29.08.2013

Warnung: Neue Euroweb-Masche?

Euroweb-Dr├╝cker ziehen f├╝r ein Hunger-Gehalt von 1000 Euro (brutto!) ├╝bers Land. Ohne Provisionen kann man davon nicht dauerhaft leben, das ist pure Not. Was passiert, wenn man ein extrem ├╝berteuertes Produkt verkaufen soll? Richtig! Man verkauft (fast) nichts. Drohende, bittere Armut trotz 60 - 74 Stunden Arbeit/Woche ist ein reales Problem f├╝r die Dr├╝cker im Dienste der Herren Christoph Preu├č und Daniel Fratzscher.

Ich wei├č also nicht, ob das Folgende die in der Not geborene "Nummer" eines solchen Dr├╝ckers ist oder ob die Euroweb solches neuerdings in den Schulungen lehrt. Was in den "alten" Schulungsunterlagen steht l├Ąsst aber dunkelste Bef├╝rchtungen zu.

Der "neue" Trick:

Da geht der Euroweb-Dr├╝cker also hin und spricht: (sinngem├Ą├č)
"Sie unterschreiben schon mal, weil ich jetzt nicht warten kann. Ich kann auch nicht wiederkommen, das Angebot, mit dem Sie etliche tausend Euro sparen, w├╝rde verfallen. Dann lesen Sie den Vertrag in Ruhe durch und rufen mich an.
Ohne Ihre Zustimmung werde ich den Vertrag nicht einreichen."
Nur wenig sp├Ąter will sich die Euroweb dann dem "Referenzkunde gegen├╝ber, der tats├Ąchlich gar nichts spart, sondern viel zu viel f├╝r viel zu wenig (und sogar eine Menge "Money for Nothing") bezahlen soll, allen Ernstes auf den angeblich geschlossenen Vertrag berufen. Und verlangt abertausende Euro. F├╝r NICHTS.
Wer, bitte, will sagen, dies sei kein Betrug?

In mindestens einem mir bekannten Fall wird die Euroweb verlieren. Dummerweise hat der Dr├╝cker diese Masche vor Zeugen durchgezogen (Hat dem der Berger nicht gesagt, dass er das nicht tun soll?) und das Gericht wird, wenn es MILDE walten l├Ąsst, dann darauf kommen, dass zwei Vertr├Ąge geschlossen wurden:
  1. Der "Systemvertrag" und
  2. ein weiterer, m├╝ndlich geschlossener Vertrag wonach die G├╝ltigkeit des "Systemvertrages" erst eintritt, wenn nochmals zugestimmt wird. Bis dahin ist der Systemvertrag allenfalls "schwebend g├╝ltig". Also vorliegend ung├╝ltig.
Die weniger MILDE Variante w├Ąre, dass das Gericht was von arglistiger T├Ąuschung oder gar Betrug ins Urteil schreibt.

Die Betroffenen werden dann viel Spa├č vor dem BGH haben: Ab 2014 k├Ânnen diese n├Ąmlich entscheiden, ob die Euroweb die Revision zur├╝ckziehen darf.

Ich halte die Euroweb des Christoph Preu├č und die "Berger Law LLP" (nachfolgende "Buchholz und Kollegen, D├╝sseldorf") tats├Ąchlich f├╝r so dumm, das Verfahren auch zu beginnen, um dann (mal wieder) querulatorisch-uneinsichtig Berufungen und Revisonen einzulegen und rechne also schon jetzt fest damit, dass ich in mehren Instanzen richtig geil was zum Lachen habe.

Nicht mit, aber ├╝ber die Euroweb und die der Berger Law LLP nachfolgende Kanzlei "Buchholz und Kollegen" (D├╝sseldorf)!

Weiterf├╝hrender Artikel:

Strafkammer des LG Chemnitz: Opfer der Euroweb-Referenzkundenmasche bekommt Geld zur├╝ck - sonst wird wegen Betruges verurteilt!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

http://www.noah-conference.com/2013/london13/participants/

. hat gesagt…

Ja, der Herr Christoph Preu├č verjubelt die Zahlungseing├Ąnge der Euroweb in dem er sich auf solche Veranstaltungen begibt ... w├Ąhrend seine Dr├╝cker sich mit "kriminell anmutenden Methoden" zu Lasten kleiner Gewerbetreibender ein Einkommen verschaffen m├╝ssen, von dem man auch leben kann.

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