28.05.2015

Die Euroweb lĂŒgt systematisch vor Gericht I:
VorsÀtzliche falsche Versicherung an Eides statt des Pascall Howells

Ein womöglich angerufenes Gericht wird höflich gebeten, mir den Beweisantritt bzw. mindestens eine Stellungnahme zu ermöglichen. Gerade dicke AntrÀge von RechtsanwÀlten bieten keine GewÀhr, dass darin alles stimmt und passt!

Und wer einmal lĂŒgt, der hat auch keinerlei Hemmungen, das zu nochmal zu tun und zu behaupten, er habe nicht gelogen. OLG Frankfurt 25 W 2/10, der kriminelle, die Straftat der mittelbaren Freiheitsberaubung begehende SerienlĂŒgner war sogar "Rechtsanwalt" - das allerdings vom "Typ eines ausgesucht verlogenen Arschlochs": GĂŒnter Freiherr von Gravenreuth. Nach dem ihm klar wurde, dass dieser Beschluss ergehen wĂŒrde, beging der ĂŒbrigens Selbstmord.

Steht im Rubrum Antrages oder Schriftsatzes "Euroweb" ganz vorn, so ist es nicht unwahrscheinlich sondern - jedenfalls meiner Erfahrung nach - sogar strikt zu erwarten, dass ziemlich dreiste LĂŒgen drin stehen - wie es sich an der hier besprochenen Sache ganz bewundernswert eindeutig zeigt.

Die Euroweb Internet GmbH hat dem LG DĂŒsseldorf einen unter dem Aktenzeichen 14c O 70/15 gefĂŒhrten Antrag vorgelegt. Bei diesem Antrag ist eine Versicherung an Eides statt, in welcher ein Pascall Howells aus Bielefeld schon im ersten Satz erweislich unwahr - und das gleich in zweierlei Hinsicht - versichert:
"Ich bin Mitarbeiter der Euroweb Internet GmbH und in der Niederlassung Hannover tÀtig."

Das ist glatt gelogen, denn:
  • Erstens ist Pascall Howells nicht Mitarbeiter der Euroweb Internet GmbH, sondern einer Firma "4 Interfaces" (Inhaber ist der mir schon durch eine Straftat aufgefallene Denis Pohlan) welche die Produkte der Euroweb Deutschland GmbH vertreibt.
  • Zweitens hat die Euroweb Internet GmbH keine Niederlassung in Hannover.
  • Und Drittens habe ich genug dienstliche Emails eben jenes Pascall Howells, in denen er sich stets wie folgt "verabgrĂŒĂŸt":
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Pascall Howells
Media Manager
0171-2694372
p.howells@ew.de
www.ew.de

Bildschirmfoto/Beweis: Die von Pascal Howells als Web- und Emailadresse angegebene Domain "ew.de" ist die Domain der Euroweb Deutschland GmbH. GF ist Christian Stein. Das Registergericht (AG DĂŒsseldorf, HRB 73300) weist Soest als dessen Herkunftsort aus.
... was also nicht damit in Übereinstimmung zu bringen ist,dass er, wie im Schriftsatz weiter vorgemacht wird, Verkaufsleiter der Euroweb Internet GmbH in deren Niederlassung in Hannover sei. Denn das sind allenfalls Adressen der Euroweb Deutschland GmbH - die aber formell (und nach Lesart der Euroweb Internet GmbH selbst!) eine ganz andere Firma als die Euroweb Internet GmbH ist.

Achtung, jetzt wird es doof!

Zugleich hat die Euroweb Internet GmbH, wohl in einem Rache-Rausch (wegen der von mir zuvor erwirkten VerfĂŒgungen) dargelegt, dass diese durchaus auch weiterhin fĂŒr illegale Kaltanrufe verantwortlich ist und die technischen Einrichtungen (phoning.euroweb.net) hierfĂŒr den, dem OLG DĂŒsseldorf gegenĂŒber als "selbstĂ€ndig" vorgemachten, Vertriebsfirmen zur VerfĂŒgung stellt.

Auch Ihre LĂŒgen haben kurze Beine - Herr Harald Daniel Fratzscher!

Da die Euroweb mal so und mal so vortrĂ€gt habe ich mir erlaubt dem OLG DĂŒsseldorf in der anhĂ€ngigen Sache eines Dritten zu schreiben und und klar zu machen wie die Euroweb und Daniel Fratzscher als Zeuge oder in Versicherungen an Eides statt lĂŒgen.

Bildschirmfoto/Beweis: Die Domain der Firma 4-Interfaces, Inhaber Denis Pohlan, wurde von dem selben Christian Stein angemeldet, der auch GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Euroweb Deutschland GmbH ist.

Vor dem OLG wurde von dieser Seite auch bestritten, dass Christoph Preuß (GF der Euroweb Deutschland GmbH) als GeschĂ€ftsfĂŒhrer von den Kaltanrufen weiss und dran mitwirkt. Was wohl auch nicht stimmen kann, denn jetzt wird behauptet, die auf phoning.euroweb.net betriebene "Kaltanruf-Hilfsvorrichtung" soll 700.000 Euro gekostet haben und von Mitarbeitern der Euroweb Internet GmbH genutzt werden. Darunter ist eben jener Pascall Howells. Der gerade nicht bei der Euroweb Internet GmbH angestellt ist sondern erweislich "Internet System VertrĂ€ge" der "Euroweb Deutschland GmbH" des Christian Stein verkauft.

"So lĂŒgt man sich um Kopf und Kragen!" kann man dazu sagen.

Und jetzt wird es ganz doof!

Das Gericht hat sich von einem 19-Seitigen Schriftsatz des Anwaltes Dr. Ruben-Engel von der hier nicht gĂ€nzlich unverrufenen Kanzlei "Höcker" aus Köln wohl zunĂ€chst tĂ€uschen lassen und die beantragte VerfĂŒgung - ohne mich zuvor anzuhören - erlassen. "War ja ein dicker Antrag und von einem Anwalt. Wird schon passen ..." Ich bezweifle sehr ernsthaft, dass das Gericht den Antrag mit angemessener Aufmerksamkeit gelesen hat, denn dann hĂ€tte es an einigen Stellen mehr als nur "stutzen" mĂŒssen. Bei vernĂŒnftiger und angemessener WĂŒrdigung wĂ€re der Antrag nicht durchgegangen. Aber ich halte seit Jahren den Gerichten vor, dass da was völlig falsch lĂ€uft, denn dieses Durchwinken ist zu einer höchst gefĂ€hrlichen Alltagspraxis geworden.

Streitwert: 50.000 Euro. "Das lohnt sich richtig!"

... und wird die Ergebnisse der Euroweb Internet GmbH noch im Jahr 2015 und/oder womöglich auch in den Folgejahren belasten. Gerichtsverfahren dauern ja recht lange.

Denn ich habe inzwischen alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, diese, ganz eindeutig durch dreistes LĂŒgen erwirkte VerfĂŒgung
  • aufheben zu lassen und 
  • dafĂŒr zu sorgen, dass es sich fĂŒr die Euroweb Internet GmbH wirklich lohnt, in AntrĂ€gen an Gerichte derart dreist zu lĂŒgen wie geschehen.
Es wird nĂ€mlich fĂŒr die Euroweb Internet GmbH etwas teurer als gedacht - und die Anforderungen an den Beweis werden strenger.

(Mehr verrate ich erst mal nicht, ich will der Euroweb Internet GmbH nicht zu viel Zeit geben, welche die brauchen um sich weitere LĂŒgen auszudenken.)

Nachtrag:

Den die Euroweb Internet GmbH vertretenden Anwalt Dr. Ruben-Engel von der Kanzlei Höcker aus Köln habe ich sehr bestimmt gebeten, das offensichtlich zusammengelogene Falschgutachten des Dr. Frieder Nau nicht noch einmal zu verwenden, eben weil der Dr. Frieder Nau auf der Basis eigener LĂŒgen zu vorsĂ€tzlich falschen SchlĂŒssen gekommen ist - und sein "Gutachten" schon vom OLG DĂŒsseldorf verrissen wurde.

Legt er das Gutachten, wei in der Sache 14c O 70/15 noch mal vor, dann ist er selbst Subjekt einer Strafanzeige wegen ĂŒbler Nachrede und Beleidigung, denn ab Zugang der Nachricht weiss er es besser und § 193 StGB greift nicht mehr!

Dr. Ruben-Engel weiß, so denke ich, sehr genau, dass ich das bitter ernst meine und dass mich nach Art. 5 GG auch nichts daran hindert, von der Kanzlei Höcker vertretene FĂ€lle und Mandanten der Medienkanzlei genauer anzusehen.

Update: Ich habe dem Titel eine römische 1 hinzugefĂŒgt. Es wird also eine Fortsetzungsgeschichte.

Update: Schlosser aus dem Osten siegt (mal wieder) unvertreten ĂŒber Abzocker nebst Anwalts-Doktoren!
Verfahren 14c O 70/15 des LG DĂŒsseldorf (Euroweb Internet GmbH ./. Reinholz) endet mit AntragsrĂŒcknahme der Euroweb

Kommentare:

hmm hat gesagt…

Oha, sucht man sich seitens Euronepp nun fÀhigere AnwÀlte? Oder hab ich etwas verpasst?

Ob die sich ĂŒberhaupt auf die Schnelle einen wirklichen Durchblick durch dieses Neppwerk verschaffen können? Ich glaube nicht. Aber dafĂŒr kenne ich deren Argumentation schon. "JR erweckt den Eindruck ...."
Bei mir erweckt das eher den Eindruck, dass sich die Kanzlei Höcker zu sehr auf ihre "erweckt-den-Eindruck-Schiene" verlĂ€sst und kurz ĂŒber lang damit baden gehen könnte.

Es wÀre jedenfalls nicht der erste Fall, bei dem man sich in der Kanzlei vom ersten Eindruck des Mandaten hat tÀuschen lassen. Das der beanstandete "erweckte Eindruck" den Tatsachen entsparch.

Clever ist die Kanzlei. Aber sind sie auch aufgeweckt genug?

Anonym hat gesagt…

phoning.wn-onlineservice.de die selbe Datenbank wie von EW die BeitrÀge werden synchronisiert damit WN der EW oder EW der WN nicht in die wege kommt.
WN Onlineservice hat Ihren Bereich auch ausgeweitet in die Regionen:
Grafschaft Bentheim,Kreis Steinfurt, OsnabrĂŒck, Kreis Warendorf soll Richtung Bielefeld weitergehen.
Kreis Coesfeld richtung Haltern weiter etc. Sie scheinen bisher nicht zu Stoppen.
Thorsten Falger der GeschĂ€ftsbereichsleiter von Aschendorff Digital Sowie die Herren HĂŒffer wissen bestimmt nicht alles oder nehme es in Kauf.

LosFritzos hat gesagt…

Jetzt bedient man sich schon der Kanzlei eines Medienanwalts, der immer wieder im Fernsehen zu sehen ist.
Ob der Herr Höcker sich klar darĂŒber ist, wer und was Euroweb ist?
Woher soll man auch wissen, dass Euroweb gern mal den Gerichten unterschiedliche Aussagen zu ein und der selben Frage gibt? Es kommt halt immer darauf an, welche Wirkung eine Aussage auf das jeweilige Urteil hat.
Zu Pascall Howells kann ich nur sagen, dass er sich ĂŒberlegen sollte, ob es richtig ist, aufgrund einer finanziellen AbhĂ€ngigkeit zu seinem Arbeitgeber eine fehlerhafte Eidesstattliche Versicherung abzugeben. NatĂŒrlich ist mir klar, dass von seinem Arbeitgeber Denis Pohlam großer Druck ausgeĂŒbt wird, doch sollte man nie vergessen, dass es etwas wie Ehre gibt. Sicherlich macht es sich nicht gut, wenn man wegen der Abgabe eines falschen Zeugnisses gegenĂŒber einem Gericht verurteilt wird. Ich wĂŒrde die Versicherung auf jeden Fall zurĂŒckziehen. Besser fĂŒr eine Zeit nach Euroweb, die ganz sicher kommen wird.
GrundsÀtzlich bin ich mal gespannt, ob das nicht ein Schuss in den Ofen war.
Ich drĂŒcke Herrn Reinholz auf jeden Fall die Daumen. Ich finde es gut, dass jemand den Mut hat, sich gegen Euroweb zu stellen und das obwohl es ihm nicht leicht gemacht wird.
Ich persönlich habe selbst meine Erfahrungen mit Euroweb gemacht und kann viele der Warnungen vor den Praktiken nur bestÀtigen.

Anonym hat gesagt…

Wer ist bitte Pascall Howell? Sollte man sich den Namen merken oder ist das nur ein Papiertiger in Gisela Phillipp Bergers minimalistischen Fussstapfen? o.O

. hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Frodo hat gesagt…

Der Pascall Howells ist eigentlich ein ganz netter Typ. Ich frage mich deswegen, warum ausgerechnet er diese ErklĂ€rung fĂŒr Euroweb abgegeben hat? Gibt es da einen persönlichen Zusammenhang oder haben die ihn zufĂ€llig ausgewĂ€hlt?

Anonym hat gesagt…

Bitte korrigieren: Pohlan schimpft sich Media Direktor. Die unterste Stufe ist der Media Consultant, danach der Senior Consultant, anschließend der Media Executive und dann der Media Manager
Da verliert man schnell mal den Überblick.

. hat gesagt…

Media Consultant -> Senior Consultant -> Media Executive -> Media Manager

Was sind denn die Agenturinhaber wie Polan?

Christian Stein war, bevor er GeschĂ€ftsfĂŒhrer (CEO) wurde, "Media President".

"Der Pascall Howells ist eigentlich ein ganz netter Typ."

Nun ja. "netter Typ" ist bei vielen Frauen eine andere Ausdrucksweise fĂŒr "kommt nicht in Frage" - man muss sich aber auch fragen, wie er dann in einer derartigen DrĂŒckerkolonne auf einen der höheren Posten kam.

Wobei mir natĂŒrlich andererseits völlig klar ist, dass zu hohe Intelligenz - insbesondere im Verbund mit gesundem Selbstbewusstsein - ein Ausschlusskriterium ist. Das will man in den Euroweb-Organisationen ganz eher nicht haben. Das stimmt dann auch dem ĂŒberein, was mir ein ehemaliger "selbstĂ€ndiger" Agenturinhaber berichtete.

"Gibt es da einen persönlichen Zusammenhang oder haben die ihn zufÀllig ausgewÀhlt?"

Nun, die "Auswahl" folgt hier einem Sachzusammenhang. Mit einem Blick auf die Antragsschrift kann ich sagen, der Harald Daniel Fratzscher hatte hier keine Wahl. Aber bei einem so "netten Typen" wie dem Pascall Howells hatte er auch leichtes Spiel: Ein wenig Druck hier und ein wenig Überredung da ... im Prinzip die selbe Masche wie bei den Kunden und schon hatte er die Unterschrift auf der leicht erkennbar falschen Eidesstattlichen Versicherung.

Inzwischen ist auch klar, dass der Pascall Howells diese zwar unterschrieben aber eben nicht geschrieben hat.

Anonym hat gesagt…

Der Pohlan ist Media Direktor

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