08.04.2015

Die Euroweb, das angebliche "Rechenzentrum", das LG DĂŒsseldorf und (m)ein "vielleicht vergessener" Ordnungsmittelantrag

Die Euroweb Internet GmbH des Daniel Fratzscher und des Christoph Preuß hat ganz eindeutig gegen eine gerichtliche VerfĂŒgung verstoßen, wird aber leider mit einem sehr hellblauen Auge davonkommen. "Richterliches Ermessen" nennt man das:


Der Antrag blieb "vielleicht" viel zu lange liegen. Die zu zahlende Summe erscheint außergewöhnlich und unangemessen, sogar unanstĂ€ndig gering. Aber, weil ich die Frau Dr. Stöve nicht mit noch mehr, deren Ermessen korrigierenden BeschlĂŒssen und Urteilen des OLG DĂŒsseldorf, (ver)Ă€rgern will, habe ich gerade eben die AnwĂ€ltin mit der Zustimmung beauftragt. Es ist ja durchaus so, dass die Denkzettelfunktion einer Ordnungsstrafe im umgekehrt Ă€quivalenten VerhĂ€ltnis zu dem (nicht von mir verursachten) Zeitablauf zwischen der Straftat und dem Urteil steht. Damit gĂ€be es rein formal ein durchaus nicht gĂ€nzlich von der Hand zu weisendes Argument fĂŒr eine derart auffĂ€llig niedrige Ordnungsstrafe, dem ich allerdings auch die, mit höchst unredlichen Mitteln (wie dreisten LĂŒgen und sogar einem "echt doofen" GefĂ€lligkeitsgutachten) erfolgte Verteidigung in den Sachen 34 O 32/12 + 20 U 66/13 entgegenstellen und als Merkmal einer starken kriminellen Energie darstellen kann.

Bildschirmfoto: VorsĂ€tzlich unwahre Behauptung (beschönigend fĂŒr "DreckslĂŒge") der Euroweb gegenĂŒber dem WDR.

Diesmal muss der Christoph Preuß also noch nicht in den Knast. Aber, wenn er so weiter macht, dann wird das noch. (Er kann sich ja auch gerne von den, meinen Gegnern wĂ€rmestens empfohlenen Herren Euroweb-AnwĂ€lten Philipp Berger und Andreas Buchholz nebst dem von mir nicht fĂŒr klĂŒger gehaltenen Herrn Jean Paul Bohne beraten lassen und dieser Ă€ußerst gĂŒnstigen Lösung nicht zustimmen um von mir dann postwendend eine "geradezu dumme Uneinsichtigkeit" bescheinigt zu bekommen.)


Update

Die vom Euroweb-Anwalt Jean Paul Bohne (Buchholz und Kollegen) vertretene Euroweb meint, der Vergleichsvorschlag sei nichts fĂŒr die Euroweb und lĂ€sst durch Jean Paul Bohne nicht zu Ende gedachten Unsinn vortragen, lehnt den Vergleich also ab.

Zu meiner Freude, denn dann wir es eben teurer.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Herr Rechtsanwalt B*** ist in freier Mitarbeit fĂŒr die Kanzlei tĂ€tig."
Quelle:
http://www.buchholz-kollegen.de/anwaelte/Buchholz-Kollegen-Rechtsanwalt-Philipp-Berger.be933.php

"Partner: Andreas B***, Jean-Paul B*** und Anne S***"
Quelle:
http://www.buchholz-kollegen.de/impressum.php

. hat gesagt…

"Aber, wenn er so weiter macht, dann wird das noch. (Er kann sich ja auch gerne von den, meinen Gegnern wĂ€rmestens empfohlenen Herren Euroweb-AnwĂ€lten Philipp Berger und Andreas Buchholz nebst dem von mir nicht fĂŒr klĂŒger gehaltenen Herrn Jean Paul Bohne beraten lassen und dieser Ă€ußerst gĂŒnstigen Lösung nicht zustimmen um von mir dann postwendend eine "geradezu dumme Uneinsichtigkeit" bescheinigt zu bekommen.) "

LosFritzos fragte, warum er wohl er das GefĂŒhl habe, dass die AnwĂ€lte genau dazu raten werden.

(Hab ich versehentlich gelöscht.)

. hat gesagt…

Soso. Vom MiteigentĂŒmer zum freien Fall (pardon: freien Mitarbeiter) mutiert. Was wohl Ayn Rand (als deren Fan der Euroweb-Anwalt Philipp Karl Berger sich darstellt) dazu sagen wĂŒrde?

ProblembĂ€rdompteur I. hat gesagt…

Es ist besser, wenn man Minderleister nur als Freie beschÀftigt. So kann man sich jederzeit von ihnen trennen.

Anonym hat gesagt…

Das ist doch kein Karriere-Knick fĂŒr das Bergerschen. Er kann ja immer noch Oberhaupt des Freistaats Preußen werden. Der Sitz dieses "Freistaats" ist ja ebenfalls in seinem Wohnort NiederkrĂŒchten. http://www.freistaat-preussen.info

Anonym hat gesagt…

"Er kann ja immer noch Oberhaupt des Freistaats Preußen werden."

ROFLMAO! Dir ist klar, dass die Verfechter des "Freistaats Preußen" die dĂŒmmsten rechtsausen positionierten Lebewesen sind, die es gibt? So dumm jedenfalls ist auch ein Rechtsanwalt Berger nicht, den zu solchen Leuten hinzuzurechnen.

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