09.06.2013

Der "Rechtsanwalt" Philipp Berger als Querulant

Am 26.Mai 2013 schreibt Philipp Berger, der sich (nur) noch "Rechtsanwalt" nennt, an das OLG D├╝sseldorf:
"Soweit das Ausgangsgericht im Beschluss vom 16. Januar 2013 auf Seite 2 angibt, es habe Anzeichen f├╝r ein wahnhaftes Verhalten des Antragstellers in der m├╝ndlichen Verhandlung vom 21.11.2012 nicht fest stellen k├Ânnen, ist dies allerdings rechtsfehlerhaft."
Die offizielle Begr├╝ndung f├╝r den Anwaltszwang ab dem Landgericht ist, dass der Anwalt den Prozessstoff sortiert, zusammenfasst, auf das Wesentliche beschr├Ąnkt und versachlicht.

Kurz: Das Gericht nicht mit Bl├Âdsinn bel├Ąstigt.

Das genau tut der Herr "Rechtsanwalt" Berger aber, denn er f├╝llte schon wieder mal eine ganze Seite im Format A4 mit diesem Unsinn und f├╝hrt so vor, dass der Anwaltszwang jedenfalls so lange nicht gerechtfertigt ist wie Typen wie er selbst eine Zulassung er- und behalten k├Ânnen. Schon auf seiner Webseite schreibt der sich (auch aber nicht nur:) dort selbst als "gr├Â├čter Dummkopf unter den Juristen" pr├Ąsentierende Philipp Berger:
"Soweit J├Ârg Reinholz allerdings Berufung gegen das Urteil einlegen sollte, wird sich das Oberlandesgericht (OLG) D├╝sseldorf auch wieder mit der Frage seiner Prozessf├Ąhigkeit auseinander zu setzen haben. Insoweit hatte das Ausgangsgericht J├Ârg Reinholz f├╝r prozessf├Ąhig befunden - wohl auch, weil es Reinholz Klage mangels Wettbewerbereigenschaft sowieso f├╝r unbegr├╝ndet hielt. Ein hohes Risiko f├╝r J├Ârg Reinholz, den selbsternannten „kleinen Schlosser aus dem Osten“ der in seinem Weblog http://joerg-reinholz.blogspot.de seine Scheinwelt emsig aufrecht h├Ąlt."

Das scheint was tief zu sitzen! Offenbar so tief, dass der "Rechtsanwalt" Philipp Karl Berger aus Niederkr├╝chten und Chef der "Berger Law LLP" den Bezug zur beruflichen und sonstigen Realit├Ąt zunehmend verliert. Zu dieser geh├Ârt es n├Ąmlich auch zu wissen welches Rechtsmittel wann statthaft ist.

Gegen den Beschluss vom 16. Januar 2013 w├Ąre die sofortige Beschwerde das zul├Ąssige Rechtsmittel gewesen. Erst Ende Mai (ergo weit nach Ablauf der Notfrist) und dann dem OLG in der Berufung mit dem "Schwachfug" nochmals zu kommen (der Schriftsatz des Philipp Berger mit dem er den Beschluss beantragte, war 13 Seiten lang) ist nichts anderes als eine Bel├Ąstigung des Gerichtes und damit eindeutig eine querulatorische Verhaltensweise.

Wenn also der beim Herabw├╝rdigen und Beleidigen selbst grob austeilende - beim Empfang der passenden Antworten aber pl├Âtzlich "gar feine und empfindsame" Herr "Rechtsanwalt" Philipp Berger meint, dass "sich das Oberlandesgericht (OLG) D├╝sseldorf auch wieder mit der Frage [m]einer Prozessf├Ąhigkeit auseinander zu setzen haben" wird, dann macht der Anwalt dem OLG eine Vorschrift, welche die Zivilprozessordnung gerade verneint (§ 534 ZPO i.V. mit § 295 ZPO).

Es ist der Beruf des Anwaltes das zu wissen - aber ich (ein einfacher Schlosser aus dem Osten) belehre den "Rechtsanwalt" Philipp Berger nat├╝rlich a) sehr gern und b) auch ├Âffentlich, denn dieses offenbar unwissende Exemplar der Gattung "Rechtsanwalt" hat sich ja auch a)  in deutlich erkennbarer Herabw├╝rdigungsabsicht ├╝ber mich ge├Ąu├čert und b) seine eigene Dummheit in einer Weise selbst ├Âffentlich gemacht, die man in dieser Deutlichkeit bei einem studierten Jurist nicht f├╝r m├Âglich gehalten h├Ątte.

Aber wom├Âglich denkt man genau deshalb am D├╝sseldorfer OLG nunmehr ├╝ber die "Prozessf├Ąhigkeit" des Philipp Karl Berger aus Niederkr├╝chten, Schubertstra├če 2 nach.

Es kann aber auch sein, dass Philipp Berger den Prozessstoff erneut auf "Nebenkriegsschaupl├Ątze" ausweiten will, weil er ganz genau wei├č, dass die Euroweb nicht mit einem eigenen Rechenzentrum werben darf - ganz einfach, weil diese kein eigenes Rechenzentrum hat. Wenn Philipp Berger also das Gegenteil ver├Âffentlicht, dann steht fest, dass er entweder bewusst ├Âffentlich l├╝gt oder dass seine kognitiven F├Ąhigkeiten zu stark eingeschr├Ąnkt sind als dass er ├╝berhaupt noch bemerken k├Ânnte, dass er unwahres Zeug plappert und zu dem queruliert.

Wieso ihn sein "Partner" und die weiteren f├╝nf angestellten Juristen nicht zur├╝ckhalten k├Ânnen steht in den Sternen. Aber es erscheint durchaus wahrscheinlich, dass weder Andreas Buchholz noch Adrijana Blazevska, Jean-Paul Bohne, Christian Hermanns, Ulrike Schenkel oder Anne Sulmann ├╝ber eine spezielle Ausbildung verf├╝gen, welche die F├Ąhigkeiten(*) darin vermittelt wie man mit Menschen im Bergerschen Zustand umgeht.

*) Neben ein paar Grundkenntnissen in dem ganzen Psycho-Wissenschafts-Kram k├Ânnten da wohl auch gediegene Kenntnisse in einem Kampfsport sehr n├╝tzlich sein. Nicht das noch ein Unschuldiger verletzt wird!

Update:

Wohl um den D├╝sseldorfer Anwalt zu schonen, ging das OLG mit keiner Silbe auf den querulatorischen und lediglich auf eine Verletzung meiner Ehre abzielenden Vortrag des Philipp Berger ein - und winkte meinen Antrag durch. Zum Gl├╝ck der Richter kann Philipp Berger das OLG jetzt in der Sache nicht noch weiter mit solchem Unsinn bel├Ąstigen - Statt dessen wird Philipp Berger wohl im Juni oder Juli 2014 vormachen: ER h├Ątte das Verfahren gewonnen, der andere Anwalt sei unf├Ąhig.

ER h├Ątte aber ganz gewiss nicht gewonnen!

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