Schon um das Jahr 2000 herum habe ich darĂŒber sinniert, warum Autos eigentlich ein Getriebe und den ganzen Schlonz haben mĂŒssen. Schon damals war die Leistungselektronik dazu in der Lage ein Antriebskonzept wie folgt zu bauen: Motor → Generator → Leistungselektronik → 2 bis 4 Motoren (also auch keine Differentiale und dergleichen) → Gelenkwellen → RĂ€der.
Mein Gedanke war, dass der Motor mit der zur Leistungsabnahme passenden Idealdrehzahl lĂ€uft und also Sprit gespart werden kann. Zudem vermeinte ich, dass das eigentlich billiger sein mĂŒsste als das ganze mechanische Zeug, welches ĂŒbrigens auch „Energie frisst“. Beschleunigen ohne GĂ€nge zu wechseln? Leistungsverteilung auf die RĂ€der in Kurvenfahrten? Durchdrehschutz? Alles kein Problem!
Heute lese ich, dass eine Autofirma[¹] ein Modell[¹] herausgebracht hat, welches quasi genau so funktioniert. Unterschied: Da ist noch ein kleiner Pufferakku drin, der fĂŒr wenige Sekunden genutzt werden kann, um im Prospekt bewerbbare „PferdestĂ€rken“ (heute gibt man Kilowatt an) zu simulieren, die der Motor gar nicht schafft. Einen Akku hatte ich auch im Blick, dachte aber mehr an Rekuperation.
Hat lange gedauert.
¹) Hehe! Marke und Modell nenne ich nur gegen Geld.
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