10.06.2013

Euroweb: Abrechnung nach § 649 BGB ist ganz einfach zu widerlegen - keine Zweifel an vielfachem Prozessbetrug

Daniel Fratzscher hat fĂŒr das Jahr 2009 verkĂŒndet, die Euroweb habe 5300 Websites erstellt.

Vor Gericht wurde von der Berger "Law LLP" (vorher "Kanzlei Berger GbR", "Berger RechtsanwĂ€lte GbR", vorher "Berger & el Gendi RechtsanwĂ€lte GbR") fĂŒr die Euroweb notorisch vorgetragen, die Websites wĂŒrden ausschließlich durch fest angestellte Mitarbeiter erstellt. Philipp Berger hat das selbst vielfach veröffentlicht.

Wir nehmen jetzt - wider gesicherten besseren Wissens - diesen Fall mal als wahr an, denn die Euroweb wird nicht selbst vortragen, dass diese in Betrugsabsicht gelogen habe:

Im gleichen Jahr (2009) wurden 3.175.350 Euro an Löhnen/GehĂ€ltern sowie 553.258 Euro an Sozialleistungen gezahlt - so steht es im Jahresbericht der Euroweb fĂŒr das Jahr 2009. Der gesamte Personalaufwand betrug dem nach 3.728.608 Euro.


Selbst wenn man annÀhme, das sÀmtliche Mitarbeiter der Euroweb Webdesigner seien, so kommt man bei der Division von 3.728.608 Euro durch 5300 Websites nur auf

703,51 Euro / Website

In hunderten, wenn nicht tausenden Gerichtsverfahren hat die Euroweb jedoch BetrĂ€ge zwischen ca. 2000,-- und 3000,-- fĂŒr die Erstellung der Webseiten abgerechnet.

Weil die Euroweb viele Leistungen bereits anderweitig abgerechnet hat und ja auch nicht jeder Mitarbeiter als Webdesigner tĂ€tig ist wird sich der tatsĂ€chliche Betrag noch deutlich - nĂ€mlich auf signifikant weniger als 350 Euro - erniedrigen, nicht jedoch erhöhen - jedenfalls so lange die Euroweb nicht einrĂ€umt massiv Freiberufler einzusetzen und eingesetzt zu haben. Aber dann wĂ€re just der Vortrag, es wĂŒrden ausschließlich fest angestellte Mitarbeiter eingesetzt, schlicht und einfach gelogen - und zwar in der Absicht durch die TĂ€uschung des Gerichtes einen Vermögensvorteil zu erlangen.

Damit ist die Richtigkeit der Abrechnung nach § 649 BGB in aberhunderten Prozessen widerlegt. Gleichzeitig steht fest, dass die Euroweb in allen diesen Prozessen, dreist, vorsĂ€tzlich und in Betrugsabsicht gelogen hat. Es dĂŒrfte ein Gesamtschaden in Höhe mehrerer Millionen Euro entstanden sein. Es handelt sich damit nach meiner Ansicht um einen grĂ¶ĂŸten BetrugsfĂ€lle in Deutschland.
Und ich gehe davon aus, dass die vortragenden AnwĂ€lte der Berger Law LLP (vorher Kanzlei Berger GbR, vorher Berger & el Gendi GbR) - insbesondere jedoch Philipp Berger und Andreas Buchholz diese LĂŒgen wissentlich vortrugen, sich am Betrug wissentlich und vorsĂ€tzlich beteiligten.

Auch hierĂŒber werde ich mich mit Philipp Berger - dem "ObergerichtsbelĂŒger" der Euroweb - am  Donnerstag, dem 13.6.2013 um 13:30 im AG Kassel, Raum D 112, im Beisein eines Staatsanwaltes (der jeden Eindruck, er sei voreingenommen vermeiden will) sehr grĂŒndlich unterhalten.

Soll der "Eurowebsche LĂŒgen-Philipp" sich doch darauf vorbereiten. Das ist mir egal: Die Zahlen sind nĂ€mlich so hart, wie es fĂŒr ihn und die Euroweb wird!


Nachtrag/Hinweis:

Die Berger Law LLP hat diesen Artikel - ich kann das beweisen - allein am 10. Juni 2013 zwischen 08:48 und 20:55 Uhr 17x aufgerufen. Damit besteht ohne jeden Zweifel Kenntnis des Sachverhaltes...

Ich bin deshalb Ă€ußerst gespannt, ob Philipp Berger oder Andreas Buchholz es  verantworten wollen, dass der hier besprochene, erweislich unwahre Vortrag hinsichtlich der Erstellungskosten vor Gericht nochmals gehalten wird. Denn spĂ€testens dann stĂ€nde deren wissentliche Beteiligung - von der ich bisher nur ausgehe - fest.

Kommentare:

. hat gesagt…

Ein assoziales Element schrieb unter Missbrauch meines guten und ehrlichen Namens:

"So ganz ohne die geringste Entlohnung zu Rechtsthemen zu schwadronieren, ohne dass sich auch nur 'ne Sau dafĂŒr interessiert?"

Tja. BetrĂŒger "ficke" ich stets KOSTENLOS.
Außerdem habe ich ein mehrfaches der Zugriffe der Kanzlei Berger - selbst wenn man die Verbreitung des Bergerschen GeplĂ€rrs in den Presseportalen und natĂŒrlich den "Gisel-Blog" mit zĂ€hlt.

Vielleicht mache ich sogar eine Software mit welcher der passende Schriftsatz zu dem Vortrag der Euroweb nach AusfĂŒllen eines Web-Formulars automatisch als PDF erzeugt und zum Browser gesendet wird.

Ich kann nÀmlich nicht nur rechnen, sondern auch denken und programmieren. Und ich kann nicht bestÀtigen, dass die Herren B&B sowie P&F etwas davon können.

Sonst wÀre denen ja klar geworden, dass irgend wann mal einer diese eigentlich einfache Berechnung vornimmt.

Ab dafĂŒr!

Anonym hat gesagt…

Ich verstehe das nicht!? Was hat denn der interne Kostensatz/Website (deine Aufrechnung) mit dem Preis fĂŒr das Endprodukt zu tun?

Anonym hat gesagt…

Und noch etwas:

Wenn weniger Mitarbeiter diese Anzahl an Websites erstellt haben, als die komplette Belegschaft, mĂŒssen die internen Kosten doch steigen und sich nicht halbieren!?

Anonym hat gesagt…

Sorry fĂŒr`s Spammen :-) vergiss den zweiten Post!

. hat gesagt…

Ich verstehe das nicht!? Was hat denn der interne Kostensatz/Website (deine Aufrechnung) mit dem Preis fĂŒr das Endprodukt zu tun?

Das ist doch recht eindeutig, denn die Euroweb hat andererseits Kosten bis herunter zum Porto fĂŒr die Rechnungen der Folgejahre abgerechnet (es kann hier also nichts mehr geben, was an auftragsbezogenen Kosten entstanden ist. ) und just damit argumentiert, dass der jeweilige Webdesigner mit den HĂ€nden in den Taschen da gesessen hĂ€tte, was die Kosten in Höhe von 2000..3000 Euro verursache.

Klar sind da noch Nebenkosten. Doch die Erreichen bei "WebDesignern" niemals diese Höhen.

Im Übrigen könnte sich der Gesetzgeber § 649 Satz 2 und 3 BGB völlig sparen, wenn hier beliebige Mondpreise angegeben werden können.

"Wenn weniger Mitarbeiter diese Anzahl an Websites erstellt haben, als die komplette Belegschaft, mĂŒssen die internen Kosten doch steigen und sich nicht halbieren!?"

Nein. Wenn 100 Schweine je 10kg Kraftfutter am Tag fressen (das macht dann 1 To/Tag) - wie viel fressen dann 50 Schweine? Richtig: eine halbe Tonne.

Ist also logisch: Wenn nur die HĂ€lfte der Belegschaft als Webdesigner tĂ€tig ist, dann wird fĂŒrs Webdesign auch nur die HĂ€lfte der Lohnkosten der Gesamtbelegschaft ausgegeben.

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