08.04.2014

├ťber die Euroweb, die Kanzlei Buchholz & Kollegen (D├╝sseldorf) und Rechtsmissbrauch durch Gerichtsourismus von der ├╝belsten Sorte

Der von mir als gewiss nicht als ├╝berm├Ą├čig intelligent(*) angesehene "Rechtsanwalt" Jean Paul Bohne von der Euroweb-Hauskanzlei "Buchholz & Kollegen" schreibt einem Dritten:
"Gegen den von Ihnen verbreiteten WDR-Bericht „Teure Homepage" vom 21.02.2014 ├╝ber unsere Mandantin liegen mehrere gerichtliche Beschl├╝sse vor, so einstweilige Verf├╝gung des Landgerichts K├Âln vom 12.03.2014 - 28 O 91/14, einstweilige Verf├╝gung des Landgerichts K├Âln vom 17.03.2014 - 28 O 93/14 und einstweilige Verf├╝gung des Landgerichts M├╝nchen vom 19.03.2014 - 9 O 5019/14"
Offensichtlicher Rechtsmissbrauch:

Ich frage mich gerade was den Mann reitet, hierdurch den Rechtsmissbrauch im Sinne des "Gerichtstourismus" der Euroweb zum Nachteil der eigenen Mandanten in die "Blogosph├Ąre" zu tragen.(**) Es war ja zu erwarten, dass selbst das auch sonst und von zahlreichen anderen Gaunern in offener Missbrauchsabsicht angerufene LG K├Âln einen dritten Antrag der Euroweb wegen Rechtsmissbrauchs und fehlender Eilbed├╝rftigkeit ablehnt statt diesen "lazy bis crazy" durchzuwinken. Das einschl├Ągige und aktuelle BGH-Urteil I ZB 39/13 und I ZB 42/13 und die Entscheidung des OLG M├╝nchen, Az. 31 AR 232/09, AG Frankfurt "Ed Hardy", kennt er offenbar auch nicht und ist sich offenbar dar├╝ber nicht im Klaren, dass nach den vorherigen Antr├Ągen in K├Âln der weitere Antrag in M├╝nchen ganz klarer Rechtsmissbrauch ist.

Auf Grund genau solcher, sicherlich nicht nur auf mich geradezu idiotisch wirkenden Vielfachklagen scheiterte schon vor Jahren ein gewisser "Dialerparasit" - und zwar mit Klagen gegen mich!

Bildschirmfoto: So wird Jean Paul Bohne als "Ansprechpartner im Medienrecht" pr├Ąsentiert.
(Und das war nicht am ersten April!)

Das "K├Ânnen" des "Rechtsanwalts" Jean Paul Bohne als "Ansprechpartner im Medienrecht":
"Sie werden hiermit aufgefordert, den von Ihnen unter der URL: vimeo.com/87338136 verbreiteten rechtswidrigen Bericht unverz├╝glich zu entfernen."
... schreibt Jean Paul Bohne weiter. Offenbar ist er kein K├Ânner im Medienrecht. H├Ątte er den n├Âtigen anwaltlichen Sachverstand walten lassen, dann h├Ątte Jean Paul Bohne die Forderung eingegrenzt und nicht derart rotzfrech und also vors├Ątzlich l├╝gend den gesamten Bericht des WDR als "rechtswidrig" bezeichnet.

Offensichtlich unwahres Vormachen:
"Wir weisen darauf hin, dass der Bericht zwischenzeitlich von dem WDR nicht mehr online abrufbar gehalten wird."
schreibt Jean Paul Bohne sodann ohne einen Absatz zu machen F├╝r mich wird daraus ersichtlich, dass er damit vormachen will, dass der WDR den Bericht deshalb nicht mehr verbreitet weil die oben genannten einstweiligen Verf├╝gungen ergingen.

Das stimmt aber nicht! Die L├Âschung erfolgte turnusm├Ą├čig in Folge des 12. Rundfunk├Ąnderungsstaatsvertrags, speziell des als § 11d in den Rundfunkstaatsvertrag eingef├╝gten Paragraphen "Telemedien", welcher insbesondere eine zeitliche Begrenzung der Aussendung von derartigen Beitr├Ągen ├╝ber die Webportale der Rundfunkanstalten gesetzlich fest schreibt.

Ich bin nur ein einfacher Schlosser und wei├č das. Was ich aber nicht wei├č ist ob der "Euroweb-Anwalt"(**) Jean Paul Bohne das nicht wusste oder nicht wissen wollte. Als Medienrechtler kommt er aber in beiden F├Ąllen nicht in Frage, denn beides w├Ąre schlicht bl├Âd und zwar deshalb, weil der Anwalt den Mandant doch vor rechtlichen Nachteilen sch├╝tzen soll. Hier k├Ąme auf Grund der v├Âllig ├╝berzogenen Forderung (Entfernung des ganzen Beitrages) eine kostenintensive negative Feststellungsklage in Betracht. Und mit Blick auf die von der Euroweb gern sehr hoch angesetzten Streitwerte w├╝rde ich sagen, dieses (f├╝r einen Anwalt) geradezu idiotisch anmutende Verlangen nach dem L├Âschen eines ganzen Beitrages k├Ânnte auf Grund der Verfahrenskosten deren "Gewinn"-erwartungen ganz gewaltig senken. Ich frage mich nicht grundlos immer mehr wer in diesen Laden der Schreih├Ąlse Daniel Fratzscher und Christoph Preu├č, welcher nun nicht gerade von besonders f├Ąhigen Anw├Ąlten (Philipp Berger, Andreas Buchholz, Anne Sulmann, Benedikt Sch├Ânbrunn und Adrijana Blazevska bewegen sich auf ├Ąhnlichem Niveau) vertreten wird, tats├Ąchlich noch 60 Mio Euro investierte. Da kann man auch das Fenster aufmachen und das Geld heraus schmei├čen.


Anmerkungen:

*) von mir als hinreichend intelligent angesehene Ex-Kollegen haben die Kanzlei oder deren, teils mit hohen Schulden aus den deutschen Registern gel├Âschten und "nach Bulgarien verzogenen" Vorg├Ąngerorganisationen (Berger Law LLP, Kanzlei Berger K├Âln/D├╝sseldorf) l├Ąngst verlassen - da kann der Herr Jean Paul Bohne gewiss nicht geltend machen, dass ich ihn als "├╝berm├Ą├čig intelligent" ansehe.

**) Wer als "Rechtsverdreher" von Schwindlern nicht wei├č, dass "eine stolze Anzahl von Verbraucherschutz-Bloggern" mir die eingegangenen Abmahnungen vermeintlichem und tats├Ąchlichem Betr├╝gerpacks schickt (nat├╝rlich nur, damit alle was zu lachen haben), und dann derart schwachmatischen Unfug rein schreibt, der hat als "Ansprechpartner im Medienrecht" gleich mehrfach versagt.

***) Das ist inzwischen durchaus so etwas wie ein Schimpfwort, denn "Euroweb-Anwalt" steht bei vielen auch f├╝r die notorische, ja schon pathologische Verletzung der zivilprozessualen Wahrheitspflicht.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Ein Buchh├Ąndler aus Bonn hatte j├╝ngst Besuch von einem Vertreter des Unternehmens, das unter dem Namen Euroweb auftritt und Referenzkunden sucht."
Quelle:
http://www.boersenblatt.net/791158/

Anonym hat gesagt…

"Die Firma Euroweb rief bei der Firma meiner Lebensgef├Ąhrtin an (ich ging ans Telefon) um Referenzkunden zu werben, die angeblich eine kostenlose Internetseite bek├Ąmen"
Quelle:
http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=261276

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