Hat der Möchtegern-Doc aber einen tollen Lauf - ob er bei den Einschlägen, die in immer kürzeren Abständen kommen, überhaupt noch einen Überblick hat, was er schreiben darf und was nicht.
Mal interessehalber Jörg: sind noch viele Beschlüsse offen, welche aktuell angeleiert sind und vom Gericht (hoffentlich positiv) entschieden werden müssen?
Es lebte einst, man glaubt es kaum, ein Mann im eigenen Größenraum: Andreas Manfred Skriezipietz, mit Merkel-Maske – stets geschniegelt, geschniegelt bis zuletzt.
Er focht mit Worten, scharf und lang, doch selten blieb ihm Sieggesang. Denn irgendwo, ganz unscheinbar, stand Jörg, der Schlosser – wunderbar.
Ein Mann aus Osten, klein von Statur, doch vor Gericht fast wie eine Natur. Mit Schraubenschlüssel im Geiste fest, gewann er Prozesse – einen nach dem Rest.
Andreas klagte, Andreas schrieb, doch Jörg gewann, wie’s immer blieb. Die Richter nickten, mild und klar: „Herr Skriezipietz, das war wohl nix – wie jedes mal.“
Die Kosten wuchsen, oh welch Graus, der Kontostand sah traurig aus. Da blieb ihm nur ein alter Trick: Der Weg zurück – ein Kinderschritt.
Zur Mama ging er, klein und zahm, mit einem Lächeln, fast schon brav: „Ach Mutterherz, du weißt doch schon, der Jörg… der war wieder zu stark davon.“
Die Mama seufzte, griff zur Kasse, „Mein Junge, du bist schon ’ne Klasse… im Verlieren, das muss man dir lassen, doch gut – ich werd’s schon wieder fassen.“
So zieht er weiter, Tag für Tag, der große Kläger – sonderbar. Und Jörg, der lächelt still dabei, dreht noch ’ne Schraube – und gewinnt erneut zwei.
4 Kommentare:
Unser Andilein am Telefon zu einem gewissen Marcus:
Ey Narcus, was machst Du? Ich hab mir schon wieder eine blutige Nase gegen den Typen aus Kassel geholt
Marcus: Andi sieh es positiv - mal verliert man und mal gewinnen die anderen.
Ah ja Andi, wie sieht es mit dem Geldeingang von meinem Honorar aus?
Haintz gewinnt immer!
Die Frage ist eigentlich nur, ob für seine Mandanten, oder auf Kosten seiner Mandanten.
Hat der Möchtegern-Doc aber einen tollen Lauf - ob er bei den Einschlägen, die in immer kürzeren Abständen kommen, überhaupt noch einen Überblick hat, was er schreiben darf und was nicht.
Mal interessehalber Jörg: sind noch viele Beschlüsse offen, welche aktuell angeleiert sind und vom Gericht (hoffentlich positiv) entschieden werden müssen?
Die Ballade vom ewigen Verlierer
Es lebte einst, man glaubt es kaum,
ein Mann im eigenen Größenraum:
Andreas Manfred Skriezipietz,
mit Merkel-Maske – stets geschniegelt, geschniegelt bis zuletzt.
Er focht mit Worten, scharf und lang,
doch selten blieb ihm Sieggesang.
Denn irgendwo, ganz unscheinbar,
stand Jörg, der Schlosser – wunderbar.
Ein Mann aus Osten, klein von Statur,
doch vor Gericht fast wie eine Natur.
Mit Schraubenschlüssel im Geiste fest,
gewann er Prozesse – einen nach dem Rest.
Andreas klagte, Andreas schrieb,
doch Jörg gewann, wie’s immer blieb.
Die Richter nickten, mild und klar:
„Herr Skriezipietz, das war wohl nix – wie jedes mal.“
Die Kosten wuchsen, oh welch Graus,
der Kontostand sah traurig aus.
Da blieb ihm nur ein alter Trick:
Der Weg zurück – ein Kinderschritt.
Zur Mama ging er, klein und zahm,
mit einem Lächeln, fast schon brav:
„Ach Mutterherz, du weißt doch schon,
der Jörg… der war wieder zu stark davon.“
Die Mama seufzte, griff zur Kasse,
„Mein Junge, du bist schon ’ne Klasse…
im Verlieren, das muss man dir lassen,
doch gut – ich werd’s schon wieder fassen.“
So zieht er weiter, Tag für Tag,
der große Kläger – sonderbar.
Und Jörg, der lächelt still dabei,
dreht noch ’ne Schraube – und gewinnt erneut zwei.
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