23.10.2017

Fortschrittsbericht: AG Kassel, Verhandlung [g|w]egen "Rechtsanwalt" Dr. jur. Hans-Dieter Weber, Kanzlei AWPR Dortmund

Die Proberichterin Heer hatte nach meinem Ablehnungsantrag zwar im Termin am 02.10.2017 nicht entscheiden wollen, ob die Verhandlung ausgesetzt oder unterbrochen wird - aber inzwischen ist ein wichtiger Termin verstrichen:

§ 229 StPO - Höchstdauer einer Unterbrechung

sagt ganz klar:
"(1) Eine Hauptverhandlung darf bis zu drei Wochen unterbrochen werden."
und weiter:
"(4) Wird die Hauptverhandlung nicht spÀtestens am Tage nach Ablauf der in den vorstehenden AbsÀtzen bezeichneten Frist fortgesetzt, so ist mit ihr von neuem zu beginnen."
Inzwischen ist wie folgt passiert: Am 13.10. setzte mir das AG Kassel eine Frist von 3 (drei) Tagen fĂŒr die BegrĂŒndung des Befangensheitsantrages. Laut § 26 Absatz 1 Satz 2 StPO kann das Gericht dem Antragsteller (also mir) aufgeben, "ein in der Hauptverhandlung angebrachtes Ablehnungsgesuch innerhalb einer angemessenen Frist schriftlich zu begrĂŒnden".

Die Nichtangemessenheit der gesetzten Frist habe ich gerĂŒgt, denn 3 (drei) Tage sind schon arg wenig, selbst "Notfristen" liegen bei einer Woche. Zu dem hatte mir das Gericht die Fristsetzung an einem Freitag abend - auf jeden Fall nach 14:00 und also der "gewöhnlichen Postzustellung" per Eilgerichtsvollzieher oder einen Mitarbeiter des Gerichts zustellen lassen, weshalb diese Frist also auch noch am Montag abend abgelaufen gewesen wĂ€re.

Eine solche Fristsetzung ist nicht etwa "angemessen" sondern "ganz klar rechtswidrig", auf jeden Fall bei einem "unverteidigtem" Angeklagten, der keine Kanzlei hinter sich hat, mithin also beruflich mit was ganz anderem beschĂ€ftigt ist, z.B. damit, in eine deutsche Großstadt zu fahren und dort UNIX- oder Datenbankseminare zu halten.

Heute hĂ€tte "fortgesetzt" werden mĂŒssen. Also gilt: "Alles von vorn!"

Ich vermute, das "Zeuge und Opfer", also der "Rechtsanwalt" Dr. jur. Hans-Dieter Weber, Kanzlei AWPR Dortmund, wird weitaus weniger begeistert sein als ich. So kann ich es lĂ€nger genießen und in Vorfreude auf die Vernehmung des "leider lĂ€ngst nicht immer ehrlichen" Herrn "Rechtsanwalt" und "Dr. jur." Hans-Dieter Weber schwelgen. Ich hoffe, die Richterin Heer ist bei nĂ€chsten Mal besser mit der Akte vertraut.

Auch sein "Spezi", nĂ€mlich sein "Spezialist fĂŒr psychologische und höchst unwissenschaftliche GesfĂ€lligkeitsgutachten", ein Dr. Frieder Nau aus Köln wird wenig begeistert sein, denn den Antrag, ihn als Zeuge zu laden und zum Zustandekommen des GefĂ€lligkeitsgutachtens zu befragen kann - und werde - ich erneut stellen.

AblehnungsantrĂ€gen wird zwar nur selten stattgegeben, aber solche erfĂŒllen - so einige ernst zu nehmende AnwĂ€lte ganz unverblĂŒmt - oft die Funktion, beim Gericht eine so genannte "Denkpause" herbeizufĂŒhren und eben auch dazu, von gewissen falschen Vorstellungen abzurĂŒcken.

Damit meine ich diesen oft unbegrĂŒndeten Vertrauens- und oft unertrĂ€glichen Ansehensvorschuss, den Richter oft grundlos RechtsanwĂ€lten zubilligen. Wie es gerade der vorliegende Fall des (hoffentlich bald nicht nur) aus meiner Sicht "kriminellen und verlogenen" Herrn "Rechtsanwalt" und "Dr. jur." Hans-Dieter Weber von der Kanzlei AWPR in Dortmund recht deutlich aufzeigt.

Kommentare:

Schertz Bergmann hat gesagt…

Schau mal Jörg. So wie es aussieht, betreibt die nÀchste ZDF- und somit staatsnahe Kanzlei von Dr. Christian Schertz ebenfalls das gleich Betrugsmodell wie der Dr. Ralf Höcker.

Achte mal bei dem Link unten auf die Kostennote und die Kanzleiangaben.

Dr. Schertz fĂŒhrt also ebenfalls zwei Kanzleien. Eine GbR und eine PartG mit gleicher Kanzleibezeichnung.

http://massengeschmack.tv/blog/2014/03/mit-denen-ist-nicht-zu-schertzen/

Anonym hat gesagt…

Was ist eigentlich aus das Gisela Gedöns geworden? JĂŒngst erinnerte ein kurzes Youtubevid unter https://www.youtube.com/watch?v=ci3rG3aWuKU an die vollwahnsinnige Schlampe. Vom Wahnsinn angetriebenes hysterisches GelĂ€chter des Protagonisten, gepart mit dezent eingepflegtem Wahnsinn und viel aufgedunsenen, so hemmungslosen wie unnötigen Herumgeschreie. Ein Siegmund Freud hĂ€tte nach Kenntnisnahme auch seine helle Freude daran gehabt. o.O

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