Auf seiner, lustigerweise von rechten Volldioten und womöglich sogar von Russland (Haintz gibt ja, wie er öffentlich dummdreist bekennt, auch Interviews für die verbotene (sanktionierte) Propagandanstalt „Russia Today“ (RT) durch Spenden finanzierten Selbstbewerbungsveranstaltung namens „HAINTZ.media“ tönt Markus Haintz, dass eine Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen Janine Beicht wegen Volksverhetzung eingestellt habe. Und Markus Haintz, der wohl gegen die TAZ klagt, weil er sich, wie er behauptet, „gar zu Unrecht“ als „rechtsextem“ bezeichnet ansieht, macht sich die - für rechtsextreme Quaknasen absolut typische -Hetze der Janina Beicht gegen CDU, SPD, Grüne „vollumfänglich zu eigen“.
Den Namen der einstellenden Staatsanwältin oder des Staatsanwaltes nennt Markus Haintz - anders als in Fällen, in denen es für ihn selbst oder seine Quaknazi-Mandanten schlecht ausging und er deswegen „kritisieren“ will (nur „linksgrün versiffte“ - Wortwahl seiner Anhänger für Demokraten - nennen es „hetzen“) - nicht.
Was Markus Haintz auch nicht nennt ist der Paragraph, nach dem und also, weshalb eingestellt wurde
Da kommt aber neben § 158 (kein Anfangsverdacht), § 172 (meist: „kein Tatbeweis möglich“) auch § 153 (Einstellung wegen Geringfügigkeit - oft „im Hinblick auf den Beschuldigten“ oder „die Beschuldigte) auch § 153b StPO in Frage: „Absehen von der Verfolgung bei möglichem Absehen von Strafe“. Sogar § 154 StPO („andere Anklage“)! Wie schon geschrieben, Haintz lässt sich dazu nicht ein, lässt das offen, was für „Vermutungen“ sorgen düfte. Bei den Spendern gilt natürlich: „Die ist gar und gar unschuldig!“
Da war doch noch der Spendenaufruf:
Über die Verwendung der Spenden - die gingen offenbar auf ein Kanzleikonto - will Markus Haintz (wieso eigentlich der?) später berichten. Wie auch für die anderen Spendensammlungen - die alle auf eines der sehr vielen Kanzleikonten gehen. Allerdings kenne (auch) ich von Markus Haintz keinen einzigen Bericht über eine Spendenverwendung - und Markus Haintz sammelt viele Spenden ein. Das verbreitet einigen Gestank. Vielleicht wurden die Spenden ja verwendet, um dem schönen Markus eine Reise nach Malle zu finanzieren?
Ich gebe mal einen Tipp, was im Falle der Janine Beicht wohl (das ist nicht mein Fach) angefallen sein könnte:
Gesetzliche Gebühren laut erster Fundstelle bei der seriösen und unbeteiligten Kanzlei Ferner-Alsdorf (Alle Angaben auch deshalb ohne Gewehr weil Markus Haintz auf Telegram nur Messer, Äxte, Armbrüste und andere unterschwellige Waffenangebote eines bekannten Dummfaschoverlages bewirbt!)
- Grundgebühr: 240 Euro (gesetzliches Maximum: 432 Euro)
- Verfahrensgebühr im Vorverfahren: 198 Euro (gesetzliches Maximum: 348 Euro)
- Verfahrensgebühr im Hauptverfahren: 198 Euro (gesetzliches Maximum: 348 Euro)
- Postpauschale: 20 Euro (fällt zwei Mal an, daher 40 Euro insgesamt)
- Umsatzsteuer: 19%
(240+198+198+40)*1.19 = 804.44
(432+348+348+40)*1.19 = 1389.92
„Nettes Sümmchen für einen Brief!“, sag ich mal.
Dann wäre da noch was: Janine Beicht ist Mitarbeiterin der HAINTZ.media GmbH des Markus Haintz:
Würde man da nicht erwarten, dass der gar großartige Markus Haintz, der laut der spendenfinanzierten und völlig vorurteilsfrei wie sicher auch völkisch-gemeinnützigen Selbstlobplattform „HAINTZ Media“ mindestens so gut ist, wie einst der Marcus Tullius Cicero, fürsorglich die Verteidung des eigenen Sprachrohrs durch ein elektrisch übertragenes Brieflein an die Staatsanwaltschaft „pro bono“ übernimmt?
Das geht aber gar nicht - Dafür sollen mal schön andere zahlen! (In jedem Zug sitzt ein Idiot und glaubt 1:1 was die Haintze auf Telegram & Co. ejakulieren.)
Sicherheitshalber hat Haintz die Vertretung an die Rechtsanwältin Viktoria Dannenmaier von der Haintz legal Rechtsanwälte GmbH übertragen. Wo diese arbeitet stellt er nur nicht ganz so offen dar... Ganz sicher war den Spendern malle-sonnenklar, dass Janina Beicht von einer Mitarbeiterin deren eigenen Chefs vertreten wird, der sich, auf Malle in der Sonne räkelnd „was mit Medien macht.“ (Bild unten) Wozu ist er denn sonst Chef?
Damit sieht der Fluss der Spendengelder wie folgt aus:
Spenden für Janine Beicht fließen auf ein Konto der Haintz legal Rechtsanwälte GmbH des Markus Haintz, von dort via Rechnung an die Haintz legal Rechtsanwälte GmbH des Markus Haintz. Also zu Markus Haintz himself. Ich bin mir ganz sicher, dass alles höchst ordentlich versteuert wurde ...
... weil der Markus Haintz doch Rechtsanwalt ist. Aber weil die HAINTZ.media eigentlich von der HAINTZ.legal für die viele legale Werbung bezahlt werden müsste, kann ich wohl sagen, dass das Geld (oder der nach den vielen Steuern übrig gebliebene Teil) sicherlich auch ganz legal für eine dienstliche Reise (er gab dort zu Werbezwecken ein Werbe-Interview) nach Malle verwendet wurde ...
... die dann sicherlich dazu beitrug, dass Markus Haintz „Aufgrund erheblicher Arbeitsüberlastung und einer Vielzahl vorrangig zu bearbeitender notfristgebundener Angelegenheiten und Eilverfahren“ eine Berufungsbegründung nicht pünktlich einreichen konnte und, gerade noch rechtzeitig, einen Fristverlängerungsantrag stellte. Den Antrag zu stellen ist übrigens legal und Markus Haintz hat darin „garantiert nicht“ gelogen, denn Anwälte dürfen das nicht und für die Malle-Reise gab es eine Notfrist!
Ich schreibe das alles nur, damit sich Spender sicher sein können, dass Markus Haintz die Spenden sehr ordentlich verwendet hat. Also ich kann darin weit und breit keinen Spendenbetrug erkennen. Ihr etwa? Nein, dass könnt Ihr nicht, denn es ist, außer AfD-blau natürlich, gar nichts zu sehen, nichteinmal ein Hinweis, wie viel denn einging und was davon an die Haintz legal Rechtsanwälte GmbH des Markus Haintz floss. Sicherlich der gesetzliche Höchstbetrag. Also alles wie von den Spendern erwartet. Wer das Gegenteil behauptet ist ein „linksgrün versiffter Feind der Meinungsfreiheit“! (OT: ein typischer Haintz-Mandant, der trotz dieser Wortwahl kein Quaknazi sein will.)
Ach so: Markus Haintz macht sich die quakrechte Hetze der Janine Beicht „vollumfänglich zu Eigen“:
Hat er seine durchaus hetzende Redakteurin (also Mitarbeiterin) für dieses Vollzitat aus der typisch rechtextremen Hetzschrift eigentlich bezahlt? Wo er sich das dumme und dreiste Nazi-Gequake doch ausdrücklich „vollumfänglich zu Eigen“ macht? Und, „wenn ja“: Aus welchem der vielen Spendentöpfe denn - wo die doch alle über das selbe Girokonto verwaltet werden?
P.S.: Wie macht er das eigentlich?

1 Kommentar:
Da ja Dritte außerhalb der Kanzlei (innerhalb mutmaßlich nur Haintz selber und die die Buchhaltung vertraute Person) gar nicht wissen können wieviel Geld eingegangen ist, können diese ja auch nicht Wissen was übrig geblieben ist. Der Überschuss sollte ja an andere Opfer von willkürlicher Strafverfolgung gehen - hier meint Haintz sich wohl selber. Aber der Überschuss ist wahrscheinlich im Promille-Bereich. Passt ja zu Malle-Haintz. Prost.
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