14.12.2012

Euroweb: Auch die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt

Auch die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt gegen den Euroweb-Außendienst P. und den Euroweb GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christoph Preuß wegen des Vorwurfs des Betruges (597 Js 12008/12). Vorangegangen war vor dem Landgericht Kiel das Verfahren 2 O 135/11, in welchem das Gericht im Zivilverfahren (inzwischen rechtskrĂ€ftig) die arglistige TĂ€uschung feststellte und eine Zahlungsklage der Euroweb zurĂŒck wies.

Dem Zivilurteil nach erfolgte die arglistige TĂ€uschung zwar zunĂ€chst "nur" durch den Außendienstler P., der Staatsanwaltschaft wurden aber umfangreiche Beweismittel vorgelegt, dass dieser durch die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Euroweb systematisch zu der TĂ€uschung der Kunden und damit zum Betrug angehalten wurde und als Angestifteter eigentlich sehr viel mehr Zeuge denn TĂ€ter ist.

Zu dem Sachverhalt werden gegenwÀrtig Zeugen vernommen und Sachbeweise eingeholt.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wird langsam Zeit, dass da mal was entschieden wird, damit die Referenzkundenmasche endlich und endgĂŒltig erledigt wird. Schon traurig, dass sowas hierzulande immer so lange dauert.

heiner07 hat gesagt…

Glauben Sie, dass es Zufall oder UnfĂ€higkeit war, dass 300.000 BĂŒrger mit Schrottimmobilien beglĂŒckt werden konnten, ohne diesen Betrug staatlicherseits zu unterbinden?

Oder dass Peter Niehenke fĂŒr die Veröffentlichung der AdressbuchbetrĂŒgerei 18 Monate einsitzen musste?

Oder dass Gustl Mollath in die geschlossene Psychiatrie per Ferndiagnose eingewiesen wurde nachdem er die Schwarzgeldtransporte seiner Frau publik machte?

Ich jedenfalls glaube das nicht! Eher schon, dass einflussreiche Menschen im Angesicht der kommenden Finanzkatastrophe schwerstkriminelle Netzwerke organisiert haben, um sich noch schnell vorher zu bereichern! Denn dass diese Schuldenorgie immer so weiter gehen kann - das glaubt höchstens noch der deutsche Michel.

Anonym hat gesagt…

Äußerst bemerkenswert, die DĂŒsseldorfer Saubande weicht neuerdings auf ihrem Gerichtsreport-Hassblögchen der Nennung bestimmter Prozessgegner der Euroweb aus.

Nix mehr mit WAHNsinn bei Dritten, gelle "Gisela"?

http://www.youtube.com/watch?v=jyPXYoQKgXE

Anonym hat gesagt…

Oder dass Gustl Mollath in die geschlossene Psychiatrie per Ferndiagnose eingewiesen wurde nachdem er die Schwarzgeldtransporte seiner Frau publik machte?

"Mollaths Ex-Frau Petra, die in dem Geldhaus arbeitete und in Verdacht steht, an Schwarzgeld-Verschiebungen in die Schweiz beteiligt gewesen zu sein, benutzte die Erbschaft, um undurchsichtige Geldtransfers erklÀren zu können.
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Im Jahr 1996 war schlagartig alles vorbei. Werner S. wurde erhĂ€ngt im Keller seines Hauses gefunden. Zu den UmstĂ€nden, die zu seinem Tod fĂŒhrten, will sich die Staatsanwaltschaft auch 17 Jahre spĂ€ter nicht Ă€ußern. Behördensprecherin Antje Gabriels-Gorsolke begrĂŒndet das mit „postmortalem Persönlichkeitsschutz“.
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Eine Obduktion des Leichnams hat nicht stattgefunden.
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Nicht sie, sondern Petra M. war als Alleinerbin eingesetzt worden. Ihr damaliger Ehemann Gustl erinnert sich nur allzu gut an das ĂŒberraschende Erbe, das seiner Frau in den Schoß fiel."
Quelle:
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/n%C3%BCrnberg/kunde-hinterliess-mollaths-ex-frau-ein-millionenerbe-1.3024112?searched=true

via:
http://www.heise.de/tp/blogs/8/154621

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