13.12.2013

U+C-Pornoabmahnungen - Das dem LG Köln vorgelegte Gutachten ist sehr wahrscheinlich vorsätzlich falsch

Das Landgericht K√∂ln teilte Carl Christian M√ľller (Kanzlei M√ľller M√ľller R√∂√üner, Berlin) zum Gutachten wie folgt mit:
Der wesentliche Inhalt des Gutachtens l√§sst sich wie folgt zusammenfassen (w√∂rtliche Zitate aus dem Gutachten sind in Anf√ľhrungszeichen gesetzt):

Das Gutachten hatte laut seiner Einleitung zum Ziel festzustellen, ob mit der Software Download-Aktionen von im Internet betriebenen Medien-Hostern korrekt erfasst werden, wobei insbesondere die Identit√§t der heruntergeladenen Datei, die Uhrzeit des Beginns des Downloads sowie die IP-Adresse des herunterladenden Computers Gegenstand der √úberpr√ľfung gewesen sein sollen.

Dies soll anhand dreier Testdateien auf drei verschiedenen Webseiten untersucht worden sein (drtuber.com, tnaflix.com und xvideos.com), bei denen die Darstellung der Videos im Webbrowser erfolgte.

Laut Gutachten wurden die hinterlegten Testdateien sodann von dem Gutachter mit verschiedenen Browsern abgerufen und die Uhrzeit protokolliert. Im Anschluss hieran habe der Gutachter √ľber die Software GLADII 1.1.3 eine √úbersicht der √ľberwachten Medien-Hoster aufgerufen. Die Software habe dabei eine Reihe von Informationen, unter anderem die IP-Adressen der Besucher der jeweiligen Seite, angeboten. Dabei seien auch die testweise erfolgten Abrufe der oben genannten Dateien angezeigt worden (inklusive zwischenzeitlichem Stoppen und Fortsetzen der Wiedergabe des Videos).

Die protokollierten Zeiten und Aktionen stimmten laut Gutachten exakt mit den testweise durchgef√ľhrten Abrufen √ľberein. Laut Gutachten beruhten die bei den Tests durchgef√ľhrten Aktionen „technisch auf √ľblichen Internet-Technologien, welche beim Einsatz in dem verwendeten Test-Szenario keine Bedenken hinsichtlich etwaigen Gesetzesverst√∂√üen erkennen lie√üen“.

Als Schlussfolgerung h√§lt das Gutachten fest, dass die verwendete Software geeignet sei, die Identit√§t der heruntergeladenen Datei, die Uhrzeit des Beginns des Downloads sowie die IP-Adresse des herunterladenden Computers korrekt zu erfassen.“
An der gleichen Stelle lese ich weiter:
"Auf weitere Nachfrage teilte das Landgericht K√∂ln heute Nachmittag mit, dass in dem Gutachten weitere Ausf√ľhrungen zum Vorgang der √úberwachung nicht gemacht werden."
Aha.

Da hat sich das LG Köln aber schön verarschen lassen!

Zwingend hat der "Gutachter" entweder gleich gelogen oder aber seinen Test auf die folgende Weise ausgef√ľhrt:
  1. Der Rechner von dem die Downloads durchgef√ľhrt wurden und der auf dem dieser Vorgang protokolliert wurde befanden sich in ein und dem selben Netzwerk und die Rechner in diesem Netzwerk waren nicht √ľber einen Switch sondern √ľber einen HUB verbunden. Diese Dinger gibt es kaum noch zu kaufen, weil sie der Datensicherheit und der Performance der Netzwerke h√∂chst abtr√§glich sind.
  2. Nur in diesem - √§u√üerst speziellen - Fall ist es n√§mlich m√∂glich den Datenverkehr eines anderen Rechners z.B. mit tcpdump mitzuschneiden und auszuwerten. (siehe hierzu weiter unten bei Netzwerk-Grundlagen) 
  3. Die "Software GLADII 1.1.3" hat dabei offenbar weitere "Zugriffe" entweder mittels hart in die Software hineinprogrammierte oder mit einem Zufallsgenerator fest gelegte IP-Adressen eingestreut.
  4. Der "Gutachter" hat sicher angegeben, "vom Fach" zu sein. Dann muss er aber 1.) und 2.) gewusst haben, weil er das folgende dann auch weiß:
Netzwerkgrundlagen

Das Mitschneiden des Datenverkehrs zwischen zwei anderen Rechner erfordert zwei Dinge:
  1. das der Datenverkehr an der Netzwerkschnittstelle des aufzeichnenden Rechners √ľberhaupt sichtbar wird. Grundvoraussetzung hierf√ľr ist, dass sich einer der beiden Rechner (der dessen Datenverkehr analysiert wird) und der Analyse-Rechner im selben Layer-1 Netzwerk befinden (hierf√ľr ist die Verbindung √ľber einen HUB zwingend erforderlich!) und 
  2. das die Netzwerkkarte des aufzeichnenden Rechners in den Promiscous-Modus geschaltet wird.
Diese Grundvoraussetzung ist aber definitiv nicht gegeben. Es ist vollkommen unglaubw√ľrdig, wenn irgend jemand behauptet, er k√∂nne Datenverkehr zwischen zwei beliebigen Rechnern im Internet aufzeichnen und analysieren. Beim Abgemahnten zu Hause geht das nicht. Wer das will muss also in das Netzwerk des Servers eingedrungen sein und dort mittels eines weiteren Rechners - der mit dem Server √ľber ein HUB verbunden ist (was hinsichtlich des Servers in Rechenzentren aus den oben genannten Gr√ľnden (Datensicherheit, Performance) definitiv nicht stattfindet - die werden "geswitcht",  gerade weil in Netzwerken, die durch Switches gebildet werden der Promiscuous Mode zum Abfangen von Daten nutzlos ist) den Datenverkehr aufzeichnen, filtern und an den lokalen Rechner des Beobachters weiter geleitet haben. Das w√§re au√üerdem eine veritable Straftat: § 202 a StGB "Aussp√§hen von Daten" und § 202 b StGB "Abfangen von Daten" ist hier einschl√§gig.

Sollte es je zu einem Prozess kommen, so w√§re es doch sehr interessant, was U+C oder der Herr "Rechtsanwalt" Daniel Sebastian dazu vortragen, wie deren Partei also an die Daten gekommen sein will. Ich empfehle nach dem Erlass einer einstweiligen Verf√ľgung (bei der unter deutschen Richtern leider verbreiteten Schnarchnasigkeit muss man damit rechnen) den Zwang zur Hauptsache gem√§√ü § 926 ZPO. Und vergessen Sie nicht, den Gutachter als Zeuge laden zu lassen. Ich jedenfalls w√ľrde dem gerne ein paar sehr konkrete und konkret sehr unangenehme Fragen stellen.

Zudem h√§tte der Gutachter kein Gutachten √ľber die Software gemacht, sondern nur √ľber das, was er vor sich hatte - also gerade nicht die Software, sondern nur einen Teil davon, das Frontend.

Weiter - und das h√§tte dem Gericht auffallen m√ľssen - ist bei der Begutachtung nichts ersichtlich geworden was begr√ľnden  k√∂nnte das es keine "false positives" gibt. Das Gutachten liefert keinerlei Beweis oder auch nur Anhaltspunkt daf√ľr, dass die Software "Software GLADII 1.1.3" tats√§chlich funktioniert.

Was bleibt

Das Gutachten ist zu l√ľckenhaft um irgend etwas zu beweisen, denn es ist v√∂llig unklar, was wie und wo aufgezeichnet wurde. Auch das die angeblich begutachtete Software tats√§chlich zur Ermittlung der IP-Adressen verwendet wurde ist zu bestreiten. Was hier begutachtet wurde ist schlicht "Tohubawow", "Schabernack" oder ein "Zauberkunstst√ľck".

Es erscheint sehr viel wahrscheinlicher, dass die IP-Adressen aus anderen Quellen kommen. Interessantes zeigt auch ein Jan Broer via heise.de. Dann w√§re da noch die Sache mit wix.com: Die angeblichen Rechteinhaber und die Hersteller der Software "GLADII 1.1.3", eine Firma  "itGuards Inc." sind n√§mlich merkw√ľrdig eng beieinander, beide wurden erst j√ľngst als Briefkstenfirmen gegr√ľndet und haben sogar denselben Webdesigner.

Ich denke, es handelt sich mal wieder um einen gro√ü angelegten Betrug, mal wieder durch idiotisches Verhalten einiger K√∂lner Richter unterst√ľtzt.

Ach so: Den entweder normal oder vors√§tzlich dummen "Gutachter" anzuzeigen macht keinen Sinn, denn die Staatsanwaltschaft wird nicht wegen uneidlicher Falschaussage verfolgen, so lange der Bursche nicht vor Gericht gelogen hat und Bandenbetrug wird offenbar erst ab mehreren tausend Strafanzeigen, die bei der selben Staatsanwaltschaft vorliegen verfolgt. Vors√§tzliche Bl√∂dheit von Richtern wird √ľberhaupt nicht verfolgt.

U+C-Chef Thomas Urmann erzählt auch Unsinn und ist noch stolz darauf.

Mancher will ja aus psychologischen Gr√ľnden Pornto verschwenden und antworten:

Denkbare Antwort:

[Ihre Adresse]
[Datum]


Urmann und Kollegen
per Fax an: +49 941 89 96 48-99

Ihr Schreiben mit dem Scheiß-Aktenzeichen [...] vom [...]

Allerwerteste "Rechtsanwälte",

Ihrem, allenfalls "dämlich" zu nennenden Versuch der Erpressung begegne ich mit einem klaren "Sie können mich mal - und zwar abmahnen!"

Mit der Ihnen zustehenden Mindesthöflichkeit!

Unterschrift
Man muss denen aber nicht antworten. Die Kanzlei ist als wenig klagefreudig bekannt und lebt offenbar von den Fällen in denen aus Angst vor einem öffentlich werden des Fauxpas gezahlt wird. Der geforderte Betrag ist offensichtlich daran angepasst. Sowas nenn ich "kleine Erpressung im großen Stil".

So unschuldig wie Thomas Urmann und seine Kollegen sich geben sind die Herren meiner Ansicht nach nicht. Ich erinnere an die Arschlochnummer mit dem Pornopranger.

Und jetzt kann mich der Herr "Rechtsanwalt" Thomas Urmann mal was - abmahnen nämlich!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Eigentlich d√ľrfte doch alles ins Leere laufen.
Laut LG Köln wurden die IP-Adressen wegen "progressives Download" freigegeben.
Behaupte ich als Anwender, meinen Cache im IE, der auch f√ľr das "progressives Download" gedacht ist, auf 0MB gestellt zu haben ist doch die Luft raus.
Oder?

. hat gesagt…

Selbst wenn Daten im Cache verbleiben (was zu bestreiten ist), so d√ľrfte es sich nicht um einen Download aus einer offensichtlich rechtswidrigen Quelle handeln.

Vollidioten sowas. Kein Wunder, dass nur Telekom-Kunden betroffen sind. Denn just f√ľr die Telekom ist das LG K√∂ln √∂rtlich zust√§ndig. Ich schlage nach teils bitteren Erfahrungen mit dummen Richtern vor: Richter sollten vor der Berufung einen Intelligenztest ablegen m√ľssen.

Anonym hat gesagt…

http://kosmologelei.wordpress.com/2013/12/09/ole-von-beust/

Anonym hat gesagt…

"Die Speicherfristen seien dabei h√∂chst unterschiedlich. IP-Adressen w√ľrden bei D-Takt sieben Tage lang gespeichert, bei T-Mobile D 1 30 Tage, bei Vodaphone √ľberhaupt nicht, bei E Plus 90 Tage, bei Telefonica Deutschland 21 Tage, bei Arcor √ľberhaupt nicht, bei HanseNet √ľberhaupt nicht, bei M-Net drei Tage, bei Freenet √ľberhaupt nicht, bei AOL f√ľnf Tage, bei 1 & 1 60 Tage, bei Net Cologne vier Tage, und bei Versatel Deutschland drei Tage."

Quelle (PDF):
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/Bericht_Herrmann_Vorratsdatenspeicherung_2010-11-24.pdf

via:
http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Speicherdauer#24.11.2010_2

Anonym hat gesagt…

"Dem Unternehmen hinter dem Portal zufolge sind die Vorw√ľrfe an deutsche Nutzer haltlos. Besucher der Website h√§tten durch Streaming der Inhalte keinerlei Urheberrechtsverletzungen begangen. Es droht den f√ľr die Abmahnungen Verantwortlichen nun Gegenma√ünahmen an."
Quelle:
http://www.itespresso.de/2013/12/13/streaming-abmahnungen-redtube-weist-vorwuerfe-zurueck/

Problemb√§rdompteur I. hat gesagt…

Interessant, was da so alles ans Licht kommt:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Porno-Abmahnungen-Indizienkette-zur-IP-Adressen-Ermittlung-verdichtet-sich-2065879.html

Wie es ausschaut haben sich U+C mal wieder f√ľr kriminelle Betr√ľger ins Zeug geworfen. Nunja, auch Organe der Rechtspflege m√ľssen nicht immer ehrliche Menschen sein. Auch da werden sich alle Abgr√ľnde menschlicher Niedertracht, Habgier, Dummheit und Sch√§bigkeit finden lassen.

. hat gesagt…

"Auch da werden sich alle Abgr√ľnde menschlicher Niedertracht, Habgier, Dummheit und Sch√§bigkeit finden lassen."

Der beteiligte Daniel Sebastian verlinkt auf seiner(!) Presseseite nicht grundlos zu einem Dokument der Rechtsanwaltskammer Berlin, mit welchem eine Ehtikdebatte in der Anwaltschaft abgelehnt wird.

http://www.rak-berlin.de/site/DE/int/PDF_Mitglieder_Stellungnahmen/SN_Ethik_251011.pdf

Kiesfurzer hat gesagt…

Ein X f√ľr einen Urmann vormachen...

Ich m√∂chte jetzt keine Diskussion √ľber Anw√§lte und Ethik lostreten, wobei es in dem vorliegenden Fall in der Tat angebracht w√§re, wenn man bedenkt, dass bewu√üt die Vorweihnachtszeit und damit das Vorhandensein von ein wenig mehr Kohle, als √ľblich, sowie so etwas wie das Bed√ľrfnis, den Familienfrieden f√ľr die Festtage retten zu m√ľssen, abgewartet wurde.

Interessanter an der Stelle ist f√ľr mich die Frage, wieviele kriminellen Methoden nach Pornopranger und wettbewerbsrechtlicher Massenabmahnung ein Rechtsanwalt betreiben darf, bevor er strafrechtliche, oder gar berufsrechtliche Konsequenzen f√ľrchten muss.

Es m√ľssen ja nicht alle kriminellen Rechtsanw√§lte mit Zusatzloch (zum Nebenluftziehen) im Kopf enden!

Anonym hat gesagt…

"Offenbar war die Weitergabe der IP Adressen durch die Schweizer Firma "the-Archive-AG" illegal und verstiess gegen Schweizer Recht."
Quelle:
http://www.schweizmagazin.ch/digital/internet/17573-Redtube-Skandal-Weitergabe-der-Adressen-offenbar-illegal.html

Anonym hat gesagt…

Wie hoch kann man Schei√üe eigendlich stapeln? Ich kenne weder die Namen von Richtern die anscheinend noch nicht mal in der Lage sind von hier bis zur n√§chsten Ecke denken zu k√∂nnen noch ein Land wo es m√∂glich ist au√üer in der Banenrepublik Deutschland wo es m√∂glich ist Bandenkriminalit√§t per Gesetz zu erm√∂glichen.U+C sind nur ein kleiner Teil des Abschaums der Abmahner.Es gibt gen√ľgent B√§ume und Laternen die zu Weihnachten geschm√ľckt werden k√∂nnen.

Fröhliche Weihnachten und lasst euch mal weiter abzocken.

Anonym hat gesagt…

"Warum registriert jemand am gleichen Tag wie movfile.net und retdube.net auch noch eine weitere Domain, die in diesem Fall auf die Webseite Tubeporn weiterleitet und benutzt dazu den Domainnamen network-analytics.net?"

Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Neues-aus-Absurdistan-network-analytics-net/forum-271455/msg-24522362/read/

Anonym hat gesagt…

"Die Berliner Rechtsanwaltskanzlei Werdermann von R√ľden hat am Montagnachmittag aus Justizkreisen erfahren, dass die Staatsanwaltschaft K√∂ln gegen Verantwortliche im Redtube-Fall ermittelt"
Quelle:
http://www.welt.de/wirtschaft/article123006108/Staatsanwaltschaft-soll-im-Redtube-Fall-ermitteln.html

Anonym hat gesagt…

""Das Gutachten erklärt nicht im letzten technischen Detail, wie die IP-Adressen der Nutzer ermittelt wurden. Das ist Geschäftsgeheimnis der Ermittlungsfirma", hatte Anwalt Thomas U*** der "Welt" gesagt."
Quelle:
http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article123009536/Staatsanwaltschaft-Koeln-ermittelt-im-Redtube-Fall.html

Anonym hat gesagt…

U+C haben vermutlich nicht gelogen, als sie sagten, mit "GLADII" könnten sie die genaue Nutzung des "Werkes" nachvollziehen:

Der "retdube.net" - Server speicherte n√§mlich nicht nur die IP-Adresse des Opfers und leitete dann nach redtube weiter, wie Heise schlussfolgerte, sondern streamt den Film durch den eigenen Server und gaukelt dem Nutzer vor, selbst "redtube.com" zu sein. GLADII k√∂nnte dann tats√§chlich daf√ľr entwickelt worden sein, einen solchen durchgeleiteten Traffic zu untersuchen und Schlussfolgerungen auf die Nutzung abzuleiten. So macht auch die doppelte Weiterleitung mit "movfile" und "retdube" Sinn - "Movfile.net" braucht man als Lastverteiler, der auf unerschiedliche √úberwachungsserver weiterleitet. Unter "retdube.net" verbirgt sich dann einer der √úberwachungsserver, die √§hnlich lautende URL in der Adressleiste des Browsers verschleiert die wahre Herkunft im Browser des Opfers.

Andererseits, wenn es nur um die IP des Nutzers gegangen w√§re, h√§tte man direkt von movfile.net nach redtube.com leiten k√∂nnen, "retdube.net" nochmal dazwischenzuschalten w√ľrde so keinen Sinn machen.

Der Inhalt des "Gutachtens" widerspricht dem nicht, sofern der Gutachter sich ebenfalls √ľber den √úberwachungsserver hat leiten lassen. Mittel und Wege daf√ľr g√§be es genug, selbst wenn der Gutachter nicht zum Team geh√∂ren sollte.

Anonym hat gesagt…

"Die Kanzlei Werdermann | von R√ľden stellt den Antrag des Berliner Rechtsanwalts Daniel S*** und den darauf erfolgten Beschluss des Landgerichts K√∂ln online.

• Antrag des RA Daniel S***
• Beschluss des Landgerichts K√∂ln (226 O 86/13)
• Eidesstattliche Versicherungen zur Tracking Software"
Quelle:
http://www.abmahnhelfer.de/redtube-abmahnungen-abmahnhelfer-stellt-auskuenftsbeschluesse-online

. hat gesagt…

"Der "retdube.net" - Server speicherte nämlich nicht nur die IP-Adresse des Opfers und leitete dann nach redtube weiter, wie Heise schlussfolgerte, sondern streamt den Film durch den eigenen Server und gaukelt dem Nutzer vor, selbst "redtube.com" zu sein."

Dann hätte eine Urheberrechtsverletzung aber AUCH deswegen nicht stattfgefunden, weil die Urheber oder deren Auftraggeber den Film ja SELBST verbreitet hätten.

Auch wäre die Behauptung, man hätte den Film von redtube geladen vorsätzlich falsch.

Juristische Folge: Die Abmahnung wäre dann glatter, strafbarer Betrug.

Anonym hat gesagt…

"Beim Landgericht K√∂ln, sagte der Richter Christian Hoppe auf Anfrage, h√§lt man „die inzwischen aufgetauchten Bedenken an der Ordnungsgem√§√üheit der Ermittlung der IP-Adressen f√ľr beachtlich“."
Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/redtube-abmahnungen-die-sache-koennte-ein-fauler-trick-sein-12717259.html

Anonym hat gesagt…

"Dann hätte eine Urheberrechtsverletzung aber AUCH deswegen nicht stattfgefunden, weil die Urheber oder deren Auftraggeber den Film ja SELBST verbreitet hätten."

Es spielt doch keine Rolle, ob der Urheber das Opfer selbst bedient hat oder durch Weiterleitungen f√ľr ein "Zwangsanschauen" gesorgt hat.

Ich w√ľrde in einem solchen Vorgehen eher einen strafrechtlichen Versto√ü gegen § 202a StGB "Aussp√§hen von Daten" sehen. Wenn das in zehntausenden F√§llen passiert, sollte eigentlich der Teil mit "Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren" ziehen, weil wieso stehts sonst in dem Gesetz, wenn man das nicht mal in einem solch erheblichen Fall anwendet w√ľrde?

Anonym hat gesagt…

"In einer ersten Welle der Empörung gegen das neue Geschäftsmodell der Anwälte schwang mit, beim Landgericht Köln könne man wohl zwischen Streaming und Download nicht unterscheiden."
Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/redtube-abmahnungen-die-sache-koennte-ein-fauler-trick-sein-12717259.html

Die FAZ verwechselt da wohl Download mit Upload:
"Durch das unbefugte √∂ffentliche Zug√§nglichmachen ... √ľber eine sog. Tauschb√∂rse..."
Quelle (PDF):
http://www.abmahnhelfer.de/wp-content/uploads/2013/12/Beschluss.pdf

Anonym hat gesagt…

eine theoretische(!) Möglichkeit, um an IP-Adressen anderer Streaming-User heranzukommen, ohne selbst am Server zu sitzen:
"“Peer-Assisted-Networking”"
Quelle:
http://www.wbs-law.de/abmahnung-filesharing/abmahnkanzleien/abmahnung-u-c-rechtsanwaelte/thomas-urmann-diese-abmahnwelle-war-erst-der-anfang-49126/#comment-124077

Anonym hat gesagt…

"Wof√ľr die Buchstabendreher-Domain wirklich da war."
Quelle:
http://m.heise.de/newsticker/foren/S-Wofuer-die-Buchstabendreher-Domain-wirklich-da-war/forum-271818/msg-24544228/read/

Anonym hat gesagt…

"Flash Player 10.1 mit verbesserten Videofunktionen
... und unterst√ľtzt Peer-to-Peer-Mechanismen (P2P) zur Verbreitung von Videos. Dazu setzt Adobe auf das Real Time Media Flow Protocol (RTMFP), was es erlaubt, Videoinhalte zus√§tzlich auch zwischen Clients auszutauschen, um auf Serverseite die ben√∂tigte Bandbreite zu reduzieren."
Quelle:
http://www.golem.de/1006/75716-2.html

. hat gesagt…

Peer-to-Peer-Mechanismen (P2P) - Entwarnung

Nun, daf√ľr h√§tten sich zun√§chst Anhaltspunkte bei RedTube finden m√ľssen, der Peer-to-Peer-Mechanismus muss n√§mlich zun√§chst einmal vom Anbieter eingeschaltet werden. Das reicht aber nicht:

Und dann sagt Adobe noch dazu:

"Wenn Sie diese Option aktivieren, bedeutet dies nicht, dass Ihre Bandbreite freigegeben wird, wann immer eine Anwendung dies möchte. Sie erlauben lediglich, dass Anwendungen Sie fragen, ob Sie Ihre Bandbreite freigeben möchten. In den meisten Fällen geben Sie Ihre Bandbreite nur dann zur gemeinsamen Nutzung frei, wenn Sie eine Highspeed-Internetverbindung nutzen."

und

"Wenn Sie jedoch f√ľr eine begrenzte Datenmenge zahlen oder nicht sicher sind, wie Sie f√ľr Ihre Netzwerknutzung bezahlen, sollten Sie Peer-Assisted-Networking deaktivieren. In diesem Fall werden Sie nie gefragt, ob Sie Ihre Bandbreite freigeben m√∂chten."


Damit hat sich diese Möglichkeit (jenseits des Gedankens an einer durch die Abmahner zuvor begangenen Straftat der Datenveränderung) erledigt.

Anonym hat gesagt…

Das k√∂nnte f√ľr Peer-to-Peer-Mechanismen sprechen, wo der “√úberwacher” diesen Film selber oft zeitversetzt abruft, und mit einer entsprechenden Software die von anderen Nutzern zu ihm gesandten Filmschnipsel auf IP-Adressen hin auswertet:

"Und auch f√ľr den pl√∂tzlichen Anstieg der Zugriffzahlen auf die ansonsten kaum abgerufenen Redtube-Porons hat Hausner eine krude Erkl√§rung parat: "Wegen dem Einsatz einer Monitoring-Software zur Feststellung der Verf√ľgbarkeit von den Medien-Dateien kann es zu einem Anstieg der Views auf den Portalseiten kommen.""
Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Abmahnungen-wegen-Porno-Streaming-Rechteinhaber-aeussert-sich-zur-IP-Adress-Ermittlung-2071762.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom

. hat gesagt…

"Das k√∂nnte f√ľr Peer-to-Peer-Mechanismen sprechen"

Wie schon gesagt. Diese in Flash 10.1 neue Funktion fragt nach ob das P2P erlaubt wird. Das muss vom Anbieter aber angestoßen werden. Kaum ein Anbieter macht das aber, weil das aufpoppende Fenster die Benutzer verunsichert.

Allenfalls K√ĖNNTEN die Abmahner selbst die P2P-Funktion, also einen eigenen Stream angeboten haben. Dann h√§tten die aber an der Verbreitung selbst teil genommen, was die Abmahnung so fragw√ľrdig macht wie die Strafanzeige eines Diebes gegen den Abnehmer seiner Beute wegen Hehlerei.

Anonym hat gesagt…

http://byggvir.de/2013/12/21/wie-kann-man-ein-portal-ueberwachen/

Anonym hat gesagt…

http://www.similarweb.com/website/49655.retdube.net

Anonym hat gesagt…

Geständnis von Daktari Franzko Schoas - GLADii

Ich Patentanwalt Dr. Frank Schorr der Anwaltskanzlei Diehl & Partner gestehe hiermit im Auftrag meiner Mandantin ITGuards gewerbsmäßige Urheberechtsverletzungen in zumindest drei Fällen begangen zu haben.

Tatzeitpunkt:
11.12.2012 und 21.12.2012

Tatwerkzeug:
Firefox Vers. 16.0.2
Google Chrome Vers. 23.0.1271.97

Meine IP zur Tatzeit:
88.217.64.18 und 188.174.215.10

Gegenstand meiner Urheberrechtsverletzung in gewerblichem Ausmaß:
1: hxxp://xxx.drtuber.com/video/289438/bust…de-nadia-hilton
2: hxxp://xxx.tnaflix.com/hardcore-porn/Jenteal/video19105
3: hxxp://xxx.xvideos.com/video880170/celebrities_celebrity

Um Zustellung etwaiger Anspr√ľche mir gegen√ľber bitte ich um kurz vor Weihnachten da hier noch ausreichend Weihnachtsgeld zur Verf√ľgung steht somit k√∂nnen Sie das Weihnachtgesch√§ft gleich noch mitnehmen. Ausserdem bitte ich um Zustellung in einem neutralen Umschlag damit ich meiner Frau gegen√ľber mein heimliches Hobby w√§hrend der Arbeitszeit nicht offenbaren muss. Ich √ľberweise p√ľnktlich auch auf Schweizer Nummer Konten auf ein Treuhandkonto kann verzichtet werden.

M√ľnchen, 05.12.2013 - Dr.Frank Schorr


Ps: Im √ľbrigen bin ich auf Grund meiner T√§tigkeit mit den Technologien der Informationsverarbeitung und Informations√ľbertragung √ľber das Internet in einem Ma√üe vertraut, welches √ľber das vorliegende Vergehen weit hinaus geht. Gerne downloade und betrachte ich auch in ihrem Auftrag Pornos im Stop and Go Verfahren. Zur Dokumentation unserer Vergehen empfehle ich uns die Software der Firma ITGuards (GLADII V1.1.3) die sich sehr bew√§hrt hatte und √ľber ein Webinterface verf√ľgt dessen Funktionsweise mir schleierhaft ist aber eine F√ľlle an Informationen liefert.
Ich habe auch einen Webserver programmiert worauf ich ganz stolz bin, die Funktionsweise ist mir ebenfalls schleierhaft, manchmal funktioniert er dann wieder nicht, ist mir aber egal ==>> Hauptsache er ist OnLine!
Einfach Toll diese IT Welt!

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