16.05.2016

"Professor" Ralf Höcker und die "Panama-Papers": Werbung und viel heiße Luft
Ralf Höckers "guter Rat" fĂŒr Steuerhinterzieher, Korrupte und BetrĂŒger ist teuer und (oft) gleichzeitig umsonst...

Weil die Vertretung des Recep Tayyip "Kim" Erdogan "so gut klappte" und weil seine Kanzlei mich fĂŒr die Euroweb "zum Schweigen gebracht" und angeblich im Auftrag eines gewissen Herrn Denis Pohlan aus Hannover "eine Abmilderung meiner Berichte" erwirkt hat bewirbt sich der "Professor" Ralf Höcker aus Köln jetzt um Mandate des "Hochadels der Kriminellen".

Also um Steuerhinterzieher, SteuerbetrĂŒger, Korrupte, Dealer, Boykottbrecher und andere Idioten, die in den "Panama-Papers" auftauchen.

Denjenigen seiner Mandanten, die das noch nicht wissen (deshalb steht oben "Idioten") erklÀrt er:
  • Die GrĂŒndung einer Offshore-Firma ist legal.
  • Der Besitz einer Offshore-Firma ist legal.
  • Die Eröffnung eines Bankkontos fĂŒr eine Offshore-Firma ist legal.
  • Der Einsatz von TreuhĂ€ndern ist legal.
  • Der Betrieb einer Offshore-Firma ist legal.
Wow! Ich kann das auch:
  • Das Wort "Das" zu sagen ist legal.
  • Das Wort "ist" zu sagen ist legal.
  • Das Wort "ein" zu sagen ist legal.
  • Das Wort "BankĂŒberfall" zu sagen ist legal.
Gibt es fĂŒr SOWAS den "Dr. jur."?

Der "Noch-Professor" Ralf Höcker blubbert weiter auf hoecker.eu:
"Derzeit durchforsten Journalisten die Datenbanken und melden sich bei den darin genannten Personen. Wir vertreten diese Personen prÀventiv und reaktiv und achten darauf, dass ihre Rechte in der Berichterstattung gewahrt werden:
  • Die Betroffenen dĂŒrfen im Bericht in aller Regel nicht namentlich genannt und auch nicht indirekt identifizierbar gemacht werden „Der Inhaber der Briefkastenfirma wohnt in einer grĂŒnen Villa in der Goethestraße und fĂ€hrt einen gelben Porsche.“
  • Über sie darf nichts Falsches berichtet werden „Er ist Inhaber der Briefkastenfirma“ – wenn der Datensatz insoweit falsch ist.
  • Über sie darf nicht vorverurteilend berichtet werden. „In der Regel werden derlei Konstrukte genutzt, um Steuern zu hinterziehen.“
  • Es dĂŒrfen keine Unbeteiligten hineingezogen werden. „Die Frau des Firmenbesitzers ist die angesehene Hamburger GeschĂ€ftsfrau Helga Mustermann.“
Bei Ihnen haben sich Journalisten im Zusammenhang mit den Panama-Papers gemeldet? Hier erfahren Sie mehr dazu, wie wir in solchen FĂ€llen prĂ€ventiv fĂŒr Sie tĂ€tig werden können – um eine Berichterstattung zu verhindern oder wenigstens abzumildern."
(Zitat aus der Eigenwerbung des Ralf Höcker, abgerufen von http://www.hoecker.eu/news-panama-papers.html)

Da aber der Ralf Höcker nur dem Anschein nach (den er vor allem durch eigenes höchst eifriges Behaupten erzeugt) so "erfolgreich" darin ist, "eine Berichterstattung zu verhindern oder wenigstens abzumildern" wĂŒrde ich nicht "ohne weiteres" davon ausgehen, dass er in allen Punkten recht hat.

Ich bin ein "einfacher kleiner Schlosser aus dem Osten" und sage: "Das hat er nicht!"

Fangen wir mal an:
  • Höcker: Die Betroffenen dĂŒrfen im Bericht in aller Regel nicht namentlich genannt und auch nicht indirekt identifizierbar gemacht werden „Der Inhaber der Briefkastenfirma wohnt in einer grĂŒnen Villa in der Goethestraße und fĂ€hrt einen gelben Porsche.“
Höcker hat nicht recht. Denn wenn es so fĂŒrchterlich legal ist, eine Briefkastenfirma zu betreiben, dann liegt auch keine "Ehrverletzung" vor. Nicht "schwuchteln", sondern "klotzen": "Max Mustermann, der gerne vor dem Mc Donald in der Goethestraße mit seinem gelben Porsche vor 12-jĂ€hrigen MĂ€dchen herumprotzt (Foto) und ein Verfahren mit der Stadt fĂŒhrt weil er die als Denkmal geschĂŒtzte "GrĂŒne Villa", wie er dem "Stadtanzeiger" mitteilte, aus Protest gegen die Festlegung des Gewerbesteuerhebesatzes rosa anstreichen ließ, hat, glaubt man den Panama-Papers, auch eine Briefkastenfirma namens KiPo Ltd."
  • Höcker: Über sie darf nichts Falsches berichtet werden „Er ist Inhaber der Briefkastenfirma“ – wenn der Datensatz insoweit falsch ist.
Sehr zweifelhaft. Denn wenn es so fĂŒrchterlich legal ist, eine Briefkastenfirma zu betreiben, dann kann es auch nicht ehrverletzend sein wenn man nur leicht unrichtig verbreitet, dass jemand eine Briefkastenfirma inne habe, der sie inne hatte. Auch die (wahre) Aussage, dass der Mandant "laut den öffentlich fĂŒr jedermann einsehbaren Panana-Papers Inhaber einer Briefkastenfirma" ist, wird sich mindestens außerhalb des von zahlreichen Idioten beherrschten Bezirks des LG Köln als unverbietbar erweisen. Die Ansage des "Medienrechtsprofessors" ist "sehr sportlich" und Sie sollten sich nicht wundern, wenn Sie eine so begrĂŒndete Klage verlieren.
  • Höcker: Über sie darf nicht vorverurteilend berichtet werden. „In der Regel werden derlei Konstrukte genutzt, um Steuern zu hinterziehen.“
Nicht ĂŒberall. Denn "in der Regel" bedeutet "es gibt Ausnahmen". Man ersetze das Wort "In der Regel" durch "oft" („Oft werden derlei Konstrukte genutzt, um Steuern zu hinterziehen.“) und schon kommt der "Kriminelle-haben-ein-Recht-das-Nennen-ihrer-Taten-als-Ehrverletzung-verfolgen-zu-lassen-Höcker" beim Vertreten von Steuerhinterziehern sogar beim LG Köln nicht mehr durch. Ob der Ralf Höcker den Unterschied begreift? Ich kann das nicht wissen und habe Zweifel.
  • Höcker: Es dĂŒrfen keine Unbeteiligten hineingezogen werden. „Die Frau des Firmenbesitzers ist die angesehene Hamburger GeschĂ€ftsfrau Helga Mustermann.“
Ganz vorsichtig, Herr Ralf "ich-reiß-mal-die-Gusche-sehr-weit-auf" Höcker! Wenn es um einen Bericht ĂŒber amoralische "Steuervermeidungen" geht dann ist das sehr wohl legal. Denn Ehepaare werden gemeinsam versteuert, die Frau vom "Steuervermeider" oder "Steueroptimierer" (gemeinsprachlich: "Steuerhinterzieher") ist also keine "Unbeteiligte" und wenn diese auch noch "angesehen" ist, dann besteht auch ein öffentliches Interesse. Bei unbekannten Nichten und Neffen, Onkels und Tanten mag das (unter bestimmten EinschrĂ€nkungen) anders aussehen...

Denn wenn der "Medienrechtsprofessor" Ralf Höcker mal wieder nicht recht hat, dann wird dessen Beauftragung teuer und es wird ein Effekt eintreten, der regelrecht gegenteilig ist: Sie werden voraussichtlich wegen der Beauftragung des "KriminellenschĂŒtzers" Ralf Höcker erst richtig durchleuchtet und dann richtig durch den "Kakao" gezogen. Falls Sie ein Verfahren verlieren, z.B. weil Sie an den Richtigen (nehmen wir einen "Rechtslaie" wie mich) geraten, wird es ganz ĂŒbel. Dann haben Sie, statt dem Gegner "den Arsch treten zu lassen"  einen hohen finanziellen Aufwand und wegen des verlorenen Verfahrens eine enorme RufschĂ€digung mit viel Widerhall am eigenen "Arsch". Das ĂŒbrigens auch weil Ralf Höcker lĂ€ngst nicht derjenige ist, der seine Mandaten stets schweigend vertritt. Zahlreiche ebenso "laute" und selbst ernannte "Spezialisten im Medienrecht" haben als VorgĂ€nger von Ralf Höcker gelernt was passieren kann.

Hinzu kommt: Bei dem, was der "Prozesskostenoptimierer" Ralf Höcker sicherlich als "Professorenzuschlag" nimmt hÀtten Sie (als aufgeflogener "völlig legal aber asozial handelnder Steueroptimierer") wohl auch gleich regulÀr Steuern zahlen können...

Werbung und viel heiße Luft


"Karikatur eines Rechtsanwaltes: Professor Ralf Höcker live und Farbe"
(Lizenz: "careware")
Genau so wie Ralf Höcker zum Zwecke der Eigenwerbung seine Professur an der kleinen Kölner Fachhochschule von

zu
"Professor fĂŒr Deutsches und Internationales Marken- und Medienrecht"
aufgeblasen hat tut er das auch sonst recht hĂ€ufig. Er blĂ€st sich auf, er blĂ€st sein Können auf und das macht er durchaus zu Lasten seiner Mandanten, wie am Fall des Jörg Kachelmann erkannt werden kann, wenn man nur genau genug hinschaut und sieht, dass einige der Verfahren, welche die Medienkanzlei Höcker einrĂŒhrte nur vor den stringent idiotisch urteilenden Kölner Gerichten erfolgreich waren, vor dem BGH aber zwingend scheitern mussten - was ja auch mehrfach der Fall war. Ralf Höcker hört aber nicht aber auf, sich mit der Vertretung des mir eigentlich sympathischen Jörg Kachelmann zu bewerben - obwohl er den (fĂŒr mich ist das höchst offensichtlich) falsch beraten hat und enorme rechtliche Risiken einging und Verfahren einrĂŒhrte bei denen absehbar, dass diese ganz oder teilweise verloren gehen - was den Jörg Kachelmann eine Menge Geld kostete.

Vor einer Beauftragung der Kanzlei des "ziemlich großmĂ€ulig" werbenden Ralf Höcker sollten Sie folgendes tun:
  • PrĂŒfen Sie anhand der obigen Links, welche Erfolge der Herr "Professor fĂŒr Deutsches und Internationales Marken- und Medienrecht" in jĂŒngster Zeit hatte.
  • PrĂŒfen Sie ob Sie den Herrn "Professor fĂŒr Deutsches und Internationales Marken- und Medienrecht" Ralf Höcker besser dann bestellen, wenn Sie ein Problem mit kalten oder feuchten RĂ€umen haben. Heiße Luft macht sich da vorteilhaft...

Anderseits wĂ€re es mir und anderen gerade recht, wenn der sich selbst zu einem "Journalistenschreck" stilisierende Ralf Höcker oder einer seiner "Mannen" sich meldet um eine "Berichterstattung zu verhindern oder wenigstens abzumildern." Dann kann man nĂ€mlich (nach seinen "Erfolgen" in der jĂŒngsten Zeit) sehr beruhigt sein. Kinder kann der "großfressige" Professor Doktor Jur. Ralf Höcker meinetwegen erschrecken. Mich nicht mehr.

Ich glaube auch nicht, dass der Professor Ralf Höcker mit möglichen Mandanten bespricht, dass es durchaus das Ergebnis seiner Vertretung (also Abmahnung oder Klage) sein kann, dass solche sich damit richtig "reinreiten". Was noch "Streisand-Effekt" genannt wird.

Denen, die es nicht raffen, sei das in vielen FÀllen zu erwartende, eher "höckrige" Ergebnis der Vertretung gegönnt...

Weil es so schön ist, die Zitate selbst ernannter "Medienrechtler" zu verballhornen:
  • Das Wort "Fick" zu sagen ist legal.
  • Das Wort "Dich" zu sagen ist legal.
  • Das Wort "ins" zu sagen ist legal.
  • Das Wort "Knie" zu sagen ist legal.
Aber "Fick Dich ins Knie!" zu sagen, kann (allerdings kommt es auch hier auf den Kontext an) als Beleidigung gewertet werden. Muss aber nicht, denn das kann, ebenso wie das hĂ€ufiger verwendete "Leck mich!", auch bedeuten: "Laß mich in Ruhe!" oder, hier passender: "Geh mir weg mit Deinem dĂ€mlichen GesĂŒlze!"

Kommentare:

Fragenbeantworter hat gesagt…

Dieser "Professor fĂŒr nationales Datingrecht" lĂ€sst nach meinem DafĂŒrhalten schon bei leichten gesellschaftsrechtlichen "Problemen" Fachkenntnis vermissen.

Siehe http://www.uncoverer.de/noch-keine-antwort-der-anwaltskammer-koeln-zur-rechtsform-den-kanzleien-von-ralf-hoecker-und-dr-mathias-hermann-dieth

Anonym hat gesagt…

Der "Professor" Ralf SchaumschlĂ€ger Höcker bekommt KlassenprĂŒgel von Kollegen RA Hönig :-)

https://www.kanzlei-hoenig.de/2016/jan-boehmermann-ralf-hoecker-und-dieter-nuhr/

Antifa hat gesagt…

Ralf Höcker scheint neue Fans aus der linksextremen Szene gewonnen zu haben.

Verfasser soll Antifa Maler- und Lackier Service GmbH sein. Ohweia ...

https://linksunten.indymedia.org/de/node/179164

Anonym hat gesagt…

Schon gewußt? Ralf Höcker hat 2 Kanzleien.

Da gibt es einmal die "echte" Kanzlei "Höcker RechtsanwÀlte Partnerschaftsgesellschaft".

Und eine (evtl. zur Steueroptimierung?) SozietÀt "Höcker RechtsanwÀlte", die irgendwie nicht so richtig mit der Gesetzgebung in Einklang zu bringende gleiche Steuernummer laut Angaben auf den Briefbögen der Kanzlei Höcker haben soll wie die Partnerschaftsgesellschaft.

Es gibt sogar Urteile, die die Scheinfirma "Höcker RechtsanwÀlte" als BevollmÀchtigten ausweist.

Nach dem PartGG mĂŒssen die ZusĂ€tze "RechtsanwĂ€lte" und "Partnerschaftsgesellschaft" / "und Partner" immer angegeben werden, so dass Höcker ganz bewusst als ScheinsozietĂ€t in der Rechtsform GbR klagt.

Was sagen Sie dazu?

. hat gesagt…

"Was sagen Sie dazu?"

Es gibt schlimmeres. Anders ausgedrĂŒckt: "Das ist eine geradezu lĂ€ssliche Unwahrheit gegenĂŒber dem was mir sonst so aus SchriftsĂ€tzen aus der Kanzlei des "Professor" Ralf Höcker bekannt ist."

In meiner ganz persönlichen Kategorisierung steht die Kanzlei (unabhĂ€ngig von der behaupteten Rechtsform) jedenfalls unter "dreiste LĂŒgner".

Anonym hat gesagt…

In meiner ganz persönlichen Kategorisierung steht die Kanzlei (unabhĂ€ngig von der behaupteten Rechtsform) jedenfalls unter "dreiste LĂŒgner".

Es gibt sogar Personen die den Professor Ralf zu Höcker fĂŒr einen BetrĂŒger halten der ab Abmahnungen mit den Kostennoten ĂŒbelst abzockt.

Fanclub Dr. Ralf Höcker hat gesagt…

Da erlaubt sich jemand einen Scherz, oder? Fanclub von Professor Doktor Ralf Höcker. LOL

https://fanclub-ralf-hoecker.blogspot.de/

Kommentar veröffentlichen