40 Tote, rund 120 teils schwer verletzte Personen und diese Zahlen sind womöglich noch nicht (hoffentlich doch) das traurige Ergebnis einer menschengemachten Katastrophe. Dies auch weil davon manche noch immer in Lebensgefahr schweben. Und viele junge Menschen werden bis an ihr Lebensende unter Entstellungen und Schmerzen leiden, eine durch die sauren und giftigen Gase zerstörte Lunge, womöglich GliedmaĂźen und das Augenlicht verloren haben. Hinzu kommt bei vielen sicherlich auch ein „posttraumatisches Belastungssysdrom“.
Das ist eine „RiesenscheiĂźe“, die also vermeidbar gewesen wäre. Denn offenbar sind (auch) zu leicht entflammbare Akkustikplatten aus Schaustoff die Ursachen des Brandes. Da hat jemand aus pekunären GrĂĽnden seine Verantwortung nicht wahr genommen, denke ich.
„Aber der Sound war prima!“
Wer hätte gedacht, dass sowas in der „schönen und sicheren“ Schweiz passiert?
Ich vermute, demnächst werden wir davon lesen und hören, dass die dafĂĽr Verantwortlichen vor Gericht stehen. In Deutschland wäre das wohl „grob fahrlässiger Körperverletzung in 160 Fällen, mit Todesfolge in 40 Fällen“. Davor, danach oder gleichzeitig werde ich wohl lesen, dass sich libertäre Wirtschaftsverbände gegen eine Verschärfung oder Durchsetzung der Bauvorschriften wenden: Es „könne doch nicht sein“, dass eine ganze Branche „wegen nur eines zufälligen UnglĂĽckes“ leide.
Es sind aber rund 160!
Und da habe ich das UnglĂĽck der Angehörigen der Todesopfer und Verletzten noch nicht einmal mitgezählt. Auch das „zufällig“ bestreite ich, denn wie die Dinge liegen musste das regelrecht passieren, weil eben Flammen und (viel zu leicht) entzĂĽndbarer Schaumstoff genau diese Folge haben.
In Deutschland gibt es dafĂĽr jedenfalls Vorschriften. Warum? Einfach den Artikel von vorn lesen.
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