14.02.2013

Euroweb: Spezialisten brauchen den Pflegenotdienst

Figur 1: Acht (8) nicht vorhandene Ressourcen auf einer Webseite eingebunden.
Offenbar sollte sich die Euroweb in "WAG fĂŒr Demenzkranke" umbenennen, denn vergessen wurde mal wieder: die QualitĂ€tskontrolle. Das Ergebnis ist so peinlich, dass ich auf Bildschirmfotos verzichte. Schon damit meine Leser keinen Augenkrebs (und/oder schwere Geschmacksinsuffiziens) bekommen und also Leser bleiben, statt (dann) blind bei der Euroweb, Webstyle oder WAZ-Onlineservice zu unterschreiben.


Das ist:

"Euroweb-Design auf und unter SchĂŒlerniveau"

Eigentlich sollte sich die Euroweb auf der Webseite eigenen endlich mal dafĂŒr entschuldigen fĂŒr teures Geld solchen Schrott geliefert zu haben statt sich weiter als Unternehmen zu bewerben, in welchem "Spezialisten" oder "Webdesigner" tĂ€tig sind. Wie peinlich, meine Herren Christoph Preuß und Daniel Fratzscher, geht es denn noch?

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Auch toll: Bei Google Chrome in der Konsole (Rechtsklick -> Element untersuchen auf de Webseite) ein "Audit" ausfĂŒhren, findet viele interessante Fehler und Probleme (ungenutztes CSS, BildgrĂ¶ĂŸen, JavaScript ...)

Ist viel interessanter als Firebug, was man damit alles findet (Network, Timeline, Resources, Profiles ... ;-)

Anonym hat gesagt…

Nun den wenn man sich die ganzen Geschichten so an sieht ist es einfach nur eine Schande fĂŒr die Branche. Die bei Google zu findenden Template-Dateien von den Webseiten sagen ja schon einiges aus und man sieht das es ein ganz "primitives CMS" ist.

Ich wĂŒrde schon fast behaupt ein Joomla wĂ€re flexibler einzusetzen.

Bin auf alle FĂ€lle gespannt wie lange die Referenzkundenmasche bzw. die "Abo-Falle des Webdesigns" noch weiter geht.

Ehemaliger Designer hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Rheinholz,

als ehemaliger Designer bei der Euroweb lese ich gerne Ihre Posts zum Unternehmen. Auch mir stieß das Vertriebsmodell mehr als sauer auf, allerdings verstehe ich Ihre Kritik an der fachlichen Qualifikation der Mitarbeiter nicht. Die genannten Seiten sind absolut negative Beispiele und bereits mehrere Jahre alt. Auf W3C-KonformitĂ€t und eine schlanke saubere Programmierung wird sehr viel Wert gelegt. Weitergehend ist das von Ihnen kritisierte CMS fĂŒr die meisten Kunden mehr als ausreichend... da spreche ich aus Jahrelanger Erfahrung. Und zu Ihrer Überraschung bin ich "trotz" meiner langen Festanstellung bei Euroweb sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Soll heißen: Andere Agenturen nehmen mich mit Kusshand. Nicht umsonst sind die Azubis bei der Euroweb regelmĂ€ĂŸig die besten in Ihrem Jahrgang.

NVM-Konteradmiral hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…

@Ehemaliger Design
Was der grafische Teil angeht da ist der ein oder andere gute Designer am Werk.

Programmiertechnisch gesehen sind es schwache Leistungen.

Eine andere Sache ist das viele Webseiten der Unternehmensgruppe an der Zielgruppe vorbei gehen.

Zum Beispiel ein Bestattungsunternehmen, da hat der diejenige Designer das Konzept so ausgearbeitet das ein Leichenwagen im Header rum fĂ€hrt. WTF! Oder eine kleine Grafikfirma, Webseite schaut aus wie von jemand der Graffiti macht und als Hintergrundmusik HipHop. Die Liste wird nicht kĂŒrzer im Gegenteil, aber möchte hier der Unternehmensgruppe keine Tipps geben was die alles Falsch machen..

Gerade wenn die Webseite etwas in die Jahre gekommen ist und auch neue Versionen der Browser erscheinen so sollte jede Firma in der Branche wenigstens hin und wieder die Webseiten der Kunden prĂŒfen! Gerade bei der Preisklasse erwartet man sowas einfach.

Was die QualitÀtskontrolle angeht da scheint sich nicht viel geÀndert zu haben. Auf folgender Seite https://www.facebook.com/EurowebGroup findet man recht aktuell immer mal paar negative BeitrÀge.



. hat gesagt…

"Nicht umsonst sind die Azubis bei der Euroweb regelmĂ€ĂŸig die besten in Ihrem Jahrgang."

In meinem Jahrgang sind diese gewiss nicht die besten, sondern gar nicht vertreten.

Was die "schlanke", "saubere" "Programmierung" betrifft: Da sind aber ein paar Grundlagen nicht erfĂŒllt. Wieso werden (wie ich oben zeige) geradezu regelmĂ€ĂŸig Skripte, ja ganze Bibliotheken eingebunden, die weder vorhanden noch notwendig sind? Ist das "schlank"? Und HTML ist eine Beschreibungssprache, keine Programmiersprache.
In NRW scheint der FachkrÀftemangel wirklich extrem zu sein. Ich behaupte, solches liegt hier an der mangelnden Bereitschaft, die Azubis tatsÀchlich auch auszubilden.

Weiter: Wieso mĂŒssen denn fĂŒr manche Webseite insgesamt ĂŒber 5 MB geladen werden, was dann auch ewig dauert?

"Weitergehend ist das von Ihnen kritisierte CMS fĂŒr die meisten Kunden mehr als ausreichend."

Ein CMS, bei dem ich mit einer Google-Suche hunderte mal die Fehlermeldung finde, die Seite sei nicht registriert, das ist nicht "ausreichend", sondern schlicht in einem Zustand der fĂŒr gewöhnlich mit "Geht nicht!" reklamiert wird. Dieser Zustand betrifft ca. 300 Seiten, also ca. 15% der (nur behaupteten, aber eher nicht vorhandenen) 20.000 Kunden.

Und dass es sich bei der obigen Seite um eine Àltere handelt ist auch nicht wahr.

. hat gesagt…

"Sie sind ein eingebildeter Lackaffe, der außschließlich hohle Phrasen dreschen kann!"

Du willst Dich im Ton bitte mĂ€ĂŸigen.

Anonym hat gesagt…

"Nicht umsonst sind die Azubis bei der Euroweb regelmĂ€ĂŸig die besten in Ihrem Jahrgang."

Wenn das die besten Azubis ihres Jahrgangs sind, dann möchten wir die ganz schlechten gar nicht kennenlernen!

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