02.07.2012

Schleichwerbung: "Anonyme" Blogger hetzen f├╝r die Euroweb-Internet GmbH

In den vergangenen Tagen wurde ich von Google auf mehrere Blogs aufmerksam gemacht, welche ├╝ber die Euroweb Interet GmbH schrieben. Die Blogs, welche mir genannt wurden, haben mit jenem der "Gerichtsreporterin Gisela Mertens" eines gemeinsam: kein Impressum.Darin kann man das Interesse erkennen, anonym zu bleiben. Mich wundert das nicht, warum zeige ich auf.

Ein weiteres gemeinsames Merkmal ist n├Ąmlich: Diese Blogbeitr├Ąge wurden gekauft. Das werde ich an den Beispielen und an der "Person" des Betreibers aufzeigen. Und: die gekaufte Werbung ist nicht gekennzeichnet. Diese Blogger machen also Schleichwerbung f├╝r die Euroweb. Wettbewerbsrechtlich ist das "h├Âchst bedenklich".

Die Blogs haben erkennbar die Aufgabe, die Euroweb Internet GmbH zu bewerben.

Werbung zu machen mag ja vielleicht noch angehen, mich wundert aber nicht, dass die Betreiber im Zusammenhang mit einer Bewerbung der Euroweb offensichtlich ihre eigene Identit├Ąt verschleiern. Ich w├╝rde mich ja auch in Grund und Boden sch├Ąmen, wenn ich die Euroweb oder eine andere, durch arglistige T├Ąuschung abzockende Firma bewerben w├╝rde. Nur habe ich keinen Grund mich zu sch├Ąmen, ich baue keinen solchen Bockmist, ich mache mich nicht mit einer Firma gemein, die - da bin ich mir ganz sicher - nicht umsonst den Ruf hat zu betr├╝gen.

Doch diese Blogs haben auch die Aufgabe,  die get├Ąuschten Referenzkunden durch klare L├╝gen und sogar DROHUNGEN mit erheblichen finanziellen Nachteilen von einer K├╝ndigung abzuhalten.

Ein Beispiel:

Unter der Kategorie "Euroweb-Abzocke"  berichtet auf "media-law.de" die
Advertiso GmbH
GF: Marco Remmert
Kiebitzhof 1a
22089 Hamburg

unter dem Titel

"Unternehmeraufruhr wegen Euroweb Abzocke"

wie folgt: 
"Seit einiger Zeit verfolge ich die Diskussionen um die Euroweb Abzocke von Unternehmern – allerdings aus der Warte eines (weitgehend) Unbeteiligten." 
Wie schon geschrieben: keinerlei Impressum, keinerlei Hinweis auf den gewerblichen Betreiber, kein Hinweis darauf, dass es Werbung ist - und dann dieser Satz. Hier wird also offensiv verschleiert, dass f├╝r den Beitrag Geld geflossen ist. Das keines geflossen ist, das kann ich ausschlie├čen - und ich k├╝ndige schon mal eine gro├če und ganz ├╝ble Blamage f├╝r den Fall an, dass die Euroweb, deren f├╝r diese vor den Gerichten l├╝gende Anwalt Berger  oder ein l├╝gender Inhaber einer Werbeagentur (Was wird wohl eine "Advertiso GmbH" sein?) behaupten, dass kein Geld geflossen sei... Unverkennbar auch die "SEO"-Bem├╝hungen, diejenigen, welche nach negativen Begriffen wie "Euroweb" und "Abzocke" suchen, auf diese Seite zu locken. Wer das macht, der wei├č genau, wof├╝r er 30 Silberlinge bekommt.

Ich nehme  diesen Blogbeitrag auseinander und finde:
"Ich frage mich zum Beispiel immer, warum ich so oft lese, dass Unternehmer im Euroweb Abzocke Fall den Paragraphen § 649 BGB (K├╝ndigungsrecht des Bestellers) bem├╝hen, um ihr „Martyrium“ zu beenden."
Dabei ist diese Frage in der Realit├Ąt - also jenseits des gewollt begrenzten Erfassungsverm├Âgens des "30-Silberlinge-PR-Bloggers"  Marco Remmert - ganz einfach zu beantworten: Hilfsweise muss man, um die Abzocke zu beenden, k├╝ndigen - falls das Gericht der Nichtigkeit des Vertrages wegen arglistiger T├Ąuschung nicht zustimmen mag - oder falls die f├╝r die Anfechtung notwendig einzuhaltende Frist von einem Jahr nicht eingehalten wurde. Dann bleibt n├Ąmlich nur die K├╝ndigung nach § 649 BGB und diese, f├╝r die Opfer der betr├╝gerischen Praxis g├╝nstige M├Âglichkeit aus dem Vertrag zu kommen, musste 10-fach bis zum BGH durchgestritten werden. Seit dem geht dies vor den Gerichten glatt durch. Die M├Âglichkeit, sich mit der Euroweb kulant zu einigen, kann man zwar suchen - aber 3000 Verfahren vor D├╝sseldorfer Gerichten sagen ganz klar, dass "Kulanz" von diesen Abzockern nicht zu erwarten ist.

Doch jetzt streicht der ganz gewiss mit "30 Silberlingen" bezahlte Blogger ganz dick auf und verbreitet, wenn auch nicht w├Ârtlich, die selbe verlogene Drohung, die sich in den Annalen des oft verdammt oft l├╝genden "Propagandaministers des Euroweb-Reiches", Philipp Berger, wieder findet:
"Meiner Lesart nach steht ihnen danach eine dicke Rechnung ins Haus"
Zu erst einmal mag es sein, dass die Euroweb Internet GmbH nach einer K├╝ndigung eine "dicke Rechnung" verschickt. Nur zahlen muss man diese regelm├Ą├čig nicht! Man muss auch nicht auf den l├Ącherlichen, sehr einseitig f├╝r die Euroweb g├╝nstigen Vergleichsvorschlag der Kanzlei des Philipp Berger und des Andreas Buchholz eingehen. Und wieso (Zum Teufel!) sollte man das auch tun?

Denn es breitet sich gerade bei den Gerichten die Rechtsmeinung aus, dass die angeblichen "Vertragspartner" der Euroweb durch arglistige T├Ąuschung zum Abschluss bewegt wurden. F├╝r diesen Betrug haben wir eine anschwellende Zahl von Urteilen, praktisch nur das LG D├╝sseldorf sperrt sich noch ein wenig. "Nur ein wenig" bedeutet nicht, dass der Umstand auch dort zur immer mehr zur Diskussion steht - gerade auch in der sehr stark zunehmenden Zahl Verfahren, in denen die Euroweb "nur fast freiwillig" auf die Forderungen verzichtet und die Klagen zur├╝ck nimmt. Vor den D├╝sseldorfer Gerichten hat die Euroweb nebst der anno 2001 gleich mit gegr├╝ndeten Kanzlei Berger jetzt n├Ąmlich den ihr geb├╝hrenden Ruf weg.

Wer sich gegen den Beschiss  der Euriweb und des Anwaltes Berger wehrt, der spart n├Ąmlich, wenn er durch den Anwalt brauchbar vertreten wird, regelm├Ą├čig ganz erhebliche Betr├Ąge. Die Anwaltsrechnung und die Gerichtskosten zahlt, wenn alles richtig gemacht wird, letztendlich die Euroweb.

Doch der Marco Remmert setzt noch einen drauf. Er l├╝gt den Informationssuchenden vor:
"Hier scheinen mir die einzigen wahren Gewinner ein paar gewitzte Anw├Ąlte zu sein, die das Missverst├Ąndnis der Unternehmer ├╝ber die K├╝ndigung nach § 649 BGB nutzen. Sie gewinnen diese F├Ąlle immer, ist ja eine K├╝ndigung! Gilt dieser Sieg den Unternehmern? Nach meiner Rechnung nicht. Die Causa Euroweb Abzocke k├Ânnte in meinen Augen genau so gut so beurteilt werden, dass Anw├Ąlte verunsicherte Euroweb Kunden abzocken."
Also nicht etwa die Euroweb t├Ąuscht, zockt ab und bereichert sich - nein, Marco Remmert macht bewusst f├╝r 30 Silberlinge unwahr vor, die Anw├Ąlte seien es! Also die, welche die Euroweb-Kunden tats├Ąchlich aus den ├╝berteuerten Vertr├Ągen "rausboxen"!

Das w├Ąre witzig, wenn diese L├╝gentirade denn ein Kom├Âdie w├Ąre, es ist aber ein Trauerspiel
Marco Remmert setzt hier einen drauf und verbreitet die Drohung, dass diejenigen, welche sich mit der Hilfe von Anw├Ąlten gegen die L├╝gen der Euroweb vor, beim und nach Vertragsabschluss, dann sogar vor Gericht wehren, nicht etwa von der Euroweb sondern von den eigenen Anw├Ąlten abzockt werden. Wie erb├Ąrmlich verlogen ist das denn? Zugleich wird ein einfacher aber perfider psychologischer Trick angewendet. Mit der Kritik an der oft - und wegen des langen Zuwartens durch die Betrogenen selbst - einzig noch m├Âglichen Handlung, also der K├╝ndigung nach § 649 BGB, soll Zwiespalt zwischen dem Anwalt und dem von der Euroweb abgezockten Kunden geschaffen werden, das Vertrauen der Betrugsopfer zu deren Anw├Ąlten soll untergraben werden.

Das sind aber garstige, arglistige, ja perfide L├╝gen, die der Marco Remmert da im Auftrag der Euroweb verbreitet!

30 Silberlinge

Marco Remmert von der "Advertiso GmbH" schreibt im Blog unter "media-law.de" unter folgenden ├ťberschriften
  • "Abschlussfeier der juristischen Fakult├Ąt"
    - Werbung f├╝r Einladungskarten auf "familieneinladung.de"
  •  "Praktikumsrecht"
    - Werbung f├╝r "bewerbung.net"
  • "Scheidungsrecht"
    - Werbung f├╝r eine Rechtsanw├Ąltin Marlies Belser
Es ist nicht so, das mir ├╝ber diese Firmen  etwas negatives bekannt w├Ąre, aber schon die Schleichwerbung an sich halte ich f├╝r befremdlich, und im Angesicht der weiteren Umst├Ąnde sogar f├╝r fragw├╝rdig. Sp├Ątestens die Rechtsanw├Ąltin Marlies Belser sollte sehr genau wissen warum - die hat schlie├člich Jura studiert. Die eigene Werbung neben der f├╝r die Euroweb wiederzufinden w├Ąre jedenfalls f├╝r mich ein Grund, mein Geld wiederhaben zu wollen.

Doch Marco Remmert schreibt unter "Medienrecht"
"Ebenfalls in der Medienpolitik verankert ist auch die wahrheitsgetreue ├ťbermittlung von Informationen an den Konsumenten wie dies zum Beispiel bei Zeitungen der Fall ist. Diese sollen Sachverhalte ungeachtet von staatlichen Zensuren m├Âglichst korrekt wiedergeben, weshalb ein weiterer wichtiger Punkt im Medienrecht auch die Einhaltung der Presse- und Meinungsfreiheit ist."
Nun, wenn der Marco Remmert sich hinsichtlich des Wahrheitsgehaltes und angesichts von 30 Silberlingen so "vertut", dann  muss er sich also meine Kritik gefallen lassen. Und weil er unter "Presserecht" noch folgendes schreibt
"Bei Unklarheiten in der journalistischen Sorgfaltspflicht sorgen der Pressekodex und der Deutsche Presserat f├╝r Aufkl├Ąrung. "

empfehle ich ihm dringend, sich gem├Ą├č §6 TMG ein Impressum zuzulegen und, falls er seinen Namen neben der laut dem Pressekodex unzul├Ąssigen Schleichwerbung f├╝r die Euroweb (also der perfiden Unterst├╝tzung f├╝r arglistig t├Ąuschende Betr├╝ger) nicht sehen will, das einfach zu lassen, statt dem amoralischen Handeln auch noch einen klaren Rechtsbruch hinzuzuf├╝gen.

Ziffer 7 Pressekodex:
"Die Verantwortung der Presse gegen├╝ber der ├ľffentlichkeit gebietet, dass redaktionelle Ver├Âffentlichungen nicht durch private oder gesch├Ąftliche Interessen Dritter oder durch pers├Ânliche wirtschaftliche Interessen der Journalistinnen und Journalisten beeinflusst werden. Verleger und Redakteure wehren derartige Versuche ab und achten auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Ver├Âffentlichungen zu werblichen Zwecken."

Marco Remmert wirbt und l├╝gt auch auf "lobby-fuer-menschenrechte.de" f├╝r die Euroweb und ich m├Âchte ihm ganz pers├Ânlich ├╝bermitteln, dass ich die Tatsache, dass er ausgerechnet f├╝r seine "Drecksleistung"  das selbe Layout gebraucht wie der ehrlich und korrekt ├╝ber die Euroweb-Abzocke berichtende Torsten Romaker auf referenzkunden.net als besonders widerw├Ąrtig und missbr├Ąuchlich empfinde. Auch die Benutzung von auf Rechtsfragen verweisenden Domainnamen f├╝r diese Werbung halte ich f├╝r "abartig". Ich bin emp├Ârt!

Seine Unterst├╝tzung f├╝r Gauner ist widerw├Ąrtig und empfinde diese als assozial.

Und bevor Marco Remmert und Gotthard Wahr / Julian Barkow  meinen, ich h├Ątte das nicht entdeckt ....

Einen in den Aussagen fast identischen Artikel, also ein genau so perfides und verlogenes Machwerk ver├Âffentlicht ein Gotthard Wahr oder ein Julian Barkow aus Hamburg auf einer Domain "das-bund.de" die DENIC von einer "SEOSEO GmbH i.G." (also "in Gr├╝ndung"),  Kiebitzhof 1a, 22089 Hamburg betrieben wird.

Das ist ganz gewiss nicht zuf├Ąllig die selbe Adresse wie die des Marco Remmert und der "Advertiso GmbH" . Und ganz gewiss nicht zuf├Ąllig fehlt auch dort das Impressum und jeder Hinweis darauf, dass es sich tats├Ąchlich um Werbung handelt - die sich sogar als Unterst├╝tzung von Betr├╝gern erweist. Geschockt bin ich nicht, ich habe derlei erwartet, aber die Verhaltensweise der Herren ekelt mich an.

Wer den Herren Marco Remmert und Gotthard Wahr von meiner Entdeckung derer T├Ątigkeit, der L├╝gen und der Drohungen - die letztendlich der Vollendung eines vorher schon weit fortgeschrittenen Betruges dienen - berichten m├Âchte: Deren Telefonnummer ist die 040-878790623.

Nun,  Marco Remmert und Gotthard Wahr k├Ânnen sich gerne von Philipp Karl Berger vertreten lassen. Sollte ein Richter einen Antrag auf den Erla├č einer einstweiligen Verf├╝gung vorgelegt bekommen, so empfehle ich vor dem Durchwinken einen Realit├Ątscheck.

Den habe ich auch den Herren  Marco Remmert und Gotthard Wahr empfohlen:


Ich vermute aber, die Herren werden sich einer Diskussion nicht stellen. Das w├Ąre deren, die 30 Silberlinge zahlenden Auftraggebern - die das ja auch nicht wollen - zu wider. Vor Gericht werden Sie es m├╝ssen und dann reden wir auch gleich ├╝ber das Impressum. Das ja rechtswidrig fehlt.

Der Folgeartikel zeigt auf, was das f├╝r Typen sind, derer sich die Euroweb bedient, wer f├╝r die 30 Silberlinge da Werbung f├╝r die D├╝sseldorfer Abzockganoven macht. Marco Remmert (Advertiso GmbH, Hamburg) verbreitet n├Ąmlich einen Trojaner.




Update:

Die StA Leipzig hat meinen Hinweis auf das Nachtatverhalten des Christoph Preu├č bekommen. Es ist deutlich, dass Christoph Preu├č durch die unzweifelhaft bestellten Blogbeitr├Ąge Taten zu vollenden versucht, die denen wegen denen in Leipzig bereits angeklagt ist, gleichen wie ein Ei dem anderen.

Wenn er also den prinzipiell selben Betrug auch nach der Anklageerhebung fortzusetzen - und zu vollenden - versucht (genau das zeigen die Blogbeitr├Ąge unzweifelhaft auf), dann handelt es sich um ein h├Âchst negatives Nachtatverhalten, welches genau genommen sogar eine Inhaftierung zur Unterbindung der Begehungsgefahr rechtfertigt.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Was das f├╝r Gauner sind!!!
Mir ist Kotz├╝bel, und sowas nennt sich Mensch, Pfui, Pfuiteufel kann ich da nur sagen!!!

Anonym hat gesagt…

Allein der Rechtsanwalt Thomas Wachs hat z.B. Euroweb-Kunden die Zahlung mehrerer hundert tausend Euro erspart. Zahlen musste daf├╝r dann die Euroweb.

Und nicht etwa die Kunden!

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