Vor einigen Tagen habe ich einen Honeypot fertiggstellt, der Angreifer schon bei der Vorbereitung eines Angriffs auf meine Webserver feststellt und blockiert.
Hier das Ergebnis der letzten Nacht:
(Uhrzeit, Angriffsersuch, IP-Adresse)
04:42 /admin/banner_manager.php/login.php - 174.128.240.2
04:50 /admin/categories.php/login.php?cPath=&action=new_product_preview - 174.142.75.174
04:50 /admin/categories.php/login.php?cPath=&action=new_product_preview - 75.126.154.162
04:53 /admin/categories.php/login.php?cPath=&action=new_product_preview - 85.158.181.47
04:53 /admin/categories.php/login.php?cPath=&action=new_product_preview - 189.113.5.131
04:54 /admin/categories.php/login.php?cPath=&action=new_product_preview - 74.222.6.111
04:59 /admin/categories.php/login.php?cPath=&action=new_product_preview - 85.36.63.35
05:26 /admin/categories.php/login.php?cPath=&action=new_product_preview - 88.12.17.111
06:45 /admin/banner_manager.php/login.php - 89.249.68.71
07:34 /admin/file_manager.php/login.php - 62.173.138.142
Nette Versuche! Beim nächsten Test auf eine Angriffsmöglichkeit gab es für diese Besucher eine Umleitung zu einer Webseite des BKA über die Bekämpfung von Internetkriminalität. (Etwas) Humor habe ich nämlich auch noch.
11.09.2011
18.01.2011
Joomla 1.6 und der Meta-Tag "generator"
Wem es aus gutem Grund nicht gefällt, dass Joomla 1.6 in jedes HTML-Dokument den Meta-Tag "generator" mit dem Wert "Joomla! 1.6 - Open Source Content Management" einbaut, dem kann geholfen werden:
In der Datei /libraries/joomla/document/document.php befindet sich in Zeile 79 der Eintrag:
var $_generator = 'Joomla! 1.6 - Open Source Content Management';
Den kann man natürlich ändern.
13.01.2011
Kein KDE-Sendfax / ksendfax mehr
Viele Benutzer aktueller Linuxversionen, die z.B. mit einer guten, alten ISDN-Karte von AVM Faxe via capisuitefax versenden wollen, werden das Programm KDE-Sendfax vermissen.
Ich mache das deshalb mit folgender, minimalistischer Lösung:
Ich mache das deshalb mit folgender, minimalistischer Lösung:
------------------------------------------
#!/bin/sh
echo 'Versenden von:';
echo $*;
echo '';
echo 'Abbrechen mit [STRG]+[c] ... oder';
echo -n 'Faxnummer? ';
read nummer;
capisuitefax -d "$nummer" "$*";
echo -n "Enter zum Beenden";
read ende;
------------------------------------------Gespeichert unter ~/bin/MyFax und dann im Dateimanager mit Postscript- und PDF-Dateien verknüpft (Ausführen in Terminal!) tut es sein Werk. Will ich mehrere Dokumente (z.B. einen Antrag mit Anlagen) auf einmal versenden, dann hilft mir das PDF-Toolkit (pdftk) mit dem ich mehrere PDF-Dateien (nicht nur) zusammenfügen kann.15.12.2010
Soljanka a la fastix
Vorwort: Das Rezept ist nicht feststehend. Statt des Sauerkrauteintopfes geht natürlich auch etwas Sauerkraut, es muss dann lediglich länger gebraten werden. Auch saure Gurken kann man mit kochen. Bohnen statt Erbsen- es sei so! Die Phantasie ist hier frei. Grundrichtung ist ein fettiger, leckerer, scharf-saurer Eintopf mit starker Paprika-Note, der mit einer "Diät" (im Sinne von Abnehmen) absolut nichts zu tun hat. Nur Kartoffeln haben darin absolut nichts zu suchen.
Das Ursprungsland dieses Süppchens ist Russland. Im ehemals ostzonalen Deutschland ist das Rezept aus der Besatzungszeit bekannt und tradiert. Die Soljanka wurde dort als Vorspeise wie auch als Hauptspeise angeboten und war gern genossener Bestandteil des Angebotes in der Gastronomie und in den Betriebsküchen. Im Westen Deutschland war dieses leckere Essen weitgehend unbekannt. Dort hat man wirklich was verpasst wie sich bei Essen zeigen wird.
Zutaten / Benötigtes für 1 - 8 Personen :-)
Salami, Speck, Zwiebeln, Bockwürste gehackt, gescheibelt oder nach eigenem Gustus zerkleinert in den Topf und mit etwas Öl gut anbraten - nicht zu viel naschen.
Wenn die Tomaten frisch sind, diese geschält, gewürfelt oder gehackt jetzt zugeben. Kurz abwarten. Dann den Rest der Kapustová zugeben, gut durchrühren, weiter etwas anbraten.
Ggf. die Tomaten aus der Dose jetzt zugeben.
Pilze, Erbsen, Paprika (den mit der Flüssigkeit aus dem Glas), Peperoni (Falls aus dem Glas auch mit Flüssigkeit) dazu geben. Salz nur bei Bedarf, weil einige der Zutaten schon sehr viel Salz enthalten ist es zumeist nicht nötig.
Wird das Rezept mit Gurken gemacht, diese ebenfalls gewürfelt mit zugeben, dann statt der Brühe aus den Paprika-Gläsern diese oder eine Mischung zugeben.
Ca. 20 Minuten kochen, über Nacht stehen/ziehen lassen. Kein Wasser zugeben! Dies ist eine dicke Suppe. Die Soljanka unter keinen Umständen pürieren sondern stückig lassen.
Zum Servieren wieder bis zum Kochpunkt erhitzen, auf dem Teller nach eigenem Gustus mit je 1-4 Esslöffel saurer Sahne verfeinern und Zitrone darüber träufeln. Manche mögen helles Brot oder frische Brötchen dazu.
Zwischen den Mahlzeiten kühl stellen, ggf. nur die Portion erwärmen, die man zu essen gedenkt.
Wer unbedingt Alkohol dazu trinken muss:
Trockener Rotwein oder ein herbes Bier.
Das Ursprungsland dieses Süppchens ist Russland. Im ehemals ostzonalen Deutschland ist das Rezept aus der Besatzungszeit bekannt und tradiert. Die Soljanka wurde dort als Vorspeise wie auch als Hauptspeise angeboten und war gern genossener Bestandteil des Angebotes in der Gastronomie und in den Betriebsküchen. Im Westen Deutschland war dieses leckere Essen weitgehend unbekannt. Dort hat man wirklich was verpasst wie sich bei Essen zeigen wird.
Zutaten / Benötigtes für 1 - 8 Personen :-)
- 3-Liter-Topf
- 1/2 Liter Sauerkrauteintopf (Kapustová polievka), nicht zu flüssig
- 250 Gramm Salami
- 100 gr. gewürfelten Speck
- 100 gr. Schweineschmalz
- 4 Bockwürste (Keine Bockwürstchen, sonst halt mehr.)
- Pflanzenöl (Sonnenblumenöl) nach Bedarf
- 2 Zwiebeln
- 1 Dose Erbsen
- Pilze (z.B. Champignons aus dem Glas)
- 2 Dosen gehackte Tomaten (oder 6 Frische)
- 2 Gläser mit eingelegtem roten Paprika (je ca. 300-350 gr. Abtropfgewicht)
- Peperoni nach eigenem Gustus und Schärfe
- 1 Becher saure Sahne
- 1 bis 2 Zitronen
Salami, Speck, Zwiebeln, Bockwürste gehackt, gescheibelt oder nach eigenem Gustus zerkleinert in den Topf und mit etwas Öl gut anbraten - nicht zu viel naschen.
Wenn die Tomaten frisch sind, diese geschält, gewürfelt oder gehackt jetzt zugeben. Kurz abwarten. Dann den Rest der Kapustová zugeben, gut durchrühren, weiter etwas anbraten.
Ggf. die Tomaten aus der Dose jetzt zugeben.
Pilze, Erbsen, Paprika (den mit der Flüssigkeit aus dem Glas), Peperoni (Falls aus dem Glas auch mit Flüssigkeit) dazu geben. Salz nur bei Bedarf, weil einige der Zutaten schon sehr viel Salz enthalten ist es zumeist nicht nötig.
Wird das Rezept mit Gurken gemacht, diese ebenfalls gewürfelt mit zugeben, dann statt der Brühe aus den Paprika-Gläsern diese oder eine Mischung zugeben.
Ca. 20 Minuten kochen, über Nacht stehen/ziehen lassen. Kein Wasser zugeben! Dies ist eine dicke Suppe. Die Soljanka unter keinen Umständen pürieren sondern stückig lassen.
Zum Servieren wieder bis zum Kochpunkt erhitzen, auf dem Teller nach eigenem Gustus mit je 1-4 Esslöffel saurer Sahne verfeinern und Zitrone darüber träufeln. Manche mögen helles Brot oder frische Brötchen dazu.
Zwischen den Mahlzeiten kühl stellen, ggf. nur die Portion erwärmen, die man zu essen gedenkt.
Wer unbedingt Alkohol dazu trinken muss:
Trockener Rotwein oder ein herbes Bier.
21.02.2010
SSH-Authentifizierung durch Schlüsseldatei
Ich habe eine kleine Anleitung (hier als PDF) geschrieben, wie man einen SSH-Server so betreibt, dass die Authentifizierung nicht mehr mit mit Benutzer:Passwort sondern mit Public-Key und Privat-Key funktioniert.
18.02.2010
killall firefox;killall npviewer.bin (Firefox hängt...)
13.02.2010
Über den richtigen Umgang mit wget
Aufgabe: Nächtliches Abholen einer großen Datei von einem Webserver.
Problem: Der Webserver hustet, die DSL-Leitung möchte gerade nicht - also alle möglichen Arten von Störungen. Wer will daneben sitzen bleiben?
Ein einfaches wget [URL] kam nicht in Betracht... Lösung: Man baue wget in eine Schleife ein. Diese überprüfe den Rückgabewert, warte im Falle eines (beliebigen) Fehlers und versuche das ganze erneut:
Ist der at-Dienst aktiv (feststellbar mit
Problem: Der Webserver hustet, die DSL-Leitung möchte gerade nicht - also alle möglichen Arten von Störungen. Wer will daneben sitzen bleiben?
Ein einfaches wget [URL] kam nicht in Betracht... Lösung: Man baue wget in eine Schleife ein. Diese überprüfe den Rückgabewert, warte im Falle eines (beliebigen) Fehlers und versuche das ganze erneut:
while ! wget http://example.org/; do sleep 600; doneDa aber auch eine begonnene Übertragung abbrechen kann macht es Sinn, diese wieder aufzunehmen. Dafür gibt es die Option
-c:
while ! wget -c http://example.org/;So sieht das aus und ist, da es ein "Einzeiler" ist, auch als Cron-Job oder at-Job gut zu verwenden. Möglicherweise sollten Ausgaben noch nach /dev/null umgeleitet werden.
do sleep 600;
done
while ! wget -c http://example.org/ 1> /dev/null 2> /dev/null;Der Wert hinter sleep gibt die Anzahl der Sekunden an, die gewartet wird. Ich hielt 600, also 10 Minuten, für sinnvoll. Gelegentlich macht es Sinn, den Speicherort festzulegen. Dies besorgt die Option
do sleep 600;
done
-O
while ! wget -cO /tmp/example.org_index \Verwendung als Batch-Datei: (hole_url, am besten in ~/bin/hole_url):
http://example.org/ 1> /dev/null 2> /dev/null;
do sleep 600;
done
#! /bin/shLetzte Aufgabe: bestimmter Zeitpunkt:
echo -e "\n\n";
if ! test -n "$1"; then
echo "Fatal: Keine Quelle angegeben.
Rufen Sie das Skript mit der Angabe einer Dateiquelle auf.
Beispiel: $0 \"http://example.org/\"
Sie können auch ein Ziel angeben.
Beispiel: $0 \"http://example.org/\" \"/tmp/index\"
";
exit;
fi
username=`whoami`;
skriptname=`echo $0 | tr -d '[:cntrl:]' | tr -d './|'`;
lockfile="/tmp/$username-$skriptname-lockfile";
if ! test -f $lockfile;
then touch $lockfile;
fi
aktiv=`grep "$1" $lockfile|wc -l`;
if test "0" != "$aktiv"; then
echo "Fatal: Für die Ressorce \"$1\" besteht bereits ein Auftrag.
Wenn Sie der Auffassung sind, dass dies nicht zutreffend ist,
dann löschen Sie den Eintrag in $lockfile.
Das Programm wird mit Fehlercode 1 beendet.
";
exit 1;
fi
if test -z "$2"; then
echo $1 >> $lockfile;
while ! wget -c "$1" 1>> ~/wget.log 2>> ~/wget.log; do
sleep 600;
done
echo -e "Die Ressource \"$1\" wurde geholt und gespeichert.\n\n";
lockfileInhhalt=`grep -v "$1" $lockfile`;
echo $lockfileInhhalt > $lockfile;
exit 0;
fi
if test -x "$2"; then
echo "Fatal: Das Ziel \"$2\" existiert bereits und ist ausführbar.
Dieses Programm weigert sich aus gutem Grund ausführbare Dateien zu
überschreiben.
Das Programm wird mit Fehlercode 2 beendet.
";
exit 2;
fi
if test -f "$2" ;then
if test ! -w "$2"; then
echo "Fatal: Das Ziel \"$2\" kann nicht geschrieben werden.
Lösung: Überprüfen Sie die Rechte.
Das Programm wird mit Fehlercode 3 beendet.
";
fi
fi
if test "force" != "$3" -a "continue" != "$3"; then
if test -f $2; then
echo "Fatal: Das Ziel \"$2\" existiert bereits.
* Wenn Sie das Ziel überschreiben wollen geben sie als drittes
Argument \"force\" an.
* Wenn Sie einen abgebrochenen Download fortsetzen wollen,
geben sie als drittes Argument \"continue\" an.
Beispiel: \"$0 $1 $2 force\"
Das Programm wird mit Fehlercode 4 beendet.
";
exit 4;
fi
else
if test -f "$2" -a "force" = "$3"; then
echo "Das Ziel \"$2\" wird gelöscht.";
rm -- "$2";
fi
echo -e "Die Ressource \"$1\" wurde geholt und
als \"$2\" gespeichert.\n\n";
fi
echo $1 >> $lockfile;
while ! wget -cO "$2" "$1" 1>> ~/wget.log 2>> ~/wget.log;
do
sleep 600;
done
lockfileInhhalt=`grep -v "$1" $lockfile`;
echo $lockfileInhhalt > $lockfile;
exit 0;
Ist der at-Dienst aktiv (feststellbar mit
ps -C atd) kann natürlich mit
echo "hole_url http://example.org/" | at 0400auch am nächsten Morgen ab 4 Uhr versucht werden die Datei zu holen.
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