14.04.2016

Der Zensurprofessor Ralf Höcker positioniert sich in der Sache Erdogan vers. Jan Böhmermann

Die Kanzlei  des Professor Ralf H√∂cker vertritt (wissentlich oder nicht) allerhand rechtsradikales und kriminelles Pack, welches ein Problem mit der wahrheitsgem√§√üer und also kritischer √∂ffentlicher Berichterstattung und den Meinungen √ľber sich hat. Gegen mich die Euroweb.

Der "Medienrechtler" Ralf H√∂cker dr√§ngelt sich medial mal wieder vor und h√§lt es f√ľr wahrscheinlich, dass der Satiriker Jan B√∂hmermann weges des Erdogan-Gedichts vor Gericht verurteilt wird. Die Wahrscheinlichkeit daf√ľr sei relativ hoch. "B√∂hmermann hat eine Beleidigungsorgie zelebriert", sagte er laut Focus Online im Deutschlandfunk.

Zitat:
Das Argument, B√∂hmermann habe die Beleidigungen in seiner Schm√§hkritik nicht ernst gemeint, l√§sst H√∂cker nicht gelten: "Das spielt √ľberhaupt keine Rolle", meint er. Wenn man beispielsweise jemanden mit dem Schimpfwort "Arschloch" betitele, meine man das ja auch nicht w√∂rtlich.

Der Anwalt von Erdogan ist da sehr viel zur√ľckhaltender...

Ich verstehe das jetzt so: Wenn ich den Herrn Professor Ralf H√∂cker als "Arschloch" titulieren w√ľrde, dann meinte ich das nicht w√∂rtlich, sondern den ebenfalls nicht w√∂rtlich gemeinten, sinnbildlichen "Gestank", den seine Gr√∂√üm√§uligkeit in den √Ąu√üerungen und andererseits die "eher bescheidenen" Ergebnisse der Vertretungen, insbesondere die Art der Vertretungen von Abzockern, allerhand braunen und blauen Gelichters - und eines lieben Kollegen Dr. Mathias Dieth von der Kanzlei "Strunden und Partner" so verbreiten. Wobei man bei letzter Vertretung kaum glauben kann, dass gleich ganze Juristen-Rudel - darunter ein sich √∂ffentlich als Dozent und ein als Professor bewerbender - eine derart naseweise Klage f√ľhren. Und von den zahlreichen Kollegen keinen besseren Rat erhalten - oder halt nicht annehmen...

Augenscheinlich tr√§gt die denk- und merkw√ľrdige Klage des Ex-Dozenten Dr. Mathias Dieth, vertreten von der Kanzlei des "Professor jur." Ralf H√∂cker, n√§mlich sowohl inhaltlich als auch fachlich NICHT dazu bei, an eine hohe oder auch nur brauchbare Qualit√§t der juristischen Ausbildung in Deutschland zu glauben.

Der Titel "Dr. jur." wird durch solche Juristen auch stark entwertet.

Was jetzt die √Ąu√üerung im Fall Jan B√∂hmermann betrifft: Dass sich ein Idiot an einem der √ľblicherweise angerufenen Landzensurgerichte findet, der meint, er d√ľrfe auf das Grundgesetz "kacken" und Jan B√∂hmermann verurteilen; das sich ein weiterer Richter an einem der Oberlandesgerichte findet, der dem Landrichter nicht auf Schlips treten will; all das halte ich f√ľr ebenfalls wahrscheinlich.

Wenn aber der Jan Böhmermann vor das Verfassungsgericht geht (und dazu rate ich in dem Fall) und sich auf die Kunstfreiheit beruft, dann sieht das Ergebnis (wohl) so aus, dass die Urteile der Landrichter (auf die ich wegen der häufig anzutreffenden erweislichen Gesetzes- und Tatsachenresistenz viel zu vieler Landrichter nicht mehr viel gebe), keinen Bestand haben wird.

Jetzt m√ľssen wir nur darauf warten, wer Recht beh√§lt.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sehr geehrter Herr Reinholz,

Ihnen ist ein kleiner Fehler unterlaufen. Der von Ihnen angesprochene Anwalt von der Kanzlei Strunden und Partner (Köln) nennt sich Dr. Mathias Dieth (nicht Dieht).

Gruß
Der Deutschlehrer

. hat gesagt…

Oh. Fauxpas! Ich (und sicher auch der Dr. Mathias Dieth) will doch nicht bei einer Tippfehlersuche gefunden werden!

Anonym hat gesagt…

Bitte das satzbeginnende "Das" in ein "Dass" im Satz "Das sich ein Idiot an einem …" √§ndern. Das ist hier n√§mlich kein Artikel oder Demonstrativpronomen, welches die Schreibweise mit einem "s" rechtfertigen w√ľrde. Das fehlende "s" entstellt sonst den Sinn des Reflexiv-Satzes.

Gruß
noch ein Deutschlehrer

Anonym hat gesagt…

Ach, Dr. Mathias Dieth, hört hört. Den kenne ich schon http://joerg-reinholz.blogspot.de/2015/07/idiotisch-bis-betrugerisch-anmutender.html?m=1

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