10.05.2015

Euroweb-Anwalt Jean Paul Bohne - unwissend, dreist oder gar beides?

In D├╝sseldorf geht es vor dem Landgericht um die H├Âhe der Strafe eines Ordnungsmittels, welches unzweifelhaft gegen die Euroweb Internet GmbH zu verh├Ąngen ist. Denn trotz eines von Gericht verh├Ąngten Verbotes hatte die Euroweb Internet GmbH dummdreist l├╝gend weiter mit "eigenen Webservern" und sogar einem "eigenem Rechenzentrum" geworben.

Die Richterin St├Âve von LG D├╝sseldorf hatte hierzu einen Vergleichsvorschlag gemacht, der eigentlich jeden auch nur halbwegs anst├Ąndigen und gerecht denkenden vermuten l├Ąsst, dass die Richterin selbst den Rechtsstaat verh├Âhnt. Nur 300 Euro Strafe f├╝r diese oberdreiste Verletzung eines gerichtlichen Verbotes sind n├Ąmlich alles andere als akzeptabel. Weil "nicht sein kann was nicht sein darf" war das vermutlich nur ein Schreibfehler und es wurden 300,00 Euro statt 30000 Euro notiert...

Trotzdem war es nun die Euroweb, welche, vertreten durch den Anwalt Jean Paul Bohne, Partner der Kanzlei "Buchholz und Kollegen" aus D├╝sseldorf, dem Vergleichsvorschlag nicht zustimmte. Der hatte wohl meine Einlassung gegen├╝ber dem LG K├Âln so genau "baff" wie "erstaunt" gelesen und, so vermute ich es, es also damit versucht, einfach noch mal bei dem erfolgreicherem Schlosser abzuschreiben.
Schlosser J├Ârg Reinholz an LG K├Âln (erfolgreich)
Euroweb-Anwalt Jean Paul Bohne an LG D├╝sseldorf (aus Sach- und Rechtsgr├╝nden voraussichtlich nicht erfolgreich)
Da hat der Anwalt Jean Paul Bohne, Partner der Kanzlei "Buchholz und Kollegen" aus D├╝sseldorf, aber beim Lernen vom Schlosser auch diesmal nicht richtig aufgepasst. Hier die Anwort:

Der einfache Schlosser J├Ârg Reinholz antwortet selbst auf Unsinn des Euroweb-Anwaltes Jean Paul Bohne.

"Die Moral von der Geschicht"

Entweder sind die Euroweb-Oberen Christoph Preu├č und Daniel Fratzscher tats├Ąchlich "v├Âllig von Socken" und agieren jenseits jeder Vernunft ODER (mancher wird hier "und" denken) der Jean Paul Bohne hat seine Mandantin Euroweb nicht davon ├╝berzeugen k├Ânnen, dass diese die l├Ącherlichen 300 Strafe aus der Portokasse "latzen".

Falls, was ich auch vermute, die Euroweb keinen f├Ąhigeren Anwalt finden konnte und also nur einen, der das obenstehende versucht, dann kann ich mal wieder nicht erkennen, dass ein Euroweb-Anwalt den Prozessstoff verschlankt und versachlicht und also dem Gericht weniger statt mehr Arbeit macht.

Mithin kann ich aber erkennen, dass jedenfalls im Hinblick auf Anw├Ąlte, welche zwar in Repetitorien das Auswendiglernen lernten aber das Nachdenken ├╝ber Sachverhalte entweder nie lernten oder verlernten, der Anwaltszwang vor den deutschen Gerichten (ab Landgericht) ein arger Bl├Âdsinn aus der Nazizeit ist, der schon l├Ąngst abgeschafft geh├Ârt. Ich finde es bezeichnend, dass dieser Fakt mit jedem Rechtsbrecher, der sich vor Gericht mit mir streitet, deutlicher wird.

Nun ja.

Das der Jean Paul Bohne die Interessen seiner Mandantin gewahrt habe, das kann der frisch gebackene Partner der Kanzlei "Buchholz und Kollegen" nun auch nicht gerade behaupten ... denn jetzt bin ich vor den Augen des Gerichts nicht mehr "die b├Âse Partei, welche den vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich ablehnte" und hatte sogar die Gelegenheit, dem Gericht vorzuhalten, was f├╝r ein Bl├Âdsinn eine Strafe von nur 300 Euro w├Ąre.

Es wird also nach meinem Vortrag zum Gewinn im Jahre 2013 sehr wahrscheinlich deutlich teurer. Jedenfalls wenn, was wir alle annehmen, das Recht nicht durch die Richterin St├Âve, gegen deren merkw├╝rdige und oft auch v├Âllig unvertretbare Entscheidungen "pro Euroweb" ich schon vielfach vor dem OLG erfolgreich war, gebeugt wird. Nur 300 Euro Ordnungsstrafe wird das OLG D├╝sseldorf n├Ąmlich nicht durchgehen lassen, die Sache k├Ąme sonst schneller vor das BVerfassG als es sich mancher denken kann.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das interessiert doch nicht die Bohne. Nein, wirklich nicht. Die hat schlie├člich ganz andere Sorgen! o.O

Anonym hat gesagt…

Lieber Herr Reinholz,
Sie sollten die Gewichtung Ihrer Aktivit├Ąten in Bezug auf die Euroweb wirklich mal ├╝berdenken. Leider erweckt es momentan den Eindruck, dass Sie der Euroweb einfach nur ans Bein p...... wollen. Das ist aber f├╝r die ganze Sache eher kontraproduktiv.
Ich vermute, dass ich mit meiner Meinung unter den Unternehmern, also mutma├člichen Opfern der Euroweb nicht allein stehe, wenn ich mir von Ihnen w├╝nsche, mehr vor deren Masche zu warnen.
Sie m├╝ssen sich mal in die Lage derjenigen versetzen, die von der Euroweb vorher noch nie etwas geh├Ârt haben und erstmalig kontaktiert wurden.
Jetzt kommt es doch ganz klar darauf an, dass derjenige schnell und umfassend ├╝ber die Machenschaften aufgekl├Ąrt wird, damit er auf keinen Fall auf die Masche reinf├Ąllt oder wenn dies bereits passiert ist, wo er kompetente Ansprechpartner findet.
Ich vermisse in Ihrem Blog einfach, dass man schnell die richtigen Informationen finden kann.
-Wie ist die Euroweb aufgebaut?
- Wie genau funktioniert der erste Kontakt?
-Was genau bedeutet Kaktakquise und warum ist diese verboten?
- Wie ist ein Verkaufsgespr├Ąch aufgebaut?
- Was bedeutet Antiverkauf?
- Was kostet ein vergleichbares Webseitenkonzept? (Webseite incl.Responsive Design und CMS), Hosting, Video, Suchmaschinenoptimierung, Google-Dienste, Facebook-Fanpage, Mailhosting, Newsletter)
- Wie muss ich vorgehen, wenn ich bereits einen Vertrag mit Euroweb unterzeichnet haben sollte?
Dies sind nur einige Beispiele, die mir gerade spontan eingefallen sind. Aber sicher verdeutlichen diese, wie mein Hinweis gemeint ist.

Wahrscheinlich haben Sie diese Fragen auch bereits in Ihrem Blog beantwortet, doch sind diese nur schwer zu finden. Nat├╝rlich m├Âchte ich Sie pers├Ânlich nicht hindern, Ihre Schlacht mit Euroweb weiterzuf├╝hren und dar├╝ber zu berichten, doch sollte das besser und ├╝bersichtlicher strukturiert sein.
Ich w├╝rde mit das sehr w├╝nschen

R├╝diger B. hat gesagt…

Mich w├╝rde mal interessieren, was f├╝r Leute das sind, die im Auftrag der Euroweb die Leute abzocken. Wie kann man nur so herzlos gegen├╝ber seinen Kunden sein? Dr├Ąngt man doch so manche Chefs in den Ruin! Haben diese Leute kein Gewissen oder setzt beim Geld der Verstand aus? Vielleicht kann mir ja mal jemand diese Fragen beantworten?

. hat gesagt…

"Ich vermisse in Ihrem Blog einfach, dass man schnell die richtigen Informationen finden kann.
-Wie ist die Euroweb aufgebaut?
- Wie genau funktioniert der erste Kontakt?
-Was genau bedeutet Kaktakquise und warum ist diese verboten?
- Wie ist ein Verkaufsgespr├Ąch aufgebaut?
- Was bedeutet Antiverkauf?
- Was kostet ein vergleichbares Webseitenkonzept? (Webseite incl.Responsive Design und CMS), Hosting, Video, Suchmaschinenoptimierung, Google-Dienste, Facebook-Fanpage, Mailhosting, Newsletter)
- Wie muss ich vorgehen, wenn ich bereits einen Vertrag mit Euroweb unterzeichnet haben sollte?
Dies sind nur einige Beispiele, die mir gerade spontan eingefallen sind. Aber sicher verdeutlichen diese, wie mein Hinweis gemeint ist."


Wie w├Ąre es denn, damit Ihre Vorschl├Ąge nicht am "Zu viele H├Ąuptlinge - zu wenig Indianer" - Prinzip scheitern, selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen?

Ich unterst├╝tze gerne mit meinen Kenntnissen und Material.

LosFritzos hat gesagt…

Lieber R├╝diger B.,
grunds├Ątzlich ist nicht jeder, der bei Euroweb arbeitet ein geldgieriger, herz- und gewissenloser Abzocker. Davon gibt es gl├╝cklicherweise nur ganz wenige! Sie werden unter falschen Versprechungen eingestellt und durchblicken die vielen L├╝gen, die man ihnen auftischt erst nach und nach. Bis dahin sind sie sogar noch davon ├╝berzeugt, dass sie ehrlich zu ihren Kunden sind. Jedes Verkaufsgespr├Ąch ist streng nach einem auswendig gelernten Leitfaden zu f├╝hren. Nichts wird dabei dem Zufall ├╝berlassen.
Es ist tats├Ąchlich so, dass die Mitarbeiter im Nachhinein f├╝r jeden abgeschlossenen Internet-System-Vertrag vom schlechten Gewissen geplagt werden.

Anonym hat gesagt…

Ich kann nur vor dieser Firma warnen. Bei mir war neulich einer von Euroweb im Laden und hat sich dort fleissig an den Visitenkarten bedient, die ich dort f├╝r Gesch├Ąftsfreunde ausgelegt habe. Nur wenige Tage sp├Ąter wurden wir dann alle von diesem Herrn angerufen. Er m├╝sse unbedingt den Chef sprechen, da es um eine ├Ąu├čerst wichtige finanzielle Angelegenheit geht. Da ich selbst viel unterwegs bin, rief dieser Herr mehrfach am Tag an und meine Mitarbeiter waren richtig von ihm genervt. Irgendwann hat er mich dann mal erwischt und erz├Ąhlte mir, dass er die M├Âglichkeit hat, unser Gesch├Ąft mit seinem Webseitenkonzept richtig erfolgreich zu machen. Er h├Ątte sogar f├╝r einen Laden die M├Âglichkeit die Website kostenlos erstellen zu lassen. Ich lie├č ihn einfach mal kommen.
Nachher stellte sich raus, dass er von mir 350 Euro im Monat haben wollte und das vier Jahre lang. Ich habe ihm gesagt, dass mir das zu teuer w├Ąre. Er hat dann gesagt, dass er seinen Chef anrufen k├Ânnte und den fragen w├╝rde, den Preis zu reduzieren. Aber unter 250 Euro w├Ąre da nichts zu machen. Ich habe ihm freundlich zum Ausgang begleitet. Erst kostenlos und dann so etwas. Ich finde das unseri├Âs.

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