Auf die Idee, unter der Adresse "arbeitsamd.com" nach einem Job zu suchen, muss man erst mal kommen:
Die Euroweb kam auf diese Idee. (1)
Wirklich: Die Euroweb kam auf dies Idee, dass sich so dumme Menschen fänden (2)
Und setzte diese dann auch noch fehlerhaft um.
Damit ist klar, dass die Euroweb das beworbene "SEO" für sich selbst nicht umsetzt. Unklar bleibt, ob die das überhaupt kann. Aber, die "Eurowebs" hatten noch viele andere Ideen dieser Art, die auch nicht viel klüger sind:
Oder, zu Letzt, diese hier:
Tja. Da wollte man wohl nach meiner ersten Erwähnung der wettbewerbswidrigen Tuns der Eurowebber und in der, diesen fies agierenden "Marktteilnehmern" eigenen Täuschungsabsicht die ganz enge Verbindung zur Euroweb Internet GmbH vertuschen um einem Ordnungsmittelantrag mit einem Hinweis auf die besondere Strafwürdigkeit wegen der Umgehung der Referenzkundenverfügung zu entkommen.
Nur war das da schon - mal wieder - zu spät.
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29.11.2014
03.04.2014
Euroweb - Verbirgt sich hinter der Millionenschieberei ein großer Steuerbetrug?
Am 19. März hatte ich wie folgt berichtet:
A)
Bei der Euroweb-Holding GmbH steht unter "Verbindlichkeiten" für
B)
Bei der Euroweb Group GmbH & Co. KG steht unter "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" für
...
Die "Rücklagen" der Euroweb Group GmbH & Co. KG sollen sich korrelierend folgt entwickelt haben:
Die Frage, wohin das Geld ging kann ich jetzt beantworten:
Die Euroweb Beteiligung GmbH (Geschäftsführer Fratzscher und Preuß; keine Mitarbeiter) wurde am 19.10.2012 gegründet. Diese wies am 31.12.2012 in der Bilanz Finanzanlagen von 60.300.000 € und eine Kapitalrücklage (oft eine "stille Beteiligung") von 60.275.000 € aus. Da fragt man sich natürlich - wer mit welchem Geld und warum - die Summe von über 60 Mio € ausgerechnet in diese Firma steckt. Und vor allem woher das Geld kommt. Ich habe es herausgefunden. Die stille Beteiligung wurde offenbar von der Euroweb-Holding GmbH eingezahlt, denn just deren "Finanzanlagen" entwickelten sich in gleicher Höhe:
Hinsichtlich der Frage, wo das Geld herkam, kann ich nur Vermutungen anstellen:
Da wäre zunächst der Umstand, dass die Euroweb Internet GmbH in den Jahren bis 2011 einen für die Branche ungewöhnlich hoch erscheinenden Anteil an "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung aufführte:
Nämlich die der Prüfer.
Insoweit halte ich es für höchst wahrscheinlich, dass wir irgendwann einen Jahresbericht der Euroweb Internet GmbH für das Jahr 2012 erhalten werden, der einige Überraschungen birgt. Das kann ein heftiger Verlust sein - oder aber einer aus welchem sich herausstellt, dass die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" in den Vorjahren zu einem guten Teil gar keine Aufwendungen waren, sondern dass mittels fingierten Buchungen der Gewinn für die Öffentlichkeit und damit auch das Finanzamt geschmälert wurde. Den Summen nach könnten das seit dem Jahr 2002 insgesamt durchaus jene 60 Mio € sein, die jetzt plötzlich in den Bilanzen der Euroweb Group GmbH, dann der Euroweb-Holding GmbH und zuletzt der Euroweb Beteiligung GmbH auftauchen.
Das das Geld dann Ende 2012 aufregend rasch von Firma zu Firma immer der selben Geschäftsführer und Eigentümer gebucht wurde lässt jedenfalls Dunkles erahnen.
Eine Frage bliebe da noch offen:
Wenn tatsächlich über die Jahre Gewinne in Höhe von insgesamt 60 Mio € durch eine "extrem kreative Buchhaltung" als "sonstige betriebliche Aufwendungen" in (wohl auch für das Finanzamt deutlich zu) stillen Rücklagen verschwanden, dann wäre das Steuerbetrug - aber gleichzeitig auch weiteres, äußerst hartes Indiz dafür, dass die Euroweb in jedem einzelnen Prozess, in welchem diese (sogar unter Vorlage eines höchst fragwürdigen Gutachtens) vorgetragen hatte, dass deren tatsächlich absurd hohe Preise "marktüblich" seien, auf hanebüchne Weise gelogen hat. Das wäre Prozessbetrug. Verantwortlich sind Daniel Fratzscher und der in Leipzig bereits wegen einer Vielzahl von Betrugsstraftaten angeklagte Christoph Preuß.
Als "Philanthropen aus Lörrick" gehen die beiden bei mir eh nicht durch. (Und das mit der "eigenen Kraft" ist dann auch so eine Sache.
Übrigens: So wie es aus in den bisher gesehenen Bilanzen hervor geht haben sämtliche Töchter der Euroweb im Jahr 2012 Verluste gemacht. Allein die Webstyle GmbH wohl in der Höhe von rund 210.000 Euro.
Da bin nicht frei von Häme - Ich kann Großfressen nicht leiden.
A)
Bei der Euroweb-Holding GmbH steht unter "Verbindlichkeiten" für
- 30.11.2012: 688.088 € und
- 31.12.2012: 59.615.198 € (Anstieg der Schulden: 58.927.110 €)
- 30.11.2012: 1.386.500 €
- 31.12.2012: 60.325.000 € (+ 58.938.500 €)
B)
Bei der Euroweb Group GmbH & Co. KG steht unter "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" für
- 01.01.2012: 26.426 €
- 31.12.2012: 59.681.955 € (+ 59.655.529 €)
...
Die "Rücklagen" der Euroweb Group GmbH & Co. KG sollen sich korrelierend folgt entwickelt haben:
- 01.01.2012: 0,00 €
- 31.12.2012: 60.340.326,61 € (+ 60.340.326,61 €)
Die Frage, wohin das Geld ging kann ich jetzt beantworten:
Die Euroweb Beteiligung GmbH (Geschäftsführer Fratzscher und Preuß; keine Mitarbeiter) wurde am 19.10.2012 gegründet. Diese wies am 31.12.2012 in der Bilanz Finanzanlagen von 60.300.000 € und eine Kapitalrücklage (oft eine "stille Beteiligung") von 60.275.000 € aus. Da fragt man sich natürlich - wer mit welchem Geld und warum - die Summe von über 60 Mio € ausgerechnet in diese Firma steckt. Und vor allem woher das Geld kommt. Ich habe es herausgefunden. Die stille Beteiligung wurde offenbar von der Euroweb-Holding GmbH eingezahlt, denn just deren "Finanzanlagen" entwickelten sich in gleicher Höhe:
- 30.11.2012: 1.386.500 €
- 31.12.2012: 60.325.000 € (+ 58.938.500 €)
Hinsichtlich der Frage, wo das Geld herkam, kann ich nur Vermutungen anstellen:
Da wäre zunächst der Umstand, dass die Euroweb Internet GmbH in den Jahren bis 2011 einen für die Branche ungewöhnlich hoch erscheinenden Anteil an "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung aufführte:
- Gewinn- und Verlustrechnung für 2007:
Rohergebnis: 11.164.240 € - sonstige Ausgaben: 8.345.355 € (~75%) - Gewinn- und Verlustrechnung für 2008:
Rohergebnis: 14.634.290 € - sonstige Ausgaben: 12.899.327 € (~88%) - Gewinn- und Verlustrechnung für 2009:
Rohergebnis: 16.727.619 € - sonstige Ausgaben: 13.167.289 € (~79%) - Gewinn- und Verlustrechnung für 2010:
Rohergebnis: 18.597.382 € - sonstige Ausgaben: 13.094.754 € (~70%) - Gewinn- und Verlustrechnung für 2011:
Rohergebnis: 18.311.995 € - sonstige Ausgaben: 14.477.080 € (~79%)
Nämlich die der Prüfer.
Insoweit halte ich es für höchst wahrscheinlich, dass wir irgendwann einen Jahresbericht der Euroweb Internet GmbH für das Jahr 2012 erhalten werden, der einige Überraschungen birgt. Das kann ein heftiger Verlust sein - oder aber einer aus welchem sich herausstellt, dass die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" in den Vorjahren zu einem guten Teil gar keine Aufwendungen waren, sondern dass mittels fingierten Buchungen der Gewinn für die Öffentlichkeit und damit auch das Finanzamt geschmälert wurde. Den Summen nach könnten das seit dem Jahr 2002 insgesamt durchaus jene 60 Mio € sein, die jetzt plötzlich in den Bilanzen der Euroweb Group GmbH, dann der Euroweb-Holding GmbH und zuletzt der Euroweb Beteiligung GmbH auftauchen.
Das das Geld dann Ende 2012 aufregend rasch von Firma zu Firma immer der selben Geschäftsführer und Eigentümer gebucht wurde lässt jedenfalls Dunkles erahnen.
Eine Frage bliebe da noch offen:
Wenn tatsächlich über die Jahre Gewinne in Höhe von insgesamt 60 Mio € durch eine "extrem kreative Buchhaltung" als "sonstige betriebliche Aufwendungen" in (wohl auch für das Finanzamt deutlich zu) stillen Rücklagen verschwanden, dann wäre das Steuerbetrug - aber gleichzeitig auch weiteres, äußerst hartes Indiz dafür, dass die Euroweb in jedem einzelnen Prozess, in welchem diese (sogar unter Vorlage eines höchst fragwürdigen Gutachtens) vorgetragen hatte, dass deren tatsächlich absurd hohe Preise "marktüblich" seien, auf hanebüchne Weise gelogen hat. Das wäre Prozessbetrug. Verantwortlich sind Daniel Fratzscher und der in Leipzig bereits wegen einer Vielzahl von Betrugsstraftaten angeklagte Christoph Preuß.
Als "Philanthropen aus Lörrick" gehen die beiden bei mir eh nicht durch. (Und das mit der "eigenen Kraft" ist dann auch so eine Sache.
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| Bildquelle: Düsseldorfer Wirtschaftsblatt 4/2008, Seite 25 |
Da bin nicht frei von Häme - Ich kann Großfressen nicht leiden.
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