21.01.2013

Berger Law LLP: Webstyle GmbH zockt ab

In der aktuellen "Ligitation PR" ├╝ber einen "Sieg" der Webstyle GmbH vor dem LG Chemnitz stellt die Berger Law LLP dar, dass die klagende Webstyle GmbH f├╝r einen nach 2 Monaten gek├╝ndigten Vertrag (urspr├╝ngliche Laufzeit: 4 Jahre) insgesamt ca. 7.000 € zugesprochen bekommen habe.

Aus dem Bericht geht hervor, dass die Webstyle GmbH f├╝r diese Summe praktisch nichts geleistet habe und dass vor Gericht mal wieder behauptet wurde, die Leistungen w├╝rden durch fest angestellte Mitarbeiter von Konzernunternehmen der Euroweb erbracht. Im Gro├čen und Ganzen aber zeigt der Bericht ├╝ber das bedauerliche Urteil, dessen Text diesmal der ├ľffentlichkeit vorenthalten wurde, vor allem eines: Die Webstyle zockt ebenso wie die anderen Unternehmen des "Konzerns" der Euroweb Internet GmbH ├╝bel ab. "Money for Nothing" wird verlangt und genau das nennt der Autor "Abzocke der ├╝belsten Sorte".

Im nicht ver├Âffentlichten Urteil w├╝rden sich wahrscheinlich Hinweise finden, was das Gericht am Vortrag und Vorgehen der Beklagten kritisiert. Das es an solchen Hinweisen nicht fehlt zeigt sogar der gewohnt teilwahre Bericht der Berger Law LLP:
"So konnte sich der Mann nicht mit seiner Behauptung durchsetzen, bei den Vertragsverhandlungen sei von einem j├Ąhrlichen – und nicht von einem monatlichen – Entgelt in H├Âhe von 150 Euro die Rede gewesen. Das Gericht hielt dem entgegen, aus dem Vertragsformular ergebe sich eindeutig, dass die 150 Euro Entgelt jeden Monat f├Ąllig w├╝rden. Falls der Unternehmer gegen diese Kosten Einw├Ąnde gehabt h├Ątte, h├Ątte er sie unmittelbar gegen├╝ber Webstyle artikulieren m├╝ssen – und nicht erst nach Zusendung einer Rechnung und rechtlicher Beratung im Juli 2010"
(Vertragsabschluss war im Februar 2010)

Im Ganzen liefert der nur vermeintlich positive Bericht der Berger Law LLP mal wieder vor allem eine Erkenntnis: 

Mit den Unternehmen des Eurowebkonzerns (Euroweb Internet GmbH, Webstyle, Euroweb Marketing, Viscomp und angeschlossenen Firmen wie der WAZ OnlineService sollte man sich gar nicht erst einlassen!

Insoweit sind wir dem Herrn Philipp Berger aus dem Dorfe Niederkr├╝chten f├╝r die deutliche Warnung, die er ebenso unabsichtlich wie auftragsgem├Ą├č auf den Webseiten der Berger Law LLP ver├Âffentlicht, nat├╝rlich sogar dankbar.

Kommentare:

Vertrieb Euroweb Group hat gesagt…

Das m├╝ssen Sie uns erst mal nachmachen...mit einer Nichtleistung auf legalem Weg gutes Geld verdienen!

. hat gesagt…

Nun, dar├╝ber ob das legal ist, werden die Herren Preu├č, Fratzscher und Berger wohl demn├Ąchst zwangsweise von denjenigen informiert, die dar├╝ber zu befinden haben.

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