23.10.2016

Wow! Bundeskanzlerin Merkel stiftet zum "Raubkopieren" an!

Wie gerade durch die Medien geistert empfahl die Bundeskanzlerin Merkel "Liederzettel zu kopieren und jemanden aufzutreiben, der Blockflöte spielen kann".

FĂŒr die Sache mit den Blockflöten sind die ParteivorstĂ€nde zustĂ€ndig, die das Stimmvieh in die Parlamente treiben . Wie gut das klappt war erst neulich zu sehen, als die dem BND bisher verbotenen aber illegal durchgefĂŒhrte Handlungen gegen die Verfassungsrechte der BundesbĂŒrger durch das fettgefĂŒtterte Stimmvieh von CDU/CSU/SPD mal eben legalisiert wurden - was das Bundesverfassungsgericht dann wohl wieder richten muss.

Aber einfach mal "Liederzettel" kopieren? Also Frau Merkel! Da mĂŒssen sie aber genauer werden!

Sie können nicht einfach einen Liederzettel auf den Kopierer legen und dann verteilen. Das VervielfĂ€ltigen von Noten (egal, ob durch Fotokopieren oder mittels anderer Techniken, wie zum Beispiel scannen, faxen, Darstellungen auf Bildschirmen) ist nach § 53 Abs. 4 UrhG ohne Zustimmung des Urhebers oder des Verlages verboten! Ausnahmen gibt es nur fĂŒr die private Nutzung. Die gelten aber nicht wenn die Kopien verteilt werden - was jede Kindergartenleiterin weiß.

Die Kanzlerin Merkel - ausweislich ihrer öffentlichen Aufforderung, eine Straftat zu begehen - nach wohl eher nicht...

Und ich fĂ€nde es besser, eine Regierung zu haben, welche die Verfassung und die Gesetze heiligt und weder strafbare Handlungen empfiehlt, noch solche des BND deckt und BetrĂŒgern wie z.B. Volkswagen (aber auch die ĂŒbrigen Konzerne haben bei der Abgasreinigung betrogen) oder eben von der Euroweb auf die Finger haut. Was ja auch nicht wirklich geschieht - weil der Rechtsstaat nahezu völlig im Arsch ist.

Kommentare:

Rolf SchĂ€like hat gesagt…

Dieses Merlelsches Unwissen halte ich fĂŒr positiv.

Vieleicht ist sie anders als Kachelmann und begreift nach einem Unterwerfungsbeschluss (Unterlassungsverbot),dass mit der Justiz und der Rechtsprechung in Deutschland etwas GrundsÀtzliches nicht stimmt.

Tuxedo hat gesagt…

"Vieleicht ist sie anders als Kachelmann und begreift nach einem Unterwerfungsbeschluss (Unterlassungsverbot),dass mit der Justiz und der Rechtsprechung in Deutschland etwas GrundsÀtzliches nicht stimmt."

WĂ€re schön, wenn Frau Merkel auch mal vernĂŒnftige Politik macht, aber sie ist stattdessen ihrer Klientel verpflichtet, vielleicht sogar noch dazu kĂ€uflich.

Was ich mich zu dem Kommentar frage, was hat das mit Kachelmann zu tun? Kachelmann wurde mit Recht freigesprochen. Die vermeindlich GeschĂ€digte hat ihn verleumdet und der Ruf ist in Folge leider ruiniert. Und ich möchte hinzufĂŒgen, diese Frau schadete mit ihrem Tun letztendlich allen wirklich v. sexualisierter Gewalt betroffenen Frauen. Denn hier wurde ein Potential geschaffen, zu stigmatisieren, womit letztendlich die TĂ€tergesellschaft sich mit ihren LĂŒgenmĂ€tzchen herauswinden kann! Bei allem VerstĂ€ndnis, es ist erbĂ€rmlich, hier Vergleiche ohne Nennung der Problematik des Unrechtsautomatismus mit themenfremden Fragestellungen zu ziehen! Innezuhalten wĂ€re gut. Es braucht eben keine Nebelkerzen und sonstige VerdrĂ€ngungsmerkmale getreu dem Motto aus den Augen (mit Traumata der Betroffenen sexualisierter Gewalt) aus dem Sinn (und damit aus der Verantwortung der Gesellschaft).

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