Die Staatsanwaltschaft DĂŒsseldorf teilt mir heute mit, dass bezĂŒglich mehrerer Ă€lterer (die Ă€lteste vom 29.11.2011) Strafanzeigen von meiner Person das Verfahren eingestellt wurde.
Aber eben nur gegen die AnwÀlte Andreas Buchholz und Philipp Berger.
Die Staatsanwaltschaft glaubt nicht, dass diese den AnwĂ€lten nachweisen kann, dass diese vor Gericht bewusst gelogen haben. Die Staatsanwaltschaft hat aber ganz offensichtlich alles getan damit nicht der Eindruck entsteht, dass diese glauben wĂŒrde, dass die AnwĂ€lte Buchholz und Berger nicht tatbeteiligt seien. Nur mit der fĂŒr eine Anklageerhebung erforderlichen Sicherheit nachzuweisen sei es eben (derzeit) nicht.
Gegen Kevin L., Christoph PreuĂ, Daniel Fratzscher, Christian Stein sind jedoch gesonderte Verfahren eingeleitet worden. Also besteht da mindestens ein Anfangsverdacht und der Staatsanwaltschaft ist (nach teils jahrelangen Ermittlungen) auch nicht aufgefallen, dass diese die Tat nicht beweisen könne ... Ich weiss was das bedeutet.
Soweit ich das jetzt weiss geht es bei Kevin L. (ein kleiner Euroweb-AuĂendienst, der wohl vor Gericht unwahr aussagte), Christian Stein (GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Maxworker GmbH, der wohl ebenfalls vor Gericht unwahr aussagte) sowie bei den GeschĂ€ftsfĂŒhrern der Euroweb, der Webstyle, Internet Media und anderer Euroweb-Töchter Christoph PreuĂ und Daniel Fratzscher um den Vorwurf des Betruges in der Form des nicht nur von mir als besonders hinterhĂ€ltig, feige, garstig - sprich: "arschlochmĂ€Ăig" - empfundenen Prozessbetruges.
Zumindest Christoph PreuĂ hat ja schon so einige Anklagen "am Hals".
Ich habe mir schon erlaubt, die CDU-Spitze in NRW vor der Euroweb und einer jeden persönlichen Verwendung von AmtstrĂ€gern und Politikern fĂŒr die Firma oder Christoph PreuĂ und Daniel Fratzscher zu warnen und darauf verwiesen, dass jede weitere Handlung zu Gunsten dieser Herren oder deren Firmen den Verlust von WĂ€hlerstimmen nach sich ziehen wird. Weil die ja mittelstĂ€ndische Unternehmen bescheiĂen.
Das scheint Wirkung zu zeigen.
Der Chef des DIW, Marcel Fratzscher, wird sich nicht darĂŒber freuen, mit dem "geldbegeisterten" (andere sagen: "geldgeilen") Daniel Fratzscher einen potentiellen "Knasti" als Bruder zu haben. Wir haben zwar in diesem restdemokratischen Rechtsstaat keine Familienhaftung - aber der "Stallgeruch" hat in der Politik immer eine Bedeutung. Und aus einer "Familie von finstersten Bauern und BetrĂŒgern" zu kommen ist allenfalls im tiefsten, schwĂ€rzesten SĂŒden akzeptabel.
Etwa in Afrika, Sizilien oder Bayern.
Was jetzt die Herren Berger, Buchholz und die ĂŒbrigen AnwĂ€lte der Kanzlei betrifft:
Noch nie habe ich mich mit jemanden auseinandergesetzt, der nicht auch zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Darunter auch zwei AnwĂ€lte einer MĂŒnchner Kanzlei. Beide ganz andere Kaliber als die groĂmĂ€uligen "Möchtergerns" der "Kanzlei Buchholz und Kollegen, DĂŒsseldorf * Köln * Frankfurt" zusammen. Von denen aus MĂŒnchen hatte ich nĂ€mlich seinerzeit wenigstens anfangs das eine oder andere gelernt.
Einer hat sich, das ist ja bekannt, erschossen. Aber nicht weil der noch Ehre im Leib gehabt hÀtte.
Der war halt nur ein feiges Arschloch.
2 Kommentare:
Bis in die Schweiz hat sich leider die gaunerhafte Referenzkundenmasche noch nicht herum gesprochen. Sonst hĂ€tten die Richter wohl kaum zugunsten solch unseriöser GeschĂ€ftsleute und zu Ungunsten einer anstĂ€ndigen Schweizer Firma entschieden, die gewaltig ĂŒber den Tisch gezogen wurde. Oder waren die Richter einfach nur zu faul, einfach mal zu googeln? Ich empfehle Deine Website allen Gerichten als PflichtlektĂŒre. ;-)
"Bis in die Schweiz hat sich leider die gaunerhafte Referenzkundenmasche noch nicht herum gesprochen."
Gemeint ist das hier:
http://www.beobachter.ch/kmu/kmu-artikel/artikel/euroweb_wie-kmu-in-die-falle-tappen/
Vorsicht. Urteile geben weder die Rechtslage noch die Tatsachenlage wider.
Grund:
- Oft genug werden Tatsachen gar nicht erst vorgetragen.
- Oft genug bleiben TatsachenvortrÀge unbewiesen.
- Oft genug fĂ€llen Richter Urteil, welche vor vor bis hinten nicht haltbar sind. Das ist ja auch mir vor dem LG DĂŒsseldorf zunĂ€chst passiert und ich musste das Landgericht in einem Verfahrenszeug zwei Mal vom OLG korrigieren lassen. Zuletzt mit der förmlichen Berufung.
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