04.04.2013

Die Euroweb, die Berger Law LLP, arglistige TĂ€uschung, LĂŒgen, ein "Sieg" vor dem BGH und ein "Leiturteil"

Die im Auftrag der Euroweb verbreiteten Berichte des Philipp Berger und des Andreas Buchholz von der Berger-Law-LLP werden immer unertrÀglicher, weil diese immer mehr an der Wahrheit vorbei gehen.

Derzeit bejubelt die praktisch zum Euroweb-Konzern gehörende Berger-Law-LLP unter dem Titel "Euroweb Internet GmbH gewinnt vor dem Bundesgerichtshof" den Abschluss eines Verfahrens.

Nun, "gewonnen" hat die Euroweb nicht mehr (aber auch nicht weniger) als einen "Blumentopf". Die Revision gegen das Urteil des OLG DĂŒsseldorf I-5 U 36/12- vom 27. September 2012 wurde zurĂŒck genommen:

Aus gesundheitlichen GrĂŒnden, die beim Gegner der Euroweb (einem Betreiber einer Tanzschule) liegen. Der hat nach eigenen Angaben schlicht nicht mehr die Kraft und die Lust dazu, die ihm teuer gewordene Zeit damit zu verplempern, einen Rechtsstreit mit der Euroweb auszufechten. Lieber gehe er jetzt in die Insolvenz als der Euroweb auch nur einen Heller fĂŒr die gar nicht erbrachte Leistung zu zahlen. Auch diese Forderung - und die Gerichtskosten - kann die Euroweb dem zu Folge schon mal als "zweifelhaft" bewerten und spĂ€ter ganz abschreiben.

Das und wie die Euroweb und deren "RechtsanwÀlte" Philipp Berger und des Andreas Buchholz von der Berger-Law-LLP daran goutieren und das ausschlachten ist, mit allem Verlaub, ekelerregend.

Leiturteil? Mitnichten!

Doch die Herren Philipp Berger und Andreas Buchholz berichten auch vorsÀtzlich unwahr:
"Die Entscheidung des OLG DĂŒsseldorf -I-5 U 36/12- vom 27.09.2012 ist damit rechtskrĂ€ftig und stellt nunmehr eine Leitentscheidung hinsichtlich der Abrechnung eines nach § 649 BGB gekĂŒndigten Internet-System-Vertrages dar."

Dabei steht in dem - von den Herren Berger und Buchholz mit veröffentlichtem Berufungsurteil I-5 U 36/12 klipp, klar und deutlich, dass das OLG die Revision zugelassen hat. Und zwar auf Grund wichtiger, nicht abschließend geklĂ€rter Rechtsfragen mit grundsĂ€tzlicher Bedeutung:
Figur 1: § 543 Abs. 2 Nr. 1 ZPO besagt: "Die Revision ist zuzulassen, wenn die Rechtssache grundsĂ€tzliche Bedeutung hat"
Hier also von einer "Leitentscheidung" zu sprechen ist demnach nicht nur vorsĂ€tzlich falsch sondern auch frech. Es handelt sich - die Herren Philipp Karl Berger und Andreas Buchholz sind Juristen, die das obige wissen mĂŒssen - um eine aggressive LĂŒge. Denn jedes Gericht - auch der 5. Zivilsenat des OLG DĂŒsseldorf selbst - kann auf Grund der gerade nicht höchstrichterlich geklĂ€rten Rechtsfragen jederzeit zu einer anderen Meinung kommen.

Im Übrigen hatte der Senat auch wie folgt kritisiert:
Figur 2: "Es reicht nicht aus, das Vorbringen der KlÀgerin einfach zu bestreiten."
Im Falle eines qualifizierten Bestreitens wird die Euroweb also auch vor dem 5. Zivilsenat des OLG DĂŒsseldorf "den KĂŒrzeren" ziehen.

Ich sollte dazu wohl mal einen Artikel schreiben. Material, um auf den wechselnden, geradezu verlogenen Vortrag der Euroweb und der Webstyle (gehalten von der Berger Law LLP des Philipp Berger und des Andreas Buchholz) auch hinsichtlich § 649 BGB zu beweisen, habe ich genug. Dazu kommt dann auch das Gutachten ĂŒber die Preise der Euroweb. Und natĂŒrlich jenes ĂŒber die Preisgestaltung hinsichtlich des Onlineshops, welches sehr konkret den enormen Abstand der Preise der Euroweb zu den Marktpreisen nachweist.


"Tapfer" geschwiegen haben Philipp Berger und sein Partner Andreas Buchholz ĂŒber die Tatsache, dass die Euroweb oder die zum Konzern gehörende Webstyle ganze Serien (man beachte die aufeinanderfolgenden Aktenzeichen!) von Verfahren vor dem BGH verloren hat:
  1. BGH II ZR 79/09
  2. BGH VII ZR 111/10
  3. BGH VII ZR 133/10
  4. BGH VII ZR 134/10
  5. BGH VII ZR 135/10
  6. BGH VII ZR 146/10
  7. BGH VII ZR 164/10
  8. BGH, VII ZR 186/10 14.09.2011 (Arglistige TĂ€uschung, Revision von Euroweb zurĂŒckgenommen)
  9. BGH, VII ZR 208/10 07.04.2011 (Arglistige TĂ€uschung, Revision von Euroweb zurĂŒckgenommen)
  10. BGH VII ZR 223/10
  11. BGH, VII ZR 43/11  15.04.2011 (Arglistige TĂ€uschung, Revision von Euroweb zurĂŒckgenommen)
  12. BGH, VII ZR 44/11  15.04.2011 (Arglistige TĂ€uschung, Revision von Euroweb zurĂŒckgenommen)
  13. BGH VII ZR 45/11 
Über das folgende BGH- Verfahren haben "Rechtsanwalt" Philipp Berger und sein Partner "Rechtsanwalt" Andreas Buchholz im Auftrag der Euroweb vorsĂ€tzlich falsch berichtet, der BGH habe die arglistige TĂ€uschung nicht feststellen können:
  1. BGH, VII ZR 22/11  15.04.2011 (Arglistige TĂ€uschung, Revision von Euroweb zurĂŒckgenommen)

Eine der aufgeworfenen Fragen ist:

Sehen so Gewinner aus?

Ich denke: 
Gewiss nicht. Die "Ligitation-PR" des Philipp Berger und des Andreas Buchholz von der Berger Law LLP erweist sich mal wieder als "LĂŒgen-PR"!


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hehe, die Gisela nun merkt man das es ein Projekt der Unternehmensgruppe ist. Da gibt es derzeit ein Umlautproblem (Google Chrome).LOL

Anonym hat gesagt…

Jeder andere wĂŒrde nach dem BGH urteil das es ein Systemvertag ist, die segel streichen das geld aus der euronepp ziehen und insolvenz machen.
Aber nein die jungs von euronepp wollen das ganz dicke ende haben bis sie in den knast mĂŒssen, und das wird kommen auch wenn es noch dauert.

Anonym hat gesagt…

Nicht zu vergessen, die LĂŒgenmĂ€rchen dieses "Rechts"anwalts haben ĂŒberhaupt kein Niveau.

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