20.11.2012

Fortsetzungsgeschichte: Auge auf beim Notebookkauf (Und noch was zum Thema "Euroweb")

Am 24.07.12 hatte ich berichtet, dass ich die außergerichtliche Vertretung eines Amazon-Kunden wahrgenommen hatte. Der hatte in einem Amazon-Shop ein Notebook bestellt und vom Verkäufer (also nicht von Amazon selbst) "nicht ganz" die bestellte Ware erhalten:
Ich habe dem Verk√§ufer nach dessen erster Ablehnung, den Vertrag ordnungsgem√§√ü zu erf√ľllen (der hat eine Ware geschickt, die mit der Beschreibung des Angebotes nicht √ľbereinstimmt und behauptet, das w√§re so angeboten worden...), den Entwurf der Klage geschickt. Sch√§tze sein Anwalt wird ihn heute oder morgen richtig beraten und der Vertrag dann korrekt erf√ľllt.

Das Doppel des Vertrages kommt von Amazon...
 
"Der Schlosser wirkt!"

Der Verk√§ufer hat damals ganz schnell eingelenkt und im Austausch f√ľr das gesendete Notebook (Lenovo T61, "Intel Dual Core-Prozessor" 2.0 GHz, 2Gb Speicher, Bildschirmaufl√∂sung 1280x800 Pixel) das versprochene geschickt: Lenovo T61, "Intel Dual Core-Prozessor" 2.2 GHz, 2Gb Speicher (1 "Riegel"!) , Bildschirmaufl√∂sung 1680x1050 Pixel...

Der Austausch erfolgte √ľbrigens noch vor dem 1. August 2012.

Ein wenig tut mir der Verkäufer ja leid. Denn die T61 mit der mittleren (es gab die auch in einer "Bestrafe-Deine-Mitarbeiter-Version" mit 1024x768 Pixel) Bildschirmauflösung sind auch gebraucht tatsächlich nicht unerheblich billiger als die mit der "großen".

Und wer wegen des mindestens 5 Jahre alten Ger√§tes g√§hnt: 

209 Euro Kaufpreis
+30 Euro SSD
+30 Euro 4GB Hauptspeicher (ein "Riegel")

Ergibt ein "erzsolides" Notebook (Lob an Lenovo!) mit SSD, 2x2.2GHz, 6GB Arbeitspeicher und 1680x1050 Pixel Aufl√∂sung. Wer also meckert, der kann ja mal versuchen f√ľr 269 Euro etwas zu bekommen, was auch nur ann√§hernd so solide und leistungsf√§hig ist, denn alles was man heute neu f√ľr unter 600 Euro bekommt ist meiner Meinung nach "Plastikschrott und Elektronikm√ľll". Die alte Platte (160 GB) wurde in ein Geh√§use f√ľr 12 Euro gesteckt und tut ihren Dienst als USB-Medium:

F√ľr Backups. Dank einer USB 3.0 Card (nochmal 16 Euro) gehen die auch sehr schnell - ich hab √ľbrigens xUbuntu installiert: "F√ľr einen sicheren und angenehmen Umgang."

Auf diese ehemalige, 5 Jahre alte Notebookfestplatte (120GB), die jetzt ein transportables Backup-Medium ist, w√ľrden immerhin die Webauftritte s√§mtlicher angeblich 20.000 Kunden des Euroweb-Konzerns passen. 

Und zwar ohne diese zu komprimieren! Ich vermute, das genau wird der Euroweb und deren Anwalt Philipp Berger morgen nicht unerhebliche Probleme bereiten, denn der Euroweb-Konzern labert in seiner Werbung dummes Zeug von wegen einem eigenem "Rechenzentrum" - dass es als solches gar nicht gibt. Es gibt allenfalls einen kleinen Serverraum - und zwar im Billiglohnland Bulgarien...

Figur 1: Der "Rechtsanwalt" Andreas Neuber aus Krefeld wird √ľber den Ausgang dieses Prozesses wahrscheinlich eisern schweigen. Der passt gewiss nicht zu seinem Hass auf meine Person. Woher er davon wei√ü? Nun ja. Ich denke er telefoniert viel mit Philipp Berger und beide reiten sich in was rein, dessen Dimensionen beiden unklar sind. Andreas Neuber hatte schon Kriminelle mit √§u√üerst merkw√ľrdigen und "strafrechtlich h√∂chst bedenklichen" Methoden gegen mich vertreten. Er sollte mal √ľberlegen, warum Philipp Berger nicht selbst einl√§dt - der ist sich n√§mlich der Tatsache bewusst, dass die Dinge f√ľr ihn und seine Mandantin morgen nicht gut stehen und √ľberl√§sst die Blamage seinem Krefelder Kollegen.


Kommentare:

Problemb√§rdompteur hat gesagt…

Die lassen das tats√§chlich das Neuberlein machen? Naja, da d√ľrfte es ja egal sein aus welchem Grund das in die Hose gegangen ist.

. hat gesagt…

"Die lassen das tatsächlich das Neuberlein machen?"

Mal sehen: Kann ja sein, der Berger will sich nicht selbst blamieren und sucht einen Doofen der sich f√ľr ihn vor das Gericht stellt und aus dem im n√§chsten Satz genannten Gr√ľnden die Leviten lesen l√§sst. In den bisher bekannten Schrifts√§tzen hat der Chef der Berger Law LLP aber selbst gelogen...

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