Die genauen Verwandschaftsgrade kenne ich nicht. Aber dafür, dass das Dorf (1941: 2.457 Einwohner) ein Nazi-Nest war, spricht dass (obiger Quelle zufolge) aus der kleinen Gemeinde allein vier SS-Schützen und ein SS-Rottenführer im KZ Auschwitz tätig war. Zwei davon mit dem Nachname Haintz.
Der Ganz-Rechts-Anwalt Markus Haintz entstammt offenbar einer Gruppe von Donauschwaben, die nach 1945 aus Backo Novo Selo (Neudorf) vertrieben und sodann in Steinheim am Albuch ansässig wurden. Davon zeugt ein Gedenkstein auf dem Friedhof. Das erklärt, neben sehr vielem anderen, auch die „barackenartige“ Anmutung des Gebäudes in der Schumannstr. 11.

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