04.01.2015

Euroweb-Kunden leben immer noch gefĂ€hrlich:: FĂŒr wahnwitzig hohe Preise gibt es bei der Euroweb auch mehr als 2 Jahre nach Hinweis auf ernste Sicherheitsprobleme nicht mal den Stand der Technik

Schon im Jahr 2012 hatte ich berichtet, dass die Euroweb entgegen dem "Stand der Technik" die ZugÀnge zu den unter gleich mehrfachem dem Bruch des Gesetzes wahnwitzig teuer verkauften Diensten gleich mal so ausgestaltet hatte, dass die Nutzernamen und Passwörter derer Kunden von jedem auch nur halbgaren "Hacker" live mitgelesen werden konnten.

Gleichzeitig bot ich der Euroweb an, diese kostenpflichtig zu beraten, wie dieses Problem zu beheben sei.

Was danach geschah:
  • Nun, die Euroweb hatte mich dreist verklagt, es zu unterlassen, dieser anzubieten, diese zu beraten, wie das von dieser geschaffene Sicherheitsproblem zu beheben sei.
  • Die Euroweb-AnwĂ€lte hatte es mit dieser Klage so eilig, dass diese vergaßen, mich vorher abzumahnen.
  • Da ich ja fĂŒr die höchst mangelhafte Sicherheit der ZugĂ€nge der Kunden der Euroweb zu den Diensten der Euroweb in keiner Weise zustĂ€ndig oder verantwortlich war, bin oder je sein werde habe darauf hin kurz gelacht und unmittelbar nach dem Vorliegen der Klage die UnterlassungserklĂ€rung abgegeben. Ich wusste ja schon, dass die Ergebnisse der TĂ€tigkeit der befassten Richterin Dr. Stöve recht hĂ€ufig auch in "einfachrechtlichen" Sachen jedenfalls nicht meinen Anforderungen entsprechen. Doch es kam zunĂ€chst noch schlimmer als ich mir vorzustellen wagte:
  • Die Richterin Dr. Stöve sprach nĂ€mlich der Euroweb entgegen der ganz eindeutigen Rechtslage zunĂ€chst einen Ersatz fĂŒr die Kosten des Rechtsstreites zu, das OLG DĂŒsselorf hob auch diesen - in meinen Augen: ziemlich groben - Unsinn erwartungsmĂ€ĂŸ gleich (Seite 10) wieder auf.

Im Ganzen dĂŒrfte die Euroweb und deren dreiste AnwĂ€lte fĂŒr diese aberwitzig bis dreist und vor allem dumm erscheinende Klage gegen mich sehr viel mehr Geld "verheizt" haben als es gekostet hĂ€tte, auf meinen Hinweis hin fĂŒr Sicherheit zu sorgen und angemessen peinlich berĂŒhrt zu schweigen.

Was danach nicht geschah:

Irgendwann - und nach meinen Erkenntnissen war das erst nach deren Klage gegen mich - ist es der Euroweb dann sogar gelungen, im wohl "aufopferungsvollen Kampf gegen die eigene Technik" einen Teil der ZugĂ€nge durch Verwendung des verschlĂŒsselnden Protokolls "HTTPS" abzusichern.

Aber eben nicht alle:



und das ist mit Verlaub ziemlich blöd und eben kein "Rundum-Sorglos-Paket":


Fazit:

Da sich die Euroweb gerne irgendwelcher gekaufter Preise berĂŒhmt stehen die, wenn man das alles wĂŒrdigt, nun einerseits als "preisgekrönte Trottel" da und zum anderen zeigt sich, dass die Euroweb trotz der von den Kunden verlangten, wahnwitzig hohen Spitzenpreise entweder nicht willens oder nicht in der Lage ist, angemessen fĂŒr Sicherheit zu sorgen - die Kosten dafĂŒr sind nĂ€mlich sehr gering und hĂ€tten sogar den auf die "ReferenzkundenvertrĂ€ge" (bei denen die Euroweb den Kunden unwahr vormacht, diese wĂŒrde "draufzahlen") kalkulierten Gewinn von 30% der Vertragssumme kaum merkbar geschmĂ€lert. Denn ich rede hier von weniger als zweihundert Euro pro Jahr - oder von einem (1) Cent pro (öffentlich behaupteten) Kunde der Euroweb - von denen die Euroweb ja pro Jahr rund 2000 Euro kassiert. FĂŒr eine dem Stand der Technik entsprechende und also verschlĂŒsselte Übertragung zu sorgen hĂ€tte lediglich rund 0.0005% der Einnahmen oder eben 0.0015 Prozent des von der Euroweb kalkulierten Gewinns gekostet.

Ich nenne es deswegen Betrug, dass die Euroweb hier - entgegen den eigenen großmĂ€uligen Versprechen - den Kunden nicht mal die Sicherheit bietet, die schon seit mehr als 20 Jahren der Stand der Technik ist und statt dessen den letzten Cent aus den aberwitzig teuren VertrĂ€gen "herauslutscht".

Wie es mit der QualitĂ€t des Restes der Leistungen aussieht brauche ich mir auch im Angesicht dieser extremen Sparsamkeit nicht ausmalen, ich habe ja immer wieder darĂŒber berichtet.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

"Programmvorschau: Dienstag, 06.01.2015 ...
Einsfestival
...
10.45 Uhr
Homepage kostenlos - Abgezockt statt SchnÀppchenpreis (WDR)
Film
Erstsendung WDR FS: 21.02.2014"
Quelle:
http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=F&sender=23&datum=2015-01-06&zeit=0530-1200

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