16.07.2021

Rechtsmissbraucher Pascal Goffart „l√§sst das Mausen nicht“

Dieser Artikel hat einen Nachfolger:

Berufsspieler und DSGVO-Abmahnbetr√ľger Pascal Goffart ist wieder aktiv: Jetzt mit „Bewerbungsmasche“.
Weitere Betroffene sollten sich im eigenen Interesse melden!


Ich berichte ja der √Ėffentlichkeit auch √ľber betr√ľgerische und erpresserische „Raubz√ľge“ von Serienabmahnern und deren, sagen wir „Minderbeteiligte“. 

Dazu geh√∂rt (neben den Gehirnen solcher Abmahnanw√§lte selbst) immer ein vorgeschobener „Mandant“ wie es z.B. der Berufspokerer Pascal Goffart aus D√ľsseldorf, mindestens fr√ľher auch Wien, einer war. Der hat wohl in Ivan Dumancic einen w√ľrdigen Nachfolger bekommen. Es gab sogar schon Anw√§lte (einer aus der Kanzlei, √ľbrigens aus Krefeld, hat gegen mich bitter verloren) die hatten in anderen Sachen einen in Belgien wohnenden weilenden Obdachlosen als „Mandant“ und angeblichen "Gesch√§ftsf√ľhrer" vorgeschoben. Das „Abziehbild eines kriminellen Rechtsmissbrauchers“ G√ľnter Freiherr von Gravenreuth (hat auch gegen mich selbst verloren, beging Selbstmord, kurz bevor er auch seine letzten beiden Sachen gegen mich verlor) hatte einst daf√ľr einen „minderbeteiligten“ Mitmacher mit sp√§ter, sehr steiler Karriere. Den „D√ľdipaz" („D√ľmmster Dialerparasit aller Zeiten“) erw√§hne ich hier zum einen wegen des parasit√§ren Gesch√§ftsmodells (serieller Rechtsmissbrauch ist genau das) aber vor allem wegen der „Minderbeteiligung eines Gehirns“ bei seinem zu 100% erfolglosen Versuch, √ľber 20 einstweilige Verf√ľgungen an einem Tag allein gegen mich durchzubringen.

Verfassungsrechtlich stellt sich das wie folgt dar:

„Die √Ėffentlichkeit hat - auf Grund der Vielzahl von Betroffenen und Gesch√§digten - ein erhebliches Interesse daran und das Recht dazu, √ľber die Akteure, deren Vorgehen und den Hintergrund des Geschehens bei einem solchen, im gro√üen Ma√üstab erfolgenden Rechtsmissbrauch bzw. Betrug informiert zu werden.“

Der „Berufspokerer“ und „Abmahnmissbrauchsminderbeteiligte“ (52 Scrabble-Punkte!) Pascal Goffart aus D√ľsseldorf (fr√ľher auch Wien) hat mir nun geschrieben und - so sehe ich das - dreist versucht, seinem „rechtsgrundfreiem Ansinnen“ durch eine Zustellung per Gerichtsvollzieher(in) eine „Beschwerung“ zu verpassen.

  • Hinweis: Man kann auch Geburtstagsgr√ľ√üe oder Mitleidsbekundungen per Gerichtsvollzieher zustellen lassen. Das dauert dann eben etwas l√§nger (hier: insgesamt genau zwei Wochen) und kostet daf√ľr halt € 10,61 extra. Dazu muss man das Schreiben an die Gerichtsvollzieherverteilungsstelle (60 Punkte beim Scrabbeln!) des f√ľr den Adressaten zust√§ndigen Amtsgerichtes senden und um die Zustellung ersuchen. √úbrigens bringt es dann doch nur die Post...
  • Noch ein Hinweis: Mancher Rechtslaie l√§sst sich von sowas beeindrucken...

Ich bin aber nicht „beeindruckt“ sondern „belustigt“. Hier der Witz des Rechtslaien Pascal Goffart:

Witz des Rechtslaien Pascal Goffart
Bild: Schreiben des Pascal Goffart. Die Gr√∂√üe der Zeichen (~300%) und der Umstand, dass er seinen Namen in GROSSBUCHSTABEN notiert, lassen den Betrachter einen „bedenklichen psychologischen Setup“ bzw. eine „demonstrative Selbst√ľbersch√§tzung“ vermuten. Etwas wie „selbst empfundene Minderwertigkeit” kann sich wohl auch so √§u√üern. (Freilich d√ľrfte er auch f√ľr Werbung betreffs au√üerordentlich fetter SUVs besonders empf√§nglich sein.) Das gab es auch bei anderen "Mandanten" von Serienabmahnern. Das Erfolgsgef√ľhl und der falsche Eindruck der jeweiligen „Mandanten“ - die oft meinen, dass sie von den Abmahnanw√§lten als „Partner in einer tollen Sache gegen ALLE“ angesehen werden - sind ein wichtiges psychologisches Bindeglied zwischen den Abmahnanw√§lten und den, von diesen tats√§chlich eher gering (als „notwendiges √úbel“) gesch√§tzten „Minderbeteiligten“. Ich sollte √ľber die in der Nutzlosbranche anzutreffenden psychologischen Typen mal einen „Aufsatz“ schreiben.

Und hier meine Antwort:

Allerwertester Herr Goffart,

im Hinblick auf Art. 2 Absatz 2 Buchstabe c) der DSGVO hat Ihr Auskunftsersuchen keine Rechtsgrundlage.

Die Aufdeckung und Verfolgung rechtsmissbr√§uchlicher, betr√ľgerischer und erpresserischer T√§tigkeiten zum schn√∂den Zweck des Gelderwerbs ist mir eine pers√∂nliche Herzensangelegenheit und hat keinerlei wirtschaftlichen Hintergrund.

Sie behaupten aber selbst, dass ich √∂ffentlich berichte. Damit bin ich Ihrer eigenen Ansicht nach „Presse“ und durch Art. 85 Abs. 2 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) privilegiert. (s.a. Erw√§gungsgrund 153, „Verarbeitung zu journalistischen oder wissenschaftlichen, k√ľnstlerischen oder literarischen Zwecken“). Die §§ 9c Abs. 3, 57 Abs. 2 RStV schr√§nken den Auskunftsanspruch auch Ihrer allerwertesten Person √ľber die von mir gespeicherten Daten gem. Art. 15 DSGVO aus Gr√ľnden des Journalisten-, Quellen- und Rechercheschutzes ein.

Ich werde Ihr Schreiben der wohl zuständigen StA Essen zukommen lassen. Immerhin handelt es sich offenbar um den Versuch, durch falsches Vormachen Einfluss auf ein auch gegen Sie gerichtetes Ermittlungs- und Strafverfahren wegen Betruges und Erpressung zu nehmen.


Jörg Reinholz
...

Ich bin also nicht beeindruckt, w√ľsste aber gern, ob der hoch eminente Herr Pascal Goffart sich mit seinen „allenfalls sehr unvollst√§ndigen Rechtskenntnissen“ nur „zu weit aus dem Fenster lehnt“, ob er zu einem umfassenden Nach- und Bedenken bei solch „schwierigen“ Sachverhalten generell in der Lage ist, ob ihm das Geld f√ľr einen brauchbaren (ein solcher h√§tte wohl abgeraten) Anwalt fehlt, oder ob er - er pokert ja - „blufft“. Eine weitere, sehr nahe liegende Vermutung zu notieren w√ľrde mir sicherlich als „Beleidigung“ ausgelegt. Aber allein der Umstand, dass ich die Antwort an die „in der Betreffzeile genannte Postanschrift“ senden soll, spricht nicht f√ľr eine √ľberragende Intelligenz.

Allerdings hat Pascal Goffart ja mal in einem Interview behauptet, er w√ľrde sich beim Pokern nicht mit st√§rkeren Gegnern  messen:

(Pascal Goffart in einem Interview f√ľr „nicsmix - der Pokerblog“):

„Mein Motto ist es, immer den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Das hei√üt: Turniere mit voraussichtlich schw√§cheren Spielern zu spielen.“

Ich frage mich, warum er es also gegen mich dann √ľberhaupt erst versucht - wo er doch nachlesen kann, dass ich mich sehr erfolgreich mit Richtern und anderen Doktoren, sogar Professoren (H√∂cker!) der „Juristerei“ messe. Immerhin war ich aber doch nicht nur belustigt, sondern auch etwas entt√§uscht weil ich beim Anblick des gelben Umschlages zun√§chst erfreut hoffte, dass endlich der Tag in greifbare N√§he r√ľckt, an dem ich einen Dr. jur. Weber (AWPR Dortmund) selbstpers√∂nlich „als Zeuge auseinander nehmen kann“ - wodurch dieser unzweifelhaft zum „weinenden Opfer“ einer von ihm selbst begangenen Dummheit wird.

Hinweise an Herrn Pascal Goffart:

  1. Das obige Interview geh√∂rt zu den Daten, die ich sorgf√§ltig und verschl√ľsselt gespeichert habe. Und noch viel mehr: „Sackweise“ Beweismittel.
  2. Im Falle der von mir erwarteten Anklageerhebung auch gegen ihn selbst, aber auch im Falle der formal durch den Abmahnanwalt Z. angedrohten Zivilprozesse komme ich als Zeuge in Betracht, der gutachterliche Aussagen z.B. √ľber wichtige technische Eigenschaften zahlreicher Dokumente und den Umfang des Rechtsmissbrauchs t√§tigen kann. Im Falle eines Prozesses werden damit s√§mtliche Daten „beweiserheblich“.
  3. „Presse ist wer der √Ėffentlichkeit berichtet.“; „Um der Bedeutung des Rechts auf freie Meinungs√§u√üerung in einer demokratischen Gesellschaft Rechnung zu tragen, m√ľssen Begriffe wie Journalismus, die sich auf diese Freiheit beziehen, weit ausgelegt werden.“ Ich bin also auch als Privatperson nach Ansicht des BVerfassG und des EGMR „Presse“. Ich werde meine Quellen sch√ľtzen und vor allem keine Daten meiner Informationsgeber oder solche, die auf diese schlie√üen lassen k√∂nnen, herausr√ľcken.
  4. Mein privater Mailverkehr geht auch den minderbeteiligten Rechtsmissbraucher Pascal Goffart einen „Schei√üdreck“ an.
  5. Pascal Goffart unterliegt - wie viele andere vor ihm - offensichtlich einem fatalem Irrtum in der Frage, wer hier der „voraussichtlich schw√§chere Spieler“ sei.
  6. Beim Pokern w√ľrde ich sagen:
„Er hat praktisch schon verloren, sitzt mit schlechten Karten, Tr√§nen in den Augen und der Bluff-Maske am Tisch, geht mit seinen letzten drei Chips „ALL IN“. Dann ist er also gleich „blank“.

Nachtrag/Hinweis:

Alle Daten, die ich Herrn Pascal Goffart nach Abw√§gung seiner Rechte aus Art. 15 BDSG gegen die meinen aus Art 85 BDSG i.V.m. §57 Abs. 2 RStV geben will und kann findet er unter dieser URL: https://joerg-reinholz.blogspot.com/search/label/Pascal%20Goffart.

Ich werde das nicht f√ľr ihn ausdrucken.

14 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Leute, holt Chips und Cola, kuschelt auf dem Sofa!

Es hat sich jemand freiwillig und sogar per Gerichtsvollzieher daf√ľr gemeldet, dass das von namhaften kriminellen Arschl√∂chern trainierte gute Arschloch mit ihm den Boden aufwischt...

Runde 1 ging schon an das gute Arschloch. Wirft Goffart das Handtuch?

Anonym hat gesagt…

Nee. Solche Typen versuchen die Herausgabe der Daten mit einer einstweiligen Verf√ľgung zu erzwingen und scheitern dann unter lautem Gel√§chter.

Anonym hat gesagt…

Wom√∂glich will der Herr Pascal Goffart ja die Einrede erheben, dass er nicht „Minderbeteiligter“ war. Im Hinblick auf das Ermittlungsverfahren gegen ihn und andere w√§re das sicherlich eine positive Wendung.

Anonym hat gesagt…

Es ist Samstag, niemand denkt an B√∂ses und unser aller Schlosser hatte Wiener W√ľrstchen zum Fr√ľhst√ľck...

Anonym hat gesagt…

Da kein Internetauftritt zu finden ist, könnte ihm ja die Euroweb ein Referenzkundenangebot machen. Dann kann er sich statt von 1+1 von den Profis der Euroweb hosten lassen. :-)

. hat gesagt…

Er war Referenzkunde. Mit absenger-anwaelte.de.

404 Not Found Euroweb....

. hat gesagt…

Oh. Du meinst den Herrn Hoffart. Naja... Ich glaube die Euroweb sucht Kunden, die das auch bezahlen könnten..

. hat gesagt…

Oh. Die werden das Brötchen nicht wollen, wo doch der Bäcker schon nichts taugt.

Anonym hat gesagt…

Die Zustellung per Gerichtsvollzieher spricht gerade im Hinblick auf den bereits erhobenen Vorwurf, dass Goffart unwahr behauptet habe, er habe die Antworten nicht erhalten und sei bei Einschreiben nicht benachrichtigt worden, Bände.

Immerhin sieht es stark danach aus, als wolle er seine eigenen Tricks - der Vorwurf lautet ja auf Betrug - unmöglich machen.

Anonym hat gesagt…

Hallo Herr Reinholz!

Hoffentlich haben Sie die Antwort an alle von Pascal Goffart f√ľr die missbr√§uchlichen Anmeldungen verwendeten Mailadressen gesendet.

Anonym hat gesagt…

Warum machst Du keine negative Feststellungsklage und gehst somit All In? Gruß aus Bonn. Daniel

. hat gesagt…

> keine negative Feststellungsklage

Zu wenig Masse beim Gegner.

. hat gesagt…

Soll heißen:

1.) Ich bezweifle, dass ich von DEM die Gerichtskosten wieder bekomme.
2.) Wom√∂glich kann das „Thema“ einer Widerklage werden, denn die geht ohne dass ich Gerichtskosten vorstrecken muss.
3.) W√§hrend Pascal Goffart „Tourniere mit voraussichtlich schw√§cheren Gegnern spielt“ liegt mein Fokus auf „interessanten“ Gegnern. Also solche, die wenigstens stark aussehen.
4.) Ich bin gerade nicht der Hansel, der die Verfahren anstrengt.

Anonym hat gesagt…

Es gibt einen Nachfolger: Maximilian Größbauer mit exakt der gleichen Masche.

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