18.02.2013

Euroweb verliert nach arglistiger Täuschung vor LG Halle - Kanzlei Berger berichtet nicht sachlich, sondern zielorientiert

Das Landgericht Halle hat am 10.01.2013 eine Klage der Euroweb Internet GmbH (Kl√§gerin) gegen eine Mandantin der Rechtanw√§lte Maurer & Kollegen durch Vers√§umnisurteil abgewiesen (Az. 5 O 173/12). Grund f√ľr die offensichtliche Flucht in die S√§umnis war eine drohende Verurteilung wegen arglistiger T√§uschung.

Interessant ist, wie die Kanzlei Maurer & Kollegen die Vertragsanbahnung beschreibt:
"Unserer Mandantin war offenbar auf die √ľbliche Masche der Kl√§gerin hereingefallen: Sie war von einer Mitarbeiterin in Kaltaquise angesprochen worden. Diese behauptete, dass die Kl√§gerin unsere Mandantin gerne als “Referenzkundin” f√ľr Kleinbetriebe in Ostdeutschland gewinnen wolle. Sie wolle unserer Mandantin eine neue “Software” vorstellen, sowie kostenlos zur Verf√ľgung stellen und auf diese Weise den “kleinen Mittelstand im Osten” f√∂rdern. Zudem sei es eine „besondere Ehre“ , dass ausgerechnet unsere Mandantin als Referenzkundin ausgew√§hlt worden sei. Zwar st√ľnde in dem Vertrag ein monatliches Entgelt, doch betreffe dies ausschlie√ülich das Hosting der Internetpr√§senz. Unsere Mandantin k√∂nne jederzeit den Vertrag k√ľndigen und die erstellte Homepage zu einem g√ľnstigeren Hostinganbieter √ľbernehmen. Wenn Sie zeitnah k√ľndige, erhielte die die Webpr√§senz somit v√∂llig kostenlos. 

Au√üerdem habe unsere Mandantin als Referenzkundin ein Widerrufsrecht, nach dem Sie den Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gr√ľnden k√ľndigen k√∂nne. Deshalb sei das v√∂llig risikolos."
 Warum die Flucht in die S√§umnis?

Die betrogene Kundin der Euroweb war durch einen gl√ľcklichen Umstand in der Lage, zu beweisen, dass ihr ein Widerufsrecht vorgemacht wurde:

Die Kanzlei Maurer & Kollegen schreibt:
"Gl√ľcklicherweise war w√§hrend des gesamten Gespr√§ches eine Kundin der Beklagten anwesend und h√§tte den Inhalt des Gespr√§chs best√§tigen k√∂nnen.

Offenbar war dies auch der Grund, weshalb die Klägerin es vorgezogen hat, zum Gerichtstermin nicht zu erscheinen."
Ganz klar: So kennen wir die Euroweb und das Vorgehen der Kanzlei des aus hiesiger Sicht notorisch unehrlichen Herrn Philipp Berger: Um ein Urteil zu vermeiden in welchem mal wieder steht, dass die Euroweb durch den Dr√ľcker arglistig t√§uschend ein Widerufsrecht versprochen hat.

Die gro√üfressigen und in der Gesamtheit des vermittelten Eindrucks offensichtlich bewusst verzerrenden, also im Gesamteindruck bewusst unwahren Berichte der D√ľsseldorfer Kanzlei Berger Law LLP, welcher der Niederkr√ľchtener Anwalt Philipp Karl Berger sozusagen als "Namensgeber und Oberl√ľgner" vorsteht, erwecken den Eindruck, die Euroweb gewinne immer und habe auch den Anspruch auf fast die gesamte, im Vertrag nicht genannte aber zusammenzurechnende Summe von regelm√§√üig ca. 7 bis 20.000 Euro.

Karikatur: "Philipp Berger mit dem Werkzeug, mit dem er die Wahrheit so zurichtet, dass diese ihm und der Euroweb gefällt."

Wie man mal wieder sieht stimmt das nicht. Der feine und ganz gewiss sehr oft unehrliche Herr Philipp Berger hat auch √∂ffentlich gelogen, als er trotz eines runden Dutzend ganz anderer Entscheidungen des BGH noch verk√ľndete, der Vertrag mit der Euroweb sei "nur aus wichtigem Grund k√ľndbar".

Der Vertrag ist n√§mlich nach § 641 BGB k√ľndbar und er ist wegen arglistiger T√§uschung anfechtbar.

Kommentare:

Nelson Muntz hat gesagt…

Haha!

Anonym hat gesagt…

Und fast "freiwillig" kassierte die Euroweb die nächste Klatsche. Köstlich!

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