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06.02.2017

Daniel Fratzscher, Christoph Preuß und Christian Stein und die "Aschendorff Mediengruppe" dürften "kotzen":
Erste Geschäftsberichte für das Jahr 2015 weisen auf Verluste hin - "Lug und Betrug" ist kein nachhaltiges Geschäft!

1. Euroweb Deutschland GmbH, GF Christian Stein

Das anno 2014 wohl als "Neuanfang" gefeierte Unternehmen "Euroweb Deutschland GmbH" ("ew.de") hat den Jahresverlust im Jahr 2015 auf rund 1,5 Millionen Euro ausgebaut. 2014 waren es nur über 0,8 Millionen Euro.

"Der Jahresabschluss der Euroweb Deutschland GmbH weist zum 31. Dezember 2015 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.669 aus, demgemäß ist die Gesellschaft bilanziell überschuldet." steht im Geschäftsbericht. 

Geld brennt also doch ... und zwar lichterloh!

Für Gerichtsverfahren mit der Euroweb Deutschland GmbH als Klägerin gegen ehemalige "Referenzkunden" könnte sich folgende Zahl als wichtig erweisen: "Im Geschäftsjahr 2015 hatte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 5 Mitarbeiter beschäftigt."  Jedenfalls von der "Euroweb Internet GmbH" ist mir nämlich bekannt, dass die formell unter Führung von Christoph Preuß stehende Firma vor Gericht wider besseres Wissen behauptete, sämtliche Leistungen würden "ausschließlich durch fest angestellte Mitarbeiter" erbracht. An diesem Prozessbetrug (letzter Stand meines Wissens: Die StA Düsseldorf "ermittelt" noch immer) dürfte aber auch der kriminell lügende Daniel Fratzscher eine Akte haben: Immerhin ist er auch Hauptnutznieser just jener offensichtlich unwahren "Zeugenaussagen" für die er jahrelang angeboten wurde.

Der Kassenbestand der "Euroweb Deutschland GmbH" lag Ende 2015 bei rund 10.000 Euro. Da würde ich mir, wäre ich Mitarbeiter, doch sehr ernsthaft Sorgen machen ob ich das nächste Gehalt bekomme.

Wie bereits im Vorjahr ist die Geschäftsführung "aufgrund der derzeitigen Entwicklung aber zuversichtlich", dass im Folgejahr alles besser wird.

Das liest sich so:
  1. "Da die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2015, aufgrund der derzeitigen Entwicklung ein positives Ergebnis erwartet, wurde in einer Gesellschafterversammlung eine positive Fortführungsbilanz aufgestellt. Die Geschäftsführung erwartet, dass der Fehlbetrag innerhalb der nächsten drei Jahre zurückgeführt werden kann."

    Quelle: Geschäftsbericht für das Jahr 2014, veröffentlicht anno 2016
  2. "Da die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2016, aufgrund der derzeitigen Entwicklung ein positives Ergebnis erwartet, wurde in einer Gesellschafterversammlung eine positive Fortführungsbilanz aufgestellt. Die Geschäftsführung erwartet, dass der Fehlbetrag innerhalb der nächsten drei Jahre zurückgeführt werden kann."

    Quelle: Geschäftsbericht für das Jahr 2015, veröffentlicht anno 2017
Das Jahr hat sich geändert, der Rest nicht. Offensichtlich sind die Geschäftsführer und Gesellschafter sowas wie "Traumtänzer", denn "die tanzen einen Traum". Ein "positives Ergebnis" kann nur einen Gewinn bezeichnen. Wie kann man denn, wenn man kein Lügner ist, am 13.1.2016 veröffentlichen, dass man im Jahr 2015 "voraussichtlich" Gewinn machen werde - mithin zu einem Zeitpunkt, an dem fest steht, dass man tatsächlich einen herben Millionenverlust gemacht hat? Ich nenne das

"Eine klare Lüge!"

Auch der Christian Stein aus Soest darf träumen. Das kann er offenbar ganz gut, denn in manch anderer Firma wäre er mit solchen, der Erwartung zu wider nachhaltig zu miesen Zahlen - und zwar in einem Umfeld einer stark wachsenden Wirtschaft - definitiv nicht mehr Geschäftsführer. Da Christian Stein aber früher Vertriebsleiter (Pardon! Natürlich "Media President") der Euroweb Internet GmbH war dürfte er einiges mitbekommen haben und "unkündbar" sein. So ist es für mich durchaus denkbar, dass er im Falle einer Entlassung sein mögliches Wissen über diverse "Schweinereien" der Staatsanwaltschaft und womöglich sogar dem Finanzamt preis gibt. Wovor Christoph Preuß und Daniel Fratzscher einigen "Bammel" haben dürften.

Noch etwas: Seit Weihnachten 2016 "wohnt" die "Euroweb Deutschland GmbH" nicht mehr im Dachgeschoss in der Hildebrandtstraße 24d sondern bei "Mutti" in der Hansaallee 299. Hat wohl für die Miete nicht mehr gereicht.

2. Webstyle GmbH, GF Daniel Fratzscher

Das "Vorzeigeunternehmen" Webstyle wird weiter abgewickelt, hat aber die Sachanlagen vom 0 Euro auf 525 Euro hochgetrieben. Da brauchte wohl jemand ein billiges Laptop oder ein teures Smartphone. Die Bilanzsumme sank von 2,2 Mio auf 0,8 Mio. Der in der Bilanz ausgewiesene Verlust beträgt 0,0 Euro (der Gewinn auch, weil ein Gewinnabführungsvertrag besteht und die Gewinne und Verluste bei der Euroweb Internet GmbH verbucht werden.

Der Posten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben" sank von rund 4600 auf unter 800 Euro. Das läuft dem Betrag nach unter "Portokasse". Dazu noch eine Zahl: "Im Geschäftsjahr 2015 hatte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 51 Mitarbeiter."  Ich frage mich nun ob und wie die wohl bezahlt wurden.

3. Euroweb Group GmbH & Co. KG

deren Geschäftsführerschaft ist "kompliziert": Daniel Fratzscher und Christoph Preuß als Geschäftsführer der "Fratzscher Vermögensbeteiligungs GmbH", diese dann als Geschäftsführerin der "Euroweb Group GmbH & Co. KG". Eine Geschäftsführerverkettung die ich gerne wesentlich materieller sehen würde, weil solche Betrüger meiner Meinung nach "in Ketten gelegt" gehören. Die Euroweb Group GmbH ist im Euroweb-Konklomerat eine Firma unter der - wohl auch zur Steuerminderung - Gelder durchlaufen und verwaltet werden.

Der "Kassenbestand" sank von rund 170.000 Euro auf unter 200 Euro. Gut gehende Unternehmen haben da andere Zahlen. Die Bilanzsumme sank von rund 58,3 Millionen Euro auf weniger als 56,8 Millionen Euro und beruht im wesentlichen auf "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände", deren Bestand ebenfalls um rund 1,5 Millionen Euro sank.

4. Fratzscher Vermögensbeteiligungs GmbH

Die "Fratzscher Vermögensbeteiligungs GmbH" verfolgt eigentlich keine anderen Geschäfte außer dem der sehr beschränkt (Stammkapital: EUR 25.564,59) haftende "Vollhafter" der "Euroweb Group GmbH & Co. KG" zu sein. Theoretisch könnten Gläubiger laut der 2015er Bilanz auf "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" in Höhe von 497,70 Euro zugreifen, also auch hier "was für die Portokasse" pfänden. Vielleicht wurden 2015 ja sehr viele Briefe verschickt, denn Ende 2014 waren da noch "bargeldnahe" 11.454 Euro verfügbar. Auch dieser Firma geht es demnach "nicht wirklich gut".

5. Internet Online Media GmbH

Geschäftsführer ist Daniel Fratzscher.

Ich lese "Im Geschäftsjahr 2015 hatte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 11 Mitarbeiter." Auch hier verweise ich auf die vielen Prozesse der "Euroweb Internet GmbH", wonach eben dieser zu oft lügende Daniel Fratzscher "Zeuge" dafür sein sollte, dass "sämtliche Leistungen von fest angestellten Mitarbeitern" erbracht würden - was der Kern jenes vielfach, rotzfrech und dummdreist begangenen Prozessbetruges ist, den die StA Düsseldorf wohl immer noch untersucht.

Darüber, ob und wie bei einem bilanzierten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" in Höhe von genau 0,00 Euro die eher unterdurchschnittlichen elf Mitarbeiter im Januar 2016 bezahlt wurden kann ich nur spekulieren. Da aber auch dieser Betrag sank (Ende 2014 waren da immerhin noch "pfändungsfreie" 1.007,24 Euro) gehe ich davon aus, anno 2015 Bargeld in den Firmen der Herren Daniel Fratzscher, Christoph Preuß und Christian Stein irgendwie zu etwas extrem knappen geworden ist.

6. Euroweb Beteiligung GmbH

Ebenso wie die "Euroweb Holding GmbH" und die "Euroweb Group GmbH" sowie die "Fratzscher Vermögensbeteiligungs GmbH" dient die "Euroweb Beteiligung GmbH" offenbar zur Steuerung von Finanzströmen im Gesamtkonklomerat. Die "Euroweb Holding GmbH" z.B. weist sehr stabile Bilanzen aus, was wohl vor allem dem Umstand geschuldet ist, dass diese die Finanzanlagen "zu historischen Anschaffungskosten bilanziert". Weniger stabil ist die Bilanz der Euroweb Beteiligung GmbH. Diese wies anno 2015 laut Unternehmensregister.de einen "Jahresfehlbetrag" von  fast einer halben Million Euro aus. Anno 2014 standen da noch ein Gewinn von 4,5 Millionen. Die negative Gewinnveränderung beträgt also 5 Millionen Euro. Das ist ein gewaltiger Einbruch bei einer Bilanzsumme von 60 Mio! Das geldnahe Vermögen wurde 2015 von rund 800.000 Euro auf einen Wert unter 1000 Euro marginalisiert, was meinen Eindruck, dass der Euroweb das Bargeld ausgeht, stark verschärft. Wer der Euroweb Beteiligung GmbH die Ende 2015 bilanzierten 10 Mio Euro schuldet (Ende 2014 nur 3,4 Millionen) weiß ich nicht - und also auch nicht, was davon irgendwann mal abgeschrieben werden muss.

Da verbrannte anno 2015 wohl ordentlich viel Geld in den vielen Firmen des Euroweb-Konklomerates! Man kann also sehen, was passiert wenn vor den Aktivitäten von derartigen "Lügnern- und Betrügern" öffentlich gewarnt wird: Deren Verluste resultieren aus einem weitaus geringerem Schaden für die Gesellschaft, den man durchaus als solchen bezeichnen kann - denn viele Euroweb-"Kunden" sahen und sehen sich als "geschädigt" an. Die selbst ernannten "Philanthropen" Daniel Fratzscher und Christoph Preuß werden wohl deutlich weniger erfreut sein als ich und die vielen von mir gewarnten und also vor Schaden und Ärger bewahrten "Referenzkunden" es sind.

7. Maxworker Verwaltungs GmbH

Die Maxworker Verwaltungs GmbH ist angeblich eine "Personalvermittlung", wird von dem mir auch sonst durch öffentliches Lügen bekannten Christian Stein aus Soest geführt und hatte laut Geschäftsbericht anno 2015 keine Mitarbeiter. Wenn ich Berichten von ehemaligen Euroweb-Drückern glauben darf, dann ist es der Job der "Maxworker Verwaltungs GmbH" die Gehälter und Provisionen eben der Drücker abzurechnen und zu überweisen, welche "Euroweb" verkaufen. Es gab in der Vergangenheit auch Jobanzeigen, die wohl darüber täuschen sollten, dass die verrufene Euroweb die Mitarbeiter suchte, denn angeblich suchte eine "Maxworker". Die Überweisungen von Gehältern und Provisionen dürften im Kern der Umsatz sein den die "Maxworker Verwaltungs GmbH" in der Bilanz aber nicht ausweist. Aber die Bilanzsumme der "Maxworker Verwaltungs-GmbH" sank anno 2015 von 65.000 Euro auf 32.000 Euro, hat sich also halbiert. Es fällt auf, dass auch "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" sich halbiert haben. Ich schließe daraus, dass auch die zu zahlenden Gehälter und Provisionen für die Euroweb-Drücker im Jahr 2015 gesunken sind. Was regelmäßig mit sinkenden Umsätzen zu tun hat. Der  Bargeldbestand" lag laut Bilanz übrigens bei 640 Euro. Musste ja auch nur für Briefmarken reichen, denn das Unternehmen "wohnt" bei "Mutti" Euroweb.

8. Yourrate GmbH

Die Yourrate GmbH des "Euroweb-Mittäters" Jan Wittig "wohnt", ebenso wie die  "Euroweb Deutschland GmbH" auch nicht mehr im Dachgeschoss in Hildebrandtstarße der sondern bei "Mutti" im "etwas herunter gekommenen" Telekom-Hochhaus (Hansaallee 299) und spart die Miete für den "Briefkasten".

Im Jahr 2015 hat diese immerhin einen Minigewinn von 10.000 Euro "eingefahren". Wie allerdings die durchschnittlich 10 Mitarbeiter bezahlt wurden ist mir ein Rätsel weil das "Bargeld und bargeldnahe Vermögen" lächerliche  728,19 Euro betrug. Die Außenstände ("Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände") sanken von 47.621,67 auf 44.853,52. Also wohl auch der Umsatz, den die Bilanz nicht ausweist. Demnach ist der Minigewinn nicht auf eine Umsatzsteigerung sondern auf eine Kostenersparnis zurückzuführen. Vermutlich ist der Minigewinn ein Effekt durch die vermutete Einsparung des Vertriebes mit dem vermutlich die Abwicklung eingeleitet wird.

9. WN Online-Service GmbH & Co. KG

Geschäftsführer ist Daniel Fratzscher, der nämlich Geschäftsführer der "WN Online-Service Verwaltungs GmbH" ist, die wie die "Fratzscher Vermögensbeteiligungs GmbH" hier nur als als sehr beschränkt (gezeichnetes Kapital von EUR 25.000,00) haftende "Vollhafterin" der "WN Online-Service GmbH & Co. KG" bekannt ist. Immerhin führten die "Geschäfte" der "Vollhafterin" zu einem bilanziertem Verlust von 90 Euro.

Die "WN Online-Service GmbH & Co. KG" wurde 2015 offenbar mit Geld der letztendlichen Eigner gefüttert. Deren "bargeldnahes Vermögen" stieg von rund 5.000 Euro auf rund 114.000 Euro, also um über 100.000 Euro. Gleichzeitig verdreifachten sich deren Schulden von 80.000 Euro auf 233.000 Euro, stiegen also um 153.000 Euro an. Bilanziert wurde ein Anstieg der "Vorräte" von rund 30.000 Euro auf etwa 102.000 Euro. Die Bilanzsumme stieg infolge der offenbaren "Nachschüsse" von rund 130.000 Euro auf knappe 300.000 Euro, also um 170.000 Euro. Eine wichtige Zahl ist die der aus dem Geschäft resultierenden Forderungen. Die sank nämlich anno 2015 von rund 70.000 auf rund 55.000 Euro. Diese Zahl lässt auf einen extremen Umsatzeinbruch in der Größenordnung von rund 20% schließen, was ebenso wie der "Nachschuss" auf einen tatsächlich viel höheren empfindlichen Verlust "vor Bilanzierung" schließen lässt.

Gut ging es der WN Online-Service GmbH & Co. KG, die gegründet wurde um mit dem Einverständnis und auch zum vermeintlichen Vorteil der Aschendorff Mediengruppe kleine Unternehmen übel abzuzocken, also auch nicht.

An die Herren Dr. Benedikt Hüffer und Dr. Eduard Hüffer geht die Nachricht, dass solche Teilnahme an der Euroweb-Abzocke a) kein gutes Geschäft und b) höchst rufschädlich ist.

Die übel erscheinenden Euroweb-Methoden im Vertrieb und die Abzockerei durch die "WN Online-Service"  vergraulen wohl auch Anzeigekunden im Kerngeschäft und beschädigen das Ansehen der Marke und der Aschendorff-Gruppe.  Die Herren Doktoren Hüffner sollten nicht denken, diese hätten als einzige ein "Wurstblatt". Und vor allem "können die mich mal" - verklagen.


Bildtitel: "So sieht er aus, der Alptraum verlogenen und kriminellen Packs"
© Jörg Reinholz

14.03.2015

Euroweb - Extreme Geschäftsrückgänge belegen: Abzocke ist nicht nachhaltig

Das wird die kreditgebenden Banken sicher interessieren: Die Rohergebnisse der Euroweb Internet GmbH brachen seit 2010 systematisch zusammen - stark sinkende Zahl von Neuverträgen.

Die Euroweb Internet GmbH meldet folgende Rohergebnisse:
  1. : 18.597.382,00 €
  2. : 18.311.995,12 €
  3. : 17.139.829,56 €
  4. : 14.379.104,71 €
Grafik: Absinken der Rohergebnisse der Euroweb Internet GmbH, Entwicklung seit 2010

Ein solcher Zusammenbruch des Rohergebnisses von ca. 23% ist, weil die Euroweb ein Massengeschäft betreibt, höchst bedenklich. Zwar gelang es der Euroweb durch sinkende Kosten (vor allem bei "Personal" und "sonstige betriebliche Aufwendungen") und auch einer gewissen Verlustminimierung bei einigen, praktisch stillgelegten  Tochtergesellschaften noch einen Gewinn aus dem Unternehmen herauszuquetschen, aber die Umsatzrückgänge wirken wegen der offensichtlich stark sinkenden Zahl der neu abgeschlossenen 4-Jahresverträge auch in die Zukunft und so ist, je nach Position, zu befürchten oder zu hoffen, dass das Geschäftsmodell zusammenbricht. Immerhin ist lässt der enorme Zusammenbruch des Rohergebnisses die Vermutung zu, dass deutlich weniger Neuverträge abgeschlossen wurden. Und diese "Cash-Cows" fehlen in naher Zukunft.

Zwar meldet die Euroweb für das Jahr 2013 tatsächlich noch einen Minigewinn, der scheint aber zum größten Teil darauf zurückzuführen zu sein, dass einige derer Töchter (z.B. die Webstyle GmbH) den aktiven Betrieb völlig einstellten (keine Mitarbeiter, kein Bankguthaben...) und dadurch relativ hohe Gewinne aus den alten 4-Jahres-Verträgen realisierte. Die brechen natürlich bald weg, denn viele Kunden der Euroweb-Konzernität sind wegen des übermäßig überzogenen Preises verärgert, fühlen sich abgezockt und betrogen und es ist nicht zu erwarten, dass diese sich - jedenfalls nicht ohne erneute Täuschung - auf eine Verlängerung der Verträge einlassen.

Für das Jahr 2014 scheint sich das Problem noch zu verstärken:

Die Neugründung der Euroweb Deutschland GmbH, welche sich verschämt als "EW Deutschland" meldet, zeigt deutlich auf, dass die Geschäftsführung aus den Herren Christoph Preuß, Daniel Fratzscher und Christian Stein sich des Problems der als "kaputt" anzusehenden "Marke" durchaus bewusst ist, aber auch dass die Herren infolge von erheblichen Defiziten (die man in Deutschland leider nicht konkret nennen kann ohne sich trotz erwiesener Wahrheit eine Beleidigungsklage einzuhandeln) nicht in der Lage sind von dem betrügerischen Geschäftsmodell "Referenzkundenmasche" und "Belügen der Gerichte" abzulassen, welches erst zu einer dramatischen Rufverschlechterung und ergo notwendig zu einem Zusammenbruch führt.

Ferner mehren sich mit der Verselbständigung (Ausgründung aller ehemaligen Vertriebsniederlassungen an ehemalige Mitarbeiter) und dem Zusammenschließen dieser ehemaligen Vertriebsniederlassungen zu einer deutlich kleineren Zahl die Anzeichen dafür, dass für die weitaus größte Kostenstelle, den Vertrieb, spätestens seitdem Jahr 2011 immer weniger Mittel aus dem Cash-Flow zur Verfügung stehen. Besonders dramatisch zeigt sich der evidente Abschwung der Neuumsätze auch an Hand der Zahl der Mitarbeiter der Hauskanzlei der Herren Berger und Buchholz, die seit 2010 von 15 auf 5 (nach dem Abgang des Philipp Berger sogar nur vier)  Anwälte schrumpfte und offensichtlich gehalten ist, sich neben dem Euroweb-Konzern endlich auch in nennenswerten Umfang andere Aufträge zu suchen. Die vormalige "Berger Law LLP" jedenfalls war sogar insolvent, was dazu führte, dass diese im Spätsommer 2013 die Geschäfte einstellte, dann an einen bulgarischen Strohmann übertragen wurde - während die Anwälte Berger und Buchholz höchst eilig und ohne jede Vorankündigung(!) umzogen, sodann unter Meidung des Namens "Berger" als "Buchholz und Kollegen" neu firmierten, zwischenzeitlich womöglich sogar als "Küchenanwälte" (von zu Hause aus) tätig wurden.

Mithin zeigt das Beispiel auf, was passiert, wenn sich schlecht ausgebildete  "Vertriebsfuzzis" für hochrangige "Marketingheinis" halten und also der allgemeine Lehr- und Merksatz, nach dem "Marketing etwas ganz anderes als Vertrieb" ist, infolge Ahnungslosigkeit der Geschäftsführung nicht bekannt ist oder infolge dummer Überheblichkeit keine Beachtung findet.

Die Verbindlichkeiten der Euroweb Internet GmbH aus Lieferungen und Leistungen und deren übrige Schulden entwickelten sich wie folgt:

Insgesamt hatte die Euroweb Ende 2013 nach eigenen Angaben 4.581.647,91 € Schulden. Im Gegensatz zu den Umsätzen steigt diese Zahl an, 2012 waren es  4.225.000 €, 2011 nur 2.938.199,60, 2010 sogar nur 1.153.662,52€. Auf Deutsch: Bei einem Rückgang des Rohergebnisses von fast 25% haben sich die Schulden vervierfacht. Insbesondere zahlt die Euroweb offenbar auch Rechnungen deutlich später als früher, denn Ende 2013 betrugen die Schulden aus Lieferungen und Leistungen rund 825.000 €, Ende 2012 rund 490.000 €, Ende 2011 nur 400.000 Euro, Ende 2010 nur rund 312.000 Euro. Im Hinblick auf die gesunkenen Rohergebnisse sind das markante und höchst bedenkliche Zahlen.

Grafik: Schulden der Euroweb. Anstieg seit dem Jahr 2010


Wäre ich die Bank oder Gläubiger der Euroweb, dann würde ich mein Geld wieder haben wollen.

So lange noch welches da ist!

24.03.2014

Webstyle GmbH: Referenzkundenmasche ist zunehmend wirkungslos - Oder wie wichtig Art. 5 Grundgesetz ist

Das hier ist die jüngst veröffentlichte Bilanz der Berliner Webstyle GmbH des Daniel Fratzscher für das Jahr 2012:



Gut zu erkennen sind einige wichtige "Marker", also Zahlen, die auch bei einem derartig dünnen Geschäftsbericht auf wesentliche Sachverhalte schließen lassen.

Das der Jahresüberschuss bzw. der hier zu vermutende Jahresfehlbetrag auf 0 steht ist kein Wunder, denn diese werden laut Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag (zuletzt geändert am 8.3.2010) an die Muttergesellschaft Euroweb Internet GmbH abgeführt - die aber nicht nur die Gewinne bekommt sondern (zum Schutz der Gläubiger) auch die Verluste tragen muss.

Die Bilanzsumme sank von 1,1 Mio auf 880.000 Euro. Das macht einen Verlust von 220.000 Euro, also 20% der Bilanzsumme. Derlei gilt bei Kreditprüfern einer Bank als höchst bedenklich. Denn nach 5 Jahren wäre die Bilanzsumme auf 0, aber schon nach weniger als 4 Jahren wäre das gezeichnete Kapital aufgebraucht - wer gibt da Kredit? Niemand mit etwas anderem als Wasser im Kopf!

Dann wären da noch die lächerlich geringen Zahlen bei "Kassenbestand und Bankguthaben": Diese dümpeln bei wenigen hundert Euro. Das ist also der Inhalt der Handkasse. Was dann auf dem Konto ist dürften rote Zahlen sein und die stehen unter "Verbindlichkeiten".

Die Verbindlichkeiten sanken von 73.000 Euro auf 25.000 Euro oder um rund 60%! Da hat die Webstyle wohl ganz gewaltig auf der Ausgabenseite gespart.

Warum zeigt sich gleich:

Bei der für die Einschätzung der Wirtschaftskraft wichtigen Position "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" ist ein Absinken von rund 1 Mio auf 800.000 Euro zu verzeichnen. Das sind fast 20%! Diese Zahl ist ein wichtiger Indikator, denn diese lässt auf den Umfang der Geschäfte des Unternehmens schließen. Demnach ist also der Umsatz der Webstyle GmbH um 20% gesunken. In der Realität dürfte alles sehr viel schlimmer sein, denn die Euroweb Internet GmbH und die Webstyle GmbH drängen die Kunden mit der kriminell anmutenden Referenzkundenmasche stets zu Verträgen, die eine Laufzeit von vier Jahren haben.

Auf gut deutsch: In Jahr 2012 sind die Geschäfte der Webstyle GmbH - welcher der faktische Euroweb-Boss Daniel Fratzscher selbst als Geschäftsführer vorsteht - schlicht zusammengebrochen. Die Firma "lebt" praktisch nur noch von den Einnahmen aus den Altverträgen.

Demnach dürften anno 2012 deutlich weniger Inhaber kleiner Firmen mit der Referenzkundenmasche über den Tisch gezogen worden sein. Das wieder, weil die Art und Weise des Vorgehens der Webstyle GmbH (nicht nur von mir) öffentlich kommuniziert wird. Damit haben dann deutlich weniger Unternehmen einen Schaden durch die stark überteuerten Verträge erlitten - und ihre Wirtschaftskraft erhalten, statt deren Werbebudget (bis auf den Verlust an Geld:) zum Fenster hinaus zu werfen, also in einen "Dienstleister" zu versenken bei dem der Großteil des Geldes in einem extrem teuren Vertrieb versackt - und dessen Methoden nicht nur geradezu kriminell anmuten sondern es im Einzelfall wohl auch sind.

Die in Art. 5 GG garantierte Meinungs- und Berichtsfreiheit nützt also erweislich auch der Realwirtschaft!

Und eben nicht solchen "Unternehmern" vom Schlage eines Daniel Fratzscher oder Christoph Preuss - Zwei Herren vom Typ "Vertriebsleiter" die sich naseweis mit viel "BumBum" als die "Supermacher" darstellen, aber im Hinblick auf alles, was ich mal über Wirtschaft erfahren habe, versagen. Eines der grundlegenden Unternehmensziele ist nämlich "Unternehmenserhaltung" - da macht es keinen Sinn mit rüden, bis zum Betrug reichenden Methoden zugunsten des kurzfristigen Profites die eigene(n) Marke(n) zu verbrennen.

Was aber sehr gründlich geschehen ist.

Tatsächlich sind die sich mit einem Imagefilm und viel "TamTam" und noch mehr "BumBum" bewerbenden Herren Preuß und Fratzscher also doch viel mehr "Nieten im Nadelstreifen" die sich gewaltig schämen sollten als die "Superextraspezialüberflieger der deutschen Wirtschaft" als welche sich diese Herren öffentlich feiern.

19.03.2014

Mindestlohn - geht die Euroweb jetzt (endlich) pleite? Kreative Buchhaltung bei der Euroweb: Vorboten der Insolvenz?

Man hört es gegenwärtig aus allen Ecken:

Deutschlands üble Gauner-Kapitalisten jammern über den Mindestlohn

Nicht nur die Euroweb ist betroffen, diese aber ganz besonders.  Denn diese Firma verkauft zwar auf jene perfide Weise, die als "Referenzkundenmasche" bekannt ist, absurd überteuerte Webseite an kleine und mittelständische Kunden und zockt auch durch das Belügen der Gerichte ab - doch Profit machte die Euroweb schon anno 2011 nicht mehr. Dabei ist die Euroweb gerade auch eine jener schrägen Firmen, die durch extrem niedrige, ausbeuterische Bezahlung ihrer Mitarbeiter von sich reden machen: prekäre 1000 Euro brutto stehen als "Grundgehalt" auf dem Zettel der Außendienster - und auch sonst scheinen Auszubildende und Praktikanten das Bild der Arbeitnehmerschaft bei der Euroweb zu bestimmen.

Der Bruder des Euroweb-Haupteigentümers Daniel Fratzscher ist Marcel Fratzscher, Chef des DIW. Dieser sprach sich gegen einen Mindestlohn aus:
"Ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde würde viele Menschen betreffen. 17 Prozent der Erwerbstätigen oder fast sechs Millionen Arbeitnehmer verdienen weniger als 8,50 Euro. Eine neue Studie des DIW Berlin zeigt, dass ein solcher Mindestlohn den Bruttostundenverdienst der Betroffenen im Durchschnitt um 35 Prozent erhöhen würde, wenn sie in derselben Beschäftigung verbleiben würden. Profitieren würden vor allem geringfügig Beschäftigte, Ungelernte oder die, die nicht in ihrem erlernten Beruf arbeiten, Erwerbstätige in kleinen Dienstleistungsfirmen und Beschäftigte in Ostdeutschland."
Hier hat der Daniel Fratzscher offenbar sogar die Zahlen aus der Euroweb verwendet.  Denn 160 Stunden * 8,50 € sind 1360 Euro. Damit müsste das Grundgehalt der "Treppenterrier" um just jene 35% ansteigen von denen er spricht. Was Marcel Fratzscher bei der Aufzählung vergessen hat ist also die ihm sicher sehr genau bekannte "Problemfirma" Euroweb seines Brüderchens Daniel Fratzscher. Marcel Fratzscher verbreitet weiter:
"Zudem gibt es Risiken. Auch wenn präzise Prognosen unmöglich sind, sind Beschäftigungseinbußen bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro wahrscheinlich,"
Ich sag den Brüdern Fratzscher was:
Wenn die Euroweb "den Bach runter geht" weil sich deren dummes, nicht nachhaltiges und vor allem betrügerisches Geschäftsmodell nicht mehr lohnt, dann ist das definitiv kein Schaden. Das gilt auch für andere asoziale Firmen, die z.B. wie die Euroweb auf Grund aberwitziger Vertriebs- und Allgemeinkosten nicht produktiv genug sind um anständige Löhne zu zahlen!
Geht die Euroweb jetzt (endlich) pleite?

Starke Hinweise darauf, dass die Euroweb Internet GmbH und deren Tochterfirmchen nach dem Jahr 2011 auch im Jahr 2012 Verluste eingefahren haben, gibt es auch schon. Der Geschäftsbericht und die Bilanz für 2012 ist im Bundesanzeiger (online) noch nicht veröffentlicht. Hier scheint sich eine Faustregel zu etablieren: Je "beschissener" die Zahlen sind - um so später kommt die Bilanz.

Weitere Bilanzverschiebungen - "kreative Buchhaltung" deutet auf Ausweitung der Verluste und erhebliche finanzielle Umstrukturierungen hin:

Auch die Bilanzen der Euroweb-Holding GmbH und bei der Euroweb Group GmbH & Co. KG für das (Rumpfgeschäfts-)"Jahr" 2012 sehen merkwürdig aus:

A)

Bei der Euroweb-Holding GmbH steht unter "Verbindlichkeiten" für
  • 30.11.2012: 688.088 € und
  • 31.12.2012: 59.615.198 € (Anstieg der Schulden: 58.927.110 €)
Da hat man offenbar auf einen Schlag "fett Schulden" gemacht und das Geld weiter verborgt. Denn die "Finanzanlagen" der Euroweb-Holding GmbH sollen sich korrelierend folgt entwickelt haben:
  • 30.11.2012: 1.386.500 €
  • 31.12.2012: 60.325.000 € (+ 58.938.500 €)
Die Bilanzsumme hat sich binnen eines Monats (1.12.2012 bis 31.12.2012) um 58.938.273 € von 2.064.925 € auf 61.003.198 € erhöht. Die Firma stellt nichts her und verkauft selbst nichts, hat sonst keine Vermögensgegenstände im nennenswerten Umfang, nicht mal angemessen "Bargeld" ... aber die Bilanzsumme wurde - wie ich gleich zeige mit heißer Luft - auf das 30-fache aufgeblasen.

B)

Bei der Euroweb Group GmbH & Co. KG steht unter "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" für
  • 01.01.2012: 26.426 €
  • 31.12.2012: 59.681.955 € (+ 59.655.529 €)
in der Bilanz. Diese Forderungen kommen normalerweise nicht aus der Luft. Offenbar hat die Euroweb Group GmbH & Co. KG also 2013 allerhand Geld (59.655.529 €) an die Euroweb-Holding GmbH verborgt. Woher das Geld aber gekommen sein soll steht in den Sternen. Es kann sich also um "Kreisbuchungen" oder um die Auflösung sehr stiller, steuerrechtlich höchst bedenklicher Reserven handeln.
Persönlich haftende Gesellschafterin der Euroweb Group GmbH & Co. KG ist übrigens die ebenfalls "untätige" Fratzscher Vermögensbeteiligungs GmbH, Düsseldorf, laut höchst merkwürdiger Bilanz 2012 mit einem gezeichneten Kapital von EUR 25.564 €, einem Gewinn von nicht mal 400 € und gleichzeitig um rund 22.000 € gesunkenen Bilanzsummen- man schaue auf den aufgelösten Gewinnvortrag, welchem zufolge diese Firma tatsächlich Verluste fast in Höhe des Eigenkapitals machte ...
Die "Rücklagen" der Euroweb Group GmbH & Co. KG sollen sich korrelierend folgt entwickelt haben:
  • 01.01.2012: 0,00  €
  • 31.12.2012: 60.340.326,61 € (+ 60.340.326,61 €)
Die Bilanzsumme hat sich hierdurch um 61.060.889 € von 57.334 € auf 61.118.223 € erhöht - also verzehnfacht. Die Firma stellt nichts her, verkauft selbst nichts, hat auch sonst keine Vermögensgegenstände im nennenswerten Umfang. Da stellt man sich die Frage ob die Rücklagen - also der Kredit an die Euroweb-Holding - gut oder gar sicher angelegt sind. Und vor allem stellt sich die Frage, woher die "Rücklagen" eigentlich so plötzlich kommen sollen ... Denn einen Jahresüberschuss gab es nicht! Auch kann die Summe weder aus dem Kommanditkapital (Einzahlung: rund 800.000 €) noch dem Komplementärkaptital (konstant: genau 0 €) stammen. Auch die Verbindlichkeiten stiegen nicht in dem Maße, sondern "nur" um rund 130.000 € an. Also: Woher kommt das Geld?


Fazit:

Das hier überdeutliche, schon krasse "Aufblasen" der Bilanzen sieht nach "außerordentlich kreativer Buchhaltung" aus. Ich wette im Euroweb Konzernchen wackelt nicht etwa der Pudding auf dem Tisch sondern das Konzernchen - und zwar finanziell.

Ich kenne aus Erfahrungen mit anderen Bilanzen anderer "Konzerne" derlei sprunghafte Vermögens-"entwicklungen" tatsächlich als Vorboten einer baldigen Insolvenz.

Und zwar einer betrügerischen!