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08.11.2023

„ErklĂ€rbĂ€r“ Lawrow: Russland leidet erheblich unter den Sanktionen

Zur Propaganda der Russen gehörte schon unter dem Massenmörder Stalin, dass immer die anderen Schuld seien, wenn es in Russland - oder der Sowjetunion - zu wirtschaftlichen Verwerfungen kam. Das war schon wĂ€hrend der stalinistischen Hungersnöte so. Eine Hungersnot gibt es im Nazi-Russland derzeit wohl noch nicht, aber die russische Wirtschaft leidet - und zwar lĂ€ngst nicht nur wegen der Sanktionen, sondern auch wegen des selbst verursachten FachkrĂ€ftemangels - immerhin steckt ein erheblicher Anteil ehemaliger ArbeitskrĂ€fte an der Front, ist vor dem Kriegsdienst geflohen, ist Kriegsgefangener der Ukraine oder wurde als einer von hunderttausenden bei heldenhaft dummen Z-Storm-Angriffen im Rahmen der „kleinen militĂ€rischen Sonderaktion“ schon als Aggressor berechtigt liquidiert.

Der russische Außenminister von Gnaden des Stalin-Fans Vlad Putin, Sergej Lawrow, sagte nun aus, dass der Westen die Weltwirtschaft durch die VerhĂ€ngung von Sanktionen gegen Russland zerstört habe und dass der grĂŒne Übergang des Westens Krisen auf dem globalen Öl- und Gasmarkt provoziert habe.

Klar! Und die „zerstörte Weltwirtschaft“ fĂŒhrt nun zu derart starken innerrussischen EinbrĂŒchen und Inflation, die Lawrow als ErklĂ€rbĂ€r den Russen beibringen soll. Übrigens wĂ€hrend der globale Öl- und Gasmarkt  mitnichten in einer Krise steckt: denn Fördermengen und Preise steigen weltweit. Und dann sind da noch die pösen „GrĂŒnen Nazis[¹]", die Öl und Gas durch Wind und Sonne ersetzen - und so das gar „glorreiche“ Russland „schĂ€digen“ - wollen.

Wie wĂ€re es denn, wenn sich Russland einfach aus der Ukraine in die eigenen Grenzen von 1992 zurĂŒck zieht, die Kriegsschuld und die Kriegsverbrechen anerkennt sowie Reparationen leistet? Dann könnten nach und nach  die Sanktionen aufgehoben werden, die Krieger, Kriegsgefangene und KriegsflĂŒchtlinge könnten zurĂŒckkehren. Letztere werden das aber nur, wenn diese Russland noch einen Rest an Vertrauen schenken können. Das wird aber nur geschehen wenn der LĂŒgner Putin und die VolksverrĂ€ter aus seiner Clique unwiederkehrbar „weg vom Fenster“ sind - wie auch immer das geschieht.

Nur wird der blutige Herr Putin das vermeiden wollen, weil er weiß, dass es um seinen Hals geht. Ist das russische MilitĂ€r nicht zu einem 20. Juli fĂ€hig? Mag ja sein, dass ein deutscher Offizier damals - auch noch auf einem fĂŒr MilitĂ€rs zu den Grundlagen gehörendem Wissensgebiet grĂŒndlich versagt hat - aber ist es nicht die stetige Behauptung Russlands, alles besser zu machen?

Vlad Putin wÀre wohl lieber tot als den Krieg - den er nicht so nennen will - zu verlieren. Das hat er aber schon.


¹) Wortwahl des sich auch sonst durch eigene öffentliche Schrift als Narzisst (s. Bildschirmfoto), ĂŒblen „Rechtsaußen“, „Harasseur“ sowie „Hass- und Hetzredner“ entblösenden  „Docmacher“ Andreas Skrziepietz aus Hannover.[²]

Andreas Skrziepietz (Hannover) schreibt nĂ€mlich am 09.11.2024 öffentlich, dass man WĂ€hler der Partei die GrĂŒnen - welche er in seinem krank anmutenden Hass regelmĂ€ĂŸig als „Faschisten“ oder „Kinderfickerpartei“ tiuliert - kastrieren lassen soll. Am 22.06.2024 hat er in einem Artikel zu diesem Thema den Holocaust relativiert. Das fĂ€llt wohl beides unter §130 StGB.

 .²) Der wieder kann sich meinetwegen bei dem „weitgehend gleichsinnigen“  Dr. jur. Hans Dieter Weber (AWPR Dortmund) „ausheulen“. Nur weiß ich nicht, ob DER vor der Justiz nochmals gegen einen „einfachen Schlosser aus dem Osten“ verlieren will oder darf...

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