02.05.2014

Abzockwarnung: Net365 GmbH (Daniel Fratzscher) - schon bei GrĂŒndung die "grĂ¶ĂŸten"!

Die Euroweb befindet sich wohl zunehmend in Auflösung. Von den Kundenseiten sind schon die Buttons verschwunden mit welchen diese stolz blamiert wurden. Auf den wohl desaströsen Jahresbericht der Euroweb fĂŒr das Jahr 2012 wartet die Öffentlichkeit schon sehr lange - da gibt es wohl ernste Probleme mit den PrĂŒfern, die mit unterschreiben mĂŒssen. Die Euroweb- und Webstyle-Bosse Christoph Preuß und Daniel Fratzscher suchen nunmehr offensichtlich nach neuen TĂ€tigkeitsfeldern um das Geld, was die Euroweb frĂŒher mal (also bis die "BlogosphĂ€re" - darunter ich - sich mit deren Abzocke und LĂŒgen beschĂ€ftigte) "verdiente", zu investieren und zu mehren. Nur mehren sich die Anzeichen, dass sich außer dem jeweiligen Produkt insbesondere am dreist rechtswidrigen Vorgehen nichts Ă€ndert...

In den heutigen Kommentaren fand ich einen Hinweis auf einen "hĂŒbschen" neuen Eintrag im Handelsregister:
Amtsgericht DĂŒsseldorf Aktenzeichen: HRB 72386
Bekannt gemacht am: 16.04.2014 20:06 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des GeschÀftszweiges erfolgen ohne GewÀhr.

Neueintragungen

16.04.2014

HRB 72386:Net365 GmbH, DĂŒsseldorf, Hansaallee 299, 40549 DĂŒsseldorf.Gesellschaft mit beschrĂ€nkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 25.03.2014. GeschĂ€ftsanschrift: Hansaallee 299, 40549 DĂŒsseldorf. Gegenstand: Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Software- und Hardwareprodukten jeglicher Art fĂŒr die Anwendung im Internet sowie die Vermarktung von Datenbanken und Informationssystemen, der Vertrieb multimedialer Anwendungen, die Beratung und das Erbringen von Dienstleistungen im Software-, Hardware- und Multimediabereich im Internet. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein GeschĂ€ftsfĂŒhrer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere GeschĂ€ftsfĂŒhrer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei GeschĂ€ftsfĂŒhrer oder durch einen GeschĂ€ftsfĂŒhrer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Einem oder mehreren GeschĂ€ftsfĂŒhrern kann die Befugnis erteilt werden, die Gesellschaft stets einzeln zu vertreten. Jeder GeschĂ€ftsfĂŒhrer kann von den BeschrĂ€nkungen des § 181 BGB befreit werden. GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Fratzscher, Daniel, DĂŒsseldorf, *10.03.1969, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten RechtsgeschĂ€fte abzuschließen.
"Typischer Superlativismus der dreist-verlogenen Art"


Die Bude wurde vor gerade zwei Wochen gegrĂŒndet - und hat gleich "das grĂ¶ĂŸte freie WLAN-Netz" - natĂŒrlich nur mit der verlogenen großen Fresse:


Also ich bin diesem Netz noch nie begegnet. Und ich bin sehr viel unterwegs - auch im WLAN. Die Werbung ist unwahr, tĂ€uschend und genau so unlauter wie wahrscheinlich alles, was Daniel Fratzscher und Christoph Preuß jemals auf die Beine gestellt haben.



Was wohl der Euroweb-Psychiater Dr. Frieder Nau aus Köln zu derart vielen und derart unberechtigten Superlativen sagen wĂŒrde?

Wie einst die Euroweb?


Offenbar wird auch die Net365 GmbH von der Kanzlei Buchholz und Kollegen (frĂŒher Berger Law LLP) vertreten. Die KĂŒndigung, so steht es in den AGB geschrieben, sei nur "nur aus wichtigem Grund" und "schriftlich per eingeschriebenen Brief" möglich. VertragsĂ€nderungen und Vertragsabschluss dagegen per Telefax ... was sagt denn der Dr. Nau aus Köln dazu? "Will ich haben!" wohl eher nicht. Und auch der Gesetzgeber sieht derlei als etwas wie geistiges Furunkel an. VertrĂ€ge, die man mit Telefax schließen oder Ă€ndern kann, die kann man auch per Telefax kĂŒndigen - das jedenfalls sagt der Gesetzgeber zu diesen, wohl mal wieder von den Euroweb-RechtsanwĂ€lten Philipp Berger und Andreas Buchholz "versaubeutelten" AGB:



"Doof bleibt doof, da hilft kein Doktor und keine Pille" sagt der Kindermund zu so einer "Juristenkacke".

Die KĂŒndigung kann so eingehen, wie die VertragsĂ€nderung und dass auch dieser Typ Vertrag ohne den "wichtigen Grund" und darĂŒber hinaus auch per Telefax gekĂŒndigt werden kann werden im Ernstfall die Gerichte bis hin zum BGH der Net365 GmbH des Daniel Fratzscher ebenso teuer erklĂ€ren wie allein der BGH zuvor fast dutzendfach der Euroweb Internet und der Webstyle GmbH des selben Daniel Fratzscher - dem man in dieser Hinsicht also auch eine geradezu pathologische RealitĂ€tsverweigerung bescheinigen kann.

Noch mehr "Euroweb":


Registriert von Georgi Groszdev, Viscomp OOD (bulgarische "GmbH"), an der die Euroweb nach eigener Behauptung zu 100% beteiligt ist.

Vertrieben wird das dann wohl auch mit der selben Referenzkundenmasche wie zuvor Alarmanlagen, dann Webseiten und SEO. Es ist mal wieder ein klassisches Nachahmer-Produkt und eines, bei dem man Kunden abzocken kann, weil die gar nicht wissen, wie billig die teuer verkaufte Leistung wirklich ist.

Das ist - mal wieder - "alles nur geklaut":


Eigene Ideen hat der Unternehmer Vertriebsleiter Daniel Fratzscher nĂ€mlich eher nicht. Eine solche Firma mit (abgesehen vom LĂŒgen und DrĂŒcken) fast dem gleichen GeschĂ€ftszweck und einen solchen Name "net365" gibt es nĂ€mlich schon: 2009 in Bradford, Yorkshire - also im Norden Englands gegrĂŒndet. Und das gewiss nicht von so garstigen Eminenzen, die, wie bei Daniel Fratzscher und Christoph Preuß immer wieder sichtbar wird, nur die Abzocke im Sinn haben.

Was wird denn teuer verkauft?

Die Kunden stellen einen eigenen, bestehenden Internetzugang. Neu installiert wird nur ein billiger WLAN-Router der den Datenverkehr des WLAN bestenfalls ĂŒber ein VPN (oder einfacher) zu einem anderen Server umleitet - die Kosten fĂŒr diesen Datenverkehr trĂ€gt schon mal der Kunde der fĂŒr den eigentlichen Internetzugang bezahlt. Der Server, vermutlich auch als Proxy arbeitend, wird dann vermutlich in Bulgarien stehen. Im Übrigen dĂŒrfte es sich dann um eine Leistung der Neterra OOD (gegen die nichts vorliegt) handeln.

Bildschirmfoto: Alternatives Angebot.


Die realistischen Kosten vergleichbarer Angebote liegen deutlich unter 50 Euro im Monat! Ich denke, wie auch bei der Euroweb und der Webstyle, wird dieselbe Leistung unter allerhand Verklausulierungen richtig ĂŒberteuert ab 200 Euro durch aggressive und zum LĂŒgen angehaltene Außendienste verkauft. So jedenfalls funktioniert die Abzocke bei den Firmen des Daniel Fratzscher und des Christoph Preuß seit Jahren.

Noch eines: Da muss auch eine Anstaltskanzlei mit finanziert (oder beruhigt) werden, welche fĂŒr das BelĂŒgen der Gerichte zustĂ€ndig war und den Euroweb-EigentĂŒmer Daniel Fratzscher im Falle des "Verhungerns" womöglich Ärger machen könnte - deshalb wohl findet sich in den AGB das hier:


Wozu das nötig sein soll erschließt sich nicht.  Denn es mĂŒsste ja die "Net365 GmbH" zuvor den wahren Inhaber des Anschlusses, von dem die Rechtsverletzung ausging, dem Rechteinhaber bekannt machen. Oder Daniel Fratzscher hat mal wieder keine Ahnung von dem Produkt, das er durch DrĂŒcker verkaufen lĂ€sst:



Außerdem schließe ich daraus: Der LĂŒgner im Auftrag und von Gnaden der Euroweb namens Philipp Berger (Kanzlei Buchholz und Kollegen, DĂŒsseldorf) wird dann womöglich bald "Ansprechpartner fĂŒr Urheberrechtsverletzungen" sein. Der war ja, besonders im VerhĂ€ltnis dazu dass er die Anwaltskarte noch gar nicht so lange hat, schon fĂŒr allerhand "Ansprechpartner".  Jedenfalls mit der "großen Schnauze". Auch nach der Uhrzeit kann man ihn fragen - ob man da die richtige Antwort bekommt weiß aber nur der "Ansprechpartner fĂŒr Astrologie".

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

https://itunes.apple.com/bg/app/net365/id751203885?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=mobi.net365.app&hl=de

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…

Vielleicht das grĂ¶ĂŸte WLAN in Osteuropa? - https://www.facebook.com/net365.mobi

. hat gesagt…

"Net365 ist der grĂ¶ĂŸte W-LAN -Internet-Netzwerk in Bulgarien."

1.) Das ist aber auch nur eine Behauptung.
2.) Was hat das mit der deutschen GmbH zu tun?
3.) Daniel Fratzscher kann schon mal Geld fĂŒr die Abmahnungen bereit legen - Das dĂŒrfte die 25.000 Euro Eigenkapital erheblich belasten.

. hat gesagt…

Starbucks hat weltweit mehr als 17.000 Zugangspunkte.

Anonym hat gesagt…

Starbucks ist Kunde von "BT WIFI". Dieses Unternehmen hat allein in England

FÜNF MILLIONEN

Zugangspunkte.

Da muss der Herr Daniel Fratscher aber an gewaltigem RealitĂ€tsverlust leiden, wenn er behauptet, er und die "Net365 GmbH" hĂ€tten "das grĂ¶ĂŸte WIFI-Netz". Ich weiß nicht recht, ob man ihn verklagen kann. Vielleicht legt er ja vor Gericht ein Gutachten des Kölner Psychofritzen Dr. Frieder Nau vor, nach welchem er geistig verwirrt und also nicht prozessfĂ€hig ist? Schlimm wird es, wenn die AnwĂ€lte der Buchholz und Kollegen dann auch AuszĂŒge daraus veröffentlichen.

Anonym hat gesagt…

Die sind sich noch nicht mal sicher, ob sie nun GROSS, klein oder in der ĂŒblichen Weise gemischt schreiben - aber schon die "grĂ¶ĂŸten" auf dem Abfallhaufen der Wirtschaftsgeschichte.

Anonym hat gesagt…

"Da muss der Herr Daniel Fratscher aber an gewaltigem RealitĂ€tsverlust leiden, wenn er behauptet, er und die "Net365 GmbH" hĂ€tten "das grĂ¶ĂŸte WIFI-Netz". Ich weiß nicht recht, ob man ihn verklagen kann. Vielleicht legt er ja vor Gericht ein Gutachten des Kölner Psychofritzen Dr. Frieder Nau vor, nach welchem er geistig verwirrt und also nicht prozessfĂ€hig ist? Schlimm wird es, wenn die AnwĂ€lte der Buchholz und Kollegen dann auch AuszĂŒge daraus veröffentlichen."

In der Tat, es sieht so aus, als wĂ€ren die Probleme psychologischer Natur. Bezweckt der WAHNsinnigste DĂŒsseldorfer damit gar, etwas anderes zu kompensieren?

Wenn das Pierre Simon Marquis de Laplace wĂŒsste! o.O

Anonym hat gesagt…

"net365 bietet Ihnen ein vielseitiges Aufgabenfeld..."
Quelle:
Google-Cache

Anonym hat gesagt…

"net365 bietet Ihnen ein vielseitiges Aufgabenfeld..."
Quelle:
http://web.archive.org/web/20140706184422/http://www.berlin.de/special/jobs-und-ausbildung/stellenangebote/index.php/de/detail/10000-1114814140-S

Anonym hat gesagt…

ich will nicht wissen, wie viele Zugangspunkte die Telekom allein in Deutschland hat. Fast jede Telefonzelle ist heute bereits mit Hotspot ausgerĂŒstet, zusĂ€tzlich etliche Hotels, Bahnhöfe, ZĂŒge und vor allem die ganzen McDonalds-Filialen, die auch McCafĂ© haben. Wie will da eine Kuchenbude wie Euroweb behaupten, sie wĂ€ren jetzt schon die Nummer 1?
Übrigens, hat es die bulgarische Tochterfirma nicht einmal geschafft, dieses Net365 fĂŒr nur eine einzige Nacht auf dem Euroweb-Jahresauftakt (KickOFF 2015) in den Rudas Studios in DĂŒsseldorf dauerhaft zum laufen zu bringen. Das war eine ganz peinliche Nummer! Wahrscheinlich war die Technik oder die Techniker dort hoffnungslos ĂŒberfordert.
Wenn man bedenkt, dass so einen Hotspot heute schon so manche Schule in Eigenverantwortung selbst auf die Beine stellt. Das ist doch einfach nur peinlich, wenn man von SchĂŒlern abgehĂ€ngt wird, oder?

Anonym hat gesagt…

Abzocker! Stellen den Router fĂŒr 200 Euro auf worĂŒber telefonisch nicht gesprochen wurde

Anonym hat gesagt…

"Sie sprechen direkt potenzielle GeschĂ€ftskunden am Telefon an und beraten diese ĂŒber die Leistungen der Net365 GmbH.
...
Dieses freie Stellenangebot wurde von der Jobbörse der Arbeitsagentur zuletzt am 14.08.2015 ĂŒbermittelt und basiert auf Angaben des Arbeitgebers. "
Quelle:
http://www.rekruter.de/jobsuche/stellenangebot/?chiffre=10000-1131508795-S&jobsuche=Call-Center-Agent&ref=jobboerse_2

Anonym hat gesagt…

Beinahe zum Opfer geworden...
Danke fĂŒr den Artikel!
Ich wurde am XX.10.2015 von Mitarbeiter Fa. net365 Herrn Thorsten Kindor angerufen und Superangebot fĂŒr einen Hotspot bekommen. Der Anruf kamm von Recklinghausen-Festnetz aus. Nachdem ich meine Zustimmung gegeben habe Herrn Kindor am Montag persönlich anzuhören, bekamm ich einen EMail: "...Wie bereits besprochen bestĂ€tigen wir Ihnen den Termin zur Installation des Hot Spot mit unserem Techniker!" Nach kurze Recherche im Internet bin ich auf diesen und ein paar anderen Artikel gestoßen. Am selben Tag bin ich zur Polizei gegangen und habe gebeten den Vorfall im Tagesbuch aufzunehmen (leider hat die Polizei die Anzeige wegen versuchten Betrug nicht aufgenommen). Am Montag wurde ich von Servicecenter-Mitarbeiterin angerufen und gefragt, ob ich den Termin mit Techniker einhalten kann. Ich habe aufdringlich auf einen Telefonat mit Herrn Kindor bestanden. Als er mich angerufen hat, habe ich ihm gesagt, dass er ein miese BetrĂŒger ist und endet im Knast. Leider wollte Herr Kindor nicht weiter mit mir telefonieren.

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