06.07.2015

An: Dr. Ruben Engel und Dr. Christian Conrad, Kanzlei H├Âcker, K├Âln

Offener Brief an Dr. Ruben Engel und Dr. Christian Conrad, Kanzlei H├Âcker, K├Âln:

Also, falls Sie jetzt der Auffassung sein sollten, dass ich Sie - als so genannte "Organe der Rechtspflege" - zu Unrecht des L├╝gens und der Verleumdung vor Gericht bezichtige, dann bedenken Sie vor einem m├Âglichen Antrag an das Gericht, welche Vortr├Ąge Sie
  1. wieder eigenen und besseren Wissens (und ich kann den Strengbeweis sogar nach den extremen Ma├čst├Ąben des LG K├Âln, Berlin oder Hamburg f├╝hren) und
  2. in keiner anderen Absicht als meine Person zu schm├Ąhen und
  3. entgegen der Wahrheitspflicht aus § 138 Absatz 1 ZPO
gehalten haben. Falls Sie jetzt glauben,
  1. die Berufsordnung erlaube Ihnen neben der Verleumdung auch das L├╝gen weil
  2. jeder das Recht auf eine anwaltliche Vertretung habe.
so antworte ich Ihnen:
  1. Ihre Berufsordnung und § 138 Absatz 1 ZPO erlaubt Ihnen das L├╝gen und Verleumden jedenfalls im Zivilprozess gerade nicht!
  2. Niemand hat das Recht von seinem Anwalt zu verlangen, dass dieser (im Zivilverfahren) l├╝gt und verleumdet und ergo kann ein Anwalt, der wie Sie zivilprozessual l├╝gt und verleumdet, sich nicht darauf berufen, dass der Mandant das verlangt habe.
Und noch etwas auf den Weg, meine Herren Dr. Ruben Engel und Dr. Christian Conrad von der Kanzlei des Professor Ralf H├Âcker aus K├Âln:

Ich habe Sie doch rechtzeitig gewarnt - oder wollen Sie das bestreiten? Wer hat Sie gezwungen so weiter zu machen? Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass die Euroweb tats├Ąchlich zu Gewalt greift (fehlgeschlagene Drohungen, einen fehlgeschlagene Einbruchsversuch in meine Webserver und mindestens eine fehlgeschlagene DDoS-Attacke gab es aber schon  - aber auch fehlgeschlagene Versuche gewissen Anwaltspacks, mich durch "Ligitation PR" zu sch├Ądigen). Womit au├čer dem Schei├č-Geld, wollen Sie, meine Herren Dr. Ruben Engel und Dr. Christian Conrad von der Kanzlei Ralf H├Âcker aus K├Âln, also gezwungen worden sein? L├╝gen und verleumden Sie etwa aus dem niedrigsten aller Motive heraus - des schn├Âden Mammons wegen?

Wenn der Mandant geht, weil der Anwalt nicht f├╝r diesen l├╝gen will, dann kann sich der Mandant nicht ├╝ber eine Pflichtverletzung beschweren. Und falls Sie DAS nicht wissen oder auch nur nicht wahrhaben wollen, sollten Sie den Beruf und den schwarzen Talar Lappen an den Nagel h├Ąngen und nicht mal mehr davon tr├Ąumen, ein "Organ der Rechtspflege" zu sein!

Fall Sie also - und auf genau dem Weg sind Sie - die miesesten Nummern des G├╝nter Freiherr von Gravenreuth nachmachen und ihm partout an Verlogenheit nicht nachstehen wollen wollen, dann sollten Sie nochmals zur Warnung erfahren: Der starb nicht nur arm, allein und von eigener Hand - nein, halb Deutschland hat dar├╝ber gejubelt.

Das genau sind Konsequenzen solchen Handelns.

Also: Wenn Sie also so weiter machen wollen, dann sollten Sie das Ziel korrigieren. Sie wollen zwar angesehene "Organe der Rechtspflege" werden, sind aber auf dem Weg dahin, dass Sie so mancher wegen Ihres beruflichen Benehmens als "sprichw├Ârtliches Arschloch" ansieht. Mit dem Anwaltshimmel wird das da eher nichts.


P.S. Ihr Chef schreibt:
"Allerdings versteht der normativ-faktische Ehrbegriff unter faktischer Ehre „die (verdiente) Geltung der Person in der Gesellschaft, ihren guten Ruf.“ Der rechtlich bedeutsamste Teil der Ehre liegt in dem „Anspruch des Individuums, entsprechend seinem moralischen, intellektuellen und sozialen Wert behandelt zu werden.“ (beide Zitate nach Fischer, StGB, § 185, Rn. 3 m. w. Nachw.)"
Falls Sie sich also "beleidigt" f├╝hlen, dann sollten Sie pr├╝fen, wohin Ihr Handeln Sie gebracht hat und ob ich Sie nicht nur "entsprechend ihrem moralischen, intellektuellen und sozialen Wert" behandle.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hart, aber sachlich, so Dein Artikel. Mit gleichen Titel sollte direkt nach Plasberg eine Sendung ausgestrahlt werden, nachdem dort Herr Professor Doktor Ralf H├Âcker seine Rechtsauffassungen ge├Ąu├čert hat.

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