31.10.2012

"Designed by Euroweb" - Irreparable Unfähigkeit?(2)

Nachdem ich gestern unter dem Titel "Die Euroweb behebt offensichtliche Qualitätsmängel nicht" berichtete, dass ein zehn Tage alter Fehler nicht behoben wurde muss ich heute fest stellen, dass auch der Fehler, den ich am schon am 18.10.2012 hier meldete nicht behoben wurde. Das sind fast zwei Wochen. Abgesehen von den "tollen Grafiken" (da bräuchte ich wohl etwa eine halbe Stunde) sind die Fehler in Minutenfrist zu reparieren.

Das betrifft die beiden PDF-Dateien, die noch immer unnötig - und leicht behebbar - Downloads von 8 bzw. 16 Megabyte (statt 200-400) Kilobyte verursachen. Das zu ändern ist NICHT Aufgabe des Kunden, das gehört in den Wirkungskreis des Webdesigners - gerade wenn dieser als "Spezialist" beworben wurde - der Kunde ist schließlich nicht.

Wollen die nicht - oder können die Euroweb-"Spezialisten" nichts?

Nicht behoben wurde auch der Fehler betreffs der fehlenden - und wohl auch unnötigen Ressourcen.

Figur 1a: Wozu dienen nur all die Scripte? Der "Euroweb-Designer" scheint es nicht zu wissen. Sonst wäre ihm was aufgefallen.

Figur b1: Die auf dem Server fehlende "controls.js" wird zweimal aufgerufen - als würde diese davon wie von Geisterhand verfügbar... Ein "Zauberlehrling Goethscher Prägung"?
Ich kann dem "Spezialist" der Euroweb (und jedem anderen) versichern, dass beim nochmaligen Laden einer nicht vorhandenen Ressource diese nicht plötzlich verfügbar wird. Das ist wie der Versuch, einen Benzinmotor ohne Zündkabel durch langes Anlassen zum Starten zu bewegen - also ein untauglicher Versuch.

"Lustig" ist, das der prinzipiell gleiche Fehler auf verschiedenen Webseiten des selben Projektes in verschiedenen Variationen auftaucht:
Figur 2: Auf einer anderen Seite des selben Kunden wird das doppelte Laden mit einer nicht vorhandenen "slider.js" versucht. Hat das vor mir je einmal jemand kontrolliert? Ein "Webdesigner" hat das aber zu tun, das ist sein Job!

Wie sich das auswirkt:


Figur 3: Extreme Ladezeit von über 5 Sekunden für die Startseite. Der Browser versucht die empfangenen 404-er Seiten als Javascript zu parsen und zu interpretieren. Daran hat er eine Weile zu "knappern". Der Rest der extrem langen Ladezeit ist dem Hosting im fernen Bulgarien geschuldet und natürlich der Tatsache, dass 39 Ressourcen mit über 630 Kb geladen werden müssen. Das muss nicht sein, wie das Gegenbeispiel zeigt:
Figur 4: (Gegenbeispiel) Hier brauchen die Google-Adds mehr als die Hälfte von nur 2,2 Sekunden. Inzwischen wird die Seite aber schon korrekt dargestellt.

Wann "Webdesigner" eine Anmaßung ist:

Auch das "Augenkrebsdesign" ist nicht einmal dahingehend verbessert worden, dass wenigstens diese schrecklichen Buttons verändert wurden, bei denen man nun wirklich blind sein muss um nicht sehen zu können, dass das so nicht geht:

Figur 4: Verursacht nach Meinung sachverständigem Publikums "Augenkrebs" - "Hinklatsch-Design" vom "Euroweb-Spezialist" - ich will hier wirklich nicht den Eindruck erwecken, dieses stamme von mir, einem Schlosser.
Die erhebliche Diskrepanz zwischen der Werbung der Euroweb und den Tatsachen (hier "Minderleistung") ist offenkundig. Durch das Nichtbeheben der (der Euroweb bekannten!) Fehler demonstriert das Unternehmen Euroweb Internet GmbH, dass dieses an der Erbringung der versprochenen und bezahlten Leistung gemäß Treu und Glaube nichts liegt, dass es Fehler nicht beseitigen will. Mithin, dass die Euroweb Internet GmbH nicht bereit ist, eine dem exorbitant hohen Preis eine auch nur halbwegs adäquate Leistung entgegenzusetzen.

Das ist ja auch kein Wunder, denn aus den Abrechnungen vor den Gerichten ergibt sich, dass bei der Euroweb regelmäßig schon die Vertriebskosten höher sind als die Kosten für die Gestaltung der Webseite. Nur hat eben der Kunde von den exorbitant hohen Vertriebskosten rein gar nichts ... außer einer fehlerhaften und ihn blamierenden Webseite.

"Aber: Die Euroweb gewinnt doch Preise?"

Das ist der Grund für einen weiteren Artikel, der zeigt wie die Euroweb warum Preise gewinnt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen