Ich habe da ein paar Zahlen, die auch Christoph Preuß mit seinem Computer aus einer Datenbank der Euroweb abrufen könnte:
105.000 verbotene Kaltanrufe!
(Die Zahl stammt aus einem begrenztem Zeitraum und betrifft ein begrenztes Gebiet.)
Davon gingen:
45.000 an Angerufene aus "Empfehlungen" und
60.000 an Angerufene aus dem Projekt "Cashtime", bei dem die Außendienste der Euroweb quasi jede einzelne Telefonnummer und Adresse abschreiben oder abfotografieren, welche sie sehen. Von Werbung, von Auslagen, Firmenschildern, sogar von Fahrzeugen. Laut Euroweb-Handbuch sollen Telefonnummern auf Fahrzeugen sogar direkt an der Kreuzung angerufen werden - was gleich mehrfach illegal ist, denn Freisprechanlagen haben zwar die Herren Fratzscher, Preuß und Stein - die Außendienste indes nicht.
Die 105.000 illegalen Kaltanrufe führten zu folgenden Ergebnissen:
- 8.000 Termine vereinbart (viele, etwa .2500) davon finden dann doch nicht statt!),
- 47.000 auf "Wiedervorlage" gelegt,
- 15.000 Angerufene haben bekundet, dass diese kein Interesse haben,
- 6.000 Firmen waren falsch (Privatpersonen, oder Firma längst aufgelöst),
- 2.000 Telefonnummern waren falsch,
- 200 "Verbannungen",
- 18.000 mal wurde nicht abgenommen.
Die Zahlen sind grob gerundet und stammen aus einem begrenztem Zeitraum und betreffen ein begrenztes Gebiet. (Genaueres werde ich nicht schreiben um die Quelle nicht verraten - aber es ist aus den Zahlen klar, dass das kein einfacher Außendienst mehr ist.) Genau so oder noch enger begrenzt als das Gebiet ist offenbar die Wahrheitsliebe und die Rechtstreue des Christoph Preuß, der vor dem OLG Düsseldorf erklären lasst, dass er das nicht angeordnet habe und nichts davon wisse und
dass die wenigen, einzelnen Anrufe ja doch ein Zeichen für seine Rechtstreue seien.
Woll!
Als ich genau das las, stufte ich ihn vom vom
"notorischen Lügner" zum
"pathologischen Lügner" - herauf oder herab, dass ist ja immer einer Frage der Ansicht und es gibt Leute, die mögen diese Art, sich selbst dem verlogenstem Pack zuzuordnen.
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So dreist lässt Christoph Preuß "seine" Anwälte vor Gericht lügen.
(OLG Düsseldorf, 1-20 U 140/12, Schreiben des Dr. Weber vom 01.10.2014) |
Am Dienstag, dem 21. April, (das ist der neu bekannt gegebene Termin) findet vor dem OLG Düsseldorf eine Verhandlung statt. Und ich bin sehr gespannt darauf, ob das OLG dem feinen, empfindlichen, auf seien Ruf bedachten, nach eigenem Behaupten sogar stets rechtstreuen und dabei doch höchst verlogenen Herrn Preuß glauben wird, der angeblich nicht wissen will, was in der von der Euroweb betriebenen Datenbank steht und das die Euroweb-Außendienste mit der Datenbank und gemäß dem zugehörigen Handbuch eine illegale Telefondrückerei betreiben. Aber ich kann dem als Zeuge geladenem Daniel Fratzscher gerne zeigen, an was für einer Datenbank er Haupteigentümer ist und was für Handbücher an die Drücker ausgegeben werden - ich kann ihm die Zahlen vorlegen und ich werde es veröffentlichen, falls das Gericht feststellt, dass (auch) er als Zeuge gelogen habe.
Der Termin und die Blamage findet natürlich nur statt, falls der
Herr Dr. Weber von der Kanzlei AWPR aus dem fernen Dortmund ihm nicht gut zuredet und die Berufung zurück nimmt. Macht er das nicht, dann gibt es eben - nach einer allfälligen Überraschung für den Herrn Christoph Preuß, den Daniel Fratzscher und Christian Stein - ein Urteil, das wohl ziemlich herb ausfallen wird.
Hinweis: Der Termin ist neu auf den 21.4.2015 fest gelegt. Früher genannte Termine sind überholt.