30.04.2014

Neue Beweise fĂŒr jahrelangen Prozessbetrug der Euroweb

Daniel Fratzscher verkĂŒndete einst stolz, die Euroweb habe im Jahr 2009 rund 5300 Neukunden gewonnen. Das dĂŒrfte den "Erleuchteten" ("alumni") spĂ€testens jetzt reuen, denn es lieferte mir Anlass, ein wenig zu rechnen:

Dazu nehme man die Zahlen aus dem Jahresbericht 2009:

a) GehĂ€lter: 3.175.350,00 €
b) Soziale Abgaben: 553.258,51 €
Summe: 3.728.608,51 €

Diese Summe teile ich durch 5300 und komme auf Lohnkosten von nur 700,51 € / Neukunde

Von diesen Lohnkosten ist aber noch sehr viel mehr zu bezahlen als nur das Erstellen der Webseiten. Da wÀren z.B. der "Webdesigner", welcher den Kunde besucht, die in der Verwaltung tÀtigen, die mit Updates beschÀftigten Mitarbeiter ...

Es bleiben pro Webseite also maximal 400 bis 500 € an Lohnkosten fĂŒr die Erstellung.

Das ist mit den Forderungen aus den Prozessen, bei denen fĂŒr die Erstellung der Webseite mit BetrĂ€gen von weit ĂŒber 2000 € jeweils ein mehrfach höheres angegeben wurde, nicht in Übereinstimmung zu bringen. Auf Grund deren kleinlicher Darlegung anderer Kosten, die bis auf das Porto herunter gebrochen wurde, dĂŒrfte es der Euroweb schwer fallen die gesamte Differenz durch "kalkulierte Allgemeinkosten" zu erklĂ€ren - insbesondere, weil Vertriebskosten und der Besuch des "Webdesigners" extra abgerechnet wurden, und weil irre ĂŒberzogene Nebenkosten (fĂŒr was?) dem von der Euroweb gern mal vorgelegtem Gutachten ĂŒber die Marktpreise widersprĂ€chen. Auch die kalkulatorische Miete kann die Kosten nicht erklĂ€ren: Wenn die ortsĂŒblich 12,50 €/qm und Monat betrĂ€gt und der Webdesigner 10qm braucht (was viel ist), dann kĂ€me man da auf rund 16 € - bei BerĂŒcksichtigung von Heiz- und anderen Nebenkosten (Licht, MĂŒll, Wasser, Reinigung) auf vielleicht 50 Euro - pro Kunde, also Website, die ja in einer halben Woche fertiggestellt ist.

Weiteren Beweis erbringe ich, in dem ich die von Daniel Fratzscher genannte Zahl der 5300 Neukunden mit der Gesamtforderung aus den Prozessen multipliziere. In den mir derzeit bekannten Prozessen wurden jeweils ab 6900 Euro gefordert:

6.900 € * 5.300 wĂ€re ein Umsatz von 36.570.000 €.

Das gemeldete Rohergebnis der Euroweb betrug im Jahr 2009 jedoch nur: 16.727.619,24 €.

Die Differenz von rund 20 Mio €, zeugt davon, dass seitens der Euroweb Internet GmbH in den Prozessen aggressiv mit ĂŒberhöhten, falschen Zahlen agiert wurde, dass also rund 55% der in den Prozessen genannten – und leider manchmal zugesprochenen Forderungen – schlicht und einfach der jeweilige Betrugsschaden der nunmehr sĂ€mtlich als Betrugsopfer anzusehenden Prozessgegner in jenen Verfahren sind, in welchen um die Kosten gar nicht erstellter Webseiten gestritten wurde.

Was wurde aber den Gerichten vorgetragen? Schlicht ein Vielfaches. Das ist Betrug - jedenfalls soweit der Daniel Fratzscher nicht öffentlich gelogen hat.

Meine Meinung?

"He, Euroweb. Das war dumm, weil es jeder HauptschĂŒler nachrechnen kann!"


(Soweit auch zu dem dummen Gelaber, ich könne nicht stringent vortragen...)

Kommentare:

ProblembĂ€rdompteur I. hat gesagt…

Ähm fastix...die geforderten 6900 Euro waren ja jeweils fĂŒr die gesamte Vertragslaufzeit von 4 Jahren bestimmt, oder? Insofern mĂŒsste man doch rechnen: 6900 / 4 * 5300 = 9.142.500 Euro.

Will hier nicht den Oberlehrer spielen, nur mal eben vermeiden, dass dich die Gegenseite damit stichelt.

Nörg Kleinholz, Quassel hat gesagt…

Zieh von den 6900 Euro die Gerichts- und Anwaltskosten ab, aber dalli. Sonst setzt das gleich mal eine EV.

ProblembĂ€rdompteur I. hat gesagt…

wenn dieser Herr Fratscher solche VortrĂ€ge halten darf, fragt man sich ob die Veranstalter zu dĂ€mlich sind, sich ĂŒber solche Phrasenschwaller vorab zu informieren oder ob es ihnen egal ist, wenn sie einen Kriminellen und Aufschneider einladen und ans Rednerpult lassen damit der dort großmaulig ĂŒber modernes Unternehmertum schwallbadert.

. hat gesagt…

Meine Berechnung passt schon. Die Kunden aus den Vorjahren zahlen ja auch auch noch. Es ist ja auch klar, dass der Berechnung stark vereinfachende Annahmen zu Grunde liegen. Aber selbst wenn sich herausstellt, dass die Forderungen nur um 40 statt 55% ĂŒberhöht wurden bleibt es Betrug.

"Will hier nicht den Oberlehrer spielen, nur mal eben vermeiden, dass dich die Gegenseite damit stichelt."
Ach Gott. Das tun die doch ohnehin. Und zwar um so mehr als ich diese in der Ecke habe und mit Treffern eindecke. Siehe Verfahren des OLG DĂŒsseldorf.

. hat gesagt…

"Zieh von den 6900 Euro die Gerichts- und Anwaltskosten ab, aber dalli. Sonst setzt das gleich mal eine EV."

Die wurden dann außerdem verlangt - und der Schaden durch die diese Handlungen ist selbstverstĂ€ndlich ebenfalls zu ersetzen. Denn freilich gehört das zum Schaden des Opfers wie z.B. die bei einem Einbruch beschĂ€digte TĂŒr, der Aufwand zur Behebung oder z.B. bei Körperverletzung die Kosten der Nebenklage.

Anonym hat gesagt…

Euroweb Praktikant Nörg Kleinholz, Quassel, geh sterben...

Anonym hat gesagt…

Entschuldigung, aber ein Kommentar wie "He, Euroweb. Das war dumm, weil es jeder HauptschĂŒler nachrechnen kann!" ist zu herablassend gegenĂŒber letzteren, die dank dem fragwĂŒrdigen CDU/CSU Bildungssysstem in schlecht ausgerĂŒsteten, abgewrackten Bruchbuden zusammengepfercht lernen mĂŒssen, ergo absolut unangebracht. Und mal ganz klar, die Folgen der Deutschen Bildungspolitik kann und sollte man am allerwenigsten den Betroffenen andichten, sondern wenn schon, dann doch bitte ausschließlich den Verursachern!

Meine Meinung dazu, ganz ehrlich: Hier kommt man sich immer mehr vor wie in der Berliner Seelenbinderstraße (42). Denk mal darĂŒber nach...

ProblembĂ€rdompteur I. hat gesagt…

Moin fastix,

der zweite "ProblembÀrdompteur I." von 01:34 ist wieder dieser garstige Stalker.

Anonym hat gesagt…

"der zweite "ProblembÀrdompteur I." von 01:34 ist wieder dieser garstige Stalker."

Ach so, heute wieder einmal ganz was neues aus der KrÀhfelder Sockenpuppenkiste!

. hat gesagt…

Ich korrigiere mich mal selbst

Ich schrieb:

"Aber selbst wenn sich herausstellt, dass die Forderungen nur um 40 statt 55% ĂŒberhöht wurden bleibt es Betrug."

Das muss lauten:

Aber selbst wenn sich herausstellt, dass die Forderungen nur um 80 statt 110% ĂŒberhöht wurden bleibt es Betrug.



Anonym hat gesagt…

Beispielrechnung ( 6900 € / 48 Monate = 127 €/Monat ):

Wenn die 5300 Web Sites durchschnittlich Mitte 2009 erstellt wurden, dann wurde mit ihnen im GeschĂ€ftsjahr 2009 eingenommen: 5300 * 6 Monate * 127 €/Monat = ca. 4 Mio €.

Steigerung des Umsatzerlöses von 2008 nach 2009 laut GeschÀftsbericht:
16.727.619,24 € - 13.397.747,10 € = ca. 3,3 Mio €.

Das scheint plausibel, da wahrscheinlich auch teilweise AltvertrÀge von vor 2009 trotz "VerlÀngerungsmasche" (s. WDR-Bericht) ausgelaufen sind.

Das Problem bei den Gerichtsverhandlungen scheint eher zu sein, dass die Euroweb auch bei einer frĂŒhzeitigen KĂŒndigung des Werksvertrags weiterhin den vollen Betrag fĂŒr 4 Jahre verlangt, wahrscheinlich um ihre teilweise dubiosen "Sonstige betriebliche Aufwendungen" (13.167.289,37 €) und "eingekaufte Web Design Dienste" (=Teil von "Aufwendungen fĂŒr bezogene Leistungen") finanziert zu bekommen.

Quelle der Zitate (suche: euroweb):
http://bundesanzeiger.de

. hat gesagt…

Im ĂŒbrigen mĂŒssten die kĂŒnftigen Forderungen aus dem Teilzahlungsvertrag
auch irgendwo bilanziert und dann zeitlich abgegrenzt sein. Ich finde
aber nur Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,2 Mio...

Nehmen wir an, die VertrÀge werden alle Mitte des Jahres geschlossen:

Dann mĂŒssten in Vermögensrechnung 5.300*6.900€=36.570.000 Euro zunĂ€chst
irgendwo auftauchen. Davon mĂŒssten bei ZahlungseingĂ€ngen
5.300*6.900/48Monate*6Monate also 4.571.250 Euro als bezahlt rausgebucht
werden (ist ja keine Forderung mehr, sondern Geld). Macht kĂŒnftige
Forderungen von 31.998.750 Euro - eine auch nur vergleichbare Zahl
findet sich aber nicht in der 2009er Bilanz.

Da gibt es keine Ausrede mehr - die fĂŒr AbschlĂŒsse im Jahr 2009
prozessierten Forderungen sind nicht mit der Bilanz in Übereinstimmung
zu bringen, was sich in den Folgejahren fortsetzt wenn man auf die
Angaben zur Steigerung der Kundenzahlen und der UmsÀtze in den
ErlÀuterungen der Jahresberichte schaut.

Anonym hat gesagt…

"Lohnkosten von nur 700,51 € / Neukunde"

"Bei Euroweb seien daher auch gut die HĂ€lfte der knapp 500 Mitarbeiter Vertriebler"
Quelle:
http://www.neuesunternehmertum.de/nachrichten/8-jahrestreffen-nuk-alumni-club-vertrieb-chancen-und-risiken/

Anonym hat gesagt…

Net365 GmbH, DĂŒsseldorf, Hansaallee 299

(via)

Anonym hat gesagt…

https://net365.mobi/de/impressum

https://www.facebook.com/net365.mobi

siehe auch:
http://joerg-reinholz.blogspot.ch/2014/01/euroweb-versuch-einer-chronologie-der.html?showComment=1389642757427#c8711397464063729801

Anonym hat gesagt…

Korrektur zu Kommentar 01.05.14 17:23

Beispielrechnung ( 6900 € / 48 Monate = ca. 144 €/Monat ):
Wenn die 5300 Web Sites durchschnittlich Mitte 2009 erstellt wurden, dann wurde mit ihnen im GeschĂ€ftsjahr 2009 eingenommen: 5300 * 6 Monate * ca. 144 €/Monat = ca. 4,6 Mio €.

Anonym hat gesagt…

"So vollbrachte das Unternehmen das KunststĂŒck, seinen Kundenstamm im Krisenjahr 2009 um 5.300 Neukunden auf fast 16.000 zu erweitern."
Quelle:
http://www.neuesunternehmertum.de/nachrichten/8-jahrestreffen-nuk-alumni-club-vertrieb-chancen-und-risiken/

Beispielrechnung ( 6900 € / 4 Jahre = 1725 €/Jahr ):

daraus berechnete Einnahmen in 2010 (bei konstanter Kundenzahl):
16.000 Kunden * 1725 €/Jahr = 27,6 Mio. €/Jahr.

Laut GeschÀftsbericht 2010: "Rohergebnis 18.597.382,00"
Quelle (suche: euroweb): bundesanzeiger.de

Anders als in 2009 wurden in 2010 die Umsatzerlöse nicht separat ausgewiesen.

. hat gesagt…

Richtig. Wikipedia benennt als Rohergebnis (welches kleine und mittlere Kapitalgesellschaften ausweisen dĂŒrfen) als die Summe aus

Umsatzerlösen
+ BestandsverÀnderungen der fertigen und unfertigen Erzeugnissen
+ andere aktivierte Eigenleistungen
+ sonstige betriebliche ErtrÀge und dem
+ Materialaufwand.

Die Umsatzerlöse waren 2010 also geringer als 18.597.382,00 €.

Es kristallisiert sich demnach also immer mehr heraus, dass die vor Gericht eingeklagten BetrĂ€ge schlicht und einfach in Betrugsabsicht gewaltig ĂŒbertrieben wurden.

Anonym hat gesagt…

"Die Umsatzerlöse waren 2010 also geringer als 18.597.382,00 €."

Das muss meiner Ansicht nach nicht zwangslÀufig so sein, da die Bestandteile des Rohergebnisses auch negative Vorzeichen haben können, im Jahr 2009 z.B. war es aber so:
Rohergebnis Vorjahr 2009 laut GeschÀftsbericht 2010: 17.688.587,23 EUR
Umsatzerlöse 2009 laut GeschÀftsbericht 2009:16.727.619,24 EUR

Anonym hat gesagt…

"Da Kosten und Erlös bei der Herstellung wirtschaftlicher GĂŒter nicht zwangslĂ€ufig in die gleiche Periode fallen (zum Beispiel werden GĂŒter nicht unbedingt in der gleichen Periode verkauft, in der sie hergestellt wurden), mĂŒssen bei diesem Verfahren die BestandsĂ€nderungen an Halb- und Fertigfabrikaten (LagerbestĂ€nde zu Herstellkosten) herausgerechnet werden, um vergleichbare GrĂ¶ĂŸen fĂŒr die Ermittlung des Betriebsergebnisses zu erhalten. Konkret werden Bestandsminderungen als Aufwand verbucht und Bestandserhöhungen als Ertrag."
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewinn-_und_Verlustrechnung#Gesamt-_oder_Umsatzkostenverfahren

Nach meinem Eindruck hat die Euroweb fĂŒr die GeschĂ€ftsberichte die Abo-Einnahmen der Folgejahre nicht als Bezahlung der ursprĂŒnglichen Web Site-Erstellung zugeordnet, sondern dem Update der Web Stite, das in dem jeweiligen GeschĂ€ftsjahr durchgefĂŒhrt wurde und dem Hosting.

Vielleich sind aus diesem formalen Grund bei den 4-Jahres-VertrÀgen genau 3 Updates vorgesehen.

Vielleicht ist die Euroweb auch davon ausgegangen, dass Forderungen fĂŒr die Folgejahre keine sicheren Einnahmen sind, da WerksvertrĂ€ge jederzeit gekĂŒndigt werden können.

Anonym hat gesagt…

GeschÀftsjahr 2009: Berechnung des Rohergebnisses:

Umsatzerlöse 16.727.619,24
+ VerÀnderung des Bestands an unfertigen Leistungen - 232.969,89
+ Sonstige betriebliche ErtrÀge 3.569.245,85
- Materialaufwand - Aufwendungen fĂŒr bezogene Leistungen 2.375.307,97
= 17.688.587,23
============
Das passt zum Eintrag Rohergebnis Vorjahr 2009 laut GeschÀftsbericht 2010.

--> "Materialaufwand - Aufwendungen fĂŒr bezogene Leistungen" muss subtrahiert werden.

. hat gesagt…

Vielleich sind aus diesem formalen Grund bei den 4-Jahres-VertrÀgen genau 3 Updates vorgesehen.

Drei Updates pro Jahr:

"Drei Mal jÀhrlich haben Sie die Möglichkeit, Ihre Website technisch wie inhaltlich kostenlos auf den neuesten Stand bringen zu lassen" Quelle: Euroweb-Werbung

Das hat also damit nichts zu tun. Auch hatte die Euroweb die Kosten fĂŒr die Updates angegeben. Und zwar u.a. vor dem BGH, in der Sache VII ZR 22/11, Schriftsatz Dr. Nasall vom 17.05.2011, beschwert durch das Angebot einer Zeugenaussage des Daniel Fratzscher: 13,48 Euro / Monat, also 161,76 Euro per anno. Dann mĂŒsste sie aber auch so buchen.

Die Erstellung der Webseite (fĂŒr Abschluss im Jahr 2008, 100 Euro / Monat, mit nur 5 Produktseiten) war mit 984,20 Euro kalkuliert. Wie das bei Lohnkosten von 700 Euro gehen sollte, die ja laut GuV-Rechnung 2009 und der Äußerung des Daniel Fratzscher fĂŒr eine Webseite nur zur VerfĂŒgung standen, steht in den Sternen. Zudem gab es ja noch die grĂ¶ĂŸeren Angebote "Premium", "Premium+" und "VIP", die mehr Seiten hatten und 130, 160 bzw. 200 Euro/Monat kosten sollten - und natĂŒrlich auch höhere Erstellungskosten nach sich zogen.

In anderen, vor allen spĂ€teren Verfahren wurden dem gemĂ€ĂŸ auch ungleich höhere BetrĂ€ge fĂŒr die Erstellung der Webseiten behauptet - bis weit ĂŒber 2000 Euro.

"Nach meinem Eindruck hat die Euroweb fĂŒr die GeschĂ€ftsberichte die Abo-Einnahmen der Folgejahre nicht als Bezahlung der ursprĂŒnglichen Web Site-Erstellung zugeordnet, sondern dem Update der Web Stite, das in dem jeweiligen GeschĂ€ftsjahr durchgefĂŒhrt wurde und dem Hosting."

Nein: Die Euroweb hat die VertrĂ€ge hinsichtlich der zukĂŒnftigen Zahlungen wohl gar nicht ordentlich bilanziert.

"Vielleicht ist die Euroweb auch davon ausgegangen, dass Forderungen fĂŒr die Folgejahre keine sicheren Einnahmen sind, da WerksvertrĂ€ge jederzeit gekĂŒndigt werden können."

Wie auch immer: Vor Gericht und öffentlich wurde auch bis zu den BGH-Entscheidungen (im Jahr 2010) behauptet, die VertrĂ€ge seien "nur aus wichtigem Grund" kĂŒndbar. Dann verhielte sich die Euroweb beim Buchen aber widersprĂŒchlich. Mithin wĂ€re eine solche Aussage ein weiteres Indiz fĂŒr Prozessbetrug.

Anonym hat gesagt…

GeschÀftsbericht 2012 der Euroweb Internet GmbH s.
Bundesanzeiger.de

. hat gesagt…

Auch 2012 wurde also ein Überhang an unfertigen AuftrĂ€gen abgebaut. Dennoch hat die Erstellung der Webseiten rund 3 Monate gedauert, wie 2013 das Beispiel der "Buchholz und Kollegen" zeigt.

Es gab also auch 2012 noch "FĂŒllauftrĂ€ge" fĂŒr Webdesigner.
Es taucht auch in der 2012er Bilanz keine "konzerneigene ArbeitnehmerĂŒberlassung fĂŒr Webdesigner" welche die Euroweb vor Gericht vielfach zu haben behauptet(e). Damit stĂŒtzt auch die 2012er Bilanz meinen Vorwurf des Prozessbetrugs.

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