14.07.2012

Euroweb - Betrug: Die falschen "Siegesmeldungen" des MittÀters Philipp Berger

Philipp Berger hat lautschreierisch "neue" Gerichtssachen veröffentlicht. Wohl alle Urteile irgendwelcher Gerichte, wo er in diesem Jahr mal einen Blumentopf fĂŒr die Euroweb oder die Webstyle GmbH gewonnen zu haben vormachen zu können glaubt. Anders als er schaue ich mir die von ihm veröffentlichten Urteile erst mal einzeln an - und dann, was der Philipp Berger lautschreierisch und offen unwahr daraus macht.

1. Urteil des Landgerichts Berlin –22 O 420/11– vom 1. Februar 2012

A) Das Urteil ist "asbachuralt".  Berger hatte das schon mal berichtet.
B) In dem Verfahren  hatte sich die Beklagte nicht richtig gewehrt, deren frĂŒherer Anwalt hat grob fahrlĂ€ssig gehandelt. Das steht so im Urteil


Die Beklagte hatte sich, erst als es zu spĂ€t war, an Stefan Richter gewandt. Dessen Vortrag war dann als verspĂ€tet zurĂŒck zu weisen, zudem besteht hier womöglich ein Anspruch gegenĂŒber dem vorherigen Anwalt:


Ein Urteil aus formellen GrĂŒnden. Aus diesem Urteil lassen sich also sachlich keinerlei allgemeingĂŒltige Aussagen ableiten. Zudem hatte die Kanzlei Berger fĂŒr die Webstyle GmbH bewusst und vorsĂ€tzlich unwahr vorgetragen, diese habe 143 fest angestellte Mitarbeiter - hatte diese doch laut GeschĂ€ftsbericht 2009 nur einen, 2010 sogar gar keinen. Das Gericht entschied spĂ€ter in einer parallelen Sache auch ganz anders. Das so erstrittene Urteil kann sich also als Bumerang erweisen, denn die StA Berlin untersucht hier den Vorwurf des Prozessbetruges. Demnach kann es hier dazu kommen, dass die Webstyle GmbH des Daniel Fratzscher noch schadensersatzpflichtig wird. Den Schadensersatz fĂŒr den Betrug - einschließlich aller verursachten Gerichtskosten - mĂŒsste ggf., also falls die Webstyle GmbH des Daniel Fratzscher nicht zahlt, die Euroweb Internet GmbH des Christoph Preuß zahlen - denn die profitiert davon.

Ich sage voraus, dass es fĂŒr Herrn Philipp Berger, Andreas Buchholz, und fĂŒr die Euroweb-Obergauner Christoph Preuß nebst Daniel Fratzscher sehr viel besser ist, wenn diese aus diesem Urteil nicht beitreiben und auch die Kosten des Verfahrens vollstĂ€ndig ĂŒbernehmen. In welcher Aufteilung auch immer. "Nachtatverhalten", "RĂŒcktritt von der Tat" sind sehr ernst zu nehmende Stichwörter!


2. Beschluss des Kammergerichts Berlin –26 U 69/12– vom 29. Juni 2012

Das ist die Berufung dazu. In der hĂ€tten allenfalls neue Sachverhalte vorgetragen werden können, so das Gericht. Es bleibt dabei, dass auf Grund eines grob fahrlĂ€ssigen Anwaltsfehlers - aber gerade nicht dem von Stefan Richter - die Kanzlei Berger aus rein formellen GrĂŒnden mal einen - kaputten - Blumentopf gewonnen hat:


3. Hinweis des LG Rostock -1 S 64 11- vom 25. Juni 2012

Das ist ein Hinweisbeschluss. Das Gericht schlĂ€gt einen, fĂŒr die Beklagte scheinbar gĂŒnstigen Vergleich vor.

Da könnte aber noch einiges vorgetragen werden. EndgĂŒltig ist gar nichts. Wie die Sache womöglich am Donnerstag, dem 19.7.2012 ausgeht, steht noch gar nicht fest... aber der Berger quakt schon.


Hinweis des OLG DĂŒsseldorf -I-5 U 42/12- vom 05. Juli 2012

Das ist ein Hinweisbeschluss. Das Gericht schlĂ€gt einen, fĂŒr die Beklagte scheinbar gĂŒnstigen Vergleich vor:

Auch könnte aber noch einiges vorgetragen werden. EndgĂŒltig ist gar nichts. Wie die Sache ausgeht, steht noch gar nicht fest, denn die von den Herren "Berger, Buchholz & andere  GeschichtenerzĂ€hler" notorisch vorgetragene MĂ€r von den fest angestellten Mitarbeitern der Euroweb ist schon mehrfach widerlegt worden -... aber der Berger quakt schon. Geklagt wurde ĂŒbrigens auf einen weitaus höheren Betrag. Welchen geht aus dem Beschluss nicht hervor, die Erfahrung sagt aber, dass die Euroweb in dem meisten FĂ€llen BetrĂ€ge zwischen  6000 und 15000 Euro einzuklagen versucht.

Hinweis des OLG DĂŒsseldorf -I-5 U 160/11- vom 05. Juli 2012

Das ist nur ein Hinweisbeschluss. Auch hier der Hinweis, dass ein einfaches Bestreiten nicht ausreicht (ein durch die Stellenanzeigen fĂŒr Freiberufler und dem Hinweis auf die nicht passenden GeschĂ€ftsberichte des Jahres 2009 und 2010, qualifiziertes Bestreiten dann schon eher...)

Das Gericht schlĂ€gt einen, fĂŒr die Beklagte scheinbar gĂŒnstigen Vergleich vor:

 ... der offenbar noch gar nicht so in Butter ist, wie der gar laut quakende Berger das gerne hĂ€tte.

Auch hier ist anzunehmen, dass der vorgeschlagene Vergleich weit unter der HĂ€lfte der ursprĂŒnglich eingeklagten Summe liegt.


Was der Philipp Berger berichtet:
"Wir hatten bereits berichtet, dass immer mehr Gerichte in Deutschland  die Abrechnungen der Euroweb Internet GmbH und der Webstyle GmbH, weche diese einem Auftraggeber im Falle eines vorzeitigen Ausstiegs aus einem mehrjĂ€hrigen Vertrag zustellen, fĂŒr „schlĂŒssig“ erachten."

[Copy & Paste: Fehler wie im Original des Philipp Berger]

Wie dargestellt stimmt das so "nicht ganz". Philipp Berger macht hier, und die Urteile belegen das, falsch vor. Bis auf die Sache vor dem LG und KG Berlin, wo eine Schnarchnase von Anwalt das Verfahren versemmelte, und wo meiner Ansicht nach ein Prozessbetrug erst ein mal gelang (mit der Folge, dass die StA nun auch gegen Daniel Fratzscher ermittelt...) sieht es gerade nicht so aus, dass die VortrĂ€ge der Kanzlei Berger hinsichtlich der ersparten und nicht ersparten Aufwendungen der Euroweb oder deren Töchter (wie der Webstyle) die Gerichte so gar vollstĂ€ndig ĂŒberzeugen wie der Anwalt Philipp Berger das in unzweifelhaft böser Absicht bewusst falsch darstellt.
"Die sogenannte Sonderlösung des BGH stellt sich damit als vordringende Rechtsansicht dar."

Philipp Berger macht blöde Witze. Es gibt keine "Sonderlösung des BGH". Auch keine "sogenannte". Der BGH hat auf Grund bestehender Gesetze der Euroweb mehrfach "ĂŒbel auf die Nase gegeben" und die KĂŒndbarkeit der VertrĂ€ge gemĂ€ĂŸ § 649 BGB fest gestellt. Gegen den erheblichen Widerstand der Euroweb und der Webstyle! Und außerdem hat der BGH immer wieder ganz klipp und gesagt, dass die Euroweb und die Webstyle GmbH zu den ersparten und nicht ersparten Leistungen ordentlich darzulegen hat, um ein qualifiziertes Bestreiten zu ermöglichen. Und sogar bescheinigt, dass diese das nicht getan hat.

Wie jetzt der Herr Berger dazu kommt, folgendes zu behaupten...
  • "Mehrere Berufungsgerichte billigen Abrechnungsmethodik der Euroweb Internet GmbH bei Internet-System-VertrĂ€gen"
  • "dass immer mehr Gerichte in Deutschland  die Abrechnungen der Euroweb Internet GmbH und der Webstyle GmbH, weche diese einem Auftraggeber im Falle eines vorzeitigen Ausstiegs aus einem mehrjĂ€hrigen Vertrag zustellen, fĂŒr „schlĂŒssig“ erachten"
  • "Die sogenannte Sonderlösung des BGH stellt sich damit als vordringende Rechtsansicht dar."
  • "Im Ergebnis steht damit fest, dass die sich im Vordringen befindliche Rechtsprechung zur Anwendung der Sonderlösung des BGH auch durch die Berufungsinstanzen getragen wird. WĂ€hrend die Landgerichte erstinstanzlich teilweise verschiedene Ansichten vertraten, halten die Berufungsinstanzen, insbesondere das Kammergericht Berlin und das Oberlandesgericht (OLG) DĂŒsseldorf die Abrechnungen der Euroweb Internet GmbH und der Webstyle fĂŒr schlĂŒssig und ausreichend."
... kann man, wenn man die böse TĂ€uschungsabsicht partout nicht annehmen will, natĂŒrlich auch mit "geistiger Umnachtung" erklĂ€ren. So wie der Anwalt Berger das darstellt und begrĂŒndet passt da jedenfalls kein Stein auf den anderen.

TatsĂ€chlich ist es so, dass die Kanzlei Berger gerade vor dem LG und OLG DĂŒsseldorf auch nach erkanntem und demnach erfolgslosen Prozessbetrug im selben Zeitrum geradezu "im Dutzend" Klagen und Berufungen zurĂŒck nimmt und auch die Kostenforderungen der Beklagten anerkennt - worĂŒber der Herr Berger aus der selben unlauteren Absicht heraus, aus der er das hier besprochene MĂ€rchen schrieb, sehr sorgfĂ€ltig schweigt. Auch ĂŒber den sehr interessanten Fakt der lĂŒgenden Zeugen schweigt der Anwalt Berger hartnĂ€ckig.

Der Anwalt Philipp Karl Berger, Schuberstraße 2 in NiedekrĂŒchten lĂŒgt also wieder einmal bewusst und vorsĂ€tzlich. Da muss man nach der Motivation, nach dem "Warum?" fragen.
Das sind weit mehr als "kruse Theorien". Der Herr Berger wird sich, wenn alles so bleibt, vor dem AG mit mir darĂŒber unterhalten mĂŒssen - gerade auch ĂŒber seinen aktuellen Bericht. Insofern bin ich ihm "dankbar", denn er liefert mit dem Artikel und der unwahren Darstellung  weiteren Beweis fĂŒr seine MittĂ€terschaft.


FĂŒr mich steht fest: Philipp Berger belĂŒgt die Öffentlichkeit um KĂŒndigungswillige abzuschrecken, er nimmt schon durch seine Veröffentlichungen am Betrug der Euroweb Internet GmbH aktiv teil. Noch immer ist von den Webseiten der Kanzlei Berger ein Bericht abrufbar in dem der Philipp Berger behauptete, diese VertrĂ€ge seien nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ĂŒberhaupt kĂŒndbar - und das war eine glatte LĂŒge, weil der Anwalt Philipp Berger just jene Urteile, welche er hier als "Sonderlösungen" des BGH verkauft, schon kannte - und die sagen, der "Internet-System-Vertrag" ist nach § 649 BGB jederzeit kĂŒndbar. Das ist also keine "Sonderlösung des BGH fĂŒr die Euroweb-System-VertrĂ€ge".

Also, wenn man den von Herrn Berger selbst verlinkten AusfĂŒhrungen der Gerichte folgt (und diese aufmerksam liest)  - dann hat man den richtigen Eindruck:

Ohne grobe Fehler des eigenen Anwalts erspart man also eine Menge Geld. Kennt man noch die zahlreichen KlagerĂŒcknahmen - ĂŒber die der "LĂŒgen-Berger" nichts berichtet - dann kann man den Rechtsstreit froh angehen. Und dann wĂ€ren da noch die sich hĂ€ufenden Urteile wegen arglistiger TĂ€uschung - eine tatsĂ€chlich vordringende Rechtsmeinung. Dazu hört man allerdings von Seiten der Euroweb und der Kanzlei Berger entweder gar nichts oder nur "LĂŒgen und Berufungs-Gejaule".

Philipp Karl Berger beim Boxen mit den Geistern, die er rief.
Karikatur: "Philipp Karl Berger beim Boxen mit den Geistern, die er rief." (Sinnbild)
Rechte am Bild: Gerichtszeichnerin Gisela de la Merde, Verlag: Group de Pipiweb.




Ich frage den Philipp Karl Berger, Schubertstr. 2 in NiederkrĂŒchten, "Ansprechpartner im Medienrecht" der Kanzlei "Berger Law LLP" in DĂŒsseldorf und "bekennender Rechtsanwaltskollege" des kriminellen und verlogenen "Organs der Rechtspflege" GĂŒnter Freiherr von Gravenreuth (Selbstmord anno 2010):
  1. Ab welcher Zahl der LĂŒgen darf man denn Ihrer allerwertesten Ansicht nach einen "Rechtsanwalt" Ihrer ganz besonderen QualitĂ€t als "LĂŒgner" bezeichnen?
  2. Sind mehrere LĂŒgen in einem Satz dabei als eine LĂŒge oder als mehrere LĂŒgen zu zĂ€hlen?
  3. Wie sind LĂŒgen zu zĂ€hlen, die mehrfach oder gar vielfach notorisch und gewohnheitsmĂ€ĂŸig, teils öffentlich vorgebracht werden?
  4. Wenn Sie selbst nachweislich vorsĂ€tzlich unwahr vortragen, darf man das als "LĂŒge" zĂ€hlen oder sind die Ursachen in Ihrem Fall gastronomischer, psychologischer, psychiatrischer oder physiologischer Natur? Sind die Ursachen jedoch nachweislich monetĂ€rer Natur, dann möchte ich von Ihnen wissen, warum Sie denn dann nicht als "BetrĂŒger" gelten wollen?
  5. Haben Sie noch nie selbst im Inneren ĂŒber einen, der dumme LĂŒgen vor Gericht oder öffentlich vortrug, gedacht, der habe "Scheiße im Hirn"? Wenn nein, was dachten Sie dann ĂŒber eine solche Person? 
Ich persönlich denke in meinem Inneren ĂŒber Leute, die grundlos behaupten, wie z.b.  ich sei "nicht prozessfĂ€hig" oder "WAHNsinnig", dass solche "kleine, geistig arme Wichser" sind.

Sie können davon aber nicht betroffen sein, denn als "Rechtsanwalt" und also "Organ der Rechtspflege" wĂŒrden Sie ja niemals so dumm sein und solchen billigen Anlass zu einem Gegenschlag liefern. Ist doch so - oder?

Auf die - sicher ausgefeilt sachlich formulierten - Antworten Ihrer Person auf meine sechs Fragen bin ich sehr gespannt.

1 Kommentar:

Vorsicht vor "kostenlosen" Angeboten hat gesagt…

Ich frage mich, ob es auf Grund der tausenden Prozesse nicht weitaus ehrlicher wÀre, die "Internet System VertrÀge" richtige mit "Euroweb System Streit" zu nennen.

Ich meine: "vertragen" ist doch was ganz anderes als "streiten".

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