21.06.2013

Hat die Euroweb tatsĂ€chlich verstanden? - Warum Philipp Berger auf einmal "im Strafrecht multidimensional erfahren" ist... Aktuelle außergerichtliche VergleichsvorschlĂ€ge bei 10%

Figur 1: Aktuelles Vergleichsangebot der Euroweb, Juni 2013 bei ca. 10% der Forderung.

So ganz richtig und vollkommen hat die Euroweb dennoch nicht verstanden, denn die KĂŒndigung nach § 649 BGB ist stets wirksam und nach mehr als 10 Euroweb-Verfahren vor dem BGH in denen der Bundesgerichtshof diesen Umstand der Euroweb immer wieder sehr geduldig erklĂ€rte versteht das auch das letzte Gericht so. Wieso - bitte - stellt die Euroweb die Anerkennung der Vertragsauflösung also wissentlich falsch als "freiwillig" dar? Muss ich der Euroweb ins Gebetsbuch schreiben, dass damit schon wieder eine kriminelle Absicht verfolgt wird?

Was das also jetzt noch soll, den Kunden gegen einen Vergleich von ĂŒber 700 Euro die Akzeptanz der KĂŒndigung zu versprechen weiß ich nicht so recht - stĂ€rkt es doch den möglichen Vortrag, dass seitens der Euroweb auch beim Vertragsabschluss ebenso systematisch und arglistig getĂ€uscht wurde wie es nun auch aus diesem Schreiben (ein Serienbrief) erneut ersichtlich wird. Ich nenne das "dumm".

Zudem kann die Euroweb vor Gericht aus einem Vertrag mit 199 Euro "StartgebĂŒhr" und 48 Monatsraten a 199 Euro (die eigentlich auch noch abgezinst werden mĂŒssten...) derzeit nur rund 490 Euro durchsetzen (5%-Regelung aus § 649 Satz 3 BGB). Und damit wĂ€ren wir, was das obige Serienschreiben betrifft, schon wieder bei einem Betrugsvorwurf.

Wir dĂŒrfen dem NĂŒrnberger Rechtsanwalt Stefan Musiol dafĂŒr danken, dass er die Euroweb mit einer schönen Entscheidung des OLG DĂŒsseldorf vom 16. April 2013 (Az: I-5 U 164/12) zu einem so weit gehenden Einlenken gebracht hat. Verzichtet die Euroweb doch auf 90% der Forderung - das bisherige Klageverhalten sah anders aus.

Ganz anders dĂŒrfte die Zukunft der Euroweb-Kanzlei Berger Law LLP aussehen!

Wenn die Euroweb jetzt schon selbst so "billige" Vergleichsangebote macht  und sich fast zeitgleich der bisher großfressige Philipp Berger plötzlich mit "mehrdimensionalen Erfahrungen im Strafrecht" bewirbt, dann ist das ein Zeichen dafĂŒr, dass es fĂŒr die Kanzlei seitens der Euroweb wohl schon deutlich weniger zu tun gibt.

Man kann darĂŒber auch sagen, das alte GeschĂ€ftsmodell hat - hinsichtlich der betrĂŒgerischen VortrĂ€ge in den Klagen zu § 649 Satz 2 BGB - "abgegessen". Der Euroweb-Kanzlei "Berger Law LLP" dĂŒrfte damit ein Ă€ußerst schmerzhafter Schrumpfungsprozess bevorstehen.

Möglicherweise wird Philipp Berger fĂŒr seine Prozesse in eigener Sache sogar schon bald Prozesskostenhilfe beantragen...

Es ist sogar möglich, dass die Kanzlei demnĂ€chst sogar Insolvenz anmeldet. Immerhin laufen ja einige Kosten noch weiter und sind monatlich fĂ€llig. Das sind GehĂ€lter, Miete, Standleitung, Energie... - eine prekĂ€re Situation fĂŒr eine Kanzlei, die fast nur fĂŒr diesen einen Großkunde tĂ€tig war.
Dieser Artikel wurde heute, am 22. Juni 2013 um 13:45 und um 15:13 Uhr von der Kanzlei Berger Law LLP aus abgerufen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Nein, nicht schon wieder.". Die Gerichtsreporterin Gisela Philipp Berger war ausser sich und raufte sich sogleich die Haare. "Schon wieder eine Watsch'n. Au.". Sprach's und versuchte sich mit etwas Hintergrundmusik abzulenken.

http://www.youtube.com/watch?v=RhDWkgPw6Bg

Doch das funktionierte irgendwie nicht. Deprimiert wie eh und je griff sie sich also wieder einmal eine Zigarre aus ihrer Raucherschublade. Kabumm. Sogleich flog die TĂŒr in hohem Bogen auf. "Die Knallzigarre hat geschmeckt?" fragte deren Rechtsanwaltskollege Andy und zog anschließend hinter sich die TĂŒr zu. JĂ€h klingelte das Telefon. Der Klient Preuß war am anderen Ende der Leitung. "Ich will endlich Ergebnisse sehen.", schrie der Anrufer in die Gabel. Gisela legte entnervt auf. Nach getaner Arbeit schaltete sie zittrig den Anrufbeantworter ein. LĂ€ngst war ihr alles egal. So beschloss sie, nach Hause zu wanken. Auf der Straße angekommen begegnete ihr ein Vertriebler.

Gut 2 Stunden spÀter bei sich zuhause angekommen, hatte sie leichtglÀubig, wie sie war, eine neue Risikolebensversicherung, einen DSL-Vertrag, Jahresabos bei sowohl dem ADAC, als auch der Bildzeitung, TV Movie, der Zeitschrift "Der Christ & sein Hund, sowie einen Dienstleistungsvertrag bei der Webdesignschmiede Euroweb unterschrieben.

Und die Moral von der G`schicht? Ohne Niveau/Sachverstand/Whatever funktioniert auch das dreisteste GeschÀftsmodell nicht. ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=8Byezlah9zk

Anonym hat gesagt…

PS: Gisela Philipp Berger spielt noch Tetris...

http://www.youtube.com/watch?v=QMKTdrQqpNk

Anonym hat gesagt…

aber die Geschichte wiederholt sich doch:
http://axonas.twoday.net/topics/Easydentic/
die warten einfach wieder ein paar Jahre ab bzw. gehen in ein anderes Land und dann starten sie auch wieder in Deutschland,
hinter allen Firmen wie Euroweb, Easydentic, Protection one etc. stecken die selben Finanzierer, Parfip, Activ Service MMV Leasing, denen es doch egal ist, woher die VertrÀge kommen, die sie aufkaufen.

Anonym hat gesagt…

und hier steht auch schon die gesamte Firmengeschichte der Fa. Berger,
http://www.fastix.org/r/AXONAS-ein-Versuch.pdf:
"angefangen mit Anwaltskanzlei El Gendi & Berger
im Dezember 2001 in DĂŒsseldorf,"
"Bei der PROXIMEDIA Deutschland GmbH gab es 2001 unter anderem zwei nette junge Mitarbeiter, der eine kĂŒmmerte sich unter anderem als Admin-C um die WebprĂ€senz des Unternehmens, der andere betreute die Kunden im Service Center. Der eine hieß Christoph Preuß (auch zustĂ€ndig fĂŒr
die proximedia-kunden.de, Stand: 05.04.2002), der andere Amin El Gendi"
und alles mit Parfip etc. ... die Herren machen also seit nunmehr 12 Jahren dasselbe GeschÀft ... neu ist nur, dass die Firmen ab und an neue Namen tragen und gierige Finanzierer dazu kommen ...

Anonym hat gesagt…

weitere AuszĂŒge aus der zitierten Seite von 2011:
"denn es steht zwar PROXimedia drauf, es
ist aber laut Handelsregisterauszug PARFIP drin, und zwar zu 100%! Die PROXimedia Service GmbH ist eine 100%ige Tochter der PARFIP Deutschland GmbH, und ihr GeschĂ€ftsfĂŒhrer
heißt:Christoph Preuß."
wenn Ihr hier also schreibt, dass die liebe Parfip doch langsam nachdenklich werden mĂŒsste, so ist das total blauĂ€ugig: Parfip verdient mit Referenzkunden ihr Geld, das ist der einzige GeschĂ€ftsgegenstand!

NVM-Konteradmiral hat gesagt…

Hehehe...so, wie ich das sehe, wird die Euroweb/Law Berger Blabla einfach die Branche Ă€ndern. Offensichtlich ist die Luft aus dem Internet-Business heraußen, sonst wĂŒrden nicht so lĂ€cherliche Vergleichsanbiederungen ĂŒber den Tisch flattern.

Der lachende Dritte sind aber gewiss nicht Sie!

. hat gesagt…

"Der lachende Dritte sind aber gewiss nicht Sie!"

Wer denn sonst? SpĂ€testens wenn ich darlege wie die bisherigen Betrugsopfer der Allianz (a.k.a. Mafia) aus der Organisation der Herren Preuß, Fratzscher und El Gendi einerseits und den Herren Berger und Buchholz andererseits die Restitutionsverfahren und damit die RĂŒckzahlung einleiten können wird den bisherigen Profiteuren das Lachen vergehen.

Ich denke da insbesondere an den Ersatz des Schadens gemĂ€ĂŸ § 823 BGB i.V.m. § 263 StGB und an Maßnahmen gemĂ€ĂŸ §§ 73 ff StGB bzw. §§ 111 ff StPO.

NVM-Konteradmiral hat gesagt…

Ich denke da insbesondere an den Ersatz des Schadens gemĂ€ĂŸ § 823 BGB i.V.m. § 263 StGB und an Maßnahmen gemĂ€ĂŸ §§ 73 ff StGB bzw. §§ 111 ff StPO.

Ja denken Sie nur drauflos. Dozieren können Sie meinethalben auch, soviel Sie wollen.

Aber wenn auch nur ein Gericht tatsÀchlich eine Schadenersatzpflicht der Euroweb/Berger-Connection anerkennt, fresse ich sowas von einen Besen!

. hat gesagt…

"Aber wenn auch nur ein Gericht tatsÀchlich eine Schadenersatzpflicht der Euroweb/Berger-Connection anerkennt, fresse ich sowas von einen Besen!"

Sie haben doch schon in den FĂ€llen der frĂŒheren Wettangebote den Besen nicht gefressen. Sie bieten das immer nur an, aber wenn es dann so weit ist wechseln Sie nur die Sockenpuppe, Sir!

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