Es ist nicht nur so, dass der selbstvorgebliche „Held der Meinungsfreiheit“ Dr. Andreas Manfred Skrziepietz aus Hannover mich mit zahlreichen Beleidigungen stalkte und mir, die auf wahren Tatsachen beruhende Meinungsäußerung „Hurra! Ich habe einen neuen Stalker!“ verbieten lassen wollte - was die 3. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt (ohne auf die vorgestellte Tatsachen einzugehen) durchwank - und das Oberlandesgericht Frankfurt dann in der fälligen Berufung mit überzeugender und auf den vorgestellten, aber von der 3. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt ignorierten Tatsachen beruhender Begründung aufhob.
Justizporno:
Der vielfach verurteilte, rechtsextreme Intensiv-Quak-Täter und angebliche „Kämpfer für die Meinungfreiheit“ Andreas Skrziepietz (Hannover) möchte auch im Zusammenhang mit seinen wirklich üblen Hassschriften über Grüne, Linke, Liberale, aber auch CDU-Anhänger mit Wortwahlen wie „fettgefressen“, „Kinderficker die man kastrieren sollte“, hätten „weniger Hirn“, seien „verantwortlich für Massenmorde“, „Tritt in den Unterleib der linksgrün versifften“ allen Ernstes nicht „Hilfs- und Ersatz- Julius Streicher“ genannt werden.
Schauen wir mal, was er selbst schrieb:
Ordnen wir die Person des Julius Streicher mal ein:
- Julius Streicher war Gründer, Eigentümer und Herausgeber des antisemitischen politpornografischen Hetzblattes „Der Stürmer“.
(Wikipedia: Julius Streicher)
Weiter kann man ebenda über diesen Lesen:
- Um 1921 wohnte Streicher eine Zeitlang im Forsthaus von Ipsheim, von wo aus er zu Versammlungen im Bereich des Aischgrunds fuhr und dort gegen Juden und Sozialisten gerichtete Reden hielt.
Über die von Streicher gegründete Hetzschrift „Der Stürmer“ kann man nachlesen:
- Julius Streicher hatte das Blatt ursprünglich aufgrund interner Kämpfe in der Nürnberger NSDAP-Ortsgruppe gegründet. Später nutzte er es publizistisch auch in seiner jahrelangen politischen und vor Gericht ausgetragenen Auseinandersetzung mit Nürnbergs liberalem Oberbürgermeister Hermann Luppe. Schließlich trat die antisemitische Hetze immer mehr in den Vordergrund und war bald praktisch alleiniges Thema.
Das Deutsche Historische Museum schreibt über den Stürmer und Julius Streicher:
- „Inhaltlich versuchte das Hetzblatt mit einer Mischung aus sexuellen Obsessionen und Warnungen ...“
- 1923: „Beim Hitler-Putsch ist Streicher als Propagandist für Hitler tätig und erwirbt sich dadurch dessen Freundschaft.“
- 1935: „Die Verbreitung des "Stürmers" wird wegen eines Ausfalls gegen einen NS-Funktionär kurzfristig verboten.“
Es gab im „Stürmer“ also längst nicht nur Hass gegen Juden, sondern auch gegen Liberale und Linke, kurz alle Gegnern der NSDAP bzw. deren Vorläufer. Sogar interne Kämpfe innerhalb der NSDAP begleitete Julius Streicher mit seiner üblen Hetze! Ebenso wie Andreas Skrziepietz gegen alles hetzt, was links der AfD ist - wobei er das sonst politisch kaum einzuordnende, aber russlandfreundliche Personenkultbündnis „BSW“ allerdings - nicht vollständig - ausließ. Ebenso betrieb Andres Skrziepietz Propaganda für den österreichischen Neonazi Martin Sellner und andere solche Figuren, stellte sich auch verbal an die Seite des mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilten Sven Liebich. Und die Nähe zu den „sexuellen Obsessionen“ des Stürmers hat Skrziepietz selbst gesucht, als er - auch nach der einschlägigen Verurteilung wegen Volksverhetzung - die Grünen und deren Wähler (darunter ausdrücklich jüngst mich selbst) hat er auch nach einer strafrechtlichen Verurteilung (09/2020) genau deswegen weiter durch eine wirklich enorme Anzahl vom bösartigsten Schmähungen wie „Kinderficker“ oder „Kindersexer“, „Wähler einer Kindersexpartei“ verhetzt und verbreitete, man solle „die Wähler der Grünen kastrieren“: So geht die oben erwähnte „sexuelle Obsession“! Im Vorgehen und der niedrigen Hetze des Andreas Skrziepietz steckt also eine Menge „Julius Sreicher“. Und das nicht wahrzuhaben braucht „einigen Anlauf“.
Ob man den rechtsextremen Hassblogger Andreas Skrziepietz einen „Hilfs- und Ersatz- Julius Streicher“ nennen darf wird „demnächst“ das Oberlandesgericht Frankfurt zu entscheiden haben, welches schon einmal kopfschüttelnd („Wir können nicht nachvollziehen, was die Vorinstanz da geurteilt hat.“) mit Fakten nicht erklärbare Urteile der 3. Zivilkammer LG Frankfurt aufgehoben hat. Da ging es um die Äußerungen, Skrziepietz sei rechtextrem, rechtsradikal, habe mich gestalkt und sei ein Hassblogger. Anders ausgedrückt hat das OLG schon mal ähnlich groben Mist der unteren Instanz erheblich korrigiert! Das wird es wohl demnächst wieder tun.
Soweit der selbstangebliche „Kämpfer für die Meinungsfreiheit“, der „ob einer gar bösen, ihn so bitter verletztenden Äußerung jämmerlich greinend“ vor Gericht zieht - die er selbst - ohne das sogar abmildernde „Hilfs- und Ersatz-“ ejakulierte. Das kann sich nun vor dem Oberlandesgericht ebenso als „juristischer Selbstmord“ erweisen wie seine Klagen bezüglich der Äußerungen, er sei rechtsradikal, rechtsextrem, ein Hass- oder Hetzblogger - oder „Hurra! Ich habe einen (neuen) Stalker“ - die das OLG zurück wies.
Als Schaupieler an einer Kleinstbühne war „Dr. Keinarzt“ Skrziepietz ja schon mal tätig. Es scheint so, dass er mit seiner Klage wieder in die Schauspielergewerkschaft aufgenommen werden will. Bevorzugte Rollen: „Demokrat“, „Kämpfer für Meinungsfreihet“, „konservativ“, „weder verurteilt noch angeklagt“. „Diplomjournalist“, „nicht wegen Volksverhetzung verurteilt“ und „ehrlicher Bürger“. Das er in der Realiät nichts davon ist (Nein: Nazis sind keine „Konservativen“ sondern „Nazis“!) beweisen (mir) seine Hassschriften und seine, oft wirklich grobe Unwahrheiten enthaltenden Klagen.








