haben um diese abgeben zu k├Ânnen. Ich tippe auf 3 1/2 Jahre, dann ist der Titel "Rechtsanwalt" weg, Herr Philipp Karl Berger.

Noch mehr Betrug

Der StA D├╝sseldorf liegt eine Strafanzeige wegen zweier weiterer begangener und versuchter F├Ąlle des Betruges vor, in der der Sachstand des massenhaften gewerbs- und bandenm├Ą├čig begangenen Betruges durch die "Gro├čkopferten" der Euroweb-Group (alle Gr├╝nder und Gesch├Ąftsf├╝hrer!) sowie die Partner der Kanzlei Berger Law LLP angesprochen wird. Auf den Umstand, dass es sich um eine kriminelle Organisation handele, wird besonders eindringlich hingewiesen.

Unter anderem wird auch auch auf finanzielle Transaktionen ins Ausland hingewiesen: Nach ├ľsterreich, Bulgarien(!) und in die Schweiz flossen im Jahr 2010 n├Ąmlich ganz beachtliche Mittel der Euroweb. Die Staatsanwaltschaft hat die Zahlen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Nachdem er ja die Berufung zur├╝cknahm, ist es ja wohl "nur" noch "versuchter" Betrug. Wahrscheinlich gibt es Einstellung gegen Geldzahlung und von der RAK die Pflicht, ein Ethik-Seminar zu besuchen. GvG wurde ja auch erst sehr sp├Ąt zu Knast verurteilt. Und Rechtsanwalt "S" musste bisher auch noch nie "sitzen".

Ein anderes Beispiel f├╝r Gerechtigkeit in diesem Lande: "B├Ârsenguru" Markus Frick musste noch nie "sitzen". Rolf Sch├Ąlicke, der ihn kritisiert hat, jedoch schon.

. hat gesagt…

Wie ich schon sagte: Wahrscheinlich ist eine Haftstrafe unter zwei Jahren und Bew├Ąhrung. Wahrscheinlich gew├╝rzt mit einer hohen Geldstrafe. Bis jetzt ist es ja "nur" der Vorwurf des versuchten Betruges und der Anstiftung zur uneidlichen Falschaussage.

Bessert er sich, dann muss er nicht in den Knast. Bleibt er aber uneinsichtig, dann "geht der Fisch irgend wann ab".

Ich gehe aber davon aus, dass er nicht Rechtsanwalt bleibt.

. hat gesagt…

"Ein anderes Beispiel f├╝r Gerechtigkeit in diesem Lande"

Deine Beispiele entsprechen meiner Auffassung von der Fortsetzung der "Gerechtigkeit" eines gewissen "Volksgerichtshofes" in der BR Deutschland.

Problemb├Ąrdompteur hat gesagt…

"Wahrscheinlich gibt es Einstellung gegen Geldzahlung und von der RAK die Pflicht, ein Ethik-Seminar zu besuchen."

falls diese aus ihrem Zustand zwischen Tiefschlaf und Koma erwacht. RAKs reagieren da mitunter ja erst, nachdem das Resthirn eines gr├Â├čenwahnsinnigen und skrupellosen Organs der Rechtspflege auf der Wand eines Kameradschaftsheims verteilt wurde.

Und andere skrupellose raffgierige und kriminelle Organe der Rechtspflege sind ja auch nie durch ihre RAK auch nur im Geringsten behelligt worden.

NVA-Konteradmiral hat gesagt…

H├Âren Sie mal, Herr Kleinholz...

...wenn Sie mich noch einmal in einem fremden Blog als "Troll" bezeichnen, dann lasse ich Sie kielholen!

Sie Kaj├╝tenjunge haben doch nicht einmal die Matrosenpr├╝fung geschafft.

Sie Landratte!

. hat gesagt…

NVA-Konteradmiral ...

mangels
a) auch nur eines Ruderbootes und
b) einer Mannschaft

k├Ânnen Sie mich gar nicht kielholen lassen.

Und woher wollen Sie den wissen, dass ich - im Gegensatz zu Ihnen - die Matrosenpr├╝fung nicht geschafft habe?

Den Titel "NVA-Konteradmiral" konnte es gar nicht geben. Sie sind also nicht nur ein Troll, Sie sind ein Aufschneider und zu dem noch eine ausnehmend dumme Person.

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