28.02.2017

Euroweb: Ihr wolltet das doch lassen ... (Ein kurzer) Blick in meine Logfiles... "Ich glaub, es hackt!"

Feb 28 16:08:15 banana sshd[4948]: Did not receive identification string from 78.130.190.201

Hm. Da wollte wohl jemand auf meinen ssh-Server zugreifen. Aus Plovdiv, Bulgarien. Genau da wo die Euroweb jene "beschissen" angebundenen und technisch veralteten Server herumstehen hat, auf denen die Webseiten und Mails der insoweit übel abzockten, ja betrogenen "Referenz" Kunden gehostet werden.

Schauen wir mal weiter:

Zwischen 16:07 und 16:16 insgesamt 58, an sich ganz legale Zugriffe auf meinen Webserver. Von der IP 193.142.0.1. Georgi Angelov Grozdev, Technikchef der Euroweb und GF der Viscomp OOD, aber auch der Euroweb OOD also. Vom Gateway/Router aus. Der steht in Plovdiv.

Was noch?

78.130.190.201 - - [28/Feb/2017:16:08:41 +0100] "OPTIONS / HTTP/1.1" 200 8834 "-" "Mozilla/5.0 (compatible; Nmap Scripting Engine; http://nmap.org/book/nse.html)"

Das zehn mal, parallel mit nmap auf meinen Server "gefeuert". Da bin ich doch ein wenig "böse" geworden und habe die Firewall darüber informiert, dass mir das irgendwie gegen den Strich geht. Damit war zumindest das zu Ende.

Update:

Um 15:20 hat sich der Idiot "vertan" und versucht einen Administrationsbereich von fastix.org aufzurufen, den es jedenfalls da, wo er ihn blind vermutet hat, gar nicht gibt. Gelandet ist er im Honeypot. Ich bekam also folgendes Mail, von dem ich allerdings nicht alles wieder gebe:

- 193.142.0.1 Die IP wurde in .htaccess eingetragen.
Siehe: http://www.fastix.org/netztools/?addr=193.142.0.1&action=whois
  • User-Agent: : Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/56.0.2924.87 Safari/537.36 
  • SERVER_PROTOCOL: HTTP/1.1 
  • REQUEST_METHOD : GET
Es fehlt die URL, damit das nicht noch andere versuchen und sich so aussperren. Ich hab das Mail bisher nur nicht beachtet. Es gebot aber, das Logfile zu betrachten.

Update 2:

Aus dem Log von fastix.org geht hervor, dass es nach den ersten Sperren ( also ab 16:39 bis 17:25)  weitere rund 8000 Hackversuche von der bulgarischen IP 78.130.233.70 aus gab. Benutzt wurde ein Perl-Skript namens "nikto" in der Version 2.1.6. (Aus dem Bulgarischen übersetzt heißt das übrigens "niemand".) Auch den dazu gehörenden Adressbereich habe ich gesperrt. Den zuständigen Abuse werde ich morgen "briefen". Ich schätze mal, Georgi Angelov Grozdev muss sich Sorgen um seinen Internet-Zugang machen. Es wurde (Euroweb-typisch: erfolglos) versucht auf (nicht existierende) Dateien wie .ssh/id_dsa, .ssh/id_rsa - mithin auf Dateien mit privaten Schlüsseln und Passwörtern zuzugreifen. Zudem auf weitere (nicht existierende!) Dateien wie fastix.tar.bz2 in denen wohl ebenfalls Passwörter vermutet werden. Das Skript weist diese Abrufversuche explizit als "Test:sitefiles" aus. Die Schwelle zur kriminellen Handlung wurde damit eindeutig überschritten.

Ich glaub, es hackt!

Euroweb-Skript-Kiddies: Ihr wolltet das doch lassen? Hattet Ihr diese einstweilige Verfügung nicht als letzte Regelung akzeptiert?

Die besagte Viscomp OOD ist eine  80%-ige Tochter der Euroweb. Georgi Grozdev ist Geschäftsführer derer "bulgarischen Aktivitäten", die, wie sich gerade zeigte, eben manchmal "kriminelle Aktivitäten" sind:



Ich frage mich jetzt sehr ernsthaft, wie blöd man in den Chefetagen bei der Euroweb wohl sein muss um nach dem Anerkenntnis der EV einen solchen, strunzdämlichen Angriff von der eigenen Tochter machen zu lassen.

Update 3:

Beschwerden mit logfiles an die zuständigen abuse von cooolbox.bg und neterra.net sind raus. Ich habe mich ausdrücklich wegen krimineller Handlungen beschwert und auf den Beschluss des AG Düsselorf bezug genommen.

Kann gut sein, die schalten jetzt den Zugang ab.

Update 4:
  1. Das AG Düsseldorf hat Post bekommen.
  2. Ich hab das gesehen:
 Fortsetzung folgt.

Historisches Ereignis: Cannabis wird als Medikament endlich wieder legal

Cannabis wird in Deutschland als Medikament endlich wieder legal - sobald das Gesetz (was noch im März geschehen soll) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wird. Die Krankenkassen tragen die Kosten.

Ist schon ulkig.

Mit vielen, in der Wirkung höchst zweifelhaften Gesetzen hat es die deutsche Bundesregierung supereilig, die werden (was so nicht sein soll) nachts um eins von zwei Dutzend Abgeordneten durchgewunken - wohl damit sich die gewählten Parlamentarier im Wahlkreis damit herausreden können, dass diese den bürgerfeindlichen Gesetzen persönlich nicht zugestimmt haben. So nach dem Motto "Ich hätte ja dagegen gestimmt, aber mein Hund war krank."

Das Cannabis für Kranke eine ungeheure Erleichterung bedeutet ist seit Jahrhunderten bekannt und seit Jahrzehnten wissenschaftlich belegt. Aber die deutschen Bundesregierungen, im Prinzip bestehend aus den Parteien der heutigen großen Koalition (CDU, CSU, SPD), haben sich jahrzehntelang jeder Vernunft verweigert und völlig sinnfrei die Legalisierung verweigert, damit Kranke, insbesondere Menschen mit Schmerzen ohne Hilfe gelassen - oder eben den irre teuren und in der Wirkung fraglichen, hinsichtlich der Nebenwirkungen eher schädlichen "Segnungen" der Pharmaindustrie ausgesetzt.

Offenbar wurde im Wahlkampf ein Knochen gebraucht, den man dem Volk hinwirft. Soweit, so endlich gut.

Doch ich lese weiter:
"Zudem dürften Cannabis-Arzneimittel nur verordnet werden, wenn die Einnahme die Symptome oder den Krankheitsverlaufs voraussichtlich verbessert."
Wenn das erwähnt wird frage ich mich doch ernsthaft, wie viele der "Segnungen" der chemischen Industrie wohl ganz legal verordnet werden, obwohl deren Einnahme nur den Sinn hat für einen Geldtransfer von den Krankenkassen zu den Medikamentenherstellern (und Apothekern) zu sorgen.

27.02.2017

Euroweb Einkommen - Was man bei der Euroweb verdient - oder wie Fachkräftemangel entsteht

Für die Gehälter der durchschnittlich 124 Angestellten hat die Euroweb Internet GmbH im Geschäftsjahr 2015 genau 3.116.740,47 ausgegeben.

Ein Adam Ries war nicht dabei, der tapfere Rechenmeister aus dem Erzgebirge hat aber dereinst ein Büchlein herausgebracht, wie man mit diesen Zahlen rechnet:

3116740.47
------------------  = 2094.58
124 * 12

2094,58 Euro betrug 2015 demnach das durchschnittliche Bruttogehalt aller Mitarbeiter der Euroweb. Geht man jetzt davon aus, dass z.B. der dort zumindest mal früher mal als Chef des "Kundendienstes" beschäftigte Jurist Martin Junker deutlich mehr bekam und es so ein oder meinetwegen vier weitere Nasen gibt, die zumindest teilvergoldet werden, dann ist davon auszugehen, dass zahlreiche Mitarbeiter traurig, weil mit deutlich weniger als 2000 Euro (brutto) heimgingen.

Und diese "weniger als 2000 Euro" sind "brutto". Netto, also nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge ist das nochmals weniger. Zumindest der Arbeitgeberanteil lässt sich ja nachrechnen, der steht als Summe im Geschäftsbericht:

631223,33
------------------  = 424.20
124 * 12

Au weia!

Ich nehme jetzt mal den Durchschnitt von 2094.58 € als "bare Münze" (wobei ein "Bruttogehalt" alles andere als "Bargeld" ist) und ziehe nur die 424.20 € ab (der Arbeitnehmeranteil an der Sozialversicherung ist höher!)

Da komme ich auf ein Restgehalt von 1670.38 €.

Ich habe die Daten mal in den Lohnsteuerrechner des BmF eingeworfen und angenommen, dass die Mitarbeiter der Euroweb selbstverständlich Katholiken sind, denn um da zu arbeiten muss man schon irgendwie leichtgläubig und in gewisser Weise "seelig" sein. Auch die Lohnsteuerklasse 1 ist natürlich willkürlich, denn verheiratete Euroweb-Mitarbeiter werden auf Grund der traurigen Umstände (damit ist nicht die Ehe gemeint) wohl die Klasse 5 wählen.

Heraus kam das hier:


Machte anno 2015 unter diesen Annahmen monatlich 152,42 Euro Steuervorauszahlung - die ich noch vom "Restbrutto" abziehe.

Fazit:
Im Durchschnitt bekamen Mitarbeiter der Euroweb anno 2015 monatlich wohl allenfalls nur geringfügig mehr als 1500 Euro überwiesen! Wohl viele sogar weniger.

Und das in Düsseldorf!

Da wundert es mich nicht, wenn
  • diejenigen, die HTML, CSS und sogar Photoshop können, "Artdirectrice" werden;
  • diejenigen aber, die mehr als diese "Webkiddy-Basics" können, sich davon machen und 
  • diejenigen, die nur Vorlagen aus dem Katalog des Euroweb-CMS auswählen, ein paar Grafiken heraussuchen und Inhalte mit Copy & Paste einfügen, ein trauriges Dasein als "Euroweb-Spezialisten" fristen müssen.
Was die Euriweb-Kunden erhalten ist die, bei solchen "Mindestlöhnern" erwartbare Leistung. Das Teure an der Euroweb ist nicht die Webseite, nicht das SEO, gleich gar nicht die Updates, das Hosting und die Emails. Auf der Leistungsseite sehe ich bis hin zum "Schrotthosting" in Bulgarien nur das "billigste vom Billigen". Teuer ist der Euroweb-Vertrieb und auch die Anwalts- und Gerichtskosten der Euroweb fraßen 2015 an den Einnahmen.

Euroweb "Spezialisten" - Heute:
Teodora Srol, die sehr speziell spezialisierte "Artdirectorin" der Euroweb-Group


(Bildschirmfotos vom Xing-Profil der "Artdirectorin")

Ansonsten hat die "Webdesignerin" und "Art-Directorin der Euroweb Group" Teodora Srol neben den sicherlich ganz beachtlichen Kenntnissen in "HTML", "Adobe-Photoshop" und sogar "CSS" folgende, für manchen sicherlich  beachtliche, Qualifikationen:
"Height: 5´8.5 / 174, Size: 6 / 34, Bust: 33 / 84, Bra: 34B / 75B, Waist: 23,5 / 60, Hips: 33 / 84, Shoe: 8 / 39, Hair: brown , Eyes: green-blue"
(Daten von deren Webseite, die ganz passend in Bulgarien auf dem Server "plesk12.euroweb.net" gehostet wird).

Mal überlegen.

Ich kann HTML, CSS, JS, PHP, Perl, Shell-Skripting, ein wenig Java und Python, ordentlich SQL, auf jeden Fall Shell-Skripting, ein paar Grundlagen in C++ und Mono, kenne unter anderem den Apache Webserver sehr gut, und kann neben "Visual Basic for Applications" (Makros für Excel programmieren) auch mit dem Gimp (freier "Photoshop-Ersatz") umgehen. An SPS-Zeug habe ich schon "gefummelt", Netzwerkkram wie TCP/IP, Routing, DNS, Firewall gehört zu meinem Handwerkszeug. Mit unixoiden Betriebssystemen (Linux, BSD) kann ich gut umgehen, weiß also sehr genau warum ich "Windows" nicht mehr will (aber manchmal muss und dann auch kann) und wie das ganze genannte Zeug zusammenwirkt. Da ich ein geborener Sachse bin liegt es mir auch im Blut, anderen zu erklären wie denn das alles "funzt". Ach ja: "Schlosser" bin ich tatsächlich auch und in mancher Situation wusste ich in der Vergangenheit erweislich mehr über Gesetze als Rechtsanwälte, Staatsanwälte und Richter, sogar ein Gerichtspräsident "kackte gegen mich ab."

Je nachdem wie man "Spezialist" fasst bin ich also keiner. Und für die Euroweb würde ich nicht mal in einem Alptraum arbeiten.

Die offenbar nicht herausragende Qualifikationsvielfalt  der "Artdirectorin" erklärt sicherlich warum die Euroweb einerseits so geringe Lohnkosten hat und andererseits wieso die "sehr speziell spezialisierten Spezialisten" dennoch dort bleiben. Nicht aber wieso der billige "Webseiten-Einheitsbrei" der Bude so teuer sein soll - das trotzdem kein oder kaum Gewinn gemacht wird liegt wohl an den exorbitanten Vertriebs- und (wie ich so höre) Gerichtskosten.

Geschmacksache:

Für Prosecco aus Blechdosen, für welchen Teodora Srol auf ihrer Webseite unter dem Stichwort "Video", also einem langweiligen Werbefilmchen mit einer gewissen Paris Hilton als Hauptperson wirbt, wird es bei der "Art-Directrice" wohl unter so manchem Aspekt reichen. Ich muss die leberschädliche Proletenweinbrause aus buntlackiertem Blech zum Glück nicht trinken und auch auch sonst sind "posende, alkoholisierte Hungerknochen" oder "Modelle mit Luxusproblemen" eher nicht mein Fall. Teodora Srol selbst habe ich im Video nicht erkannt und frage mich deshalb, was (bei aller Kunst!) der Clip dort soll.

Strafsache:

Dem hier beschriebenen, strafbaren Möchtergern-Hacker-Angriff  ging ein, sagen wir intensives Studium dieses Artikels sowie des Artikels über die prekäre Bezahlung der Euroweb-Mitarbeiter voran. Das die Teodora Srol damit zu tun hat (oder auch nur damit einverstanden ist) vermute ich nicht einmal.

Die Euroweb Internet GmbH weißt für 2015 einen Buchgewinn aus - dennoch war es kein gutes Jahr

"Die Bilanzsumme verringerte sich im Geschäftsjahr von TEUR 14.171 um TEUR 1.618 auf TEUR 12.553. Der Rückgang entfällt auf der Vermögensseite im Wesentlichen auf die Finanzanlagen sowie die liquiden Mittel."
Wenn ein Unternehmen einen solchen Satz in den Geschäftsbericht schreibt sollte man sich die Bilanz sehr genau ansehen. Immerhin brach die Bilanzsumme um mehr als 10% ein. Beim bargeldnahen Vermögen scheint die Lage geradezu dramatisch zu sein: Ende 2014 wies die Euroweb auf diesem Bilanzposten noch fast 3 Millionen Euro aus, Ende 2015 waren es noch 7600 Euro. Aus einer "Kriegskasse" wurde eine "Portokasse".

Bei 124 Mitarbeitern (nach 131 im Jahr 2014) fragt man sich ernsthaft wie diese von den 7600 Euro wohl bezahlt werden. Die Gehaltskosten sanken trotz der Verringerung der Mitarbeiterzahl nur um rund 100 Tausend Euro.

Das Rohergebnis stieg in einem wirtschaftlich positiven Umfeld von 13,9 Mio Euro nur auf 14,0 Mio Euro und blieb dabei hinter dem des Jahres 2013 (14,4 Mio) deutlich zurück. Im Rohergebnis sind Umsatz, Bestandsveränderungen, aktivierte Eigenleistungen, sonstige betriebliche Erträge und Materialaufwand enthalten. Diese Zahl wir allgemein gern genutzt um durch "kreative Bilanzierung" Umsatzrückgänge zu verschleiern. Ich wundere mich nicht, dass im Jahresbericht der Euroweb der Umsatz nicht beziffert wird.

Gewinn:

Nach dem Jahresüberschuss von 79 Tausend Euro Jahr 2014 gelang es der Euroweb im Jahr 2015 auf dieser Position immerhin rund 800 Tausend Euro auszuweisen, was ebenfalls sehr unter dem Ergebnis des Jahres 2013 liegt, damals konnten fast 1,8 Mio Euro also mehr als das doppelte verbucht werden.

Interessant ist, woher dieser Gewinn wohl kommt.

Immerhin sanken 2015 die "sonstigen betriebliche Aufwendungen" von 12.4 auf 10,1 Mio Euro. Der Jahresüberschuss blieb hinter den Einsparungen allein bei Gehältern und den sonstigen Auswendungen (zusammen sanken diese um 2,4 Mio) deutlich zurück.

Insgesamt deutet die Ersparnis bei Gehältern und bei den betrieblichen Aufwendungen auf einen weiteren Umsatzeinbruch hin. Dieser wird indirekt auch bestätigt, denn im Jahresbericht steht:
"Die Euroweb Internet GmbH fungiert zwischenzeitlich insbesondere als Dienstleister für die Kunden der Euroweb-Gruppe sowie als Dienstleister und Führungs-Holding für die zahlreichen Gruppengesellschaften."
Tatsächlich versuchte die Euroweb unter Vermeidung des eigenen Namens an alte Umsätze anzuknüpfen. Doch das war offenbar dennoch weniger erfolgreich als früher:
"Von den Tochtergesellschaften wurden entsprechend den abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträgen TEUR 2.037 sowie weitere Dividenden von TEUR 184 vereinnahmt, im Vorjahr lag der entsprechende Ergebnisbeitrag bei TEUR 2.963."
Auch hier ein Rückgang von rund 700 Tausend Euro. Insgesamt ergibt sich das Bild, dass die Euroweb zu einem Gutteil von Altverträgen lebt, was natürlich nicht ewig geht.

Aussichten:

"Die Geschäftsführung schätzt die Lage der Gesellschaft auf Basis dieser Entwicklung weiterhin positiv ein." lese ich. Nun ja. Ich wäre im Hinblick auf die Tendenz nicht so optimistisch, auch hat sich der Zweckoptimismus der Geschäftsführung der Euroweb Deutschland GmbH als "weniger tragfähig" erwiesen.

Ich vermute ganz pessimistisch, dass die Euroweb als Konzern im Kerngeschäft (Erstellen und Hosten von Webseiten für KMUs) immer weniger Umsätze machen wird und dass Daniel Fratzscher, Christoph Preuß und Co. bei dem Versuch, neue Geschäftsfelder zu finden, kläglich scheitern. Eventuelle Gewinne bei der WN Online Service und der Dumont Online Service müssen diese mit den Verlegern teilen (und können dem Vernehmen nach nicht ganz so aggressiv und rechtswidrig verkaufen, wie Daniel Fratzscher es wohl gerne weiterhin tun würde) und hinsichtlich der United Media AG erwarte ich, dass diese vor allem mit hohen Gerichtskosten startet und nochmals umbenannt wird.

25.02.2017

(WSO) Web.Systems - "Abzocke hoch drei" unter Führung des Euroweb-Betrügers Daniel Fratzscher

Die von dem von der "Euroweb Group" her bekannten Daniel Fratzscher (*10.03.1969) geleitete Web.Systems GmbH macht potentiellen Kunden im Kern drei Angebote welche sich als extrem überteuert erweisen. Bei einem der Angebote wird das Versprechen gemacht, man müsse erst zahlen wenn das Unternehmen bei Google auf der ersten Seite erscheine - was gut klingen mag, aber höchst trügerisch ist - dazu weiter unten mehr.

"Web.Systems: Webseite Basic"

1. Der Preis:

Das erste Angebot, "Webseite Basic" soll stolze 79 € im Monat kosten. Dazu kommen noch die 19% Umsatzsteuer. Daniel Fratzscher erwartet also monatlich eine Zahlung von 94,01 €. Stellt sich die Frage, was man dafür bekommt.

2. Aus der Leistungsbeschreibung:
"Sie buchen eine von Web.Systems fertig gestaltete Webseite. Diese Webseite enthält von Web.Systems erstellte branchenspezifische Texte und Bilder. Die Bilder stammen von Dritten, die erforderlichen Lizenzen sind von Web.Systems erworben."
Das ist also noch nicht einmal eine Webseite,  die mit einem Webbaukasten erstellt wurde. Die monatlichen 79 Euro dafür sind geradezu "wahnwitzig", einmalig 79 Euro und dann höchsten 5 Euro im Monat wäre ok. Falls Sie das irre teure Angebot "Web.Systems: Webseite Basic" kaufen würden und tatsächlich noch jemand so dumm wäre, die dahinter liegende Abzocke nicht zu verstehen und also auch kauft, dann haben Sie und dieser Mitbewerber im Endeffekt zwei Seiten, die sich zumindest aus technischer Sicht, vielleicht auch optisch sehr ähnlich sind. Sie können z.B. nur aus 5 Bildern wählen. Offenbar sind dann sogar die "von Web.Systems erstellten branchenspezifischen Texte" identisch. Da wünscht man sich doch, dass der Nachbar mit dem gleichen Gewerbe so dämlich ist wie man selbst!

Eine deutlich bessere Leistung erhalten Sie bei Wettbewerbern zu einem Bruchteil des Preises:

Jimdo: 0,00 €/Monat. Für 5 €/Monat gibt es das Angebot ohne "Branding". Die Unternehmen der Euroweb (also wohl auch die "Web.Systems") tragen sich übrigens stets mindestens im Impressum in die Webseite ein - das "Branding" abzustellen, also die Werbung für die Euroweb auf der extrem teuer bezahlten Webseite der Euroweb zu entfernen, ist nicht vorgesehen.

Strato: Den "Homepage-Baukasten Basic", gibt es ab 5 Euro im Monat.  Für 15 € im Monat gibt es den "Homepagebaukasten SEO". Mit 30 GB Webspace, 2 Domains inkl., Mobil optimiert, 1000 Webseiten inkl., 50 GB Mailspace, SSL-Zertifikat. Die Web.Systems verspricht einen Bruchteil dessen für ein Vielfaches des Preises.

1und 1: Für 9,99 im Monat gibt es den Webaukasten mit "über 10.000 Vorlagen" und 10 GB Speicher. Seiten? Unbegrenzt! Auch "1und1" verspricht also sehr viel mehr für einen sehr viel kleineren Preis.

Bei allen müssen - oder vielmehr können - Sie die Texte selbst erstellen und haben die Möglichkeit Bilder und Grafiken aus einer ungleich größerem Bibliothek einzubinden - und müssen sich nicht um die Rechte sorgen.

Einen weiteren Vorteil haben alle genannten Konkurrenten: Die hosten die Webseiten in ordentlichen Rechenzentren Deutschland. Die Web.Systems hostet in einer zu einem Serverraum umgebauten Bude in einem Büro- und Geschäftshaus in Bulgarien. Die Euroweb des selben Daniel Fratzscher nannte das Räumchen "eigenes Rechenzentrum" - was ihr trotz allen garstigen Lügens und der drastischen Rechtsbeugung durch die Richterin Stöve am LG Düsseldorf doch vom OLG Düsseldorf verboten wurde.

Die Anbindung des auch dort befindlichen Servers der (WSO) Web.Systems reicht für ein mittelständisches Büro, aber "nicht wirklich" für einen Webhoster. Die Folge sind langsam aufbauende Webseiten und eine "eher seltene", aber von mir mehrfach gemessene Fehlerrate von rund 60%:


Bild: Diese Fehlerrate sollte bei einem Webserver aber bei 0% liegen. Die fast 60 Prozent auf dem letzten "Hop" (vermutlich der "Router" im Serverraum) sind einfach krass schlecht, wurden von mir aber über Jahre hinweg(!) immer wieder so gemessen.

Es ist noch gar nicht lange her, da habe ich über das Versprechen von lächerlichen 95% Prozent "Verfügbarkeit" (Also bis zu 18 Tagen im Jahr!) berichtet.

"Web.Systems: Webseite Smart"

Auch dieses Angebot erweist sich als trügerisch. Es bietet eine Auswahl aus lächerlichen 20 Archivbildern (die Wettbewerber bieten bis hin zu Millionen). Dafür will die Web.Systems des Betrügers Daniel Fratzscher 189 € im Monat. Ich glaube, der Daniel Fratzscher sucht Kunden, die so dumm sind, dass diese eigentlich entmündigt gehören.

"Web.Systems: Premium"

Dafür gibt es wohl das "alte" Angebot, wie es die Daniel Fratzscher und seine Mittäter Christoph Preuß, Christian Stein unter Namen wie "Euroweb", "Webstyle", "Internet Online Media", "WN Online-Service",  "DuMont Rheinland Online-Service", "Ruhrgebiet Online-Service" mach(t)en. Die Gemeinsamkeit ist also die Abzocke.

Trügerische Versprechen der (WSO) Web.Systems (Daniel Fratzscher)

1. "Jederzeit zum Ende eines Monats kündbar"

Die Web-Systems verspricht eine monatliche Kündbarkeit. Schaut man genauer hin, dann wird man mit einem sachverständigen Blick in die AGB der WSO Web.Systems GmbH herausfinden, dass in diesem Fall die beworbene und bezahlte Domain bei der Web-Systems bleibt. Was die Kündbarkeit gerade bei attraktiven Domains faktisch ausschließt oder wenigstens sehr teuer macht.

2. "Bezahlung erst, wenn bei Google auf Seite 1"

Das hier sieht zunächst nach einem ernsthaften Versprechen aus:


Nur ist es eben keinerlei Problem mal eben "2 Euro fünfzig" in die Hand zu nehmen,  bei Google Addwords eben diesen Effekt zu bezahlen, dann die Google-Suche zu bemühen - und diesen wunderschön-trickreichen Effekt (also die eintretende Zahlungspflicht) mit einem Bildschirmfoto zu dokumentieren.

So, wie ich Daniel Fratzscher und die Euroweb-Abzocker kenne, wird die Zahlungspflicht wohl auf diese Weise durch einen einstelligen oder geringen Betrag provoziert werden und nach diesem sehr kurzfristigen und durch eine geringe Einmalzahlung bewirkten Effekt verschwindet die Webseite vorhersehbar wieder in den Tiefen des Google-Rankings - also "irgendwo zwischen Seite 10 und 2000"!

Wer das nicht glauben mag, der schaue sich das Urteil zum Nachteil der Euroweb Marketing GmbH (nach dem Urteil in New Media Marketing & Vertriebs GmbH umbenannt, 2015 sogar liquidiert) des selben Daniel Fratzscher an.

Das war genau genommen die Straftat des Prozessbetruges, denn hier hatte die New Media Marketing & Vertriebs GmbH (damals: Euroweb Marketing GmbH, GF Daniel Fratzscher)
  • zwar von den Kunden 4800 Euro für die Werbung bei Google kassieren wollen,
  • auch dem Gericht in der klaren Absicht des Prozessbetruges vorgelogen diese habe - wie in der Werbung versprochen - 4800 Euro an die Google Inc. für Werbeanzeigen des verklagten Kunden gezahlt,
  • aber nachdem die Beklagte vortrug, das dieses nicht in Übereinstimmung mit dem der Werbung widersprechenden Vertrag zu bringen sei, eingeräumt, nur einen Teil der Summe an die Google Inc. überwiesen zu haben und
  • als auch daran Zweifel aufkamen weil es nachweisbar an jeglichem Erfolg der angeblich bezahlten und gestarteten Kampagne fehlte - was bei einer Google-Addword-Werbung schlicht unmöglich ist (da wird per "Klick" bezahlt) eingeräumt, diese habe gar nichts an die Google Inc. überwiesen.

Was dann nach dem wahrhaft "olympischen Lügen-Dreisprung" des Betrügers Daniel Fratzscher endlich mit der Wahrheit überein stimmte.

Fazit:

Daniel Fratscher will "Ihr Bestes": nämlich Ihr Geld. Und um es zu behalten will er für möglichst viel Geld am besten nichts leisten - und er hat nachweislich die Schwelle vom eiskalten Abzocker zum Betrüger längst überschritten. Ich kann nichts anderes erkennen und habe Anhaltspunkte dafür, dass Daniel Fratzscher auch mit der neuen Firma "WSO Web.Systems" die Kunden belügt, abzockt und betrügt. Aus meiner Sicht (und wegen anderer, durchaus ernster  Straftaten!) ist Daniel Fratzscher kein "Geschäftspartner" sondern ein notorischer Gerichtsbelüger, eine "Gefahr für die Allgemeinheit" und zu dem eine Person mit dem Benehmen eines "ganz fürchterlichen, verlogenen Arschlochs"!

Gegen diesen üblen "Gestank" hilft kein "Parfüm"

Ein Gerichtsverfahren über meine, durchaus harte Äußerung wird zwingend dazu führen, dass es ein Urteil gibt, wonach ich genau das öffentlich sagen darf.

Der angebrachten Höflichkeit wegen:

Mit freundlichen Grüßen von Jörg Reinholz, dem Schlosser aus dem Osten, an Ihre großfressigen Anwälte, Herr Harald Daniel Fratzscher!

24.02.2017

Stuttgart: Nach Feinstaubalarm folgt Kotz-Alarm

Der Feinstaub, so finden einige Mitglieder im Stuttgarter Gemeinderat, ist vor allem ein Problem des Begriffs: Das Wort "Feinstaubalarm" schade dem Tourismus und halte Arbeitswillige und Studenten vom Zuzug in die Stadt ab, behauptet beispielsweise der CDU- Fraktionschef Alexander Kotz laut Zeit.de.

Ich löse jetzt mal

Kotz-Alarm!

aus. Denn bei soviel Dummheit kann ich nur kotzen, Herr Alexander Kotz! Was glauben Sie denn, was die Touristen, Arbeitswillige und Studenten von der Stadt abhält? Der Feinstaubalarm oder der Mords-Dreck wegen dem Alarm ausgerufen wird?

Ich würde hinsichtlich der Arbeitswilligen und Studenten auch die extremen Mieten vermuten - Arbeitswillige und Studenten zahlen nämlich eine Menge Geld dafür um sich von dem durch Alexander Kotz vertretenen Moral- Gewissens- und Umweltpräkariat (also den Insassen fetter Sport-, Gelände- und Luxuskarossen) zwar nicht "Puff-Paff" aber "...Puff...Paff...Paff...Puff..." umbringen zu lassen.